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(K)ein bitteres Ende: Leasing-Rückgabe entspannt und problemlos

20. Juli 2022 von

Viele Jahre war Ihr Auto ein treuer Begleiter. Er hat Sie durch Regen und Schnee gebracht, in den Urlaub gefahren und sowohl die Kinder als auch den Familienhund sicher befördert. Ihr Auto hatte richtig was zu tun, doch jetzt ist es Zeit Abschied zu nehmen. Wenn die Leasing-Rückgabe ansteht, kann es nicht nur emotional sondern auch finanziell schwierig werden. Wir sagen Ihnen, was wichtig ist, damit die Rückgabe des Leasingfahrzeugs kein Desaster wird.

⏰  Kurz zusammengefasst

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Wie funktioniert eine Leasing-Rückgabe?

Nach der vereinbarten Leasingzeit steht die Rückgabe des Leasing-Fahrzeugs an. Egal ob Sie ein Privatleasing oder ein Gewerbeleasing abgeschlossen haben, der Ablauf einer Leasing-Rückgabe ist immer der gleiche:

Begutachtung des Fahrzeugs

Sie werden kurz vor dem Ende der Leasingzeit einen Termin bei Ihrem Autohaus erhalten, um das Fahrzeug prüfen zu lassen. Hier wird begutachtet, ob sich das Fahrzeug in einem altersgemäßen Zustand befindet. Die Begutachtung wird in einem Rückgabeprotokoll festgehalten. Sowohl ein ordnungsgemäßer Zustand als auch Beanstandungen von größeren Schäden werden dort vermerkt.

Oft nimmt nicht das Autohaus selbst diese Überprüfung vor, sondern ein unabhängiger Sachverständiger. Zum Begutachtungstermin müssen Sie alle relevanten Fahrzeugdokumente wie Nachweise über durchgeführte Inspektionen, Tüv Nachweis, Fahrzeugschein und eventuelle Reparaturrechnungen mitbringen.

Zustand des Fahrzeugs bestimmen

Nach einer Leasingzeit von drei oder vier Jahren sind gewisse Gebrauchsspuren völlig normal. Deshalb müssen Sie sich keine Sorgen machen. Zu altersgemäßen Gebrauchsspuren gehören beispielsweise leichte, polierbare Kratzer an der Lackoberfläche, Steinschlag, leichter Abrief an Stoßleisten, oder kleine, einfach zu entfernende Dellen.

Was als Gebrauchsspur und was als Schaden definiert wird, sollte in einem Schadenkatalog mit klaren Richtlinien festgelegt sein. Am besten informieren Sie sich bei Ihrem Leasinggeber darüber, ob ein solcher Katalog für Sie einsehbar ist. Damit können Sie schon im Vorhinein abschätzen, ob Ihr Fahrzeug in gutem oder eher schlechterem Zustand ist.

Wenn Sie einen Schaden bezahlen müssen, dann sollten Sie wissen, dass der Leasinggeber Ihnen nicht die Kosten für die anfallende Reparatur verrechnet, sondern den Betrag, um den der Wert des Fahrzeugs aufgrund des Schadens sinkt.

Sollten Sie im Laufe der Zeit einen Unfall mit dem Leasingauto gehabt haben, kann es bei der Rückgabe dazu kommen, dass Sie einen Betrag für die Wertminderung bezahlen müssen. Das sollten Sie aber bereits kurz nach dem Vorfall geklärt haben, und nicht erst am Ende.

Rückgabeprotokoll unterzeichnen

Sobald Sie Ihre Unterschrift unter das Rückgabeprotokoll gesetzt haben, akzeptieren Sie den festgehaltenen Zustand des Wagens und auch eventuell anfallende Nachzahlungen. Beim Restwertleasing wird in diesem Protokoll auch der ermittelte Restwert dokumentiert. Es ist wichtig, dass Sie sich das Protokoll in Ruhe durchlesen und erst unterschreiben, wenn Sie mit dem Inhalt auch einverstanden sind.

Es macht Sinn bei Unklarheiten eine zweite Meinung hinzuzuziehen, bevor Sie Ihre Unterschrift darunter setzen. Die Abmeldung des Autos übernimmt in der Regel das Autohaus.

Rückgabe beim Restwertleasing: Es kann Probleme geben

Wer sich für ein Restwertleasing entschieden hat, trägt als Leasingnehmer das Restwertrisiko. So kann es passieren, dass das Fahrzeug am Ende weniger wert ist, als vertraglich vereinbart. Liegt eine Wertminderung vor, müssen Sie die Differenz nachzahlen.

Das Festlegen des Restwerts kann zu Differenzen zwischen Leasingnehmer und -geber führen. Deshalb holen Sie sich im Zweifel immer eine weitere Meinung eines unabhängigen Gutachters ein. Wenn das Fahrzeug mehr wert ist, als anfangs vereinbart, zahlt der Leasinggeber dem Leasingnehmer in der Regel 75 Prozent des Mehrerlöses aus. Die restlichen 25 Prozent verbleiben bei der Leasinggesellschaft und werden aus steuerlichen Gründen zurückgehalten.

Vor allem bei dieser Leasingart sind regelmäßige Inspektionen wichtig, um einen Wertverlust in Grenzen zu halten.

Rückgabe bei Kilometerleasing: Meist problemlos

Beim Kilometerleasing geht es um die gefahrenen Kilometer. Fährt man mehr als vereinbart, muss man die Mehrkilometer bezahlen. Wie viel der einzelne Kilometer dann kostet, wurde im Vertrag aber bereits festgehalten. Wurde weniger gefahren, erhält der Leasingnehmer den vereinbarten Betrag für zu wenig gefahrene Kilometer.

Falls das Fahrzeug übermäßig abgenutzt ist, muss ein Minderwert bezahlt werden. Allerdings gibt es keine allgemein festgelegten Kriterien, ab wann eine übermäßige Nutzung vorliegt – das ist einer der wenigen Streitpunkte, die bei der Rückgabe nach dem Kilometerleasing auftreten können. In letzter Instanz kann das ein Sachverständiger klären.

Sorgfältige Pflege zahlt sich aus

Wer ein Auto least, ist nicht der Eigentümer und sollte deshalb während der gesamten Leasingdauer auf eine regelmäßige und sorgfältige Pflege achten. Wer die Fahrzeugpflege ernst nimmt, wird am Ende mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keine Nachzahlungen fürchten müssen.

Auch auf eine professionelle Fahrzeugaufbereitung am Ende der Leasingzeit kann unter Umständen verzichtet werden, wenn das Auto über die Jahre gut gepflegt wurde. Ansonsten ist eine Aufbereitung vor der Rückgabe dringend zu empfehlen. Wie auch sonst, zählt bei der Rückgabe ebenfalls der erste Eindruck. Sie sollten kein dreckiges Auto abgeben, denn dann sucht man erst recht nach Mängeln – schließlich muss man als Leasinggeber davon ausgehen, dass das Fahrzeug nie gepflegt wurde.

Natürlich ist eine professionelle Fahrzeugpflege kein Muss, denn sie schlägt mit mehreren hundert Euro zu Buche. Diese Investition macht aber unter Umständen Sinn, und erspart Ihnen noch höhere Kosten bei der Rückgabe.

Schäden am Leasingauto: Wann muss nachgezahlt werden?

Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand und das hinterlässt auch Spuren. Dem sind sich auch die Leasinggeber bewusst, weshalb nicht jeder kleine Schaden gleich ein Weltuntergang ist.

Gebrauchsspuren sind normal

Es ist immer eine Frage der Auslegung, doch im Normalfall gibt es beim Punkt Gebrauchsspuren klare Richtlinien was alterstypisch ist und was nicht. Ein Steinschlag gehört dazu, doch wenn dabei die Scheibe gesprungen ist, könne es schwierig werden. Ein Lackkratzer wird sich ebenfalls nicht vermeiden lassen, Wenn er aber so tief ist, dass polieren nichts bringt und die Stelle neu lackiert werden muss, könnte das ebenfalls zu einer Nachzahlung führen.

Sie müssen nachzahlen? Keine Panik!

Gerade bei angefahrenen Felgen oder Parkdellen sind Nachzahlungen relativ häufig nötig. Doch wenn Sie das schon vor der Rückgabe ahnen, ist es finanziell günstiger den Schaden vorher beheben zu lassen. Wenn Sie Ihr Fahrzeug pfleglich behandelt haben und nur wenige, geringe Schäden entstanden sind, müssen Sie sich meist keine Sorgen machen, dass die finanzielle Belastung zu hoch wird.

Tipps für die Leasing-Rückgabe

Hier haben wir zusammenfassend nochmal einige Tipps für Sie, damit die Rückgabe Ihres Leasingfahrzeugs problemlos funktioniert:

  • Fahrzeug in gepflegtem Zustand zurückgeben
  • Alle relevanten Unterlagen mitnehmen
  • Kfz-Versicherung rechtzeitig kündigen
  • Kommen Sie nicht allein zur Rückgabe
  • Mängel genau prüfen, erst dann unterschreiben
  • Fotografieren Sie das Fahrzeug, um im Streitfall Beweise zu haben
  • Tuningteile zurückbauen