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Peugeot Rifter vs. Citroen Berlingo vs. Opel Combo Life im Vergleich – welcher Van schlägt sich am besten?

Der Aufstieg der SUVs hat dazu geführt, dass Vans und Nutzfahrzeuge heutzutage deutlich weniger gefragt sind. Eigentlich schade, denn dabei gerät der enorme Nutzwert dieser Fahrzeuge zunehmend in den Hintergrund. Aber wie heißt es so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel! Und in diesem Fall bildet die PSA-Gruppe die Ausnahme, weil sie es geschafft hat, Vans und Hochdachkombis nach wie vor attraktiv, preiswert und wettbewerbsfähig auf dem Markt zu halten.

Zu diesen Dauerbrennern auf dem Automarkt zählen der Peugeot Rifter, der Citroen Berlingo und der Opel Combo Life. Die Konzernbrüder wirken vielleicht gleich, doch wenn man genauer hinsieht, gibt es durchaus Unterschiede. Wir haben die drei Vans verglichen.

Vergleich der drei Van-Giganten: Wer schlägt sich am besten?

Bühne frei für unsere heutigen drei Protagonisten, den Peugeot Rifter, den Citroen Berlingo und den Opel Combo Life. Sie sind Modelle, die viele Elemente gemeinsam haben – quasi Geschwister. Trotzdem verfügt jedes einzelne über einen individuellen Charakter und über eigene Funktionalitäten, die es zu entdecken gilt.

Peugeot und Citroen sind schon seit einer gefühlten Ewigkeit unter einem Dach vereint. Genauer geht diese Symbiose in das Jahr 1976 zurück. In der Folge entwickelte sich bis heute der zweitgrößte Autokonzern Europas, nämlich die PSA-Gruppe. Anfang 2021 ist die PSA-Gruppe mit dem Automobilkonzern Fiat-Chrysler fusioniert, wodurch das Unternehmen Stellantis entstanden ist.

Streng genommen sind der Rifter, der Berlingo sowie der Combo also nicht mehr Teil von PSA, sondern eben Stellantis. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man sich im Konzern die Vorteile der verschiedenen Modelle zunutze macht, und Elemente wie auch Bauteile gemeinsam nutzt.

Peugeot Rifter

Peugeot Rifter – ab 18.175 €
✅  Eleganter Hochdachkombi ✅  Stauraum ohne Ende
✅  Optional als 7-Sitzer erhältlich ✅  Hervorragende Konnektivität
✅  Variables Innenraumkonzept
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Der Peugeot Rifter wird seit Mitte 2018 vermarktet und ist der direkte Nachfolger des eingestellten Modells Peugeot Partner Tepee. Den Partner hat Peugeot immer noch im Angebot, allerdings ausschließlich als Nutzfahrzeug in Form eines Kastenwagens. Der Peugeot Rifter rangiert allerdings jenseits des Nutzfahrzeugsegments und hat sich vollends der Personenbeförderung verpflichtet: das gehobene Ausstattungsniveau und die praktische Innenausstattung sprechen hier Bände.

Als Familienauto erster Klasse bietet der Rifter vor allem eines: eine Menge Platz. Den nach Stauraum gierenden Familien liest der Rifter wirklich alle Wünsche von den Augen ab, denn in jeder Ecke verbergen sich pfiffig versteckte Verstaumöglichkeiten. Besonders ist auch das von Peugeot verbaute iCockpit, welches mit einem Lenkrad in Kart-Dimension daherkommt und den Blick auf die Instrumente nicht durch, sondern über das Lenkrad hinweg ermöglicht.

Dass die Hochdachkombi-Form nicht jedem optisch zusagt, dürfte kein Geheimnis sein – aber praktisch ist sie allemal! Der Rifter wird in zwei Karosserielängen angeboten, nämlich L1 und L2, die 4,40 Meter bzw. 4,75 Meter lang sind. Egal, für welche Länge Sie sich schlussendlich entscheiden, optional kann der Rifter auch als 7-Sitzer ausgestattet werden. Die Sitze in der zweiten Reihe sind allesamt einzeln klapp- und entnehmbar und ermöglichen die Befestigung von drei Kindersitzen mit Isofix-Verankerungen.

Technik ist dem Rifter auf jeden Fall auch kein Fremdwort: Mit optional erhältlichem Head-up-Display, einer Verkehrszeichenerkennung, einem Frontkollisionswarner sowie einem Notbremsassistenten ist der Rifter auf der Höhe der Zeit. Wer sein Smartphone mit dem System verbinden möchte, dem sei das aufgrund des mit Apple Car Play und Android Auto kompatiblen Infotainmentsystems gewährt.

Es darf außerdem aus dem reichhaltigen Motorenangebot gewählt werden: Zur Verfügung stehen zwei Benziner und zwei Diesel in einem Leistungsspektrum von 102 bis 131 PS. Freunde des Automatikgetriebes bleiben natürlich auch nicht auf der Strecke und können ihren Rifter mit einer optionalen 8-Gang-Automatik ausstatten. Obacht: Das ist allerdings erst ab der Ausstattungsvariante Allure möglich.

Ganz frisch auf den Markt kommen soll übrigens eine vollelektrische Variante des Wagens, die dann Peugeot e-Rifter heißen wird. Die hat es ganz schön in sich: Käufer:innen dürfen sich zukünftig auf einen 136 PS starken Elektromotor sowie auf eine Reichweite von bis zu 280 Kilometern nach WLTP freuen.

Citroen Berlingo

Citroen Berlingo – ab 16.419 €
✅  Günstigere Alternative zum Rifter ✅  Auch mit 7 Sitzen verfügbar
✅  Zwei Längenausführungen bestellbar ✅  Sparsame Dieselmotoren
✅  Optimale Ausnutzung des Stauraums
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Der aktuelle Citroen Berlingo beglückt nun bereits in der dritten Generation Freunde der Hochdachkombis und Familienkutschen. Bereits seit 1996 bereichert er das Produktportfolio des französischen Autobauers. Genau wie der Rifter wird er in zwei Karosserielängen mit 5 oder 7 Sitzen angeboten – die heißen dann M und XL.

Drei Ausstattungsvarianten stehen für den Berlingo zur Verfügung: Live, Feel und Shine. Eines waschechten Citroens würdig zeichnet er sich dadurch aus, dass er den größtmöglichen Fahrgastkomfort zu einem erschwinglichen Preis anbieten will – jedenfalls kostet er knapp 2.000 Euro weniger als der Konzernbruder Peugeot Rifter.

Modularität wird auch beim Berlingo großgeschrieben. Er bietet je nach Ausstattung bis zu 28 Ablageflächen im Innenraum – Respekt für diese Leistung! Außerdem sind die Sitze in der zweiten Reihe komplett unabhängig voneinander klapp- und entnehmbar, was eine völlig individuelle Anpassung des Innenraums ermöglicht. Ist die Badenudel doch zu lang für den Kofferraum, kann ein Sitz einfach geklappt oder herausgenommen werden. So reagiert der Berlingo variabel auf die an ihn gestellten Anforderungen.

Für hervorragende Konnektivität und technische Ausstattungshighlights ist gesorgt, denn das Auto lässt sich mit dem Smartphone verbinden, verfügt optional über ein Head-up-Display und erkennt vorausfahrende Fahrzeuge wie auch Verkehrsschilder.

Die Motorenpalette birgt keine großen Überraschungen. Standard sind natürlich die Benzin- und Dieselmotoren, wobei die Benziner in den Leistungsabstufungen 110 und 131 PS kommen und die Dieselmotoren mit 100 oder 131 PS aufwarten. Das Automatikgetriebe namens EAT8 steht ab der Ausstattungslinie Shine zur Wahl.

Genauso wie der Rifter wird auch der Berlingo Ende 2021 unter Strom stehen – denn er wird unter dem Namen Citroen Berlingo Electric als rein elektrisch betriebener Hochdachkombi erhältlich sein.

Opel Combo Life

Opel Combo Life – ab 19.114 €
✅  Praktischer Hochdachkombi ✅  Auch als 7-Sitzer verfügbar
✅  Einzeln klapp- und entnehmbare Sitze ✅  Verschiedene Längenvarianten
✅  Viel Ladevolumen
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Der Opel Combo Life ist die familientaugliche Variante des Alltagspraktikers Opel Combo. Ob der Namenszusatz Life ein kluger Marketing-Schachzug war, um darauf zu verweisen, dass der Wagen das Familienleben bereichert, steht natürlich nicht fest, wäre aber zumindest ein legitimer Erklärungsansatz für die Vorzüge des Combo Life.

Der Hochdachkombi wird in zwei Karosserielängen angeboten, die wie beim Rifter L1 und L2 heißen und eine Länge von 4,40 und 4,75 Metern aufweisen. Beide Varianten können als 5- oder 7-Sitzer geordert werden und bieten einen äußerst großzügigen Laderaum. Seit die Marke Opel im Jahre 2017 durch PSA übernommen wurde, profitiert der Combo Life von Bauteilen aus dem französischen Konzern, ohne seinen Charakter zu verlieren.

Natürlich kommt der Combo Life wie auch seine beiden Konzernkollegen mit Rücksitzen, die alle klapp- sowie entnehmbar sind, um eine höchstmögliche Variabilität zu gewährleisten. Zwar wirkt der Combo etwas mehr als seine Konkurrenz wie ein Transportvehikel, nicht zuletzt wegen des Plastikeinsatzes im Innenraum. Einen entscheidenden Vorteil bietet dies allerdings trotzdem: Plastik ist robust und leicht zu reinigen, was in einem Familienauto durchaus eine Rolle spielen dürfte.

Käuflich zu erwerben sind optional außerdem Fahrassistenten wie der Frontkollisionswarner, der automatische Notbremsassistent, ein Müdigkeitswarner und vieles mehr. Konnektivität ist darüber hinaus dank der Smartphone-Verbindung mit dem Infotainmentsystem möglich. Hier helfen Apple Car Play und Android Auto, die die Inhalte des Smartphones auf den zentralen Bildschirm projizieren.

Es stehen Dieselmotoren mit 102 und 130 PS zur Verfügung. Diese drei Leistungsstufen werden von einem 1,5-Liter-Vierzylindermotor erfüllt. Benzinfreunde dürfen ihren Combo Life entweder mit 110 oder mit 130 PS kaufen und fahren. Das 8-Gang-Automatikgetriebe ist ebenfalls erhältlich.

Preislich gesehen ist der Opel der teuerste der drei Van-Geschwister. Wer Opel fahren will, muss eben ein wenig mehr bezahlen.

Wer lokal emissionsfrei unterwegs sein möchte, muss sich allerdings noch etwas gedulden: eine elektrische Variante mit bis zu 280 Kilometern Reichweite wird Opel Combo e-Life heißen und noch in diesem Jahr auf den Markt kommen!

Fazit

Einen Sieger unter den dreien auszumachen ist wie die Wahl zwischen Urlaub in den Bergen oder am Meer – manche wissen sofort, was sie wollen, und andere müssen stundenlang grübeln, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass es ihnen eigentlich egal ist, wo es hingeht. Fest steht jedenfalls: Egal wo es letztendlich hingeht, ob Berge oder Meer, der Peugeot Rifter, der Citroen Berlingo sowie der Opel Combo sind für jeden Spaß zu haben und machen alle Touren mit.

Viel transportieren können sie alle, die Motoren sind ohnehin etwa die gleichen, da hinter allen drei Modellen der neue Konzern Stellantis steckt. Am Ende ist es wahrscheinlich am ehesten eine Frage der Optik und der Sympathien: Während der Peugeot Rifter der Design-König ist, stellt sich der Citroen Berlingo als Preis-Leistungs-Sieger heraus. Der Opel Combo kann als der pragmatischste unter den drei Modellen bezeichnet werden. Wem von den dreien gehört Ihr Herz?