DS No 8 Testbericht
Der DS N°8 setzt sich von der Konkurrenz durch seine französische Extravaganz ab. Gepaart mit reichlich Platz, hohem Fahrkomfort und bis zu 257 kW (350 PS) Leistung.
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Bewertung des DS N°8
Der N°8 steht in der Tradition des Citroën DS. Wie die zwischen 1955 und 1975 gebaute Limousine einst, ist der DS N°8 – gesprochen: „DS Nummer 8“ – ein sehr französisches Produkt. Und das, obwohl der Franzose sich mit Modellen aus dem Stellantis-Konzern die Plattform und Technik teilt.
Mit 4,83 Meter Länge siedelt sich der DS N°8 in der Mittelklasse an. Mit Vollausstattung durchweht das Cockpit und Interieur mit Materialien wie Nappaleder, Alcantara und gebürstetem Alu der Flair der Oberklasse.
Der lange Radstand von 2,90 Meter schafft Platz im Innenraum. Bein- und Schulterfreiheit werden im Fond reichlich geboten. Der Kopfraum fällt hinten etwas knapp aus, der Kofferraum nicht. Mit 602 Liter Kofferraumkapazität und bis zu 1,6 Tonnen Anhängelast taugt der Franzose auch für größere Transportaufgaben, die man dem eleganten Fünfsitzer auf den ersten Blick nicht zutraut.
Aus dem aerodynamischen Feinschliff mit aktiven Lüftungsklappen und aerodynamisch optimierten Rädern resultiert ein sehr guter cW-Wert von 0,24. Davon profitieren der Verbrauch und die Reichweite genauso wie von der serienmäßigen Wärmepumpe. Mit einer großen Batterie mit 97,2 kWh Kapazität, die mit 160 kW Ladeleistung in 27 Minuten von 20 auf 80 % geladen ist, stecken bis zu 749 km Reichweite im Konzept. Die große Batterie wird im 190 kW (258 PS) starken N°8 FWD Long Range und 257 kW (350 PS) starken N°8 AWD Long Range mit zwei Motoren und Allradantrieb verbaut. Im 169 kW (230 PS) leistenden Einstiegsmodell FWD mit einem Motor und Frontantrieb kommt ausschließlich die 73,7-kWh-Batterie zum Einsatz.
Die Toplinie Étoile, die man am illuminierten Kühlergrill und Logo erkennt, ist mit der „DS Active Scan Suspension“ ausgestattet, die der Basisausstattung Pallas und dem Einstiegsmodell FWD versagt bleibt. Das Aktivfahrwerk scannt die Fahrbahn und passt die Dämpfung innerhalb von Millisekunden an. Ergebnis: Hoher Fahrkomfort, hohe Fahrstabilität und dank effektiver Dämmung hoher Geräuschkomfort.
Wie andere Modelle von Stellantis zeigt der DS N°8 auf dem 10,25-Zoll-Instrumentendisplay und 16-Zoll-Touchscreen digital an. Das 3D-Navigationssystem ist Serie. Mit Ausstattungsposten wie dem Vordersitz-Nackenwärmer, Kamerarückspiegel und Nachtsichtsystem setzt sich das elektrische DS Flaggschiff von den Plattformbrüdern Peugeot E-5008, Opel Grandland Electric und Jeep Compass Elektro ab und mit seiner Extravaganz von einem Audi Q6 e-tron, BMW i4, VW ID.7 und Polestar 4.
Wie viel kostet der DS N°8?
Das DS No 8 Modell hat einen Listenpreis von 57.700 € bis 81.000 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 5.581 € sparen. Die Preise beginnen bei 54.574 € für Barzahlung.
Unsere beliebtesten DS No 8 Versionen sind:
| Modellvariante | Carwow Preis ab | |
|---|---|---|
| BEV 74kWh Pallas 5dr | 54.574 € |
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| BEV 97.2kWh CT. Jules Verne AWD 5dr | 76.010 € |
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| BEV 97.2kWh Étoile 5dr | 66.810 € |
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DS N°8: Reichweite und Ladedauer
Aus dem aerodynamischen Feinschliff mit aktiven Lüftungsklappen und aerodynamisch optimierten Rädern resultiert ein sehr guter cW-Wert von 0,24. Davon profitieren der Verbrauch und die Reichweite im DS N°8 genauso wie von der serienmäßigen Wärmepumpe.
Zwei Batterien
Mit 73,7 kWh Nettokapazität kommt man weit, mit 97,2 kWh noch ein gutes Stück weiter. Nur der Einstiegs-N°8 mit dem schlichten Namenszusatz FWD („Front Wheel Drive“) bezieht seinen Strom aus der kleineren Batterie. Im FWD Long Range und AWD Long Range wird immer der größere Stromspeicher installiert.
Reale 500 km
Der FWD ist mit einem Verbrauch von 15,7 bis 16,5 kWh/100 km (WLTP-Werte) die sparsamste, aber nicht unbedingt die empfehlenswerteste Motorvariante im DS N°8. Eine Preisstufe höher steckt in der Batterie mehr Reichweite.
Zum Mehrpreis von 5.500 Euro (N°8 Pallas) und 5.900 Euro (N°8 Étoile) wächst die Reichweite mit einem Verbrauch von 15,9 bis 16,8 kWh/100 km und einem Plus von 23,5 kWh Kapazität von 527 bis 549 km um etwa 200 km auf 714 bis 749 km. Die erreicht man bei schneller Fahrt niemals. Bei einer Geschwindigkeit von konstant 120 km/h soll der FWD Long Range aber bis zu 500 km weit mit einer Ladung kommen.
20 auf 80 %
Im Topmodell N°8 AWD Long Range werden mit einem Verbrauchsdurchschnitt von 17,4 kWh/100 km 664 km Reichweite versprochen. In der Fahrrealität sieht man die Ladesäule früher. Mit 400 Volt geht das Aufladen nicht so flott wie mit 800 Volt. In 10 Minuten lädt sich der N°8 200 km Reichweite in den Akku – wenn alles perfekt klappt. Mit maximal 160 kW Ladeleistung ist die Batterie in 31 Minuten (73,7 kWh) und 27 Minuten (97,2 kWh) zu 80 % geladen. Allerdings gilt die Zeitangabe – um die erwartete halbe Stunde zu erreichen – nicht für das Aufladen von 10 auf 80 %, sondern von 20 auf 80 %. Fürs Aufladen mit Wechselstrom (AC) und 11 kW liegt die Ladedauer bei etwa 11,5 und 15 Stunden.
Fremdladen
In Zukunft erhält man den DS N°8 auch mit einem 22-kWh-Ladegerät und es besteht die Möglichkeit, bidirektional mit V2L („Vehicle-to-Load“) mit der Fahrbatterie die Batterie eines Fremdgeräts zu laden. Etwa einen Laptop oder ein E-Bike-Batterie.
Leistung und Fahrkomfort
Der DS N°8 steht in der Tradition des Citroën DS von 1955. Wie die DS Limousine einst, ist der DS N°8 – gesprochen: „DS Nummer 8“ – ein sehr französisches Produkt. Und das, obwohl er sich mit einem Jeep Compass Elektro oder Opel Grandland Electric die Plattform teilt. Die Außenhaut des N°8 wurde in der Kapitale Paris kreiert. Die Motoren laufen im nordfranzösischen Trémery vom Band. Die Batterien werden in Billy-Berclau/Douvrin gefertigt.
Der Einstieg: FWD
Der Basismotor im N°8 FWD, der ausschließlich mit der Batterie mit 73,7 kWh Kapazität kombiniert wird, entwickelt 343 Newtonmeter Drehmoment und 169 kW (230 PS) Leistung. Im Peak beschäftigen 190 kW (258 PS) die Vorderräder. Das genügt für standesgemäße Fahrleistungen. In 7,7 Sekunden wuchtet der Einstiegs-N°8 seine 2.132 kg aus dem Stand auf Tempo 100. Die Kraft lässt sich gut dosieren. Im Stadtverkehr fährt sich der N°8 im gut abgestimmten „One-Pedal-Drive“ mit kaum Bremspedaleinsatz. Auf der Autobahn wird bei einer Geschwindigkeit von 190 km/h elektronisch abgeregelt.
Die meiste Reichweite: FWD Long Range
Im N°8 FWD Long Range mit der größeren Batterie geht es mit ebenfalls 190 km/h Spitze nicht schneller, aber weiter mit einer Batterieladung. Das Mehrgewicht kostet nur 0,1 Sekunden bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h. In 7,8 Sekunden steht Landstraßentempo an. Das nimmt man angesichts des Reichweitengewinns von 150 bis 200 km doch gerne in Kauf.
Der 4x4-Performer: AWD Long Range
Deutlich dynamischer als im FWD und FWD Long Range geht es in der Topmotorisierung AWD Long Range voran. Die Agilität überrascht angesichts 2,3 Tonnen Übergewicht. Der Motor reagiert auf Gasbefehle aus dem Stand mit Kraftfülle. Mit 509 Nm und 257 kW (350 PS). Kurzfristig greifen 276 kW (375 PS) an den vier Antriebsrädern. Dann spurtet das elektrische DS Topmodell in 5,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.
Wie sich N°8-Fahren anfühlt und wie die Kräfte auf die Straße gelangen, wird in den Fahrmodi geregelt. Im Modus „Eco“ werden, außer bei voller Leistungsanforderung, die Vorderräder angetrieben. Das spart Strom und spendet Reichweite. Im Modus „Normal“ sorgen beide Elektromotoren und Radpaare für optimale Traktion beim Anfahren. Zwischen 15 und 140 km/h ist der Hinterachsantrieb abgeschaltet, wenn der 4x4-Antrieb nicht gefordert ist. In den Modi „Sport“ und „AWD“ ist der Allradantrieb permanent aktiv.
Scannt die Fahrbahn
Der DS N°8, der als Pallas auf 19-Zoll-Rädern und als Étoile auf 20-Zoll-Rädern und optional auf 21-Zoll-Rädern rollt, ist in der höheren Ausstattungslinie, die man sofort am illuminierten Kühlergrill und Logo erkennt, mit dem aktiven Fahrwerk „DS Active Scan Suspension“ ausgestattet, das dem Pallas und FWD leider versagt bleibt. Das Aktivfahrwerk checkt die Fahrbahn vor dem N°8 mit einer Kamera an der Windschutzscheibe, vier Lagesensoren und drei Beschleunigungsmessern und passt die Dämpfung innerhalb von Millisekunden an. Ergebnis: Hoher Komfort und hohe Fahrstabilität.
Harmonische Performance
Die Abstimmung von Fahrwerk und Lenkung harmoniert mit dem Konzept des DS N°8. Flankiert von Stille, die sich durch die Akustikverglasung der Windschutzscheibe (4,96 Millimeter dick), der vorderen und hinteren Seitenscheiben (3,96 Millimeter dick) und weitere Schallschutzmaßnahmen einstellt. Die Gesamt-Performance ist harmonisch vom Fahrverhalten, Antrieb und Fahrkomfort – ganz in der Tradition des Citroën DS von 1955.
Platz und Praxistauglichkeit
DS steht im Französischen für „déesse“ (Göttin) und transferiert den überragenden Komfort des Citroën DS, der zwischen 1955 und 1975 gebaut wurde, in die Neuzeit. In den DS N°8, das neue Flaggschiff von Citroëns Nobelmarke.
Auf einer Stellantis-Plattform
Der 2025 zum 70. DS-Geburtstag präsentierte DS N°8 baut auf der Plattform der Stellantis-Schwestermodelle Jeep Compass Elektro, Opel Grandland Electric und Peugeot E-3008 auf. Neben denen geparkt, glänzte der DS N°8 mit mehr Länge. Mit 4,83 Metern überragt er auch das 4,79 Meter lange Raumschiff Peugeot E-5008 um vier Zentimeter. Bei gleich langem Radstand.
Langer Radstand: Platz
Der lange Radstand von 2,90 Metern schafft Platz im Innenraum. Die Batterie nicht. Die Höhe von 1,57 Meter hat viel mit der Batterie im Boden zu tun. Die Passagiere profitieren nicht davon, aber von der satten Breite. Die Breite von 1,92 Meter, die für die Unterbringung der Batterie benötigt wurde, kommt der Schulterfreiheit auf allen fünf Plätzen zugute.
Erste Reihe
Vor dem Einstieg in den Innenraum fahren die zur Aerodynamik-Verbesserung versenkten Türgriffe aus den Vordertüren aus. Im DS N°8 Pallas sind die Sitze mit schwarzem Stoff bezogen, im N°8 Étoile mit blauem Alcantara. Die Verwendung von Schaumstoffen mit hoher Dichte in der Polsterung und die verstellbaren Seitenwangen steigern den Sitzkomfort. Im Pallas sitzt man auf „Ergo Sitzen“ mit Sitzheizung, die im FWD optional und im FWD Long Range serienmäßig elektrisch verstellbar sind. Bereits die Basis-Sessel überzeugen vom Seitenhalt, von der Polsterung und Langstreckentauglichkeit.
Luftschal
Im Étoile bettet sich die hintere Körperhälfte auf den „Comfort Sitzen“ mit beleuchtetem DS-Logo. Die Sessel verfügen über eine Sitzheizung und ein ungewöhnliches, sonst nur in Cabrios angebotenes Feature: Den hinteren Halsbereich wärmt bei niedrigen Temperaturen ein Nackenwärmer.
Und die Ablagen für Krimskrams? In der breiten Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen finden sich genug Ablagen und die Cupholder. Das Handschuhfach ist sowohl im Étoile als auch im Einstiegsmodell Pallas gekühlt, beleuchtet und abschließbar.
Zweite Reihe
Im Fond auf der Rückbank sollte man nicht zu hoch gebaut sein. Das offenbart sich mit einem Blick auf die tiefe Dachlinie bereits vor dem Einstieg über die hinteren Türen, deren Türgriffe in den C-Säulen versteckt sind. 84 Zentimeter Kopffreiheit sind nicht viel. Das bekommt man als Sitzriese zu spüren. Als mittelgroßer Erwachsener und Kind ergeben sich dadurch keine Nachteile auf der Sitzbank, deren Lehne 30 Grad zu neigen ist.
Die Sitzbank lässt sich im FWD Long Range Pallas in Kombination mit dem „Comfort Pack“ beheizen und im Étoile in Kombination mit dem „Absolute Comfort Pack“ beheizen und belüften. Optional flutet das Panoramaglasdach mit Akustikglas und Thermobeschichtung den Innenraum mit freundlicher Helligkeit, was man am besten auf der Sitzbank genießt.
Und Koffer und Ladung?
Die Heckklappe hinter der im Verhältnis 40:20:40 geteilten Rückbanklehne öffnet sich im N°8 Étoile immer elektrisch und im N°8 Pallas mit „Comfort Pack“ ebenso. Hinter und unter der Heckklappe tut sich ein geräumiger, knapp 1,02 Meter breiter und 1,17 Meter tiefer Kofferraum auf, der mit 620 Liter ein familientaugliches Kofferraumvolumen offeriert. Die Kofferraumkapazität wächst auf 1.873 Liter, wenn die Banklehne flachgelegt wird. Genügt dies nicht, gehen bis zu 80 kg aufs Dach und bis zu 1,6 Tonnen an die Anhängerkupplung des DS N°8.
Innenraum, Infotainment und Ausstattung
Mit seinem Format siedelt sich der DS N°8 in der Mittelklasse an. Mit Vollausstattung durchweht das Cockpit und Interieur der Flair der Oberklasse. Der Innenraum wirkt in seiner edlen Schlicht- und Reduziertheit zugleich modisch wie zeitlos-klassisch. Die eingesetzten Materialien wie Nappaleder, Alcantara und gebürstetes Aluminium und die Verarbeitung der Innenausstattung hinterlassen einen Eindruck von Hochwertigkeit.
Mit HUD und Nachtsichtsystem
Hinter dem Vierspeichen-Lenkrad laufen die wichtigsten Fahrinformationen auf einem 10,25-Zoll-Instrumentendisplay auf. Mit dem Head-up-Display (im Étoile Serie), dem Nachtsichtsystem (ausschließlich im Étoile mit „Absolute Tech Pack“) und dem Kamerarückspiegel (Ètoile: Serie, Pallas: optional) geht es im Cockpit noch digitaler zu.
Bester Klang nur im Étoile
Über den zentralen 16-Zoll-Touchscreen geschieht alles, was das Infotainment, die Navigation und die Fahrzeugeinstellungen betrifft. Das Infotainmentsystem bietet digitalen Radioempfang (DAB), ein die Ladestopps berechnendes 3D-Navigationssystem und eine von ChatGPT unterstützte Spracherkennung. Ebenso sind eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, acht Lautsprecher und die Smartphone-Einbindung über Apple CarPlay oder Android Auto inklusive. Und das bereits im Pallas. Das Focal Soundsystem mit 14 Lautsprechern erhält man nur im Étoile mit dem „Absolute Comfort Pack“.
In jeder N°8-Spielart sind die induktive Ladestation für das Smartphone, zwei 12V-Steckdosen – eine in der Mittelkonsole, die andere im Kofferraum – und vier USB-C-Anschlüsse Serie. Und auch sonst ist der DS N°8 gut vernetzt.
Gut vernetzt auf Zeit
Für zehn Jahre ist der DS N°8 mit dem „Connect One Paket“ vernetzt, das Over-The-Air-Updates und den Not- und Pannenruf beinhaltet, und für drei Jahre mit dem „Connect One Paket“, das Echtzeit-Verkehrsinfos liefert. Nach dieser Zeit sind die Services kostenpflichtig. Das gilt auch für alle Farben. Ausnahme: „Topas Blau“. Für das smarte schwarze Dach zahlt man 450 Euro zu, für die schwarz lackierte Motorhaube 900 Euro. Die Étoile-Ausstattung kostet 7.400 (FWD) und 7.800 Euro Aufpreis (FWD Long Range). Den N°8 AWD Long Range erhält man ausschließlich in der Ausstattungsvariante Étoile.
Sicherheit und Schutz
Das Niveau der Sicherheit ist im N°8 Étoile etwas höher, weil ab Werk mehr Assistenzsysteme, Einparkhelfer und leistungsfähigere Scheinwerfer an Bord sind.
Der N°8 Pallas leuchtet die Fahrbahn mit Voll-LED-Scheinwerfern mit Fernlichtassistent aus. Im Étoile leuchten adaptive Scheinwerfer und ein adaptiver Fernlichtassistent den Weg. Der adaptive ACC-Tempomat, die Parksensoren vorne/hinten und die Rückfahrkamera zählen zur Serienausstattung. Das Sicherheitspaket „DS Assist 2.0“, das im Étoile Serie ist, muss im Pallas mit dem „Tech Pack“ extra bestellt werden.
Tipp, aber teuer: Tech Pack
Das „Tech Pack“ umfasst den Toter-Winkel-Assistenten, den Querverkehrswarner hinten, den Geschwindigkeitsassistenten und den aktiven Spurwechselassistenten. Ebenso erhält man mit dem empfehlenswerten Sicherheitspaket das höchst willkommene, auf die Frontscheibe projizierende Head-up-Display. Das 360-Grad-Rundumsichtsystem mit Einparksensoren vorne und hinten sowie Front- und Rückfahrkamera ist dann ebenfalls inklusive.
Nachtsicht nur im Étoile
Das mit einer Infrarotkamera arbeitende und auf dem Instrumentendisplay anzeigende Nachtsichtsystem „Night Vision“ ist nur im “Absolute Tech Pack“ enthalten, das nicht für den Pallas zu bestellen ist.
Zuverlässigkeit und Probleme
Der DS N°8 ist ein Neuzugang auf dem Markt. Erst 2025 wurde die vollelektrische Limousine präsentiert. Aussagen über die Zuverlässigkeit sind deshalb kaum möglich. Statistisch lässt sich die Zuverlässigkeit auch in Zukunft nicht belegen, weil es unwahrscheinlich ist, dass der extravagante DS N°8 jemals in einem TÜV-Report oder in einer ADAC-Pannenstatistik auftaucht, in denen vor allem Fahrzeuge mit größerer Verbreitung gelistet werden.
Garantie: nicht oberklasse
Obwohl der Anspruch Oberklasse ist, ist die Garantie nicht oberklasse. Es wird nur das Minimum geboten: zwei Jahre Garantie, aber zumindest mit unbegrenzter Kilometerleistung.
Die Lebenszeit nach den zwei Jahren Garantiezeit lässt sich jedoch mit Zusatzgarantien absichern. Mit „Service Care Plus“ sind der Assistenzservice und alle Wartungsarbeiten samt Teilen inklusive. „Complete Care Plus“ und „Complete Care Business“ beinhalten zusätzlich eine Garantieverlängerung und die Kostenübernahme von Verschleißreparaturen. Mit „Complete Care Premium“ kommt ein Hol- und Bringdienst im Rahmen der regelmäßigen Wartungen hinzu.
DS N°8 FAQs
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