Apple Car visualisiert – so könnte es aussehen: Rendering, Design und Produktion

04. Januar 2022 von

Apple arbeitet schon lange an einem E-Auto – wir haben uns die Patente angesehen und daraus ein Rendering erstellt. Kann das Apple Car gegen Konkurrenten wie Tesla bestehen?

Es wird schon so lange darüber spekuliert, dass man gar nicht mehr richtig daran glaubt. Die Rede ist vom Apple Car, ein Elektroauto des Tech-Riesen, an dem hinter den Kulissen scheinbar stetig gearbeitet wird.

  • Apple Car – exklusives Rendering
  • iPhone Technologie auch im Auto möglich
  • Viele Patente auf unterschiedliche Features angemeldet
  • Im Premiumsegment angesiedelt
  • Markteinführung nicht vor 2025 erwartet

Alles noch sehr wage, was das Apple Auto angeht. Wenn Sie nicht mehr warten möchten, dann haben wir hier die top Elektroautos für Sie zusammengefasst:

Apple plant schon lange die Markteinführung eines eigenen Elektroautos, das eine Hightech-Alternative zu den Tesla-Modellen sein soll. Es könnte über bahnbrechende autonome Fahrfunktionen verfügen, wenn es Mitte der 2020er Jahre auf den Markt kommt, doch an der Entwicklung eines E-Autos sind vorher schon so manche gescheitert.

Apple Car: Die Patente

Woher wir die Infos haben, ein Rendering des Apple Cars zu erstellen? Es gibt einige Patente, die von Apple angemeldet wurden. Daraus lässt sich ein wenig ableiten, was wir erwarten können. Natürlich sind das nur Anhaltspunkte – was hinter den Kulissen genau passiert, wissen wir nicht. Wir haben ein paar interessante Patente für Sie herausgepickt:

Patent Nr. 1: Außenbildschirme

Bildschirme, das kann Apple auf jeden Fall. Hier kann man die Technologien aus dem iPhone nutzen und in ein Auto übertragen. Die Karosserie könnte aus Bildschirmen bestehen, deren Grafik man jederzeit ändern kann, je nachdem was man sehen möchte. Wir haben ein paar Beispiele für Sie:

Wie wäre es zum Beispiel damit, den Tacho samt gefahrener Geschwindigkeit nach außen zu projizieren – das würde der Polizei auf jeden Fall die Arbeit enorm erleichtern.

Oder wie hier, eine schicke Leopardenfell-Optik. Auf jeden Fall muss man sein Auto weder neu lackieren, noch mit Folie bekleben lassen, wenn man mit Außenbildschirmen die Möglichkeit bekommt, alles einzustellen was man will – natürlich rein theoretisch.

Patent Nr.2: LiDAR

Um genug Know-how für eine Autoproduktion zu bekommen, hat Apple Mitarbeitende von Tesla und auch Merc abgeworben. Darunter befinden sich auch Autopilot-Ingenieure, die dem Apple Car die modernsten Technologien verbauen sollen.

LiDAR ist eine Methode zur optischen Erfassung von anderen Verkehrsteilnehmern, eine Art dreidimensionales Laserscanning. Tesla verwendet Radar, also Radiowellen – Apple möchte einen Schritt weiter gehen und Laserstrahlen verwenden. Objekte sollen damit detaillierter zu erkennen sein als mit Radar.

Auch Nissan und Hyundai entwickeln in diese Richtung und Nissan will bis 2030 sogar bereits alle Autos einer Flotte mit LiDAR ausstatten. Versteckte LiDAR-Reflektoren werden überall am Auto verbaut und helfen, andere Autos besser erkennen zu können.

Patent Nr.3: iPhone Schlüssel

Auf unseren Renderings erkennt man, dass es keine Türgriffe gibt. Die Seitenpartie ist flach und ohne die noch so kleinste Erhebung – nicht mal versenkbare Türgriffe werden erwartet. Mit einem normalen Autoschlüssel kommt man hier nicht weiter. Wie man das Auto aufsperrt? Na ganz einfach, natürlich mit dem iPhone.

Bei BMW kann man auch bereits jetzt schon sein Fahrzeug mit Android-Telefonen auf- und zusperren. Das Patent von Apple zeigt ein ähnliches System mit NFC in den iPhone-Geräten und den smart watches.

Es ist möglich, dass die Gesichtserkennung des iPhone genutzt wird, oder auch, dass man seinen “Schlüssel” mit seinen Kontakten teilen kann.

Patent Nr. 4: Klimakontrolle und aktive Glastönung

Jetzt wirds wirklich futuristisch. Dieses Patent zeigt Sensoren, die Ihre Körpertemperatur überwachen können, um dann ganz automatisch die Klimaanlage anzupassen. Damit Außeneinwirkungen so gut es geht ausgeschlossen werden können, sollen die Fensterscheiben sich verdunkeln können, damit die Temperatur im Innenraum reguliert werden kann.

Außerdem wird ein Patent für Kameras zur Augenerkennung gezeigt. Diese sind in der Lage, einen Teil der Windschutzscheibe soweit abzudunkeln, dass man nicht mehr geblendet wird.

Patent Nr. 5: Sitze

Innenräume sind oft sehr weit weg von der Realität, wenn sie in Studienfahrzeugen gezeigt werden. Dieses Patent scheint ebenfalls so ein Beispiel zu sein. Man kann nach innen gerichtete Sitze finden, also eine Art Lounge im Auto. Das sieht natürlich toll aus, ist aber aus sicherheitstechnischen Gründen sehr bedenklich.

Bewegliche Sicherheitsgurte könnte es aber geben, sodass man überall auf der Sitzbank Platz nehmen und immer sicher angeschnallt ist. Ob man bei Apple auf einen nachhaltigen Innenraum mit veganer Ausstattung setzt, wird man abwarten müssen.

Apple Car: Produktion

Wie wird Apple es anstellen, dass Auto auch tatsächlich auf die Straße zu bringen? Dyson hat es ebenfalls versucht und ist mit seinem E-Auto gescheitert. Apple soll Gerüchten zu folgen Hilfe von Hyundai, Kia und Magna bekommen – wobei es wahrscheinlicher ist, dass Foxconn Apple unter die Arme greift, denn die bauen bereits iPhones für den Hersteller. Und Foxconn hat gerade unter der Marke Foxtron eigene Autos auf den Markt gebracht.