Aiways U6 2022: Preise, Design und Verkaufsstart

12. August 2021 von

Der Aiways U6 ist die Coupéversion des U5 und das zweite Elektroauto des chinesischen Herstellers, das schon bald in Europa erhältlich sein wird – wahrscheinlich wieder über den ungewöhnlichen Vertriebsweg mit Euronics. Wir sagen Ihnen, was bisher bekannt ist.

Der chinesische Hersteller Aiways startet mit dem U6 schon im kommenden Jahr ein weiteres Elektromodell, das wie schon der U5 höchstwahrscheinlich über Euronics erhältlich sein wird. Wir haben aktuelle Infos und Bilder zum Aiways U6 für Sie.

Bereits im April 2021 feierte der U6 Premiere in China. Das ausgefallene Interieur des Aiways U6 ist sicherlich etwas, das auch in Europa junge Fahrende ansprechen wird, denn die Bedienung ist spielerisch gestaltet – man sitzt sozusagen ein wenig wie mitten in einer Spielekonsole.

  • SUV-Coupé Version des U5
  • Marktstart in Europa Anfang 2022
  • Auf Aiways Plattform MAS gebaut
  • Wahrscheinlich 63 kWh Akku
  • Mehr als 400 Kilometer Reichweite möglich
  • Innenraum erinnert an eine Yacht
  • Vertrieb durch Euronics sehr wahrscheinlich

Der Aiways U6 wird damit das zweite Modell des chinesischen Herstellers sein, das in Europa in den Verkauf geht. Wenn Sie wissen wollen, wie sich der Aiways U5 in unserem Test geschlagen hat, dann sehen Sie sich unser Video an. Außerdem haben wir einige Elektro-SUV-Coupé Alternativen für Sie aufgelistet:

Aiways U6: Preise und Verkaufsstart

Der Aiways U6 ist bereits im April diesen Jahres vorgestellt worden und wird in China noch 2021 auf den Markt kommen, für Europa ist der Marktstart auf Anfang 2022 angesetzt. Was der Aiways dann kosten wird, ist noch nicht bekannt. Der Preis für den U5 liegt bei knapp 36.000 Euro. Wenn man davon ausgeht, dass die Coupé-Version meist etwas teuer ist, gehen wir von einem Startpreis ab 38.000 Euro für den U6 aus.

Aiways U6: Außendesign

Wer das Aiways U6 Ion Concept gesehen hat, dem wird auffallen, dass man optisch beim Serienauto recht nah an der Studie geblieben ist. Es handelt sich um einen Viertürer, der ein recht sanft nach hinten abfallendes Heck hat. Ein Panorama-Glasdach macht den Innenraum größer und wir gehen davon aus, dass die 4,70 Meter Länge des U5 auch beim U6 eingehalten werden. Natürlich wird das neue Modell aufgrund der Coupéform aber etwas niedriger ausfallen.

Sieht man sich den U6 von der Seite an, dann fallen die Türgriffe ins Auge, denn es sind gar keine da. Sie schließen bündig ab und kommen erst beim Entriegeln nach außen. Der Ladeanschluss befindet sich am Kotflügel vorne an der Fahrerseite. Hübsch sind die Details, beispielsweise die in die Schweller integrierten Designelemente, die in Wagenfarbe gehalten sind.

Aktuell gibt es noch keine Bilder des Hecks des U6, deshalb ist noch nicht klar, ob wir den Heck-Diffusor (siehe Bild oben) am Serienmodell auch wirklich so sehen. Was es aber scheinbar in die Serie geschafft hat, sind die seitlich nach unten gezogenen Heckleuchten. Was wir auf jeden Fall schon sagen können ist, dass der Spoiler, den man beim Konzeptauto sehen konnte, bei der Serienversion nicht mehr vorhanden ist. Hier hat man sich einfach für eine gewöhnliche Abrisskante entschieden.

Aiways U6: Motoren, Akku und Reichweite

Der chinesische Hersteller hat bisher noch nichts  zu den technischen Details des U6 verlauten lassen. Was aber schon klar ist ist, dass die Aiways-Plattform MAS (More Adaptable Structure) auch für den U6 verwendet wird.

Wir gehen davon aus, dass sich in Sachen Antrieb nicht viel ändern wird. Der U5 ist mit einem Elektromotor mit einer Leistung von 204 PS und einem maximalen Drehmoment von 315 Newtonmetern ausgestattet. Der Akku liefert 63 kWh, was einer Reichweite von etwas mehr als 400 Kilometern entsprechen sollte. Wenn der U6 aufgrund seiner aerodynamischeren Form vielleicht ein paar Kilometer mehr schafft, dann freuen wir uns.

Aiways U6: Innenraum

Im Innenraum hat man sich für ein sehr massentaugliches Design entschieden, dass uns auch ganz gut gefällt. Das Lenkrad aus der Studie ist einem gewöhnlichen Modell gewichen, auch der riesige zentrale Touchscreen und der Digital-Tacho sind etwas kleiner geworden.

Was allerdings in das Serienmodell einziehen wird, ist der sehr große und klobige Hebel in der Mittelkonsole. Er ist dafür da, die Fahrstufen auszuwählen und soll an den Schubhebel einer Yacht erinnern. Naja ….

Ebenfalls auf der Mittelkonsole befinden sich sehr ungewöhnlich angeordnet die Touch-Felder zur Regulierung der Klimaanlage. Die Sportsitze sind stark ausgeformt und schon in der Basisversion erhältlich. Insgesamt macht der Innenraum aber einen sehr farbenfrohen und jugendlichen Eindruck.