VW I. D. Vizzion 2021: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Irene Wallner
16. Dezember 2018

Schon 2021 soll die Serienversion des I. D. Vizzion auf den Markt kommen. Noch ist das Konzeptfahrzeug ziemlich futuristisch.

Auch eine Oberklasse-Limousine soll Mitglied der neuen VW I. D.-Familie werden. Der I. D.-Vizzion ist zwar bisher nur als Konzeptfahrzeug zu sehen, doch schon in knapp drei Jahren soll er serienreif sein. Wir sagen Ihnen, was bisher bekannt ist.

Das was die Studienbilder zeigen, wird wohl nicht alles in die Serie übernommen werden. Trotzdem ist klar: Die neue I. D.-Limousine passt sich optisch an seine Familienmitglieder, den Buzz, den I. D. und den Crozz an. Mit dem neuen Elektrokonzept will VW neue Maßstäbe setzen.

Preise und Verkaufsstart

Schon im März 2018 hat VW den I. D.-Vizzion auf dem Genfer Autosalon gezeigt. In Serie soll die Elektro-Limousine 2021 gehen. Über Preise wird bisher nicht gesprochen, doch wenn wir uns am VW Arteon orientieren und ein wenig Entwicklungskosten draufschlagen, könnten wir uns einen Preis von 65.000 Euro für das Basismodell vorstellen.

Motoren und Fahrverhalten

Auch die I. D.-Vizzion Limousine basiert auf dem Modularen Elektro Baukasten (MEB) und bekommt mit 3,10 Metern einen enorm großen Radstand. Die Batterie soll im Fahrzeugboden verschwinden, der größte Akku hat 111 kWh Kapazität und eine theoretische Reichweite von bis zu 665 Kilometern. Ob das wirklich realistisch ist, bleibt abzuwarten. Bei der Größe des Vizzion gehen wir eher von einer Reichweite von immer noch guten 440 Kilometern aus.

Beim Antrieb kommt der 75-kW-Motor vorne und ein 150-kW-Motor hinten zum Einsatz. Damit ist auch Allradantrieb serienmäßig vorhanden und eine Leistung von 225 kW, also gut 306 PS soll der Vizzion auf die Straße bringen. Den Sprint von 0 auf 100 km/h wird der Vizzion so in 6,3 Sekunden bewältigen, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt.

Technische Daten und Außendesign

Kaum zu glauben, doch wenn man den Aussagen des VW-Design-Chefs glauben will, dann soll der I. D.-Vizzion optisch gesehen fast serienreif sein. Viel soll angeblich nicht mehr geändert werden, lediglich an der aktuellen Länge von 5,16 Metern wird etwas gesägt werden, die Breite von 1,95 Metern und die Höhe von 1,51 Metern sollen aber so bleiben.

Auch die auf den Studienbildern erkennbaren 24-Zoll-Räder sind scheinbar realistisch und auch das Design mit der tiefen Front und der lang um die Flanke herumgezogenen LED-Beleuchtung könnte so in Serie gehen.

Innenraum und Kofferraum

Eines fällt sofort auf, wenn man sich das Innenraumbild der Studie ansieht: Das Lenkrad und Pedale fehlen und auch von einem klassischen Cockpit fehlt jede Spur. Das hat einen Grund, denn das Konzeptauto ist auf vollautonomes Fahren (Level 5) ausgelegt. Das wird allerdings so nicht in die Serie übernommen werden, wir müssen uns auch 2021 noch mit autonomem Fahren nach Level 3 zufrieden geben. Auch die sich weit öffnenden Schmetterlingstüren sind wohl für die Serienproduktion nicht vorgesehen.

Im Inneren sitzt man auf vier Sitzen, die über einem Florteppich zu schweben scheinen. VW möchte auch eine besondere Sprachsteuerung verbauen, die ähnlich wie ein Butler fungiert und mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. Das System soll selbständig lernen und die Passagiere immer besser verstehen lernen. Auch was die Bedienung angeht, geht VW völlig neue Wege. Eine Art Gestensteuerung, über die einzelne Menüpunkte ausgewählt werden können, soll ebenfalls bereit stehen.

Das Platzangebot ist dank des riesigen Radstandes enorm. Auch die platzsparende Antriebstechnik vergrößert den Innenraum, das Reisen wird also angenehmer und komfortabler gestaltet.

Trotz Stufenheck wird das Serienmodell aber eine praktische, große Heckklappe haben, diese kann man mit dem VW Arteon vergleichen. 565 Liter Kofferraumvolumen soll der Vizzion bekommen, das ist eine alltagstaugliche Größe.