BMW XM Testbericht

Der BMW XM ist auffällig, brachial, bullig und ein echter Klotz von einem Auto. Trotzdem fährt sich das SUV im Test wie ein Sportwagen.

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Wow-Wertung
8/10
Bewertet von Carwow nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Außergewöhnliches Design
  • Leistungsentfaltung
  • Perfektes Handling

Was nicht so gut ist

  • Langsames Laden
  • Sehr schwer
  • Hoher Preis

BMW XM: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des BMW XM

Wer den BMW XM schon einmal auf der Straße gesehen hat, wird ihn so schnell nicht vergessen. Der Koloss ist nicht zu übersehen - und das liegt nicht nur an seinem riesigen, beleuchteten Kühlergrill. Mit einem drei Tonnen schweren Sport-SUV stellt sich BMW gegen jeden Zeitgeist: auf der einen Seite ein besonders nachhaltiges Unternehmen, auf der anderen Seite Luxuskunden bedienen. Entsprechend fielen die Superlative in der Presse aus: „rollende Provokation”, „Mittelfinger mobil”, „Das jetzt-erst- recht-Auto”. Die Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen.

Das Fahrwerk fühlt sich an, als würde man auf einem Einkaufswagen über ein Kopfsteinpflaster gefahren werden.

Das alles stimmt -  und irgendwie auch nicht. Ja, der BMW XM ist auffällig, unheimlich groß und schwer, aber wenn man erst einmal in dem SUV sitzt, merkt man davon nichts mehr. Die drei Tonnen Stahl fahren sich wie ein Sportwagen. Hier hat die BMW M GmbH ganze Arbeit geleistet. Der BMW XM ist die erste Eigenentwicklung der Sportabteilung des bayerischen Herstellers seit dem legendären BMW M1. Entsprechend extrem ist die Leistungsentfaltung. 653 PS sind es bereits beim Basismodell, 748 PS beim Modell Label Red.

In beiden SUV kombiniert die M GmbH einen Elektromotor mit einem Biturbo. Die Beschleunigung ist brachial, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h, lässt sich per aufpreispflichtiger Option aber auf bis zu 270 km/h erhöhen. Dass der BMW XM auch elektrisch fahren kann, ist nur eine Randnotiz. Bis zu 83 km beträgt die Reichweite, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h. Abgesehen vom vollelektrischen Modus ist der BMW XM brachial laut. Wem das noch nicht lärmig genug ist, öffnet die Abgasklappe - das Inferno bricht los. Die Abstimmung ist so sportlich, dass der BMW XM einem Modell wie dem M3 näher ist als andere SUV des Herstellers.

Kuschelkissen für die Reisenden im Fond

Im Innenraum bietet sich ein vollkommen anderes Bild. Hier ist Luxus angesagt: Viel Leder und Carbon bestimmen den Innenraum. Das Platzangebot ist üppig, egal ob man vorne oder hinten Platz nimmt. Für die Passagiere im Fond gibt es sogar zwei Kuschelkissen. Auffälligstes Accessoire im Innenraum ist das Dach. Dieses wird von einer Kraterlandschaft aus Dreiecken überzogen, die je nach gewähltem Modus beleuchtet werden. Schön ist, wenn’s gefällt. Der Kofferraum ist groß, 527 bis 1.820 Liter reichen im Vergleich zum Mercedes SQS SUV und Audi Q7 aber für keine Spitzenposition. Wahrscheinlich sieht BMW seine Konkurrenten eher bei Lamborghini Urus und Bentley Bentayga.

Das Infotainment ist Spitzenklasse. Mit dem BMW Curved Display bietet BMW eine breite Display-Landschaft, die das Tachoelement und das Infotainment verbindet. Um den Überfluss der Bedienmöglichkeiten zu vervollständigen, können die Elemente per Gestensteuerung, Spracherkennung, Touchen und Swipen sowie dem bewährten BMW iDrive bedient werden. Die Ausstattung ist dem hohen Preis des Fahrzeugs entsprechend fast komplett. Sie beinhaltet eine breite Auswahl an Assistenzsystemen, die up to date sind und nichts vermissen lassen. Hinzu kommt ein umfassendes Garantieangebot für das Fahrzeug.

Einziger Schwachpunkt dürfte der sportliche Verbrauch des BMW XM sein. Zwar gibt der Hersteller einen utopischen Wert von unter zwei Liter auf 100 Kilometer an, sobald die Batterie der Plug-in-Hybrid leer ist, schießt der Verbrauch aber schnell auf Durchschnittswerte von 15 Liter pro 100 Kilometer hoch - nach oben hin offen. Das dürfte die geringste Sorge der Käufer:innen dieses Fahrzeugs sein. Der BMW XM ist vor allem für die Kundschaft in den USA und China konzipiert. Das erklärt den Bling-Bling-Auftritt des SUV. Wer einen kompromisslosen Sportwagen im SUV-Format sucht, mit dem er auffällt, liegt mit dem BMW XM genau richtig. Wer es eher unauffälliger bevorzugt, sollte sich bei anderen Herstellern umsehen.

Wie viel kostet der BMW XM?

Das BMW XM Modell hat eine UVP von 132.400 € bis 203.000 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 25.670 € sparen. Die Preise beginnen bei 113.635 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 1.669 €.

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Günstig ist ein BMW ganz sicher auch nicht bei den Versicherungskosten. In der Haftpflichtversicherung liegt das sportliche Modell noch bei Typklasse 20. Für die Teilkasko ist die Einstufung dann leistungsabhängig bereits bei 30 oder 32. In der Vollkasko schlägt ein XM mit den Typklassen 31 oder 33 zu.

Leistung und Fahrkomfort

Der BMW XM ist in jeder Hinsicht ein extremes Automobil. Viel Leistung, hoher Preis, wuchtig, optisch sehr auffällig. Drei Tonnen schwer und trotzdem gilt der Anspruch: Das hier ist ein Sportwagen. Um nichts anderes geht es schließlich bei der M GmbH von BMW. Es gibt zwei Motoren für den XM, die alle Bedürfnisse von leistungshungrigen Autofans stillen dürften: einen V8 Biturbo Plug-in-Hybrid mit 653 PS und Allradantrieb und die Variante Label Red, mehr als 200.000 Euro teuer, mit 748 PS. Das ist mehr Leistung als die Luxuskonkurrenz, deren Namen ansonsten für puren PS-Überfluss steht. Der Lamborghini Urus: „nur” 650 PS, der Porsche Cayenne Turbo GT, ebenfalls „nur“ 640 PS und der Bentley Bentayga Speed muss sich sogar nur mit „schlappen” 635 PS begnügen. Beide Motoren des BMW XM kombinieren ein achtstufiges Steptronic Getriebe, natürlich in der M-Ausführung.

Der XM ist die erste Eigenentwicklung der M GmbH seit dem legendären BMW M1. Wie sehr sich der automobile Geschmack seitdem geändert hat, verdeutlicht das neue Modell. War der M1 noch ein schlanker, keilförmiger Sportwagen, so ist der XM ein für die Luxuskunden in den USA und China entwickeltes SUV. Die 653 PS Systemleistung des Basismodells unterteilen sich in einen 4,4 Liter V8 mit 489 PS und einen 197 PS starken E-Motor. Rein elektrisch kommt der BMW XM bis zu 83 km weit, die maximale Geschwindigkeit liegt in diesem Modus bei 140 km/h. Die Beschleunigung des Kolosses beträgt in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Label Red ist noch einmal eine halbe Sekunde schneller. Die Höchstgeschwindigkeit für beide Ausführungen: 250 km/h. Mit dem aufpreispflichtigen BMW M Drivers Package sind sogar 270 km/h möglich.

Mehr Sportwagen als SUV

Klar ist bei diesen Leistungsdaten, dass schon das Basismodell mehr als ausreichend motorisiert ist. Für welchen Motor man sich entscheidet, dürfte in dieser Preisklasse eher zweitrangig sein. Da darf es gerne etwas mehr sein. Dass der BMW XM wenig zurückhaltend ist, zeigt sich beim Tritt aufs Gaspedal. Egal ob mit geschlossener oder mit offener Abgasklappe: Jetzt wird's laut. Das SUV bollert, röhrt und wird sich in der Nachbarschaft sicher keine Freunde machen. Wer beim XM einfach nur ein weiteres sportliches SUV mit dem M-Label erwartet, dürfte überrascht sein. Der Koloss erinnert in seiner Abstimmung eher an die extremeren Modelle der BMW M GmbH wie den M3. Radikal sportlich, nur eben viel größer, mit mehr Platz und ein SUV.

Dieser Spagat zwischen eigentlich unvereinbaren Polen ist den Entwicklern gut gelungen. Natürlich, der XM kann auch „normal”. Dann ist der BMW ein komfortables Luxus-SUV, das auf der Autobahn seine Kilometer abspult. Seine Stärken liegen aber in einem anderen Bereich. Den Fahrmodischschalter auf „Sport“ stellen und schon verwandelt sich der BMW XM. Das Fahrverhalten ist dermaßen direkt, wie man es nur von einem Sportwagen kennt. Der Motor hängt am Gaspedal, die Lenkung ist fein abgestimmt und gnadenlos direkt. Die Hinterradlenkung, die zum ersten Mal bei einem M-Fahrzeug zum Einsatz kommt, sorgt dafür, dass dem BMW XM weder seine Masse noch seine Größe anzumerken ist. So perfekt hat das nicht einmal Lamborghini mit seinem SUV geschafft.

Platz und Praxistauglichkeit

Auch wenn der BMW XM sich nicht so fährt, er ist ein ziemlicher Brocken. Das zeigt der Blick auf seine Maße. 5,11 Meter lang, eine Breite von etwas mehr als zwei Meter, mit Seitenspiegel sogar 2,24 Meter, und eine Höhe von 1,76 Meter - das ist eine Ansage. Das hat natürlich Vorteile für die Reisenden. Ihnen steht vorne über einem Meter Kopffreiheit zur Verfügung, im Fond sind es zwei Zentimeter weniger. Mit dem Kopf anstoßen sollte hier keiner.

Generell ist das Raumgefühl sehr großzügig, die Beinfreiheit überdurchschnittlich. Über drei Meter Radstand ist eben eine Ansage. Das heißt, dass es auch im BMW XM wirklich sehr viel Platz gibt. Die Sitze vorn sind eher Sessel mit sehr breiten Wangen, die die Körper bei sehr sportlicher Fahrweise in Position halten. Hinten ist die Sitzbank für drei Reisende erfreulich flach, mehr als bequem und es gibt eine integrierte Kopfstütze. Die Kniefreiheit ist üppig.

Zwischen den beiden Plätzen im Fond lässt sich eine Armablage ausklappen, in die zwei Becherhalter integriert sind. Durch Ziehen an einer Lasche öffnet sich eine Durchreiche zum Kofferraum, mit der zum Beispiel Ski transportiert werden können. An der Rückseite der Rücksitze befinden sich Anschlüsse für Handy und Tablet, im unteren Bereich noch Fächer, zum Verstauen von Zeitschriften oder anderen Gegenständen. In den Türen im Fond bietet der BMW XM weitere große Fächer, in die Becherhalter integriert sind. Isofix-Vorrichtungen für Kindersitze gibt es an den äußeren Plätzen im Fond.

Die Amerikaner können nicht ohne Cupholder

Auch vorne gibt es weitere Ablageflächen. Neben dem Handschuhfach befinden sich Seitentaschen in den Türen, wieder mit den obligatorischen Getränkehaltern im XXL-Format. Die Amerikaner können davon einfach nicht genug bekommen. Aus diesem Grund finden sich in der Mittelkonsole auch noch zwei weitere Cupholder - Inklusive der Funktion, die Becher zu kühlen oder warmzuhalten. Direkt davor: eine induktive Lademöglichkeit für Smartphones.

Dazu kommt das obligatorische Fach unter der Armauflage zwischen den Vordersitzen. Dieses lässt sich per Knopfdruck öffnen und schwingt zweigeteilt auf. Das hat den Vorteil, dass zum Beispiel Fahrer:innen den Arm auf der Ablage lassen können und Beifahrer:Innen auf ihrer Seite Zugang zu diesem Stauraum haben. Die Sicht nach vorne und zu den Seiten ist gut, bzw. sagen wir es einmal so: für ein Fahrzeug mit solchen wuchtigen Ausmaßen. Ein Vorteil ist die erhöhte Sitzposition, die einen guten Überblick auf die Straße ermöglicht, nach hinten sehen Reisende eher wenig. Die Heckscheibe ist zwar sehr breit, die Durchsicht aber beschränkt und die C-Säulen sehr ausgeprägt. BMW bietet diverse Assistenzsysteme an, um die schlechte Sicht zu korrigieren.

Der Kofferraum öffnet per Knopfdruck. Die Höhe des Bodens ist in Ordnung, für ein SUV aber nur Mittelmaß. Da es keine Luftfederung gibt, lässt sich der BMW XM nicht absenken. Die Kofferraumkapazität beträgt 527 Liter, mit umgeklappter Rückbank sind es 1.820 Liter. Da können auch viele große Kombis nicht mithalten. Andere SUVs in diesen Größendimensionen vertragen mehr, wie beispielsweise das elektrische Mercedes EQS SUV oder der Audi Q7. An den Seiten des Kofferraums befinden sich kleine Einbuchtungen, ein Netz oder ein Fach fehlt - eigentlich ideale Verstauungsmöglichkeiten, um das Ladekabel unterzubringen. Beim Testwagen landeten es in einer schicken Reisetasche im Kofferraum. Schick, nimmt aber Platz weg. Praktisch ist die vollkommen flache Hutablage, die sich einfach entfernen lässt und auf den Kofferraumboden passt. Ein Minuspunkt, vor allem in dieser Preisregion: Die Rückbank lässt sich nicht vom Kofferraum aus umklappen. Stattdessen muss um das Auto herumgegangen, die Tür hinten geöffnet und dort der Hebel getätigt werden. Nach dem Umlegen ergibt sich eine Fläche ohne Kante.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

In diesen Preisregionen dürfen sich Automobilhersteller keine Schwächen leisten. Wer mindestens 180.000 Euro für sein SUV aufruft, muss Luxus liefern. Und das tut BMW. Der Innenraum ist so ganz anders als das Fahrgefühl, das der BMW XM vermittelt. Natürlich zieren überall M-Symbole das Interieur. Trotzdem sieht das hier eher nach einer komfortablen Lounge aus. Billige Kunststoffflächen gibt es bei dieser Innenausstattung nicht, sogar das Armaturenbrett ist mit dickem Sattelleder überzogen.

Überhaupt, Leder: Davon gibt es im Innenraum des BMW XM jede Menge. An den Sitzen, den Seitenteilen, dem Mitteltunnel, überall. Das Merino-Leder bietet der Hersteller für das SUV in vier Ausstattungsvarianten an. Standard ist die schwarze Ausführung, weitere Variationen gegen Aufpreis sind rot, blau und silber. Vergessen sind die veganen Ersatzmaterialien, mit denen unter anderem auch BMW versucht, neue Kund:innen zu gewinnen, das Luxus-SUV soll offenbar andere Käufer:innenschichten ansprechen. Verständlich, wer sich den BMW XM zulegt, dürfte wohl wenig an Nachhaltigkeit interessiert sein. Weitere Materialien sind die vielen Chrom- und Carbonapplikationen im Interieur. Die Sportsitze bieten Massagefunktionen, im Heck gibt es zwei zusätzliche Kissen. Das sieht man auch nicht oft bei einem Autohersteller.

Eine Kraterlandschaft an der Decke

Spektakulärstes und gleichzeitig ungewöhnlichstes Feature des BMW XM ist der Dachhimmel. Der ist nicht etwa flach wie in jedem anderen Auto, sondern mit einer Diamantstruktur überzogen - das heißt, er sieht ein wenig aus, als drückten sich Rubik-Würfel unter dem Stoff durch. Der Himmel wird indirekt beleuchtet, etwa bei der Begrüßungsinszenierung. Je nach Fahrmodus und Stimmung passt sich die Beleuchtung an. Ob das nun wirklich nötig ist, sei dahingestellt. Spektakulär ist es. Ein Glasdach gibt es deswegen aber nicht für den BMW XM.

Cockpit und Infotainment teilen sich scheinbar den Bildschirm. Auch im BMW XM findet sich das Curved Display der Marke, das sich vom Fahrsitz über zwei Drittel der Armaturen zieht. Hinter dieser Glasscheibe verbergen sich die sind die einzelnen Elemente, ein 14,9 Zoll großes Touch-Infotainment und das 12,3 Zoll große Instrumentendisplay. Die Technologie sieht eindrucksvoll aus, ist aber zum Teil relativ kleinteilig und deswegen etwas unübersichtlich. Sie lässt sich per Touch, den iDrive-Drehregler sowie Sprach- und Gestensteuerung steuern. Das wichtigste zeigt noch einmal das serienmäßige Head-up-Display an. Das ist fast schon ein Überfluss an Informationen und Bedienmöglichkeiten. Für einen glasklaren Sound sorgt ein Harman Kardon Surround System mit 16 Lautsprechern. Das Bowers & Wilkins Diamond Surround System mit 20 Lautsprechern und 1.475 Watt kostet Aufpreis und liefert ein eindrucksvolles Klangerlebnis.

Für ein Fahrzeug dieser Preisklasse ist die Grundausstattung schon hoch. Dazu gehört im Innenraum unter anderem die beheizten Armauflagen in den Türen vorn und der Mittelkonsole, Lenkrad- und Sitzheizung in der ersten Reihe. Ebenfalls Serie sind die Gestensteuerung und induktives Laden fürs Smartphone. Extra kosten Bildschirme für den Fond, etwa um die Kinder bei Laune zu halten.

Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Abgasnorm

Wer einen BMW XM kauft, für den dürfte wohl ein niedriger Kraftstoffverbrauch keiner der Hauptgründe sein, sich dieses Fahrzeug zuzulegen. Die gute Nachricht: Beim BMW XM handelt es sich um einen Plug-in-Hybrid. Das heißt, das SUV kann bis zu einer Geschwindigkeit von 140 km/h komplett elektrisch fahren. Die Reichweite liegt bei 83 km, was für ein Fahrzeug dieser Größe und vor allem von diesem Gewicht ein guter Wert ist.  Real dürften damit 70 km und mehr lokal emissionsfrei möglich sein. Den elektrischen Verbrauch gibt BMW mit 28,9 bis 33,5 kWh auf 100 Kilometer an. Das ist stattlich. Zum Vergleich: Elektrische SUVs der Mittel- und Kompaktklasse verbrauchen in der Regel um die 15 kWh. Wem es im Energieeffizienz geht, sollte zu einem anderen Auto greifen.

Der kombinierte Verbrauch aus Elektro- und Benzinmotor liegt bei 1,7 Liter auf 100 Kilometer beim normalen Modell, 1,8 Liter sind es in der deutlich stärker motorisierten Ausführung Red Label. Theoretisch mögen diese Werte möglich sein, praktisch eher nicht. Der BMW XM wiegt schließlich mehr als drei Tonnen und ist als Sportwagen konzipiert. Der reale Verbrauch dürfte mindestens im zweistelligen Bereich liegen. So ist der CO₂-Ausstoß mit Vorsicht zu betrachten. BMW gibt ihn, je nach Modell, mit 33 bis 44,5 Gramm pro Kilometer an. Diese Werte beziehen sich auf den Durchschnittsverbrauch von weniger als zwei Liter. Wird der BMW XM sportlich gefahren, was der Daseinszweck dieses Fahrzeugs ist, steigt der Verbrauch und dementsprechend auch die CO₂-Emissionen. Die Abgasnorm des SUVs ist EU6d.

Sicherheit und Schutz

Der BMW XM wurde bisher noch keinem offiziellen Crashtest unterzogen. Angesichts dessen, dass sich das Fahrzeug aber in der absoluten automobilen Oberklasse bewegt, bietet es so viel Sicherheit, wie heute möglich ist. Der BMW XM ist mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen ausgerüstet. Serienmäßig ist der BMW Driving Assistant, der in schwierigen oder eintönigen Fahrsituation unterstützt. Das Kamera- und Radar-basierte Assistenzsystem beinhaltet eine aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-go, erkennt den Streckenverlauf und assistiert bei der Lenk- und Spurführung.

Optional erhältlich ist der Driving Assistent Professional. Dieser erweitert den Funktionsumfang des Driving Assistant. Der BMW XM hält das Tempo, die Spur und den Abstand zum Fahrzeug davor, es bremst und beschleunigt selbstständig. Kameras beobachten die Verkehrslage und erkennen Schilder. Der Parking Assistent Plus bietet weitreichende Unterstützung für das Einparken und Rangieren des BMW XM. Dazu gehören unter anderem teil- oder vollautomatisierte Funktionen.

Fußgängerschutz gewährt die Frontkollisionswarnung von BMW. Eine Kamera in der Frontscheibe arbeitet zusammen mit einem Radarsystem, um Kollisionen mit anderen Fahrzeugen, Fahrradfahrern oder Fußgängern zu vermeiden. Im Geschwindigkeitsbereich bis 85 km/h kann der BMW XM automatisch bremsen. Eine Besonderheit des BMW XM ist die Option Advanced Car 3.0 Pro. Sie besteht aus einem Kamerasystem, das das Geschehen vor und hinter dem Fahrzeug auch im geparkten Zustand überwacht. Es speichert Erschütterungen und außergewöhnliche Bewegungen außerhalb des Fahrzeugs, um mögliche Unfälle oder Einbrüche zu dokumentieren.

Zuverlässigkeit und Probleme

BMW garantiert für seine Fahrzeuge eine hohe Zuverlässigkeit. Sollten Probleme auftauchen, greift die BMW 2 + 1 Gewährleistung.  Die Garantie umfasst 36 Monate ohne Kilometerbegrenzung. Innerhalb dieses Zeitraums übernimmt BMW die kostenfreie Beseitigung des technischen Mangels und anfallende Abschleppkosten. Sollte das Auto länger in der Werkstatt stehen, stellt BMW wahlweise ein Ersatzfahrzeug, ein Taxi oder ein Hol- und Bringservice zur Verfügung. Auf die Batterie seiner Plug-in-Hybride gewährt BMW sechs Jahre Garantie, beziehungsweise 100.000 Kilometer.

Nach Ablauf dieses Zeitraums kann der Schutz mit der BMW Repair inklusive Versicherung  verlängert werden. Er gilt für Fahrzeuge bis zu zehn Jahre nach Erstzulassung, beziehungsweise 150.000 Kilometer und übernimmt 100 Prozent der Reparaturkosten. Optional bietet BMW eine Reifenversicherung über 36 Monate ohne Zusatzkosten an. Sie  übernimmt im ersten Jahr 100 Prozent der Kosten, im zweiten Jahr 75 Prozent und im dritten 50 Prozent. Abgedeckt sind Schäden durch spitze Gegenstände, Bordsteinkantenaufprall, Diebstahl und Vandalismus.

BMW XM FAQs

Der BMW XM ist seit dem Frühjahr 2023 im Handel. Es ist das erste von Beginn an von der M GmbH entwickelte Fahrzeug seit dem BMW M1.

Im BMW XM steckt ein aufgeladener 4,4 Liter V8 mit 489 PS, der mit einem 197 PS starken E-Motor kombiniert wird. Das ergibt eine Systemleistung von 653 PS. Spitzenmodell der Reihe ist der BMW XM Label Red. Er kommt auf eine Gesamtleistung von 748 PS.

BMW baut den XM in seinem Werk Spartanburg in den USA.

Der BMW XM startet ab 178.000 Euro. 

Der BMW XM Label Red ist der stärkste Serien-BMW, den der bayerische Hersteller jemals gebaut hat. Der Plug-in-Hybrid kommt auf 748 PS.

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