Neuer Baby-Tesla könnte Model Q heißen: VW ID.3 Alternative verzögert sich

28. Januar 2022 von

Das neue Tesla Fließheck-Modell wird sich verzögern. Gerüchten zufolge könnte es Model Q heißen, und Batterien von BYD aus China erhalten. Wir haben ein Rendering erstellt und sagen Ihnen, wie der Baby-Tesla aussehen könnte.

Elon Musk hat den Namen Model 2 für ein kommendes neues Tesla Fließheck-Modell ausgeschlossen – nun ist Model Q im Gespräch. Außerdem soll man bei Tesla eng mit dem chinesischen Akkuhersteller BYD zusammenarbeiten. Lesen Sie weiter, um alles zu erfahren, was wir über das Auto wissen. Außerdem haben wir ein Rendering erstellt, wie das Auto aussehen könnte.

Tesla wird ein komplett neues Elektroauto auf den Markt bringen, das ab 21.000 Euro kosten soll, und eine Reichweite von ca. 400 Kilometer haben könnte.

  • Neues Tesla Fließheck bestätigt, Marktstart verzögert sich
  • Name könnte Model Q sein
  • In exklusiven Renderings enthüllt
  • Neues Batterie-Design in Kooperation mit BYD
  • Leichte Konstruktion
  • 400 Kilometer Reichweite möglich
  • Vollständig autonomes Fahren versprochen
  • Kosten ab ca. 21.000 Euro
  • Fokus auf autonomes Fahren wird das neue Auto verzögern

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Ein neuer Tesla mit Fließheck ist auf dem Weg und soll eine erschwingliche Alternative zum Volkswagen ID.3 werden. Tolle Neuigkeiten – aber es gibt ein Problem…

Elon Musk verriet während des ersten Quartalsberichts von Tesla für das Jahr 2022, dass Tesla “derzeit nicht an einem $25k-Auto” arbeitet. Stattdessen konzentriert sich die bahnbrechende Automarke angeblich auf die Entwicklung ihrer “Full Self Driving”-Technologie.

Neuer Tesla Fließheck kommt

Seit der Markteinführung des originalen Tesla Roadster im Jahr 2008 hat Tesla zwei Limousinen, einen Siebensitzer, einen kleinen SUV, einen Pickup und einen Supersportwagen mit Klappdach entwickelt.

Während der Konferenz zum Tesla Battery Day 2020 bestätigte Elon Musk, dass sein nächstes Auto der bisher kleinste und (bei weitem) billigste Tesla sein wird. Eine Art VW ID.3 könnte es werden, da sind wir dann von der Vorstellung gar nicht so weit weg. In den letzten Tagen häufen sich Gerüchte, dass der Name des Baby-Tesla Model Q sein könnte und zum Großteil in China hergestellt wird.

Design, Entwicklung und Produktion sollen laut chinesischer Nachrichtenargentur Xinhua in Shanghai vorgenommen werden. Damit wäre dieser Standort der erste in China und würde dort würde das Model Q dann nicht nur für den lokalen, sonder nauch für den globalen Markt produziert werden.

Aber warum baut Tesla ein Fließheck? Nun, es hat alles damit zu tun, wie viel Elektroautos in der Herstellung kosten. Als der erste Tesla Roadster im Jahr 2008 auf den Markt kam, waren die Komponenten für Elektroautos sehr teuer. Das bedeutete, dass Tesla seine Autos für sehr viel Geld verkaufen musste, um im Geschäft zu bleiben.

Aber seitdem sind die Kosten für all diese Teile massiv gesunken, so dass Tesla anfangen kann, kleinere, billigere Elektroautos zu verkaufen, ohne Verlust zu machen.

Nehmen wir zum Beispiel den Renault Zoe. Dieser Elektro-Supermini hat dank seiner 52-kWh-Batterie eine Reichweite von 395 Kilometer und kostet weniger als 32.000 Euro. Der ursprüngliche Tesla Roadster hatte eine 53-kWh-Batterie und eine Reichweite von 370 Kilometern, aber er kostete mehr als 70.000 Euro. Das ist eine deutliche Verbesserung in 13 Jahren…

Neuer Tesla Fließheck: Batterie und Reichweite

Der neue Tesla Fließheck wird eine neue Batterieart bekommen, die leistungsfähiger, sicherer und billiger ist. Man geht von LFP-Akkus aus, Eisen-Phosphat-Akkus, die von BYD zugeliefert werden. Das funktioniert dank ihres tabless Designs, das eine neue Art von Verbinder verwendet, um die einzelnen Zellen miteinander zu verknüpfen.

Diese sind etwa 35 Prozent kleiner als herkömmliche Batterien und können mehr elektrische Energie speichern und abgeben, ohne dass die Gefahr einer Überhitzung besteht. Tesla sagt, dass seine neuen Autos dank dieser neuen Batteriezellen etwa 16 Prozent mehr Reichweite pro Kilowattstunde Batterie haben werden.

Auch wenn das Batteriepaket dieses neuen Autos nur halb so groß ist wie das des Model 3 Standard Range Plus, sollte es dank der neuen “Tabless”-Konstruktion mindestens 257 Kilometer mit einer Ladung schaffen.

Tesla plant außerdem, die Batterien des neuen Autos als strukturellen Teil der Fahrzeugkonstruktion zu verwenden. Dies wird dazu beitragen, das Auto leichter und stabiler zu machen, da die Batterien einen Teil der Arbeit erledigen, um die Unterkonstruktion des Autos zu stützen – nicht umgekehrt.

Tesla sagt weiter, dass seine neuen strukturellen Batterien jeweils 370 Teile weniger als eine normale Batterie haben werden, so dass sie schneller zu bauen sind und weniger Materialien zur Herstellung benötigen.

Sie werden auch dazu beitragen, das neue Auto 10 Prozent leichter als ein herkömmliches Elektroauto zu machen, was die Reichweite des neuen Autos um weitere 14 Prozent von etwa 257 Kilometer auf mehr als 290 Kilometer erhöhen könnte.

Neuer Tesla Fließheck: Leistung

Was bedeutet das für die Leistung? Nun, je leichter ein Auto ist, desto schneller kann es beschleunigen, weil sein Motor weniger Masse bewegen muss. Dieser neue Tesla wird wahrscheinlich nur einen Elektromotor haben, um die Kosten niedrig zu halten, aber das bedeutet nicht, dass er langsam sein wird.

Das Model 3 Standard Range Plus hat ebenfalls nur einen Elektromotor, schafft aber den Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,3 Sekunden. Das ist fast eine halbe Sekunde schneller als ein Honda Civic Type R. Es ist möglich, dass das neue Fließheck mit seinem leichteren Chassis und neuen Hightech-Batterien nochmal schneller sein könnte.

Neuer Tesla Fließheck: Preise und technische Daten

Elon Musk hat bereits bestätigt, dass das neue Tesla Fließheck 25.000 Dollar kosten könnte, was etwa 21.000 Euro entspricht. Das ist weniger als die Hälfte des Preises für das Model 3 Standard Range Plus. Dieses Auto kostet ab 43.560 Euro und hat eine Reichweite von 447 Kilometer.

Wie beim Tesla Model 3 (siehe Bild oben) wird es auch von diesem neuen Tesla Fließheck verschiedene Versionen geben. Musk hat bereits bestätigt, dass das Einstiegsmodell etwa 21.000 Euro kosten soll, aber er hat auch gesagt, dass es irgendwann eine vollständig autonome Version geben wird.

Diese wird eine verbesserte Version der “Full Self Driving”-Technologie nutzen, die Tesla derzeit testet. Dieses Upgrade kostet derzeit etwas mehr als 8.000 Euro, aber der Preis könnte sinken, wenn das neue Auto in den Handel kommt.

Leider wird die Entwicklung der neuen Schräghecklimousine in den Hintergrund treten, da sich das Unternehmen auf die Entwicklung seiner bahnbrechenden Fahrassistenztechnologie konzentriert. Wenn man aber den Gerüchten über ein Werk in China glauben mag, könnten wir den Baby-Tesla Model Q früher auf den Straßen sehen, als gedacht. Vor Ende 2023 ist aber auch dann nicht mit dem neuen Modell zu rechnen.

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