Audi RS3 Sportback Test

Superschneller Kompaktwagen weckt Emotionen

8/10
Wow-Wertung
Unsere Auto-Experten vergeben diese Wertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.
  • Sehr sportlich
  • Gute Sicherheitsausstattung
  • Garantierter Fahrspaß
  • Teuer
  • Recht hoher Spritverbrauch
  • Kofferraum nur Durchschnitt

56.000 € Preisklasse

5 Sitze

8,5 l/100km

Test

Das Kombiformat ist praktisch und es steht dem Audi RS3 – auch, wenn man solch extreme Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit erstmal nicht zusammen vermuten würde.  Zwei Drittel aller RS3-Käufer entschieden sich in der Vergangenheit deshalb für den Audi RS3 Sportback. Der Sportkombi, der mit 4,36 Meter um ein gutes Stück länger baut als die RS Limousine, bietet mit fünf Türen und variablem Gepäckraum einige Vorteile.

Seit dem Facelift fühlt man den angepriesenen „Vorsprung durch Technik“ wegen Features wie dem spektakulären Audi virtual cockpit, der modernen Sprachsteuerung und dem neuen MMI Touchpad im RS3 noch intensiver. Auch die Sicherheitsausstattung wurde bei der Überarbeitung erheblich verbessert und erweitert. Ganz neu im RS3 Sportback sind die Matrix-LED-Scheinwerfer, der Querverkehrassistent und der Stauassistent.

Große Fahrsicherheit geht auch vom hervorragend austarierten Fahrwerk aus. Der Allradantrieb Quattro macht mit dem starken Motor durchaus Sinn.

Im Vergleich mit seinen Konkurrenten ragt der RS3 Sportback von seinen Qualitäten und mit seiner Qualität heraus. Allerdings tut er dies auch im Preis. Der liegt jedoch sogar 2.000 Euro unter dem Preis der RS3 Limousine – noch eine gute Begründung dafür, warum sich die meisten RS3-Käufer für den Sportback entscheiden.

Technische Daten

Länge 4,36 Meter
Breite 1,80 Meter
Höhe 1,41 Meter
Kofferraumvolumen 335 Liter
Türen 5
Leergewicht 1.605 Kilogramm
Zuladung 460 Kilogramm
Zulässiges Gesamtgewicht 2.065 Kilogramm

Zwar wiegt der RS3 Sportback knapp 1.600 Kilogramm, doch mit dem starken Motor und 400 PS Leistung wird auch dieses Gewicht ganz problemlos über den Asphalt katapultiert.

Der Benziner

Die Wahl fällt hier nicht schwer, denn für den RS3 Sportback ist nur ein Motor verfügbar. Nur ist aber gar nicht negativ gemeint, denn der 2.5-Liter-Fünfzylinder-Benziner gibt ganz schön Gummi – und das ist eigentlich noch untertrieben. Mit einem maximalen Drehmoment von satten 480 Nm muss man sich schon fast am Lenkrad festhalten, wenn man voll ins Gas geht. Die Bezeichnung RS steht eben nicht umsonst für rennstreckentaugliche Sportlichkeit.

Die 400 PS Leistung machen sich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h bemerkbar. Natürlich würde der RS-Sportback noch mehr schaffen, wird aber abgeregelt. Von 0 auf 100 km/h schafft es der Sportkombi bereits in schnellen 4,1 Sekunden. Der Verbrauch liegt kombiniert bei 8,5 Litern Super Plus, was bei den aktuellen Spritpreisen eine teure Angelegenheit wird.

In der Praxis kann der Geldbeutel auch noch etwas mehr belastet werden, denn aus den theoretischen Angaben werden schnell zwei bis drei Liter mehr – vor allem, wenn man den RS3 fährt, wie man einen Sportwagen eben fährt.

2.5 TFSI quattro
Hubraum [ccm] 2.480
Leistung [PS] 400
Getriebe 7-Gang-Automatik
0-100 km/h [s|
Höchstgeschwindigkeit [km/h
4,1| 250
Kraftstoff Benzin

Schon für den Einstieg in die Welt der 3er-Serie, den A3, gilt: Es gibt ihn nur gut ausgestattet und das ist natürlich auch im sportlichsten Modell RS3 der Fall. Schon im Grundmodell des RS3 Sportback gehören 19-Zoll-Alufelgen, LED-Scheinwerfer mit dynamischem Blinklicht, LED-Heckleuchten, die RS-Abgasanlage und RS-Stoßfänger zur Außenausstattung. Optional ist auch ein Panorama-Glasdach oder eine Dachreling in Aluminiumoptik oder Schwarz möglich.

Innen kann man sich auf Sportsitzen vorne zurücklehnen, den Komfort einer Lederausstattung mit Kontrastnähten genießen, man hat ein RS-Multifunkions-Sportlenkrad und eine Komfortklimaautomatik mit dabei.

Auch beim Infotainment sind das MMI-Radio plus mit 7-Zoll-Farbdisplay und 8 Lautsprechern und ein Fahrerinformationssystem mit Farbdisplay mit dabei. Optional kann man den RS mit digitalem Radioempfang, einem Bang & Olufsen Sound System oder dem MMI-Navigationssystem plus ausrüsten.

Was die Sicherheit angeht, kann der RS3 Sportback serienmäßig eine Einparkhilfe, einen Bremsassistenten, ein RS-Sportfahrwerk, eine RS-Bremsanlage, das Audi drive select, Airbags und Allradantrieb anbieten. Wer noch ein wenig mehr Geld in die Hand nimmt, kann zusätzlich das Assistenzpaket bestellen, dass die wichtigsten Sicherheitsassistenten mit dabei hat.

Zusammenfassung

Wer einen sportlichen Kombi möchte, investiert das Geld in den RS3 Sportback auf jeden Fall gut. Dafür sitzt man in einem geräumigen, praktischen, variablen, flexiblen, überzeugenden … RS3. Alle Vorteile des überarbeiteten Audi RS3 in der Ausstattung, Fahrsicherheit und bei den Motoren fahren auch im Sportback mit.

Da verwundert es auch heute kaum, warum sich so viele Käufer genau für ihn entscheiden. Der praktischste RS3 endet mit einem Kombiheck.

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