Mercedes-Benz EQE SUV Testbericht

Der Mercedes-Benz EQE SUV gibt die elektrische E-Klasse als SUV: mit viel Platz im Innen- und Kofferraum, starkem Antrieb, erhabenem Komfort und einer gehobenen Infotainment- und Fahrassistenzausstattung.

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Wow-Wertung
8/10
Bewertet von Andreas Heise nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Was gut ist

  • Eine Menge Platz
  • Kraftvolle Elektroantriebe
  • Sicher ist sicher

Was nicht so gut ist

  • Sehr hohes Gewicht
  • Hoher bis sehr hoher Preis
  • Knausrige Garantie

Mercedes-Benz EQE SUV: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Bewertung des Mercedes-Benz EQE SUV

Der Mercedes EQE SUV setzt auf die Technik und Motoren der elektrischen Mercedes E-Klasse und präsentiert sich wie der EQE mit eindrucksvoller Cockpitlandschaft und gediegener Verarbeitung.  

Das SUV baut mit 4,86 Meter einige Zentimeter kürzer als die EQE Limousine mit 4,95 Meter Länge, aber davon spürt man im geräumigen Innenraum wenig. 3,03 Meter Radstand, bis zu 1,94 Meter Breite und fast 1,70 Meter Höhe kommen dem Innenraum zugute. 

Dieses gehobene Raumangebot erklärt den fünfsitzigen EQE SUV zum Konkurrenten eines Audi Q8 e-tron und BMW iX und der Power-SUVs Genesis Electrified GV70 und Nio EL7.

Das Navi findet zuverlässig Ladesäulen entlang der Route. Es berechnet sogar die optimale Ladedauer an jeder Säule, damit ich möglichst wenig Zeit verliere.

Hoher Praxisnutzen, hohes Gewicht

Seinen Alltag steht der EQE SUV wie im Innenraum mit 520 bis 1.675 Liter Kofferraum, bis zu 1,8 Tonnen Anhängelast und der Hinterradlenkung, die das Großformat mit einem Wendekreis von lediglich 10,5 Metern überraschend agil macht. Kraft steht mit ein oder zwei Elektromotoren und 245 bis 625 PS Leistung reichlich zur Verfügung. Mit dem stärksten Motor beschleunigt der AMG EQE SUV 53 4MATIC seine 2,7 Tonnen in nur 3,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und läuft im Finale 240 km/h.

Nicht gut für den Stromverbrauch, der im WLTP-Zyklus, abhängig vom Motor, zwischen 17,5 und 25,6 kWh/100 km pendelt und Reichweiten zwischen 408 und 596 km ermöglicht, was die Motorwahl zum zentralen Thema macht. Die Batterie verfügt immer über eine nutzbare Kapazität von etwa 90 kWh und lässt sich mit 170 kW in rund 30 Minuten von 10 auf 80 % laden.

Der hohe Komfort des EQE SUV hat viel mit der Luftfederung und der Laufruhe zu tun, aber ebenso mit der umfassenden Komfort-, Sicherheits- und Infotainmentausstattung, die jedoch noch lange nicht komplett ist. 

Mit reizvollen Extras wie dem spektakulären 1,41-Meter-„Hyperscreen“, dem empfehlenswerten Head-up-Display oder dem highendigen Burmester Soundsystem lockt die lange Preisliste. Verliert man sich in der, kann das wie im EQE den hohen Einstiegspreis in ungeahnte Höhen treiben, was vielleicht den Blick herüber zu den Kontrahenten aus Asien lenkt, die dem Daimler vom Auftritt und mit sehr guter Ausstattung ernsthaft Konkurrenz machen.

Wie viel kostet der Mercedes-Benz EQE SUV?

Das Mercedes-Benz EQE SUV Modell hat eine UVP von 83.479 € bis 139.439 €. Die Preise beginnen bei 84.431 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 887 €.

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Ein Auto mit Stern hat seinen Preis - auch bei der Versicherung. Bereits in der Haftpflichtversicherung tendiert das EQE SUV mit der Typklasse 21 in Richtung teuer. Das wird auch in der Teilkaskoversicherung nicht besser, wo das Modell mit der Typklasse 29 recht hoch eingestuft ist. Die gleiche teure Typklasse gilt auch in der Vollkasko - hier geht die AMG-Version (Typklasse 31) noch einmal mehr ins Geld.

90,56-kWh-Batterie: 352 km Reichweite im Test

Die Reichweite hängt auch im Mercedes EQE SUV von der Leistung und dem Gewicht ab, aber nicht ganz so stark wie in einem großen SUV mit Benzinmotor. Im reinen Stadtverkehr ist die Reichweite am höchsten und bei hohem Tempo auf der Autobahn am niedrigsten.  

Der 292 PS starke EQE 350+ ist die sparsamste Motorisierung. Hier ist die die längste Reichweite möglich: 485 bis 596 km. Das SUV-Topmodell EQE 53 4MATIC verfügt über einen Aktionsradius von 408 bis 455 km mit der 90-kWh-Batterie.

Im Carwow Praxistest kam das Modell EQE SUV 500 4Matic (90-kWh-Batterie) am Ende 352 Kilometer weit, bei einem Durchschnittsverbrauch von 25,7 kWh/100 km. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag zwar nur bei 78 km/h, jedoch führte ein Großteil der Strecke über die Autobahn - mehrere Beschleunigungsvorgänge inklusive.

Um weit zu kommen, wurde der EQE SUV mit Radspoilern, komplett verkleidetem Unterboden, aerodynamischen Rädern und einem Dachspoiler ausstaffiert. Diese Maßnahmen und weitere lassen ihn mit einem Cw-Wert von 0,25 durch den Wind gleiten. Mit der serienmäßigen Wärmepumpe, welche die Abwärme der Batterie nutzt, spart man ebenfalls Strom. Wie schnell man wieder an der Ladesäule steht, hängt aber vor allem von der individuellen Fahrweise ab.    

Eine Batterie, eine Ladedauer

Das Aufladen dauert in allen Motorvarianten ungefähr genauso lang - in unserem Praxistest schaffte das SUV die angegebene maximale Leistung von 170 kW. Diese Ladeleistung ist guter Durchschnitt. Ein Audi Q8 e-tron lädt ebenso schnell und ein BMW iX mit 195 kW nur ein wenig flotter. Ein Nio EL7 lässt sich mit 125 kW (mit der 100-kWh-Batterie) und 140 kW (mit der 75-kWh-Batterie) deutlich mehr Zeit an der Ladesäule, von der ein Genesis Electrified GV70 mit 240 kW Ladeleistung früher abfährt.

Etwa 30 Minuten vergehen nach Herstellerangaben am CCS-Lader, um das Akkupack von 10 auf 80 % aufzuladen. 4,75 Stunden soll es dauern, um den Stromspeicher mit 22 kW von 0 auf 100 % zu bringen. Im schnellsten Fall strömen laut Mercedes in einer viertel Stunde etwa 230 km Reichweite in den Stromspeicher. Ergebnisse des carwow Praxistest: Von 0 auf 80 Prozent vergingen am Schnelllader 34 Minuten, von 20 auf 80 Prozent 26 Minuten.

Leistung und Fahrkomfort

Elektromotoren und 180 kW (245 PS) bis 460 kW (625 PS) Leistung stehen zur Wahl, die ihre Kraft über die hinteren oder alle viere Räder mit dem Allradantrieb 4MATIC auf die Straße zaubern.

Bei den direkten Konkurrenten stehen weniger Motoren zur Wahl. Audi bietet seine großen SUVs als Q8 e-tron und SQ8 e-tron mit drei Antriebsvarianten mit 250 kW (340 PS), 350 kW (476 PS) und 370 kW (503 PS) Leistung an. Genauso BMW den iX mit 240 kW (326 PS), 385 kW (523 PS) und 455 kW (619 PS). Der Genesis GV70 Electrified und der Nio EL7 werden ausschließlich mit einem Motor mit 490 und 653 PS Leistung angeboten.

Starker Einstieg

Den Einstieg bestreitet im elektrischen E-Klasse-SUV das Basismodell EQE 300 mit 245 PS Leistung und Hinterradantrieb. Schon dieses Modell mobilisiert 550 Newtonmeter Drehmoment und das fast aus dem Stand. Damit sind die monumentalen 2.460 kg Gewicht in 7,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt. Die maximale Geschwindigkeit ist wie in allen EQE SUV-Modellen, außer im stärksten AMG Modell, bei 210 km/h erreicht.

Goldene Mitte?

Der hinterradgetriebene EQE 350+ produziert 565 Nm, der allradgetriebene 350 4MATIC bärige 765 Nm. Damit geht es in beiden Varianten in 6,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Im EQE 500 4MATIC ist die Beschleunigung mit 858 Nm und 408 PS noch druck- und eindrucksvoller. Der 500er zwillt in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und man fragt sich, warum noch mehr Leistung nötig ist?

Topleister

Der AMG EQE 43 4MATIC produziert zwar 476 PS, aber die gleiche Portion Drehmoment wie der EQE 500 4MATIC. Er beschleunigt lediglich sechs Zehntel flotter auf 100 km/h. Der AMG EQE 53 4MATIC ist mit seinen 625 PS und 950 Nm da schon von einem ganz anderen Kaliber. In nur 3,7 Sekunden zeigt der Tacho 100 und im Finale 240 km/h.

Vier Fahrmodi

Die Fahrmodi Eco, Comfort, Sport und Individual verändern das Fahrverhalten und das Ansprechen von Gaspedal, Fahrwerk und Lenkung. Dreistufig lässt sich die Stärke der Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung) am Lenkrad verstellen. Bremsen und Verzögern durch einfaches vom Gas gehen („One Pedal Driving) gelingt in der starken Rekuperationsstufe. Am bequemsten regelt sich das mit dem Rekuperieren im Automatikmodus, Der bezieht auch Informationen des Navigationssystems und Frontradars in die Bremsenergierückgewinnung mit ein.

Die Natur des SUV

Die Luftfederung, die das Fahrzeug im Sportmodus oder beim Einladen absenkt oder im Offroadmodus der 4MATIC-Modelle nach oben liftet, sorgt für ein hohes Komfortniveau. Das animiert zum lässig-souveränen Gleiten. Komfort und Cruisen liegen in der Natur des SUV. Dass darüber hinaus mit der Akustikverglasung eine einnehmende Ruhe herrscht, macht die Sache noch komfortabler und angenehmer.

Die 19-Zoll-Standardräder sorgen für einen gelungeneren Langsamfahrkomfort als die größeren, bis zu 22 Zoll messenden Räder. Die Allradlenkung ist eine absolute Empfehlung wert, weil sie das Handling deutlich verbessert und den Wendekreis von 12,3 auf 10,5 Meter reduziert. Das ist ein kürzerer Wendekreis als im VW Golf, der 11,1 Meter benötigt.

Platz und Praxistauglichkeit

Im elektrischen SUV-Modellprogramm von Mercedes ist der EQE SUV das vierte Modell. Es sortiert sich eine Stufe unterhalb der EQS SUV-Oberklasse ein. Die misst 5,13 Meter vom Bug zum Heck, der EQE SUV 4,86 Meter.

Große Klasse

Den 4,46 Meter langen Mercedes EQA und 4,68 Meter langen Mercedes EQB überbietet Mercedes´ Oberer-Mittelklasse-SUV im Platzangebot. Von der Länge und den Raumverhältnissen im Innen- und Kofferraum konkurriert der in den USA gebaute Schwabe mit dem 4,72 Meter langen Genesis Electrified GV70, 4,91 Meter langen Nio EL7, 4,92 Meter langen Audi Q8 e-tron und 4,95 Meter langen BMW iX. 

Mit 1,93 bis 1,94 Meter Breite geht es in engen Parkhäusern eng zu, aber nicht im Innenraum. 1,67 bis 1,69 Meter Höhe und der lange Radstand von 3,03 Meter zeichnen ebenso für die großzügigen und luftigen Platzverhältnisse in der ersten und zweiten Sitzreihe verantwortlich.

Erste Klasse erste Reihe 

In der ersten Reihe, in der die optionalen Multikontursessel großen Sitzkomfort bieten, fällt der Bewegungsspielraum zwar weniger üppig als im Topmodell EQS aus, trotzdem beklagt sich hier niemand über mangelnde Bequemlichkeit im Polster, egal ob eher klein oder groß gewachsen.

Auffällig ist, dass die breite Mittelkonsole die beiden vorderen Sitzplätze streng voneinander trennt und den seitlichen Bewegungsspielraum etwas einschränkt. Aus der Breite der Konsole resultieren jedoch auch Vorteile, denn zwischen dem linken und rechten Vordersitz findet sich ein großes Ablagefach, die Cupholder, die induktive Smartphone-Ladeschale und USB-Typ-C-Anschlüsse. 

Was sonst noch vorne auffällt? Hinten herum ist der Mercedes EQE SUV wie der ähnlich geschnittene EQS SUV unübersichtlich. Der unübersichtliche hintere Fahrzeugteil wird jedoch von den Parksensoren und den Kameras gut erklärt.

Zweite Reihe erste Klasse 

Die Plätze auf der Sitzbank im Fond gehören zu den bequemsten im EQE SUV. Bein- und Kopffreiheit herrschen reichlich. Auch große Erwachsene sitzen bequem. Durch die Breite der Karosserie und den im Fond ebenen Boden sitzt man hinten zu dritt bequemer als in SUVs, die auf einer Verbrenner-Plattform aufbauen. Dort verläuft am Boden mittig zumeist der Kardantunnel.

Um den Platz für die Koffer steht es im EQE SUV ebenso gut. Mit einem Gepäckraumvolumen von 520 Liter erfüllen sich die Erwartungen an ein SUV dieser Größenklasse. Der Audi Q8 e-tron oder Nio EL7 offerieren mit 569 und 570 Liter etwas mehr Platz fürs Gepäck. Der BMW iX und Genesis Electrified GV70 bieten mit 500 und 503 Liter Kofferraumkapazität etwas weniger.  

Wird die Rückbanklehne komplett flach gelegt, wächst das Laderaumvolumen im EQE SUV auf 1.675 Liter. Auch damit landet der Mercedes mit seinem über 1,09 Meter breiten und 1,65 Meter langen Ladekorridor im Zielkorridor seiner Klasse. Im EL7 kommen maximal 1.545 Liter, im Q8 e-tron 1.637 Liter, im Electrified GV70 1.678 Liter und im iX 1.750 Liter unter.

Reicht dies noch nicht aus, dürfen im Mercedes zusätzlich 100 kg aufs Dach und in den Varianten mit dem Allradantrieb 4MATIC bis zu 1,8 Tonnen schwere Anhänger ans Heck.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Im Cockpit des Mercedes EQE SUV, das edel und hochwertig wirkt, fühlt man sich in die EQE Limousine versetzt, die im Interieur auf dieselben Instrumentendisplays und dasselbe Infotainment setzt.

Hyper! Hyper!

Entweder blickt man im Mercedes EQE SUV auf ein digitales Instrumentendisplay direkt hinter dem Lenkrad und ein Hochkant-Infotainment-Display in der Mitte oder auf den eindrucksvollen „Hyperscreen“. Der spannt sich im Innenraum mit gleich drei Bildschirmen unter der Abdeckung auf 1,41 Meter Breite bis hinüber zur Beifahrer:in. 

Auf dem 12,3-Zoll-Zusatzbildschirm des Hyperscreen lassen sich auch während der Fahrt Filme gucken. Aber nur von der Beifahrerseite aus. Der Blick der Fahrer:in wird kontrolliert. Sobald sie oder er länger hinüberschaut, wird das Filmbild ausgeblendet. Nachteil des Screens, der noch mehr zu bieten hat: der Aufpreis von saftigen 8.568 Euro. 

Die kostspielige schwäbische Aufpreispolitik lässt einen gerne beim Seriencockpit bleiben. Dessen zwei Displays zeigen ebenso scharf und brillant an und geben einem bei der Bedienung ebenfalls keine großen Rätsel auf. Die Navigation reagiert schnell und bezieht bei der Routenplanung Staus und Ladepausen samt voraussichtlicher Ladekosten mit ein.

Technologie zu Diensten

Droht die Gefahr, ein Ziel nicht mehr zu erreichen, berechnet das System die Fahrgeschwindigkeit, mit der es noch möglich ist. Die Sprachbedienung von Mercedes ist ebenso auf Zack. Der verständige und die Befehle flott umsetzende Sprachassistent gehört zu den besten Systemen auf dem Markt. 

Weitere Features, die moderne Technologie erst möglich macht, sind im EQE SUV brandneu. Etwa der Fahranfänger- und Parkdienstmodus, der das Fahrtempo auf 120 oder 80 km/h begrenzt, den Sport- und Individual-Modus sperrt oder die Anzeige von persönlichen Daten ausblendet.

Mit der Over-the-Air-Technologie und Updates über das Netz ist man immer auf dem neuesten Softwarestand und zusätzliche Funktionen wie etwa der Anhängerrangier-Assistent lassen sich auch nach dem Kauf nachrüsten. In diesem Fall aber nur, wenn die Anhängerkupplung und die 360-Grad-Kamera zuvor bestellt wurden.

Die Liste der Extras, die das Niveau des Infotainment und der Innenausstattung heben, ist im Mercedes EQE SUV genauso lang wie im Mercedes EQE. Neben reizvollen Extras wie der formidablen Hinterachslenkung, dem hilfreichen Head-up-Display, der highendigen Burmester Soundanlage wird viel Reizvolles mehr geboten.

Sicherheit und Schutz

An Bord hat der Daimler ein ganzes Heer an Assistenzsystemen, die einen hohen Schutz gewähren. Zur Sicherheits-Serienausstattung zählen der Aufmerksamkeitsassistent, der aktive Bremsassistent, der aktive Spurhalteassistent, das Park-Paket mit Rückfahrkamera und der Tempolimitassistent.

Weitere Sicherheitsposten erhält man mit dem Assistenz-Paket und Fahrassistenz-Paket Plus. Zum Lieferumfang des Assistenz-Pakets zählen der aktive Abstandassistent, der bei Kollisionsgefahr aktiv in die Lenkung eingreifende aktive Spurhalte-Assistent und der Toter-Winkel-Assistent mit Ausstiegswarnung bei herannahenden Radfahrern oder Fahrzeugen. 

Das Fahrassistenz-Paket Plus umfasst weitere Systeme wie die Kreuzungsanfahrfunktion, die anzeigt aus welcher Richtung sich der Querverkehr nähert, die Assistenten PRE-SAFE PLUS und IMPULS, die bei einem drohenden Heckaufprall oder bei einem Seitencrash helfen, den Ausweich-Lenk-Assistenten und den aktiven Lenk-, Spurwechsel-, Nothalt- und Bremsassistenten mit Kreuzungsfunktion.

Und die Sicherheit im Test? Im Euro NCAP Crashtest fuhr die EQE Limousine im Jahr 2022 eine 95- und 91-Prozent-Wertung im Erwachsenen- und Kinderinsassenschutz, ein 83-Prozent-Ergebnis im Fußgängerschutz und ein 81-Prozent-Ergebnis in der Sicherheitsunterstützung ein. Das reichte für fünf Sterne im Euro NCAP Crashtest. Die Maximalwertung, die auch dem Audi Q8 e-tron, BMW iX, Genesis GV70 und Nio EL7 gelang.

Zuverlässigkeit und Probleme

Obwohl noch jung auf dem Markt, kam es bei dem Schwestermodell des Mercedes EQE SUV, der 2022 präsentierten EQE Limousine, schon zu einigen Rückrufen. 

Die betrafen eine fehlerhafte Software, die zur Abschaltung des elektrischen Antriebs führen konnte. Es traten Probleme mit der B-Säulenverkleidung auf, die die Entfaltung des Seitenarbags behindern konnte. Ladeprobleme traten ebenso auf. Vergangenheit?

Die Batteriegarantie, mit der Mercedes die Zukunft des 90-kWh-Akku sichert, stimmt einen positiv. Mercedes gewährt auf den Stromspeicher nicht nur acht, wie sonst die Regel, sondern 10 Jahre Garantie. Bis zu einer Laufleistung von 250.000 km.

Nur bei der Fahrzeuggarantie fragt man sich auch bei dieser Mercedes Modellreihe, warum die Stuttgarter Traditionsfirma nur knauserige zwei Jahre gewährt? Da geht woanders mehr. Genesis und Nio gewähren fünf Jahre auf den Electrified GV70 und EL7.

Mercedes-Benz EQE SUV FAQs

Mercedes hat zwei EQE Modelle im Angebot. Die 4,95 Meter messende EQE Limousine und den 4,86 Meter messenden EQE SUV.

Der Mercedes EQE SUV steht schon im Verkauf und ist aktuell in Deutschland kurzfristig verfügbar (Stand: August 2023).

Die Preise für den Mercedes EQE SUV als EQE 350+ starten zwischen 85.000 und 90.000 Euro. Der EQE 300 ist günstiger zu haben. Der kostspieligste ist das AMG-Modell EQE 53 4MATIC für um die 140.000 Euro.

Die Reichweitenangaben von Mercedes pendeln zwischen 408 und 596 km. Je nach Motorisierung.

Der Mercedes EQE SUV wird im Werk Tuscaloosa in Alabama/USA gebaut.

Der EQE SUV lädt am Schnelllader (CCS) maximal mit einer Ladeleistung von 170 kW. Damit ist die Batterie in etwa einer halben Stunde von zehn auf 80 % nachgeladen.

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