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Hyundai Ioniq Elektro technische Daten

Ihr nächstes Auto soll ein Hyundai Ioniq Elektro werden? Wir haben alle technischen Daten für Sie zusammengestellt.

Überblick der technischen Daten

Hier finden Sie alle wichtigen technischen Daten zum Hyundai Ioniq Elektro auf einen Blick:

Abmessungen

  • Länge: 4,47 Meter
  • Breite: 1,82 Meter
  • Höhe: 1,48 Meter
  • Radstand: 2,70 Meter
  • Kopfraum innen vorne / hinten: 1,02 Meter / 95 Zentimeter
  • Innenbreite vorne / hinten: 1,43 Meter / 1,40 Meter
  • Türen & Sitzplätze: 5 Türen, 5 Sitzplätze

Kofferraum

  • Kofferraumvolumen: 357 Liter
  • Kofferraumvolumen mit umgeklappten Sitzen: 1.417 Liter

Gewicht & Anhängelast

  • Leergewicht: 1.527 bis 1.650 Kilogramm
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 1.970 Kilogramm
  • Zulässige Anhängelast ungebremst (max.): nicht zugelassen
  • Zulässige Anhängelast gebremst (max.): nicht zugelassen
  • Dachlast: nicht zugelassen

Verbrauch

  • Akkukapazität: 38,3 kWh
  • Kombiniert:
    13,8 kWh/100 km

Versicherungsklassen

  • Haftpflicht: 17
  • Vollkasko: 21
  • Teilkasko: 21

Diese Übersicht der technischen Daten des Hyundai IONIQ Elektro ist natürlich sehr zahlengetrieben. Damit Sie sehen können, was diese Zahlen im Alltag bedeuten und ob diese technischen Daten zu Ihren Bedürfnissen passen, haben wir diese Daten in den Vergleich zu alternativen Modellen eingeordnet. Kann der Hyundai IONIQ Elektro für diesen Preis wirklich so gut sein wie es scheint, oder besitzt er Schwächen?

Außenabmessungen

Eigentlich wurde der Hyundai IONIQ als Konkurrenz zum Hybrid-Klassiker Toyota Prius entwickelt. Deswegen ist es gar nicht so einfach, einen direkten Konkurrenten für die Elektro-Variante auszumachen. Wenn es um die Karosserieform geht, stehen sich Hyundai IONIQ Elektro und die deutlich teureren Tesla Model 3 und Polestar 2 am nächsten. Der IONIQ ist 4,47 Meter lang, der Polestar ist zehn Zentimeter länger, der Tesla 20 Zentimeter. Alle drei Limousinen sind etwa gleich breit.

  • Länge: 4,47 Meter
  • Breite: 1,82 Meter
  • Höhe: 1,48 Meter
  • Radstand: 2,70 Meter

Der Fairness halber sollten Nissan Leaf und VW ID.3 nicht außen vor bleiben, die bei einem Budget von etwa 30.000 Euro eher eine Option zum Hyundai IONIQ Elektro sind als Tesla und Polestar. Der ID.3 ist mit 1,81 Meter fast identisch breit wie der IONIQ, allerdings zwanzig Zentimeter kürzer. Am ähnlichsten sind sich Nissan Leaf und Hyundai IONIQ Elektro. Das japanische Modell ist mit 4,49 Meter nur zwei Zentimeter länger und mit 1,79 Meter Breite nur drei Zentimeter schmaler.

Abmessungen Innenraum

Dass der Hyundai IONIQ Elektro mit seinen Außenabmessungen am oberen Ende der Kompaktklasse kratzt, zahlt sich im Innenraum aus. Hier sitzt es sich vorne auch für große Menschen bequem, das Platzangebot ist ähnlich wie beim Nissan Leaf komfortabel. Nur die hohen Armaturen stören bei beiden asiatischen Stromern und vermitteln einen beengteren Eindruck, als es nötig wäre. Vorbildlich löst dies Tesla im Model 3, dessen Innenraum reduziert ist, die Armaturen sind nur eine schmale Leiste ohne viele Spielereien, das wirkt wesentlich luftiger, obwohl die Limousine mit einer Kopffreiheit von 1,02 Meter vorn und 96 Zentimetern hinten auf dem Papier fast exakt so viel Platz wie der Hyundai IONIQ Elektro bietet.

  • Kopfraum innen vorne / hinten: 1,02 Meter / 95 Zentimeter
  • Innenbreite vorne / hinten: 1,43 Meter / 1,40 Meter

Ganz anders auf der Rückbank, hier enttäuscht der Tesla. Die Innenbreite ist mit 1,37 Meter drei Zentimeter geringer als im Hyundai IONIQ Elektro, das größte Problem ist aber die Kopffreiheit. Denn obwohl das Model 3 mit 96 Zentimeter ein Quäntchen mehr Platz bis zur Decke bietet als der IONIQ, sitzt niemand über 1,80 Meter angenehm. Das kann der Hyundai deutlich besser, auch große Menschen finden hier Platz, auch wenn das nicht mit der Kopffreiheit des SUVs Kona mithalten kann. Ein Problem teilen sich Hyundai, Nissan und Tesla: Die Rückbank ist so tief, dass Reisende mit stark angewinkelten Knien sitzen müssen. Das löst der VW ID.3 besser. Hier ist das Platzangebot, selbst wenn zwei Menschen über 1,90 Meter hintereinander reisen, hervorragend.

Abmessungen Kofferraum

Wie das Volkswagen geschafft hat, wird wohl ein Geheimnis der Wolfsburger bleiben. Denn obwohl der ID.3 zum Teil deutlich kürzer ist als Hyundai IONIQ Elektro, Tesla Model 3 und Nissan Leaf, bietet er mit 385 Liter auch noch einen größeren Kofferraum als der IONIQ (357 Liter). Vorne liegt der Nissan Leaf, in den sich je nach Akkugröße 420 oder 435 Liter verstauen lassen. Das Model 3 hingegen ist eine Mogelpackung. 425 Liter gibt Tesla als Ladevolumen an, meint damit aber eigentlich zwei Kofferräume. Unter der Motorhaube befindet sich weiterer Stauraum mit 85 Liter. Der eigentliche Kofferraum fasst 340 Liter und ist durch das Stufenheck sehr flach geraten.

  • Kofferraumvolumen: 357 Liter
  • Kofferraumvolumen mit umgeklappten Sitzen: 1.417 Liter

Wenn es um die Möbelhaustauglichkeit geht, macht dem Hyundai IONIQ Elektro niemand etwas vor. Bedingt durch das Fließheck lässt sich der Stauraum fast wie bei einem Kombi ausreizen, die umgelegten Rücksitze ergeben eine nahezu ebene Ladefläche. 1.417 Liter kann der IONIQ wegstecken, etwa 150 Liter mehr als der VW ID.3, der mit 1.267 Liter am nächsten kommt.

Wendekreis, Reichweite und Verbrauch

Der Hyundai IONIQ Elektro ist der Sparweltmeister unter den Stromern. Zwar ist seine Akkukapazität mit 38,3 kWh nicht sonderlich groß (Nissan Leaf: 40 oder 62 kWh, VW ID.3: 45, 58 und 77 kWh, Tesla Model 3: 58 oder 75 kWh), dafür verbraucht er weniger als alle anderen Elektroautos auf dem Markt. Mit 13,8 kWh auf 100 Kilometer kommt er bis zu 311 Kilometer weit. Damit ist er vollkommen alltagstauglich und auf dem Niveau des Nissan Leaf, der je nach Akkugröße entweder 270 oder 385 Kilometer schafft.

  • Wendekreis: 10,6 Meter
  • Akkukapazität: 38,3 kWh

Mit den neueren respektive teureren Stromern kann der Hyundai IONIQ mit dieser Reichweite aber nicht mehr mithalten. Der “kleinste” VW ID.3 erzielt bereits mit einer Batterieladung eine Reichweite von 330 Kilometer, der ID.3 Max 550 Kilometer. Tesla gibt beim Model 3 nach WLTP sogar bis zu 580 Kilometer an. Dafür patzt die Limousine von Elon Musk beim Wendekreis. Der ist mit 11,8 Meter deutlich größer als beim Hyundai IONIQ Elektro (10,6 Meter). ID.3 und Nissan Leaf bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau wie der südkoreanische Stromer.

Gewichte

Zusätzliche Batterien bedeuten zusätzliches Gewicht, weswegen der Hyundai IONIQ Elektro je nach Ausstattung bis zu 200 Kilogramm schwerer ist als die Hybrid-Version der Schrägheck-Limousine. Mit 1,5 bis 1,7 Tonnen liegt er damit auf dem Niveau des direkten Konkurrenten Nissan Leaf, der ebenfalls je nach Version und Ausstattung zwischen 1,5 und 1,7 Tonnen wiegt. Der Tesla Model S ist aufgrund seiner größeren Reichweite deutlich schwerer - er kommt auf 1,6 bis zwei Tonnen. Das gleiche gilt auch für den VW ID.3, er pendelt sich zwischen 1,8 und 1,9 Tonnen ein.

  • Leergewicht: 1.527 bis 1.650 Kilogramm
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 1.970 Kilogramm
  • Zulässige Anhängelast ungebremst (max.): nicht zugelassen
  • Zulässige Anhängelast gebremst (max.): nicht zugelassen
  • Dachlast: nicht zugelassen

Als Zugmaschinen eignen sich all diese Elektroautos trotz ihres hohen Gewichts nicht. Hyundai IONIQ Elektro, Nissan Leaf  und VW ID.3 sind nicht für das Ziehen eines Anhängers freigegeben. Das heißt, dass auch kein Fahrrad-Heckträger befestigt werden darf. Nur Tesla ist hier einen Schritt weiter. Je nach Anzahl der Personen im Model 3 und der gewählten Radgröße ist die Anhängerkupplung für vertikale Lasten bis zu 55 Kilogramm zugelassen.

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Hyundai Ioniq Elektro FAQs
Der südkoreanische Hersteller Hyundai bietet aktuell zwei Elektroautos an. Der IONIQ Elektro ist eine kompakte Limousine mit einer Reichweite von 311 Kilometern und kostet mindestens 34.458,82 Euro (Stand Dezember 2020). Das SUV Hyundai Kona Elektro bewegt sich mit 33.971,43 EUR auf einem ähnlichen Preisniveau und schafft mit einer Stromladung je nach Modell 305 oder 484 Kilometer.
Das lässt sich pauschal so nicht sagen. Es hängt vom eigenen Fahrprofil ab. Wer oft lange Strecken zurücklegt, muss das bei einem Elektroauto einplanen. Der Hyundai IONIQ Elektro schafft eine Strecke von maximal 311 Kilometer. An einer Ladestation mit 70 kW braucht er 57 Minuten, um die Batterien wieder auf 80 Prozent ihrer Reichweite aufzuladen. Die Plug-in-Hybrid-Variante des IONIQ kommt zwar nur auf eine elektrische Reichweite von 63 Kilometer, kann danach aber noch mit den 43 Litern des Benzintanks weiter fahren. Bei einem Verbrauch von fünf Litern wären das noch einmal weitere 800 Kilometer. Es liegt also an Ihren individuellen Vorliegen, ob Sie ein Elektroauto oder einen Plug-in Hybrid kaufen.
Der Hyundai IONIQ Elektro wird in Ulsam in Südkorea gebaut.
Die Ladezeit des Hyundai IONIQ Elektro ist abhängig von der Stromquelle. Am schnellsten geht es an einer 100-kW-Ladestation (400 V), dann sind in 54 Minuten 80 Prozent des Akkus des IONIQ geladen. An einer 50-kW-Schnellladesäule dauert es nur minimal länger - 57 Minuten. Um die Batterien an der heimischen Wallbox (4,6 kW) komplett zu füllen, benötigt der Hyundai IONIQ Elektro circa acht Stunden. Am längsten dauert der Ladevorgang an einer Haushaltssteckdose (230 V): etwa 19 Stunden. Informieren Sie sich auch über die Ladezeiten aller aktueller Elektroautos.
Hyundai gibt für den IONIQ Elektro eine Reichweite von 311 Kilometer nach dem Testzyklus WLTP an. In einem Test des ADAC kam die Limousine im Schnitt auf 270 Kilometer.

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