Wertvolle Karossen – Welches ist das teuerste Auto der Welt?

03. März 2026 von

Es kann durchaus als Kunst bezeichnet werden, ein günstiges Auto anzubieten. Nach oben sind den Autofirmen preislich aber fast keine Grenzen gesetzt: Teure Teile, Luxus und monströse Motoren sind bei den teuersten Autos der Welt Programm. Aber welches ist der alleinige Preis-Champion? Finde es hier heraus!

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Leisten können sich diese Luxuskarossen wohl nur die Wenigsten, doch wer träumt nicht gerne davon, eines zu besitzen? Hier sind die teuersten 10 Autos der Welt:

Top 10 teuerste Autos der Welt
Modell Kaufpreis
10. Bugatti W16 Mistral ca. 6 Mio. €
9. Pagani Huayra Codalunga ca. 7 Mio. €
8. Mercedes-Maybach Exelero ca. 8 Mio. €
7. Bugatti Centodieci ca. 8 Mio. €
6. Bugatti Chiron Profilée ca. 9,8 Mio. €
5. Bugatti La Voiture Noire ca. 11 Mio. €
4. Rolls-Royce Sweptail ca. 11,5 Mio. €
3. Pagani Zonda HP Barchetta ca. 15 Mio. €
2. Rolls-Royce Boat Tail ca. 26,2 Mio. €
1. Rolls-Royce La Rose Noire Droptail ca. 30 Mio. €

Platz 10: Bugatti W16 Mistral

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Preis: ca. 6 Mio. Euro

Von diesem Modell baut Bugatti gerade einmal 99 Stück. Klingt erstmal nach viel – ist im Kreis der absurd teuren Hypercars aber fast schon Massenware. Trotzdem: Wer einen bekommt, gehört zu einem extrem exklusiven Club.

Der Bugatti W16 Mistral ist laut Hersteller das große Finale der legendären W16-Ära. Kein Downsizing, kein Hybrid-Kompromiss – sondern nochmal volle Eskalation. 1.600 PS prügeln den offenen Zweisitzer auf sagenhafte 453,91 km/h. Damit ist er offiziell der schnellste Roadster aller Zeiten. Dach auf, Weltrekord inklusive.

Die ersten Exemplare wurden im Februar 2025 ausgeliefert. Preis pro Stück: rund sechs Millionen Euro. Und nein, da kann man nicht mehr konfigurieren – die komplette Auflage war schon ausverkauft, als Bugatti das Auto überhaupt offiziell angekündigt hat.

Mit diesem Preisschild landet der W16 Mistral 2026 auf Platz zehn der teuersten Autos der Welt. Ein Schnäppchen ist er nicht. Aber für Bugatti-Verhältnisse fast schon Tradition.

Platz 9: Pagani Huayra Codalunga

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Preis: ca. 7 Mio. Euro

Pagani ist keine Marke, Pagani ist eine Religion. 1992 von Horacio Pagani gegründet, steht die italienische Manufaktur bis heute für komplett durchgedrehte Detailverliebtheit, freisaugende Zwölfzylinder – und Preise, bei denen selbst Millionär:innen kurz schlucken.

Der Huayra Codalunga ist dabei selbst für Pagani-Verhältnisse extrem. Gerade einmal fünf Stück wurden gebaut – und zwar nicht einfach produziert, sondern maßgeschneidert. Die Idee entstand 2018 im Austausch mit zwei besonders ambitionierten Sammlern. Mehr als zwei Jahre Entwicklungszeit später stand ein Auto da, das aussieht, als wäre es direkt aus den 60er-Jahre-Le-Mans-Boxen gerollt.

„Codalunga“ heißt übersetzt übrigens „Langheck“ – und genau das ist der Clou: Das Heck wurde um rund 36 Zentimeter verlängert, um eine besonders elegante, fließende Silhouette zu schaffen. Weniger Spoiler-Zirkus, mehr klassische Rennsport-Ästhetik. Im Vergleich zum regulären Huayra wirkt der Codalunga fast schon zurückhaltend. Fast.

Unter der Hülle arbeitet ein von AMG zugelieferter 6,0-Liter-V12-Biturbo mit 840 PS und 1.100 Nm Drehmoment. Geschaltet wird über ein siebenstufiges Getriebe – auf Wunsch sogar manuell. Ja, sieben Millionen Euro für ein Auto mit Handschaltung. Weil man’s kann. Apropos Preis: Laut Pagani startet der Codalunga bei mindestens sieben Millionen Euro – Steuern natürlich extra. Und wie immer gilt: Schon verkauft, bevor die Öffentlichkeit überhaupt realisiert hat, dass es ihn gibt.

Im Ranking der teuersten Autos der Welt reicht das aktuell für Platz neun. Fünf Stück, sieben Millionen Euro, 840 PS – mehr „exklusiv“ geht kaum.

Platz 8: Mercedes-Maybach Exelero

Mercedes-Benz Maybach Exelero

Preis: ca. 8 Mio. Euro

Fast sechs Meter lang und trotzdem nur zwei Türen? Ein Stadtauto oder gar ein Auto für Praktiker:innen ist der Mercedes Maybach Exelero sicher nicht. Das will er aber auch gar nicht sein, vielmehr hat er ein Interesse daran, mit Luxus, feinsten Materialien und einem starken Motor ein nettes Sümmchen Geld einzubringen: Ganze 6,7 Millionen soll der Sportwagen, den es nur als Einzelstück gibt, gekostet haben. Eine Schönheitsikone ist aus dem Maybach Exelero wirklich nicht geworden, weswegen er von uns einen Platz unter den 10 hässlichsten Autos der Welt ergattern konnte.

Mit der coupéartigen Form ist der Exelero derart aerodynamisch geformt, dass problemlos Geschwindigkeiten bis zu 350 km/h gefahren werden können. Dieses Modell ist es auch, dass den Geschwindigkeitsrekord auf der Höchstgeschwindigkeitsstrecke in Nardo, Italien, aufstellen konnte: 351,45 km/h schnell fuhr der stromlinienförmige Sportwagen. Nicht nur auf der Rennstrecke weiß der Exelero zu überzeugen, auch der Innenraum ist eines 6,7 Millionen Euro teuren Autos würdig: Hier erwarten potentielle Passagier:innen tiefe Sportschalensitze, eine breite Mittelkonsole sowie ein enormes Lederlenkrad. Für die Sportmodelle von Mercedes ist mittlerweile eher AMG verantwortlich.

Platz 7: Bugatti Centodieci

Bugatti Centodieci
Bild: Bugatti

Preis: ca. 8 Mio. Euro

Centodieci – Kenner:innen des Italienischen wissen, dass die Übersetzung “hundertzehn” lautet. Was die 110 mit dem Supersportwagen Bugatti Centodieci zu tun hat? Der Name hat in der Tat zweierlei Funktion: Er dient nicht nur als Hommage an den von 1991 bis 1995 gebauten Bugatti EB110, sondern spiegelt auch gleich noch den 110. Geburtstag der Marke Bugatti wieder.

Der Wagen sieht nicht nur pfeilschnell aus, er belegt sein paranormales Tempo mit der in 2,4 Sekunden erfolgenden Beschleunigung von 0 auf 100 km/h. Den Beschleunigungsdienst stellt der Centodieci erst bei 380 km/h ein. Damit ist klar: Wer in den Centodieci einsteigt, muss seinen Gasfuß zügeln, denn sonst galoppiert der Bugatti schneller davon, als man schauen kann. Davon haben alle etwas: Nicht nur Fahrer:innen, die so die Kontrolle über das Fahrzeug behalten, sondern auch die Schaulustigen, die sich das extrem sportliche Design des Centodieci nicht entgehen lassen wollen. Gerade Cristiano Ronaldo, der weltberühmte portugiesische Fußballprofi, konnte den sportlichen Kurven des Centodieci nicht widerstehen. So findet sich neben dem Bugatti Chiron auch ein Bugatti Centodieci in Ronaldos privater Autosammlung.

Platz 6: Bugatti Chiron Profilée

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Bild: Bugatti

Preis: 9,8 Mio. Euro

Der Bugatti Chiron Profilée ist kein weiteres Sondermodell – er ist ein Einzelstück. Und zwar eines mit historischem Seitenblick: Die fließende Silhouette und das elegante Heck zitieren den legendären Type 46 Surprofilée aus den 1930ern. Viel weniger Krawall, viel mehr Stil. Für Bugatti-Verhältnisse zumindest.

Technisch basiert der Profilée auf dem Chiron Pur Sport. Bedeutet: 8,0-Liter-W16 mit vier Turboladern, 1.500 PS. 0 auf 100 km/h? 2,3 Sekunden. Spitze? 380 km/h. Nicht ganz so kompromisslos wie andere Chiron-Varianten, dafür mit einer etwas komfortableren Abstimmung und einem feststehenden Heckflügel, der exklusiv für dieses Modell entwickelt wurde.

Ursprünglich war eine kleine Serie geplant – am Ende blieb es bei genau einem Fahrzeug. Und dieses eine Exemplar wurde im Februar 2023 bei RM Sotheby’s in Paris versteigert. Zuschlag: rund 9,8 Millionen Euro. Laut Bugatti selbst war es damit der teuerste jemals versteigerte Neuwagen der Marke.

Mit diesem Auktionspreis landet der Chiron Profilée im Jahr 2026 auf Platz sechs der teuersten Autos der Welt. Ein Einzelstück mit W16, Design-Hommage und fast zehn Millionen Euro Kaufpreis – viel exklusiver wird’s selbst bei Bugatti kaum.

Bugatti La Voiture Noire
Bild: Bugatti

Platz 5: Bugatti La Voiture Noire

Preis: ca. 11 Mio. Euro

Platz fünf geht an ein Auto, das schon beim Namen klarstellt, dass hier keine halben Sachen gemacht werden: Bugatti La Voiture Noire – das schwarze Auto. Preis? Rund 11 Millionen Euro. Ohne Steuern. Weil Kleingeld bei solchen Summen eh keine Rolle mehr spielt.

Der Wagen ist eine moderne Hommage an den legendären und bis heute verschollenen Bugatti Type 57 SC Atlantic aus den 1930ern – eines der wertvollsten Autos aller Zeiten. Bugatti hat die Ikone neu interpretiert, komplett neu gezeichnet und als absolutes Einzelstück aufgebaut. Ein One-off, wie es im Buche steht.

Unter der tiefschwarzen Carbon-Haut arbeitet der bekannte 8,0-Liter-W16 mit vier Turboladern. Leistung: 1.500 PS. Spitze: bis zu 420 km/h. Also nicht nur Design-Statement, sondern auch technisches Abrisskommando.

Wer ihn gekauft hat? Offiziell unbekannt. Inoffiziell kursieren natürlich Namen durch die Gerüchteküche. Sicher ist nur: Das Einzelstück war sofort vergeben.

Mit rund elf Millionen Euro Kaufpreis landet der La Voiture Noire im Jahr 2026 auf Platz fünf der teuersten Autos der Welt. Mehr Mythos, mehr Prestige, mehr „Ich kann, weil ich will“ geht eigentlich kaum.

Platz 4: Rolls-Royce Sweptail

Rolls-Royce-Sweptail
Bild: BMW

Preis: ca. 11,5 Mio. Euro

Platz vier geht an ein Auto, das mit Leistung nichts beweisen muss – sondern mit purem Luxus: den Rolls-Royce Sweptail.

Wie schon der Bugatti La Voiture Noire ist auch der Sweptail ein absolutes Einzelstück. Allerdings nicht als Design-Statement für eine Messe gebaut, sondern ganz klassisch auf Kundenwunsch. Ein extrem wohlhabender Auftraggeber klopfte bei Rolls-Royce an und sagte sinngemäß: „Baut mir etwas, das sonst niemand hat.“ Gesagt, getan.

Technische Basis ist der Rolls-Royce Phantom, aber optisch ist der Sweptail ein komplett eigenes Kapitel. Vier Jahre Entwicklungszeit stecken in diesem Projekt. Das Heck fällt stark ab – daher der Name „Sweptail“ – und erinnert an luxuriöse Yachten der 1920er-Jahre. Auch das riesige Panoramaglasdach und das minimalistische Interieur mit edelsten Materialien zeigen: Hier ging es nicht um Stückzahlen, sondern um Perfektion.

Zum Preis schweigen sowohl Rolls-Royce als auch der Besitzer bis heute offiziell. In der Branche kursieren jedoch Zahlen jenseits der zehn Millionen Euro. Viele Medien sprechen von rund 11,5 Millionen Euro – und damit war der Sweptail bei seiner Vorstellung zeitweise das teuerste neu gebaute Auto der Welt.

Im Ranking der teuersten Autos 2026 reicht das für Platz vier. Kein Hypercar, kein Leistungsrekord – sondern handgefertigter Luxus auf absolutem Ausnahme-Niveau.

Platz 3: Pagani Zonda HP Barchetta

Pagani Zonda HP Barchetta
Bild: Pagani

Preis: ca. 15 Mio. Euro

Dass Pagani vornehmlich brachiale Supersportwagen baut, wissen wir schon vom Pagani Huayra Imola. Dass der italienische Sportwagenhersteller aber noch mehr Geld für ein Fahrzeug einsacken möchte, erfahren wir erst jetzt: Für das auf drei Exemplare limitierte Modell werden stolze 15 Millionen Euro fällig. In Kennzahlen umgesetzt bedeutet das: V12-Motor, 7,3 Liter Hubraum, 760 PS. Das, was da unter der Motorhaube dröhnt, darf unumstritten als Brecher bezeichnet werden.

Aber auch sonst macht der Pagani Zonda HP Barchetta aus seinem Sportwagendasein keinen Hehl: Tiefe Schalensitze, die mit beigem und blauem Leder bezogen sind, sowie ein ebenso mit blau gefärbtem Leder umsäumtes Lenkrad. Hinzu kommen noch Teile eines Holzkranzes an der oberen und der unteren Kante der Lenkeinheit. Wer darüber hinaus mit der recht tief abgeschnittenen Windschutzscheibe klar kommt, darf sich nach der Zahlung der etwa 15 Millionen Euro als stolzen Besitzer eines Hyper-Supersportwagens betrachten.

Platz 2: Rolls-Royce Boat Tail

Rolls-Royce Boat Tail
Bild: Rolls-Royce

Preis: ca. 26,2 Mio. Euro

Na, hast du auch so locker-flockig 23 Millionen Euro in der Tasche, um spontan den Rolls-Royce Boat Tail zu kaufen? Wohl kaum. Nicht umsonst gilt der Rolls-Royce Boat Tail als der mit Abstand teuerste Neuwagen der Welt. Ganz so genau weiß man letztendlich leider doch nicht, wie viel der Luxus-Bolide gekostet hat – man munkelt über den Preis. Aber in diesen Preisregionen scheint es fast so, als käme es auf ein paar Millionen mehr oder weniger auch nicht mehr an. Zu den schönsten Autos der letzten Jahre gehört der Boat Tail allerdings nicht, zumindest wenn man nach dem Goldenen Schnitt urteilt.

Ob das britische Cabriolet sein Geld wirklich wert ist, das wagen nur die Besitzenden des Autos zu beantworten. Gute Argumente hierfür liefern jedoch unter anderem das aufwändig gestaltete, im Yacht-Stil gehaltene Heck und der standesgemäße V12-Motor, der für mehr als nur ausreichenden Vortrieb sorgen sollte. Auch sonst ist der Boat Tail mit allen erdenklichen luxuriösen Schikanen ausgestattet: Eines der drei von diesem Modell hergestellten Exemplare verfügt beispielsweise über eine höchst exquisite Picknick-Ausstattung. Damit setzen die wenigen Besitzer:innen des Fahrzeuges ihren Spritztouren ein geeignetes Krönchen auf. Als einer der Besitzer eines todschicken Boat Tails gilt der argentinische Fußballspieler Mauro Icardi, der nach erfolgreichen Engagements bei Inter Mailand und Paris Saint-Germain zurzeit bei Galatasaray Istanbul kickt.

Platz 1: Rolls-Royce La Rose Noire Droptail

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Bild: Rolls-Royce

Preis: ca. 30 Mio. Euro

Ganz oben im Ranking thront – wenig überraschend – wieder Rolls-Royce. Diesmal mit dem La Rose Noire Droptail. Und ja, der Name klingt schon nach sehr, sehr teurem Parfüm. Der Preis auch.

Mit diesem Modell verabschiedet sich Rolls-Royce zumindest teilweise von seiner klassischen Viersitzer-Tradition. Der Droptail ist ein kompromissloser Zweisitzer – also eher luxuriöse Skulptur für zwei als Chauffeurs-Limousine für vier.

Der Aufwand? Komplett absurd. Das florale Motiv im Innenraum – inspiriert von der französischen „Black Baccara“-Rose – wurde in stundenlanger Feinarbeit umgesetzt. Handwerker arbeiteten laut Rolls-Royce in einstündigen Einheiten, maximal fünf Stunden am Tag, um die nötige Präzision zu garantieren. Allein das aufwendige Holzparkett im Heckbereich brauchte rund zwei Jahre Entwicklung und über neun Monate reine Handarbeit. Mehr Manufaktur geht nicht.

Vom Droptail werden weltweit nur vier Exemplare gebaut, jedes mit eigener Design-Identität. Das erste Fahrzeug – eben „La Rose Noire“ – wurde 2023 vorgestellt. Ein weiteres Highlight: Eine integrierte, herausnehmbare Audemars-Piguet-Uhr, die allein rund 200.000 Euro wert sein soll. Wer mag, trägt also einfach einen Kleinwagen am Handgelenk.

Einen offiziellen Preis nennt Rolls-Royce wie üblich nicht. Schätzungen gehen jedoch von über 30 Millionen Euro aus. Damit steht der La Rose Noire Droptail 2026 an der Spitze der teuersten Autos der Welt.

Kein Leistungsmonster, kein Rennstrecken-Rekord. Sondern rollende Haute Couture.