Der BYD Seal punktet mit reichlich Ausstattung und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Facelift brachte 2026 vor allem mehr Kofferraumvolumen.

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Wow-Wertung
7/10
Timon Werner-Pachmayr
Senior Online-Redakteur Test
Zuletzt aktualisiert am:
17/03/2026

Was gut ist

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Großer Kofferraum
  • Hohes Ausstattungs- und Sicherheitsniveau

Was nicht so gut ist

  • Ladegeschwindigkeit und -dauer
  • Schwache Rekuperation, kein One-Pedal-Drive
  • Nervige Warn- und Fahrgeräusche
Die wichtigsten Daten
Modell
BYD Seal
Fahrzeugtyp
Limousine
Kraftstoffart
Elektro
Reichweite (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viele Kilometer ein Elektroauto oder Hybrid rein elektrisch mit einer voll aufgeladenen Batterie im genormten WLTP-Zyklus zurücklegen kann.
460 - 570 km
Beschleunigung (0-100 km/h)
3,8 - 7,5 s
Anzahl der Sitze
5
Kofferraumvolumen, Rücksitzbank aufrecht
485 Liter - 4 Koffer
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe)
4.800 mm x 1.875 mm x 1.460 mm
CO₂-Ausstoß (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Kohlendioxid (CO2) das Fahrzeug pro gefahrenem Kilometer im WLTP-Zyklus (kombiniert) ausstößt. Je niedriger der Wert, desto umweltfreundlicher ist das Auto.
0 g/km (A)
Verbrauch
Gibt an, wie viel Energie ein Elektroauto im genormten WLTP-Zyklus (kombiniert) pro 100 Kilometer verbraucht. Je niedriger der Wert, desto sparsamer ist das Auto.
15,4 - 18,2 kWh / 100km

BYD Seal: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Fazit zum BYD Seal

Der Auftritt der Mittelklasse-Limousine BYD Seal ist elegant und schnörkellos. Die Verarbeitung hat ein Level erreicht, das dem eines BMW i4 oder Polestar 2 nahe kommt. Und von der Leistung fährt die Elektrolimousine voll auf Augenhöhe zur direkten Konkurrenz, zu der auch der Nio ET5 oder das Volumenmodell Tesla Model 3 zählen.

Assistenzsysteme gibt es reichlich, allerdings arbeiten die teilweise etwas grobschlächtig.

Mit 230 kW/313 PS Leistung und Heckantrieb zielt die Modellvariante Design auf die Basismodelle von BMW, Polestar und Tesla. Mit zwei Motoren und Allradantrieb in der Variante Excellence nimmt der BYD den Nio ET5 und die Performance-Varianten von i4, Model 3 und Polestar 2 ins Visier. Mit einer massiven Druckwelle von 670 Newtonmeter Drehmoment und 530 PS Leistung, die 2,2 Tonnen Übergewicht in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h katapultieren - wow! Inzwischen gibt es ein neues Einstiegsmodell namens Comfort - es leistet vergleichsweise bescheidene 170/231 PS. Somit stehen drei Motorisierungen zur Auswahl.

2026 spendierte BYD dem Seal eine Modellpflege, die echte Verbesserungen mit sich brachte. Nicht nur Frunk und Kofferraum wurden spürbar vergrößert, auch die Assistenzsysteme wurden erweitert. Zudem ist seit dem Facelift ein Bluetooth-Schlüssel verfügbar.

Mit den jetzt 485 Litern Kofferraumvolumen, die durch die 72 Liter des Frunk erweitert werden; kann man sehr gut leben. Die Bedienung hingegen braucht etwas Eingewöhnung. Das Head-up Display gibt es leider nur im Topmodell. Auch gut zu wissen: Die immer serienmäßige Drehfunktion des 15,6-Zoll-Touchscreens (Quer- auf Hochformat) bietet keiner in dieser Klasse und die fürs Aufladen externer Geräte nutzbare „Vehicle-to-Load“-Funktion“ (V2L) auch nicht jeder.

Das Ladetempo des Seal ist jedoch kein Superlativ. Mit maximal 150 kW ist die 82,5-kWh-Batterie in akzeptablen 37 Minuten zu 80 % geladen. Mit einem Verbrauch von 15,4 kWh (Comfort), 16,6 kWh (Seal Design) und 18,2 kWh (Seal Excellence) beträgt die Reichweite ordentliche 460 bis 570 km.

Minuspunkte hagelt es bei der Fahr-Software: Die Rekuperation ist nur in zwei Stufen einstellbar und in beiden deutlich zu schwach. Ein One-Pedal-Drive-Modus, in dem man das Kriechen ausstellen kann, fehlt ebenfalls. Dazu stört der BYD Seal mit allerhand unangenehmen Fahr- und Warngeräuschen.

Good Deal, Seal: Mit der überreichen Komfort- und Sicherheitsausstattung, sechs Jahren Garantiesicherheit und dem fairen Preis setzt sich die elektrische Mittelklasse von BYD vor allem preislich von ihren Konkurrenten aus Europa ab, was besonders das 530 PS starke Topmodell Excellence aus der Preis-Leistungs-Perspektive zur interessanten Wahl macht.

Wie viel kostet der BYD Seal?

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Vergleiche verschiedene Ausstattungslinien des BYD Seal

Ausstattungslinien & Preise des BYD Seal
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Moderat bleiben die laufenden Kosten beim BYD Seal unter anderem aufgrund ziemlich durchschnittlicher Typklassen für die Versicherung. In der Haftpflicht fährt der Seal in Typklasse 20. Für die Teilkasko gilt Typklasse 22. Etwas höher ist die Vollkasko-Einstufung mit Klasse 27.

BYD Seal: Reichweite und Ladedauer

Die Reichweite (WLTP kombiniert) des BYD Seal bewegt sich zwischen 460 und 570 Kilometern. Das untere Ende markiert die Version Comfort, das obere die Variante Design. Dazwischen liegt das Modell Excellence mit 520 Kilometern.

Das sind gute Werte im Vergleich. Im BMW i4 geht es mit der 70 oder 84 kWh großen Batterie 406 bis 589 km weit, im Ioniq 6 (53 oder 77 kWh) zwischen 429 und 614 km und im Tesla Model 3 (60 oder 79 kWh) sind es 491 bis 629 km.

110 oder 150 kW DC-Ladeleistung

Ladeleistung und Ladedauer gehen in Ordnung, sind aber keine Bestwerte. Die Batterie der Modelle Design und Excellence fasst 82,5 kWh (brutto). Mit maximal 150 kW ist die Batterie am DC-Schnelllader in 37 Minuten wieder zu 80 % Prozent geladen. Der BMW i4 hingegen schafft bis zu 205 kW, der VW ID.7 maximal 200 kW, das Tesla Model 3 bietet 250 kW und der Hyundai Ioniq 6 bis zu 350 kW. Sprich, die sind alle flotter.

Die DC-Ladeleistung des Basismodells Comfort fällt mit 110 kW etwas geringer aus. Da die Batterie aber kleiner ist, bleibt es bei der DC-Ladedauer von 37 Minuten. An einer AC-Ladestation sind in allen Fällen maximal 11 kW möglich. So vergehen beim Comfort 6 Stunden 30 Minuten (auf 100%). Design und Excellence brauchen wegen der größeren Batteriekapazität länger, nämlich 8 Stunden 36 Minuten.

Dank seiner ausgefeilten Aerodynamik (cW-Wert: 0,22) und der serienmäßigen Wärmepumpe stehen im Seal die Chancen gut für niedrige Verbrauchswerte. Mit 15,4 kWh/100 km (WLTP kombiniert) gibt sich das Einstiegsmodell Comfort am sparsamsten. Der Seal Design ist offiziell mit 16,6 kWh/100 km angegeben, das Top-Modell Excellence mit 18,2 kWh.

Vorteile der Blade-Batterie

Auch wenn BYD noch nicht jedem ein Begriff ist - die Chinesen bringen reichlich Erfahrung mit. Der seit 1995 existierende chinesische Mischkonzern baut schon lange Autos mit elektrischem Antrieb und verfügt als Batterieproduzent über ein großes Know-how in der Materie.

Die „Blade-Batterie“ des Seal bündelt mehr Energie auf weniger Raum, gibt mehr Möglichkeiten bei der Raumgestaltung, versteift den Fahrzeugboden des Fahrzeugs, soll ab 80 % Ladestand schneller aufzuladen sein und aufs Autoleben gesehen länger halten.

Leistung und Fahrkomfort

Der BYD Seal ist in drei verschiedenen Leistungsstufen erhältlich, die von 170 kW/231 PS bis 390 kW/530 PS reichen.

Mit dem heckangetriebenen BYD Seal Design (230 kW/313 PS) hat man Fahrspaß, mit dem 390 kW/530 PS starken Seal Excellence genießt man eine monumentale Performance und das sichere Auftreten des Allradantriebs. Wem das alles egal ist, der nimmt das Basismodell Comfort mit 170 kW/231 PS, das auch nicht untermotorisiert ist.

Top-Modell Excellence mit Allrad und 530 PS

So leicht können sich 2,2 Tonnen anfühlen, wenn vorne ein 160 kW/218 PS starker Elektromotor zieht und an der Hinterachse ein Motor mit 230 kW/313 PS Leistung: Die Kraft des Top-Modells Excellence gelangt über alle vier Räder sicher und absolut dynamisch auf die Straße. Die Beschleunigung ist heftig, spontan - fast wie ein Katapult. Vergesst 197 PS Dauerleistung und die vergleichsweise lethargische Robbe im Modellnamen, nun pushen 670 Newtonmeter Drehmoment und 390 kW/530 PS Leistung.

Warum noch ein 250.000 Euro kostender Supersportwagen? Im Standardsprint bleibt im Seal Excellence eine Sekunde von 0 auf 100 auf der Strecke, dafür aber ein Betrag von 200.000 Euro auf dem Konto. In 3,8 Sekunden wuchtet sich die Allrad-Version auf Landstraßen-Tempo. Den Hinterkopf an der Kopfstütze, einen Schlag in den Magen, das hat Wucht. Ein 544 PS starker BMW i4 M50 lässt grüßen, in dem das Gleiche in 3,9 Sekunden geschieht. Der Münchener kostet aber 20.000 Euro mehr.

Die Kraft ist am Strompedal fein dosierbar. Über das Fahrverhalten und Fahrgefühl entscheidet der Fahrmodus. In den zwei Fahrmodi „Eco“ und „Schnee“ packt der potente Elektroantrieb sanfter an. „Normal“ erweist sich als guter Kompromiss. Auf „Sport“ gibt es keine Kompromisse mehr, außer die, die man mit dem Gasfuß macht.

Rekuperation mit Verbesserungspotenzial

Ein echtes Manko bleibt hingegen die Bremsenergierückgewinnung im BYD Seal. Das liegt zum einen daran, dass es ohnehin nur zwei verschiedene Rekuperationsstufen gibt, und zum anderen daran, dass beide äußerst schwach ausfallen. In der Standard-Einstellung rekuperiert der Seal bloß mit 16 kW, in der stärkeren sind es mit 33 kW nur wenig mehr. Der Unterschied ist kaum spürbar und beide verzögern kaum intensiver als die Motorbremse eines herkömmlichen Verbrenners. Wer glaubt, der Seal würde wenigstens beim zusätzlichen Tritt auf das Bremspedal die Rekuperation erhöhen, irrt gewaltig. Mehr als 33 kW sind beim chinesischen Elektroauto einfach nicht drin.

Passend dazu lässt sich auch das Kriechen nicht ausschalten. Der BYD fährt also selbst ohne angelegtes Gaspedal immer in Schrittgeschwindigkeit weiter.

Mit dem heckgetriebenen Seal Design (313 PS) zielt BYD auf die einmotorigen Varianten BMW i4 eDrive35 (286 PS) und Tesla Model 3 (283 PS). 5,9 Sekunden von 0 auf 100 sind immer noch dynamisch und flotter als die Konkurrenz mit 6,0 und 6,1 Sekunden. Dass der Deutsche und der Amerikaner im Finale mit einer Geschwindigkeit von 190 und 225 km/h vorbeiziehen, damit kann man im 180 km/h laufenden BYD Seal gut leben. 

Vom Antrieb hört man meistens nichts und von den Wind- und Abrollgeräuschen wenig, dank der Doppelverglasung und der effektiven Dämmung. Doch bis 25 km/h mit aktivem Fußgänger-Warngeräusch ist auch im Inneren ein merkliches Surren hörbar. Im Infotainment-Screen lässt sich die Soundkulisse dazu umstellen, doch die Alternative ist schlimmer: Dann dudelt eine glockenspielartige Fahrstuhlmusik beim Langsamfahren und auch das Blinkergeräusch wird entsprechend geändert.

Bei etwa 130 km/h auf der Autobahn säuselt zudem der Elektroantrieb leise vor sich hin, was auf längeren Fahrten als störend empfunden werden könnte. Die „Cell-to-Body“-Konstruktion (der Akku dient dabei im Fahrzeugboden als versteifendes Element) wiederum sorgt für Knarz- und Knisterfreiheit im Fahrzeug.

Bei der Lenkung knistert es, was die Verliebtheit in die Steuerung betrifft, ebenfalls nicht. Die Lenkung rotiert zwar leichtgängig, liefert mit fehlender Direktheit aber zu wenig Emotion und Rückmeldung vom Belag. Besonders um die Mittellage reagiert der Seal erst gar nicht, dann abrupt, was besonders bemerkbar wird, wenn die Lenkung ins sportliche Setting versetzt wird. Dann ist zwar der Lenkwiderstand merklich erhöht, das Spiel in der Lenkung bleibt aber unverändert.

Die Bremse, die sich sowohl im schwächeren Design als auch im stärkeren Excellence-AWD über die 235/45er Pneus im 19-Zoll-Format im Asphalt verzahnt, ist mit guten Bremswerten überzeugender im Geschäft. 

Der BYD Seal rollt straff ab, aber nicht unkomfortabel. Bei langsamer Fahrt ist von der straffen Abstimmung mehr zu spüren als bei höheren Geschwindigkeiten. Das Fahrverhalten und der Kompromiss fällt so positiv aus wie das Urteil über den Aufpreis für das 530 PS starke Topmodell Excellence-AWD mit Allradantrieb und mehr Ausstattung: faire 6.000 Euro.

Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit

Mit der Modellpflege (2026) ist das Kofferraumvolumen deutlich angewachsen: von 400 auf stolze 485 Liter. Zum Vergleich: 386 Liter bietet der NIO ET5, 405 Liter der Polestar 2, 425 Liter das Tesla Model 3 und 470 Liter der BMW i4. Bedeutet: Der Seal war vorher nur mittelmäßig, hat sich mit dem Facelift aber an die Spitze gesetzt.

Und nicht nur das: Auch der Frunk unter der Fronthaube hat zugelegt. Waren es anfangs überschaubare 19 Liter, sind es jetzt ganze 72 Liter. Dadurch lässt sich vorne nicht mehr nur ein Ladekabel, sondern auch eine Reisetasche verstauen.

Der BYD Seal, der sich mit einem BMW i4 (4,78 Meter), Nio ET5 (4,79 Meter), Polestar 2 (4,61 Meter) und Tesla Model 3 (4,69 Meter) im Segment misst, liefert reichlich Raum. Auf 4.80 Meter Länge und mit 1,88 Meter Breite, aus denen in Fahrt mit ausgeklappten Außenspiegeln 2,15 Meter werden. In der langen Fahrzeugkabine geht es vor den Knien großzügig zu. Vorne wie hinten. Das liegt auch am großen Radstand von 2,92 Metern.

Vorne bequem

Liegt der aus der Karosserie ausfahrende Türgriff hinter einem, gilt es sich als große Person beim Einstieg ducken bei nur 1,46 Meter Höhe. Die sowohl Seal Design als auch im Topmodell Excellence-AWD mit dickem Leder bezogenen Sitzplätze lassen sich vorne elektrisch verstellen. 8-fach auf der Fahrerseite, 6-fach auf der Beifahrerseite. Die elektrisch regulierbare Lendenwirbel-Unterstützung bleibt dem Fahrersitz vorbehalten, aber beide Sessel lassen sich immer beheizen oder kühlen.

Manchem langbeinigen Menschen erscheint die Sitzfläche als etwas kurz. Die Sicht nach hinten ist immer schlecht, egal wie groß man ist. Die breiten C-Säulen verbauen einem die Sicht. Mit dem serienmäßigen 360-Grad-Rundumsichtsystem und den Parksensoren gelingt das Rangieren und Einparken aber bequem.

Hinten bequem

Die hinten gebotene Beinfreiheit ist überdurchschnittlich und großzügig. Der Platz unter dem Vordersitz für die Füße nicht, wenn davor einer in tiefer Sitzposition vor einem sitzt. Der Schulterspielraum ist größer und erlaubt es zwei Erwachsenen bequem nebeneinander und drei Kindern Schulter an Schulter zu sitzen. 

Auch als Familienauto geeignet

Der Seal zeigt sich auch von seiner kinderfreundlichen Seite. Die Kinder robben hinein und fühlen sich gleich wohl unter dem immer serienmäßigen Panoramadach mit tollen Ausblicken nach oben. Das UV-Glas schützt bei starker Sonneneinstrahlung. Die Kindersicherung arbeitet elektrisch und die Kindersitzhalterungen nach dem ISOFIX-Anker-Prinzip. Und mit dem mitgelieferten „Kindererinnerungssystem“ vergisst keiner seine Kinder im Auto.

Die Variabilität ist nur Durchschnitt. Die im Skiurlaub praktische Durchreiche für die Ski in der Mitte der Sitzbank spart sich der Seal. Die Sitzbank lässt sich nicht verschieben, der Beifahrersitz nicht wie in manchem SUV flachlegen und die im Verhältnis 40:60 geteilte Sitzbanklehne auch nur so flach, dass eine Stufe auf der Ladefläche verbleibt.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Du entscheidest sich wegen der Qualität und Verarbeitung nur für ein deutsches Auto? Dann steig in dieses chinesische ein. Die chinesischen Hersteller greifen dort an, wo die deutschen Hersteller vor Jahren noch glaubten, fast ganz alleine zu sein. Und nicht mehr alleine sind in der noblen Mittelklasse.

Qualität überraschend gut

Ein Blick auf das mit Leder, Alcantara und gut anzufassenden Kunststoffen ausstaffierte und hochwertig verarbeitete Interieur offenbart, dass neue Zeiten angebrochen sind. Qualität zeigt sich auch im Detail im Innenraum und Cockpit. Im Schließen der Tür, mit der Handfläche über den Kunststoffflächen im Verborgenen oder hinter dem Bildschirm. Der erregt Aufsehen, weil er sich elegant-leise elektrisch vom Quer- aufs Hochformat drehen lässt.

Das Bedienkonzept macht auf angenehme Weise weniger Spektakel als in einem Tesla. Zum Starten gibt es einen Startknopf. Für das Wischen der Scheibe muss man nicht studiert haben. Am Lenkrad und in der Mittelkonsole unterhalb des Zentralbildschirms finden sich noch richtige Schalter. Finden ist nicht schlechter als Suchen. 

Trotzdem herrscht auch hier Nerv-Potential. Etwa dann, wenn man zur Klimabedienung ins Bildschirmmenü gezwungen wird oder sich in den zahlreichen Menüs auf dem zentralen 15,6-Zoll-Touchscreen verliert. Weniger Komplexität bei der Bedienung würde mehr Konzentration aufs Fahren und den Verkehr lenken. 

Im 10,25-Zoll-Cockpit hat man alles gut im Blick. Die Navigationskarte zeigt der Seal allerdings nur auf dem Touchscreen an und nicht hinter dem Lenkrad oder auf dem Head-up Display, das im Excellence-AWD zur Serienausstattung gehört.

Ansonsten ist das Infotainment voll auf dem Damm mit der verständigen Spracherkennung, dem Navigationssystem mit Unterstützung beim Suchen der Ladestation, dem Dynaudio Soundsystem mit DAB-Empfang und 12 Lautsprechern und mit der induktiven Ladestation für gleich zwei Smartphones.

Begeistern kann vor allem die schnelle Reaktionsgeschwindigkeit des Systems und die klare Darstellung des Kartenmaterials, bei dem sich alle schnell zurechtfinden, die jemals Google Maps bedient haben.

Typisch für ein chinesisches Elektroauto kam auch der Vor-Facelift-BYD mit etlichen Übersetzungsfehlern wie "Intensität der Bremsenergierückmeldung" für die Rekuperationsstufen oder "Modus der Bereichsanzeige", um festzulegen, ob die Restreichweite dynamisch berechnet werden soll oder nicht. Wir hoffen, dass sich das in der Zwischenzeit verbessert hat.

Blau oder schwarz fahren?

Eine 12-Volt-Steckdose wird im Innenraum, in dem zwischen einer schwarzen und blauen Innenausstattung gewählt werden kann, ebenso geboten. Und allerhand mehr serienmäßig. Die Updates fliegen über 4G und „over the air“ ein. Das Smartphone wird über Android Auto oder Apple CarPlay ins Infotainment eingebunden. Der Cloud-Service ist ebenfalls inklusive. Über vier USB-Typ-C-Anschlüsse im Cockpit und im Fond lassen sich Geräte anschließen und mit der serienmäßigen „Vehicle-to-Load“-Technologie (V2L) beispielsweise Akkus von E-Bikes laden. Praktisch: Seit der Modellpflege (2026) sorgt ein Bluetooth-Schlüssel für mehr Komfort.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Der BYD Seal ist von der Fahrzeugkategorie Mittel-, von der Sicherheit Oberklasse. Auch, wenn anfangs noch nicht alles bestens lief mit den Assistenzsystemen (ruppiger Spurhalteassistent, unzuverlässige Verkehrszeichenerkennung).

So gut wie alle Sicherheits- und Assistenzsysteme gehören bereits im Einstiegsmodell Comfort zum Serienumfang. Mit einer Ausnahme: dem reizvollen Head-up Display, das dem Top-Modell Excellence vorbehalten bleibt.

Don't drink and drive!

Die Sicherheitsausstattung umfasst immer den Radartempomat (ACC), den Spurhalteassistenten, die Notbremsautomatik und die Verkehrszeichenerkennung. Ebenso zählen zur Serienausstattung der Stauassistent, die Müdigkeitserkennung, der Heckkollisionswarner, das 360-Grad-Rundumsichtsystem sowie die Parksensoren vorne und hinten. Und der Seal merkt, wenn du einen über den Durst getrunken hast. Mit dem Alkoholdetektorsystem (ADS).

Dass so viel Sicherheit auch nerven kann, beweist der Seal mit verbalen Warnungen beim Überschreiten des Tempolimits. Selbst mit ausgeschalteter Verkehrszeichenerkennung lässt sich die E-Limousine nicht davon abhalten, Fahrende stets zu ermahnen.

Mit dem Facelift (2026) hat BYD auch die Assistenzsysteme des Seal erweitert. Seitdem ist ein Fahrerüberwachungssystem an Bord. In Echtzeit erkennt es, ob die Person hinterm Steuer unaufmerksam ist und weist gegebenenfalls daraufhin.

Fünf Sterne gab es für die Sicherheit im Euro-NCAP:Test. Was auch sonst? Jedes der fünf zwischen 2023 und 2024 in Deutschland präsentierten BYD Modelle erhielt fünf Sterne im Euro NCAP Crashtest. Der Seal wurde mit 89 und 87 % Prozent im Insassenschutz von Erwachsenen und Kindern, mit 76 % in der Fahrassistenz-Unterstützung und 82 % im Fußgängerschutz bewertet.

Bekannte Probleme und Rückrufe

Einer relativ neuen Automarke wie BYD zu vertrauen, fällt leicht, denn der chinesische Autobauer liefert mit dem Fahrzeug allerhand gute Gründe mit, dass sich schnell Vertrauen aufbaut. 

BYD ist nur in Deutschland neu. In China ist die Marke bereits seit zwei Jahrzehnten im Geschäft. Und das immer besser. Heute verkauft BYD weltweit mehr Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antriebsstrang als der amerikanische Autoproduzent Tesla.

Erfahrung in der Batterietechnik 

BYD zählt zu den größten Batterieproduzenten weltweit. Das lässt erwarten, dass es um die Zuverlässigkeit der neuen „Blade-Batterie“ gut gestellt ist.

Treten Probleme auf, ist ebenso gut vorgesorgt. Die Blade-Batterie soll robust sein. Deshalb gibt BYD eine achtjährige Garantie auf 70 % der Leistung. Bis zu einer Laufleistung von 200.000 km. Sechs Jahre Garantie bis zu einer Fahrleistung von 150.000 km gewährt man aufs Fahrzeug, acht Jahre auf die Antriebseinheit und 12 Jahre auf die Karosserie. 

BYD Seal FAQs

Der BYD Seal ist seit 2024 in Deutschland erhältlich. Die Facelift-Version mit größerem Kofferraum kam 2026 auf den Markt.

Die Elektrolimousine kostet als Seal Comfort (170 kW/231 PS) 47.990 Euro. 2.000 Euro mehr werden für das Modell Design (230 kW/313 PS) fällig, also insgesamt 49.990 Euro. Der 390 kW/530 PS starke Seal Excellence mit zwei Motoren und Allradantrieb startet bei 53.990 Euro.

BYD produziert in China, aber auch in Ungarn, Indien oder den USA.

Wie lang die „Blade-Batterie“ des Seal hält, ist eine Frage, die sich erst in Zukunft beantwortet. BYD gewährt acht Garantie auf die Batterie bis zu einer Laufleistung von 200.000 km.

BYD steht für „Build Your Dreams“.

Das Angebot von BYD umfasst in Deutschland bisher 8 Modelle, vom Kleinwagen bis hin zum SUV. Sechs Modelle sind vollelektrisch. Die beiden Modelle BYD Atto 2 und Seal U sind als Elektro oder Plug-in-Hybrid erhältlich. Den Kombi Seal 6 DM-i Touring gibt es bisher ausschließlich als Hybrid.

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