VW ID.Life 2025: Design, technische Daten und Verkaufsstart

07. September 2021 von

Der Volkswagen ID. Life ist als Studienfahrzeug au der IAA vorgestellt worden. Es ist ein kompakter Crossover, der einen Ausblick auf die urbane Mobilität der Zukunft gibt. Ab 2025 wird das Serienmodell dann die ID.-Familie erweitern. Wir haben Bilder und Infos zum ID. Life für Sie.

Mit dem ID. Life Studienfahrzeug hat VW auf der IAA Mobility ein Konzept vorgestellt, dass für urbane Mobilität von morgen steht und auf eine junge Zielgruppe ausgerichtet ist, die nachhaltig, modern und urban lebt. Vor allem das Thema Nachhaltigkeit wurde hier in jeder Faser des Autos ausgelebt. Für mehr Details lesen Sie weiter.

  • Marktstart für 2025 geplant
  • Einstiegspreis ca. 20.000 €
  • Auf junge Menschen ausgerichtet
  • VWs Antwort auf urbane E-Mobilität
  • Fast grenzenlos flexibel
  • 234 PS Leistung
  • Reichweite von 400 Kilometern
  • Natur- und Recyclingmaterialien im Innenraum

Der Marktstart des ID. Life lässt ja noch ein wenig auf sich warten. Wir haben auf der IAA Bilder des Elektro-Flitzers geschossen und Infos aus erster Hand eingeholt. Wenn Sie nicht mehr auf den ID. Life warten möchten, können Sie sich alternative Elektro-Kleinwagen Angebote ansehen:

VW ID. Life: Design und technische Daten

Als kompakten Crossover bezeichnet Volkswagen den ID. Life. Kompakt ist er auf jeden Fall, vom Crossover sehen wir eher weniger, außer das er recht hoch gebaut ist. Das Design des Studienfahrzeugs ist sehr reduziert, dennoch klar und hochwertig. Man verzichtet bewusst auf Zierelemente oder Anbauteile und auch ein zu komplexer Materialmix hätte nicht das widergespiegelt, was der ID. Life ist: Eine urbane Mobilitätslösung, die aber das gemeinschaftliche Erleben in den Mittelpunkt stellt.

Was man nicht oft genug sagen kann ist Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeit. Denn darauf hat man beim ID. Life besonderen Wert gelegt. Wie wir vom Designer des Fahrzeugs auf der IAA erfahren haben, ist die Hülle aus recycelten Materialien – was wir besonders verrückt finden ist, dass die A- und C-Säule aus Holz gefertigt sind. Das Auto selbst sieht aus, als ob man es ganz leicht reinigen könnte, indem man es einfach abspritzt, irgendwie wie ein U-Bahn Sitz.

Vor allem Nachhaltigkeit – sollte nochmal erwähnt werden -, Digitalisierung und ein sehr flexibles Nutzungskonzept sind die Dinge, auf die es den Designern ankommt. Die puristische Optik zeigt auch eine horizontale Unterteilung zwischen der Karosserie, den Glasflächen und dem Dach. Man kann das Fahrzeug sehr flexibel individualisieren und das Dach beispielsweise abnehmen. Damit hat man ein Open-Air-Feeling im ID. Life und außerdem noch weniger Gewicht.

Das Dach ist mithilfe eines Reißverschlusses befestigt, den man einfach aufmachen und dann das Dach abnehmen kann. Wo man das Dach dann zwischenlagert ist uns nicht so ganz klar – aber natürlich ist auch das aus nachhaltigen Materialien.

Der ID. Life soll nicht in erster Linie ein Transportmittel sein, sondern ein Ausdruck eines Lebensgefühls, dass laut VW in Zukunft immer wichtiger werden wird. Das, was man zusammen mit dem Auto erleben kann, steht mehr im Vordergrund als die Mobilität an sich.

Autonom fahren soll der ID. Life auch können. Das würde dazu passen, dass man ein Erlebnis und keine reine Mobilität möchte. Außerdem gibt es einen Vorhang hinter der Windschutzscheibe, der beim selbst fahren schon ein wenig unpraktisch wäre.

VW ID. Life: Motoren und Akku

Nur, weil es sich um ein Stadtauto handelt, heißt das noch lange nicht, dass es nicht leistungsstark sein kann. Unter der Haube des kleinen Flitzers versteckt sich ein Elektromotor, der die Vorderräder antreibt. Der ID. Life basiert auch auf der MEB-Plattform des Konzerns, allerdings auf einer speziell für Kleinwagen entwickelten Version, und erstmals auch mit Frontantrieb.

Satte 234 PS leistet der Motor, der in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann. Mit einer 57 kW-Batterie ist eine Reichweite von 400 Kilometern möglich, was für ein Fahrzeug mit dem Einsatz in der Stadt völlig ausreichend ist.

VW ID. Life: Innenraum

Wie außen, so findet sich auch innen nichts, was nicht sein muss. Sehr clean, sehr aufgeräumt geht es im Innenraum des ID. Life zu – und natürlich wieder nachhaltig. Das Holz für die Einfassungen der Armaturentafel und der Fondsitze ist mit Artvelours Eco kombiniert. Außerdem hat man Bio-Öl, Naturkautschuk und Reishülsen als Grundstoffe für die Reifen verwendet – sehr innovativ.

Innovativ ist auch das Stichwort für das Bedienkonzept. Normale Innen- und Außenspiegel gibt es nicht, hier dienen Kameras und ein Display als Ersatz. Die Fahrfunktionen können über ein Touchfeld gesteuert werden, und das nach oben hin offen designte Lenkrad trägt seinen Teil zum futuristischen Design bei. Ein Smartphone kann natürlich ebenfalls ins Bediensystem eingebunden werden. Damit lassen sich beispielsweise Navigation oder Musik, Filme oder Spiele steuern. Diese können dann – aufgepasst! – über die Projektions-Leinwand dargestellt werden, wie man im Bild unten sieht.

Das ist wirklich individuell, denn so lässt sich der ID. Life auch als Kino nutzen.

Damit wären wir auch schon bei der nächsten unglaublichen Funktionalität angekommen: dem multifunktionalen Interieur. Als Begleiter für digitale Erlebnisse ist er unschlagbar. Man kann ganz einfach aus dem Auto ein Kino oder eine Gaming Lounge machen und sowohl Spielkonsole als auch Beamer sind bereits an Bord. Die Projektionsleinwand haben wir ja schon kennengelernt, sie fährt bei Bedarf aus dem Armaturenbrett heraus.

Damit es auch bequem ist, kann natürlich auch das Sitzkonzept verändert werden. Die vordere Sitzbank lässt sich komplett umlegen und auch die Rückbank lässt sich umlegen, wenn man statt Kinobestuhlung lieber ein rund zwei Meter langes Bett haben möchte.

VW ID. Life: Preise und Verkaufsstart

VW wird schon im Jahr 2025 das Serienmodell des ID. Life auf den Markt bringen. Das ist zwei Jahre früher, als eigentlich geplant war. Der Einstiegspreis für den Elektro-Stadtflitzer soll bei unter 20.000 Euro liegen. Damit möchte der Hersteller Elektromobilität für mehr Menschen zugänglich machen.