Apple Car: Start des E-Autos wohl erst 2028

25. Januar 2024 von

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Apple arbeitet schon lange an einem E-Auto – wir haben uns die Patente angesehen und daraus ein Rendering erstellt. Nun gibt es Infos, dass erst 2028 mit dem Apple Auto zu rechnen ist. Alle Infos!

Es wird schon so lange darüber spekuliert, dass man gar nicht mehr richtig daran glaubt. Jetzt gibt es neue Infos – wir müssen noch länger warten, wohl bis 2028. Außerdem haben wir uns getraut, ein Render zu erstellen.

  • Apple Auto erst in 2028 geplant
  • Kein autonomes Fahren mehr geplant
  • Erprobte Assistenzsysteme im Fokus
  • Weniger ehrgeiziges Design
  • Preis soll unter 100.000 Dollar liegen
  • Apple Car – exklusives Rendering

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Apple plant unter dem Namen “Projekt Titan” schon lange ein eigenes Elektroauto. Doch die Markteinführung des Modells, das eine Hightech-Alternative zu den Tesla-Modellen sein soll, verschiebt sich immer wieder. Neue Infos nehmen etwas Druck vom Konzern – das Auto kommt später und es kann weniger, als ursprünglich geplant.

Wann kann man das Apple-Auto kaufen?

Der Marktstart des Apple-Autos wurde mehrmals verschoben. Erst war 2025 als Starttermin gesetzt, dann verschob man die Vorstellung auf 2026. Nun ist bekannt, dass wir wohl noch später – nämlich im Jahr 2028 – mit dem Apple Car rechnen können.

Außerdem gibt es angeblich Insiderinformationen zum Preis: Apple will sein Fahrzeug wohl zu einem Preis unter 100.000 Dollar anbieten. Das wären rund 20.000 Dollar weniger, als bei der letzten Schätzung des Tech-Riesen.

Apple-Auto: Kein autonomes Fahren

Wie man nun offenbar beim Treffen des Verwaltungsrates mit dem Konzernchef Tim Cook beschlossen hat, wird es für das geplante Apple Car kein autonomes Fahren Level 4 oder gar 5 geben. Man will sich auf erprobte Assistenzsysteme fokussieren.

Damit werden die über Jahre hoch gewachsenen Erwartungen an das erste E-Auto von Apple nun gedämpft. Das Interesse dürfte dennoch hoch sein, wenn das Fahrzeug in einigen Jahren wirklich auf den Markt kommen sollte.

Apple Car: Design

Konkrete Aussagen hat Apple zum Design des Apple Car noch nicht getroffen. Klar ist aber, dass man vom ehemals sehr ehrgeizigen Ziel eines vollautonomen Fahrzeugs abrückt. Geplant war bereits vor gut zehn Jahren, dass Apples E-Auto selbstfahrend auf Level 5 unterwegs sein soll. Das Abrücken von diesem Plan hat wohl den Grund, dass sowohl der derzeitige Entwicklungsstand, als auch die gesetzlichen Grundlagen ein Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale nicht zulassen.

Dementsprechend wird es im ersten Elektroauto von Apple beide Bedieneinheiten geben. Auf der Autobahn soll aber die Möglichkeit des autonomen Fahrens bestehen. Ob diese Funktion wirklich in jedem Land eingeführt wird, hängt wohl von der Gesetzeslage zum Zeitpunkt der Einführung ab.

Noch befindet sich das Apple Auto in der Vor-Prototypen Phase. Wie der aktuelle Zeitplan ist, ist nach dem erneuten Verschieben des Marktstarts auf 2028 unklar.

Apple Car: Die Patente

Nachdem es noch immer nichts Konkretes gibt, können wir uns nur weiterhin auf unsere Renderings stützen. Aber woher wir die Infos haben, ein Rendering des Apple Cars zu erstellen? Es gibt einige Patente, die von Apple angemeldet wurden. Daraus lässt sich ein wenig ableiten, was wir von einem Apple Auto erwarten können. Natürlich sind das nur Anhaltspunkte – was hinter den Kulissen genau passiert, wissen wir nicht. Wir haben ein paar interessante Patente für Sie herausgepickt:

Patent Nr. 1: Außenbildschirme

Bildschirme, das kann Apple auf jeden Fall. Hier kann man die Technologien aus dem iPhone nutzen und in ein Auto übertragen. Die Karosserie könnte aus Bildschirmen bestehen, deren Grafik man jederzeit ändern kann, je nachdem was man sehen möchte. Wir haben ein paar Beispiele für Sie:

Wie wäre es zum Beispiel damit, den Tacho samt gefahrener Geschwindigkeit nach außen zu projizieren – das würde der Polizei auf jeden Fall die Arbeit enorm erleichtern.

Oder wie hier, eine schicke Leopardenfell-Optik. Auf jeden Fall muss man sein Auto weder neu lackieren, noch mit Folie bekleben lassen, wenn man mit Außenbildschirmen die Möglichkeit bekommt, alles einzustellen was man will – natürlich rein theoretisch.

Patent Nr.2: LiDAR

Um genug Know-how für eine Autoproduktion zu bekommen, hat Apple Mitarbeitende von Tesla und auch Merc abgeworben. Darunter befinden sich auch Autopilot-Ingenieure, die dem Apple Car die modernsten Technologien verbauen sollen.

LiDAR ist eine Methode zur optischen Erfassung von anderen Verkehrsteilnehmern, eine Art dreidimensionales Laserscanning. Tesla verwendet Radar, also Radiowellen – Apple möchte einen Schritt weiter gehen und Laserstrahlen verwenden. Objekte sollen damit detaillierter zu erkennen sein als mit Radar.

Auch Nissan und Hyundai entwickeln in diese Richtung und Nissan will bis 2030 sogar bereits alle Autos einer Flotte mit LiDAR ausstatten. Versteckte LiDAR-Reflektoren werden überall am Auto verbaut und helfen, andere Autos besser erkennen zu können.

Patent Nr.3: iPhone Schlüssel

Auf unseren Renderings erkennt man, dass es keine Türgriffe gibt. Die Seitenpartie ist flach und ohne die noch so kleinste Erhebung – nicht mal versenkbare Türgriffe werden erwartet. Mit einem normalen Autoschlüssel kommt man hier nicht weiter. Wie man das Auto aufsperrt? Na ganz einfach, natürlich mit dem iPhone. Deshalb sollte der Apple Auto Preis auch nicht gerade niedrig werden.

Bei BMW kann man auch bereits jetzt schon sein Fahrzeug mit Android-Telefonen auf- und zusperren. Das Patent von Apple zeigt ein ähnliches System mit NFC in den iPhone-Geräten und den smart watches.

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Es ist möglich, dass die Gesichtserkennung des iPhone genutzt wird, oder auch, dass man seinen “Schlüssel” mit seinen Kontakten teilen kann.

Patent Nr. 4: Klimakontrolle und aktive Glastönung

Jetzt wirds wirklich futuristisch. Dieses Patent zeigt Sensoren, die Ihre Körpertemperatur überwachen können, um dann ganz automatisch die Klimaanlage anzupassen. Damit Außeneinwirkungen so gut es geht ausgeschlossen werden können, sollen die Fensterscheiben sich verdunkeln können, damit die Temperatur im Innenraum reguliert werden kann.

Außerdem wird ein Patent für Kameras zur Augenerkennung gezeigt. Diese sind in der Lage, einen Teil der Windschutzscheibe soweit abzudunkeln, dass man nicht mehr geblendet wird.

Patent Nr. 5: Sitze

Innenräume sind oft sehr weit weg von der Realität, wenn sie in Studienfahrzeugen gezeigt werden. Dieses Patent scheint ebenfalls so ein Beispiel zu sein. Man kann nach innen gerichtete Sitze finden, also eine Art Lounge im Auto. Das sieht natürlich toll aus, ist aber aus sicherheitstechnischen Gründen sehr bedenklich.

Bewegliche Sicherheitsgurte könnte es aber geben, sodass man überall auf der Sitzbank Platz nehmen und immer sicher angeschnallt ist. Ob man bei Apple auf einen nachhaltigen Innenraum mit veganer Ausstattung setzt, wird man abwarten müssen.