Hyundai Ioniq 7 auf Testfahrt gesichtet: Alles, was bisher bekannt ist

16. November 2023 von

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Der Ioniq 7 ist nun wiederholt bei Testfahrten gesichtet worden. Im nächsten Jahr soll der Marktstart vonstatten gehen. Alle Infos hier!

Der neue Hyundai Ioniq 7 ist zum wiederholten Male auf der Straße gesichtet worden. Es handelt sich um einen Elektro-SUV, der vom SEVEN-Konzept inspiriert wurde und 2024 auf den Markt kommen soll. Lesen Sie weiter für alles, was Sie wissen müssen.

  • Neuer Hyundai Ioniq 7 bei Testfahrten gesichtet
  • Neuer Elektro-SUV auf Basis des SEVEN-Konzepts
  • Teilt sich die Basis mit dem Ioniq 5
  • Autonome Fahrtechnologie erwartet
  • Angeblich 480 Kilometer Reichweite
  • Soll voraussichtlich 2024 auf den Markt kommen

Das Hyundai SEVEN-Konzept feierte sein Debüt auf der LA Auto Show im Jahr 2021 und war ein Ausblick auf ein Elektro-SUV, das eine Alternative zum BMW iX und Audi Q8 e-tron darstellen sollte.

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Jetzt wurde eine straßentaugliche Version dieses Konzepts bei Testfahrten gesichtet, die voraussichtlich 2024 als neuer Hyundai Ioniq 7 auf den Markt kommen wird. Er könnte über autonome Fahrtechnologie und eine Reichweite von bis zu 480 Kilometer verfügen.

Hyundai Ioniq 7: Design

Das Hyundai SEVEN-Konzept sah ganz anders aus als alle anderen Modelle der Marke. Es hatte eine kühne Frontpartie mit einer stumpfen Nase und LED-Leuchten im Pixel-Stil.

Sie sehen ein wenig so aus, als gehörten sie zu einem Stereo-Equalizer aus den Achtzigern, aber Sie können darauf wetten, dass sie mit vielen Audi-ähnlichen Animationen programmiert sind, die beim Ver- und Entriegeln des Autos abgespielt werden.

Die Serienversion des Hyundai SEVEN, der voraussichtlich Ioniq 7 heißen wird, wurde zum ersten Mal bei Testfahrten gesichtet. Im Moment ist er noch stark getarnt, aber man kann die Pixel-Lichter im unteren Stoßfänger sowie die dünnen Tagfahrlichter sehen.

Das Heck des Autos ist im Moment noch gut getarnt. Dieser Prototyp sieht aus, als würde ein Zelt aus ihm herausragen. Man kann gerade noch erkennen, dass er eine kastenförmige Form hat, und auch ein Stück der LED-Rückleuchten ist zu sehen.

Das SEVEN-Konzept hatte ein kühnes Heckdesign mit noch mehr Pixelbeleuchtung, die in die völlig flache Heckklappe integriert war. Tatsächlich sind die meisten Oberflächen des SEVEN flach, mit nur ein paar subtilen Falten, die ihn muskulöser aussehen lassen.

Hyundai Ioniq 7: Motoren, Akku und Reichweite

Für den Ioniq 7 sind starke Motoren mit einer Reichweite von über 480 Kilometer vorgesehen. Auch die Lademöglichkeiten sollen schnell und effizient sein, damit man ein möglichst auf die Kundschaft zugeschnittenes Fahrerlebnis bieten kann. Mit einer Ladestation mit 350 kW Ladeleistung soll der Ioniq 7 innerhalb von 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufgeladen werden können.

Hyundai Ioniq 7: Innenraum

Der Innenraum ist einladend und hochwertig gestaltet, im Stil einer Lounge, das auch im Hinblick auf zukünftiges autonomes Fahren einen Wohlfühlcharakter erzeugen soll. Vor allem auf mehr Freiraum im Inneren ist das Konzept ausgelegt. Der Radstand des Ioniq 7 soll 3,20 Meter betragen, was möglich wird, weil sich die Räder nach außen schieben lassen und somit der Radstand so weit wie möglich verlängert werden kann.

Weil man einen flachen Boden hat, kann man außerdem ein neues Sitzkonzept einführen. Die Alternative zu traditionellen Sitzreihen bietet die Möglichkeit, ein sehr fließendes Innenraumkonzept zu entwickeln. Kutschentüren, die keine Säule benötigen sind groß genug, um die Passagiere bequem ein- und aussteigen zu lassen. Im Inneren wird es dann dank Lounge-Charakter einladend und gemütlich.

Ein teil der autonomen Mobilitätszukunft ist der Fahrersitz mit versenkbarem Steuerknüppel. Wenn nicht selbst gefahren wird, verschwindet dieser einfach. In einem sehr flach gebauten Cockpit sind Bildschirme integriert, die dann für Entspannung sorgen können – dafür sorgen auch die drehbaren Lounge-Sessel und eine geschwungene Sitzbank. Je nach Fahrmodus (also ob autonom oder selbst gefahren wird kann die Sitzanordnung verändert und angepasst werden.

Hyundai Ioniq 7: Nachhaltige Mobilität

Sicherheit und Nachhaltigkeit sind zwei Stichpunkte, die Hyundai beim Ioniq 7 weiter verfolgen will. Dafür werden verschiedene umweltfreundliche Materialien verwendet. Außerdem verschiedene Hygienesysteme wie das Airflow System und die UVC-Sterilisation. Der Außenlack besteht aus Bio-Lack und im Inneren sind nur wiederverwertete und erneuerbare Materialien verbaut.

Einige Beispiele sind Bioharz, Bambusholz oder mineralischer Putz. Das man an einigen Stellen Kupfer findet hat damit zu tun, dass dieses unter anderem eine antibakterielle Funktion hat und somit zur Sauberkeit beiträgt.

Ebenfalls zur Hygiene trägt das Airflow System bei, das von einem Flugzeug inspiriert ist. Die Luft wird durch eingebaute Lufteinlässe in der Dachreling angesaugt, strömt nach unten und wird durch eine Außenlüftung bei den Hinterrädern wieder abgesaugt. Das System kann unabhängig davon ob man fährt oder steht aktiviert werden. Sobald das Fahrzeug verlassen wird, aktiviert sich die UVC-Sterilisation. Dafür werden Steuerknüppel, Ablagen und Lautsprecher ausgeklappt und integrierte UVC-Lampen reinigen alles von Bakterien und Viren.

Wann kann man den Ioniq 7 kaufen?

Es ist wahrscheinlich, dass der fertige Hyundai Ioniq 7 nicht vor 2024 auf den Markt kommen wird. Wenn er dann in den Verkaufsräumen steht, wird er wahrscheinlich mehr als 55.000 Euro kosten. Das ist deutlich mehr als ein Hyundai Santa Fe in der Top-Ausstattung.