Audi RS3 2021: Preise, technische Daten und Verkaufsstart

27. Juli 2021 von

Das absolute Topmodell der A3-Serie – der RS3 – wurde vorgestellt. Der RS3 kommt optional mit satten 290 km/h Höchstgeschwindigkeit und einem neuen, serienmäßig verbauten Torque-Split-System. Wir haben alle Infos und Bilder für Sie.

Schnell, schneller, Audi RS3: Der neue Audi RS3 kommt mit viel Power, einer noch sportlicheren Optik und allerhand technischen Neuerungen. Dabei steht die Verbesserung der Dynamik insbesondere im Rampenlicht, wobei das sogenannte Torque-Split-System zum Einsatz kommt. Wir haben alle Infos für Sie.

  • Neuer Audi RS3
  • 290 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Torque-Split-System sorgt für mehr Dynamik
  • 7 Fahrprogramme möglich
  • 400 PS Leistung
  • 0-100 km/h in 3,8 Sekunden
  • Grundpreis liegt bei 60.000 bzw. 62.000 Euro

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Endlich ist es soweit: Der neue Audi RS3 ist jetzt enthüllt und geht damit auf Kundenfang gegen Platzhirsche wie den BMW M2 und den Mercedes AMG A45. Hier finden Sie alles, was Sie über das neue Sportmodell wissen müssen, inklusive eines Videos, das Fragen zum Torque-Split, den neuen Fahrmodi und dem Sound beantwortet:

Neuer Audi RS3: Außendesign

Sportlich, sportlich, Kollege! Bereits der Audi S3 hat ein aggressives und sportliches Styling, da legt der RS3 nochmal eine Schippe drauf. Der Abkömmling des Audi A3 kombiniert ein selbstbewusstes Auftreten mit genauso selbstbewussten Fahrleistungen. So lässt es sich der Audi RS3 also nicht nehmen, mit einer breiten Brust in den Wettbewerb einzusteigen: Mit verbreitertem Stoßfänger, grobmaschigem Kühlergrill und vorne spitz zulaufenden LED-Scheinwerfern macht der RS3 seinem sportlichen Ruf alle Ehre.

Wie sagt man so schön? Man weiß erst, was man hatte, wenn es schon vorbei ist. Für den RS3 bedeutet das: Ehe man sich versieht, ist er vermutlich schon längst vorbeigerast und lässt staunenden Beobachter:innen nichts weiter als Staub im Gesicht und die Frage, wann man nochmal einen Blick auf das Modell in freier Wildbahn erhaschen kann. Zu seinem flotten Erscheinungsbild tragen auch die serienmäßigen LED-Heckleuchten bei, welche mit dynamischem Blinklicht ausgestattet sind.

Außerdem mit von der Partie: Schicke und athletisch anmutende 19-Zoll-Gussräder mit 10 Y-Speichen. Wem das eindeutig zu viele Speichen sind, der kann bei der Bestellung die Zahl halbieren und den RS3 mit nur 5 Y-Speichen in der Felge liefern lassen.

Für Fans ausgefallener Lackierungen hält Audi die Farbe Kyalamigrün bereit. Dieser knallige Farbton kennt kein Wenn und Aber und fällt natürlich sofort ins Auge. Wer mit einer solchen Farbwucht nichts anfangen kann, nimmt einfach Kemoragrau und sorgt damit vermutlich auch noch für einen leichteren Wiederverkauf, sofern überhaupt jemand seinen RS3 abgeben möchte.

Neuer Audi RS3: Innenraum

Im Innenraum setzt sich fort, was außen begonnen wurde: Rennfeeling, wo das Auge hinsieht. Sportliche Akzente wie eine Instrumententafel aus Carbon und RS-spezifische Details tragen dazu bei. Details? Naja, eigentlich ist der gesamte Innenraum im Detail RS-spezifisch! So zum Beispiel die RS-Sportsitze mit entsprechender Prägung oder auch das abgeflachte RS-Lenkrad.

Auf einem gigantischen 12,3-Zoll-Display werden Fahrer:innen die Anzeigen dargeboten. Sportliche Grafikeinstellungen sind dabei natürlich Programm. Ein großes 10,1-Zoll-Touchscreen-Display gehört darüber hinaus zur Serienausstattung, welches den sogenannten RS-Monitor integriert. Wer ein Head-up-Display wünscht, ist bei RS3 (gegen Aufpreis) an der richtigen Adresse.

Noch mehr RS-Feeling können Käufer:innen mit Hilfe der optionalen RS-Designpakete versprühen. Dann kommen die Ziernähte, die Sitzschultern und der Steg zwischen den Luftdüsen entweder in Rot oder in Grün, die Gurtbänder mit farbigen Rändern.

Neuer Audi RS3: Fahrwerk und Torque-Split-System

Was kann man anderes von einem Kompaktsportler erwarten als ein straff abgestimmtes Fahrwerk? Natürlich ist der Audi RS3 auf eine sportliche Fahrweise getrimmt – da gibt es keine Zeit für weiche Federungen und Wanken. Durch die zusätzliche Tieferlegung um ganze 10 Millimeter bekommen Fahrer:innen das Gefühl, sie würden regelrecht an der Straße haften.

Ein besonderes Augenmerk wollen wir an dieser Stelle noch auf das verbaute Torque-Split-System legen. Alle anderen Varianten der A3-Baureihe, die mit Allrad ausgestattet sind, müssen sich mit dem Haldex-System begnügen, das aus Hinterachsdifferenzial und Lamellenkupplungspaket besteht.

Anders beim RS3: Für das Topmodell hat Audi ein Regal höher gegriffen und das sogenannte Torque-Split-System aus dem Ärmel geschüttelt. Um für bessere und stabilere Fahrleistungen zu sorgen, Hinterachse verteilt das Torque-Split-System die Antriebsmomente zwischen dem rechten und dem linken Hinterrad aktiv über zwei Lamellen-Kupplungen. Je nach Einstellung wird die Anpassung vorgenommen, wobei diese zwischen Null und 100 Prozent betragen kann. Nochmal einfacher: Mit Hilfe dieser Technik können das kurvenäußere oder kurveninnere Hinterrad unabhängig vom anderen beschleunigen.

Der RS3 verfügt darüber hinaus über eine Progressivlenkung, die ein präziseres Einlenk- und Fahrverhalten gewährleistet. Freunde der Fahrmodusauswahl werden sich im RS3 vermutlich so richtig wohlfühlen: Sieben Fahrprogramme stehen hierbei zur Wahl, nämlich Comfort, Auto, Dynamic, Efficiency, RS Individual, RS Performance und RS Torque Rear.

Neuer Audi RS3: Motor

Nach all den Neuerungen ist es irgendwie schön zu hören, dass es etwas gibt, was bestehen bleibt. Dabei ist die Rede vom 2,5-Liter-TFSI-Motor, den es schon seit einigen Jahren gibt. Die Leistung des RS3 wird – wie beim Vorgänger – 400 PS betragen. Traurig, dass es nicht mehr sind? Mehr PS sind nicht immer ein Zeichen der Verbesserung, immerhin wurde dieser Motor neunmal in Folge zur “International Engine of the Year” gekürt.

Dass es der Motor in sich hat, zeigt das Datenblatt mehr als deutlich: In 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h, das ist einsame Spitze unter den Kompaktsportlern. Nicht umsonst kann sich der Audi RS3 selbstbewusst der schnellste Serien-Kompaktwagen auf dem Markt nennen. Seine maximale Leistung entfaltet der Flitzer bereits zwischen 2.250 und 5.600 Umdrehungen – früher als beim Vorgänger. Dann steht ein maximales Drehmoment von 500 Nm zur Verfügung.

Bei 250 km/h ist mit der Beschleunigung dann aber Schluss: Hier wird elektronisch abgeregelt. Da mehr Geld normalerweise auch mehr Leistung heißt, können Käufer:innen mit einer etwas höheren Investition auch bis 280 km/h spurten. Doch das war noch nicht alles, schließlich muss er sich den Titel “Schnellster Serien-Kompaktwagen” auch verdienen.

Wer das RS-Dynamikpaket bestellt, bekommt außer blauen Keramikbremsen, grau oder rot lackierten Bremssätteln und einem RS-Sportfahrwerk plus auch nochmal 10 km/h mehr. Abgeregelt wird hier erst bei 290 km/h. Ab Werk schafft das bisher kein anderer Kompaktwagen.

Um das volle Ausmaß der Beschleunigung auszukosten, wird der Motor mit einem Siebengang-DSG verbunden.

Neuer Audi RS3: Preise und Verkaufsstart

Den Audi RS3 können Kaufinteressierte ab August 2021 vorbestellen. Die Markteinführung findet dann im Herbst diesen Jahres statt.

Den Audi RS3 Sportback wird es ab 60.000 Euro zu haben geben. Wer lieber die RS3 Limousine fahren möchte, packt noch 2.000 Euro obendrauf und landet so bei 62.000 Euro Basispreis.