Leasing für 6 oder 12 Monate: Macht Kurzzeitleasing Sinn?
20. Februar 2023 von Irene Wallner

Autos sind Ihre Leidenschaft und Sie würden am liebsten täglich ein anderes fahren? Schwierig, aber nicht unmöglich. Das Kurzzeitleasing bietet zwar nicht täglich wechselnde Fahrzeuge, aber eine enorm kurze Laufzeit von 12 oder gar nur 6 Monaten. Das ist könnte das Richtige für Sie sein? Wir sagen Ihnen, welche Vor- und Nachteile kurze Leasinglaufzeiten haben.
⏰ Kurz zusammengefasst
- Sehr flexibel, wenig Risiko
- Leasing auch für 6 Monate möglich
- Testzeitraum für E-Autos
- Nachteile … eigentlich keine
- Auto Abo bietet mehr, ist aber meist teurer
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6, 12, oder 24 Monate: Was bedeutet Kurzzeitleasing?
Egal ob beim Privatleasing oder beim Leasing für ein Gewerbe, normalerweise liegt die Mindestlaufzeit bei 24 Monaten. Das ist genau der Punkt, an dem das Kurzzeitleasing ansetzt. Wem zwei Jahre Leasing zu lang sind, der kann sich für eine kürzere Laufzeit entscheiden.
Das Kurzzeitleasing umfasst meistens eine Laufzeit von 12 Monaten, auch Jahresleasing genannt. Aber auch sehr kurze 6 Monate können bei manchen Anbietern ausgewählt werden. Leasingrückläufer nach so kurzer Zeit lassen sich auch meist noch gut weiterverkaufen.
Festlegen nicht nötig: Vorteile des Kurzzeitleasings
Nachdem man beim Leasing das ausgewählte Fahrzeug am Ende sowieso zurückgibt und nicht behalten möchte, ist es durchaus nachvollziehbar, in relativ kurzen Abständen möglichst viele Autos fahren zu wollen. Wir haben hier die Vorteile des Kurzzeitleasings für Sie aufgelistet:
Enorme Flexibilität
Aktuell sind Sie Single und Ihnen reicht ein Kleinwagen. Doch morgen treffen Sie vielleicht Ihre:n Traumpartner:in und verreisen häufig mit dem Auto. Da sollte schon ein Kompakt-SUV oder ein Kombi her. Übermorgen erweitern möglicherweise Kinder die Familie, da ist viel Platz nötig.
Lebensumstände können sich schneller ändern als man denkt, und ein Auto sollte sich daran anpassen. Das ist schwierig, wenn man in einem langen Leasingvertrag gebunden ist, und sich um eine Leasingübernahme kümmern muss, um ihn kündigen zu können.
Da ist ein Kurzzeitleasing von nur 12 oder gar 6 Monaten natürlich eine sehr flexible Angelegenheit. Kurze Vertragslaufzeiten geben Ihnen die Möglichkeit, kurzfristig auf Veränderungen zu reagieren und für sich eine bessere Lösung zu finden.
Kurze Vertragsbindung
Leasing bedeutet natürlich, dass man eine monatliche Leasingrate zu bezahlen hat. Das kalkuliert man natürlich in seine Monatskosten ein, doch gerade wenn man sich als Student:in oder Azubi für ein Leasing entscheidet, kann die Realität ernüchternd sein. Was auf dem Papier noch funktioniert hat, muss in der Praxis nicht zwangsläufig klappen.
Wenn Sie nur eine kurze Vertragslaufzeit haben, können Sie aufatmen, falls Ihnen die Leasingraten zu hoch sind – denn es handelt sich nur noch um ein paar Monate. Sollten Sie merken, dass Sie problemlos damit zurechtkommen, können Sie nach der Laufzeit auch ein Leasing mit klassischer Laufzeit abschließen.
Probieren geht über studieren
Sie sind noch nie ein Cabrio gefahren oder brauchen ein größeres Auto, sind aber bei SUVs etwas skeptisch? Dann macht es sicher Sinn, ein Kurzzeitleasing abzuschließen und eine neue Fahrzeugkategorie auszuprobieren. Am Ende können Sie nur gewinnen – vor allem an Erkenntnis, ob das nächste Auto nun wieder ein BMW wird, oder ob auch ein Skoda SUV Sie überzeugen konnte.
Testen Sie Elektroautos und Plug-in Hybride
Ganz neu sind für viele Autofahrer:innen Elektroautos oder Plug-in Hybride. Wer sein Leben lang ein Verbrennermodell gefahren ist, ist logischerweise unsicher, ob ein elektrifiziertes Auto zu ihm oder ihr passt. Gleich eines kaufen kommt damit nicht in Frage, lange Leasinglaufzeiten sind ebenfalls ein Risiko. Das Kurzzeitleasing eignet sich also sehr gut dafür, die Fühler in Richtung Elektromobilität auszustrecken.
Gibt es überhaupt Nachteile?
Wir würden sagen: nein. Wer gerne länger plant, sollte ein klassisches Leasing wählen, wer sein Auto anschließend in Besitz nehmen will, ist mit einer Finanzierung besser dran. Ansonsten gibt es beim Kurzzeitleasing die gleichen Nachteile wie bei jedem Leasing. Diese könnten sein:
- Nachzahlungen am Ende möglich
- Vorzeitige Kündigung schwierig
- GAP-Deckung empfohlen
- Verlängerung meist nicht möglich
Qual der Wahl: Auto Abo oder Kurzzeitleasing – was ist besser?
Wer flexibel sein will, der hat neben dem Kurzzeitleasing noch die Möglichkeit ein Auto Abo abzuschließen. Die Vorteile eines Abos sind noch flexiblere Laufzeiten – viele Abos kann man monatlich kündigen -, kaum Wartezeiten auf das ausgewählte Modell, so gut wie alle Auto-Nebenkosten sind im Monatspreis enthalten.
Rechnen Sie sich aus, welche Option für Sie die günstigere Version ist – vielleicht brauchen Sie manche Angebote aus dem Abopaket nicht, und entscheiden sich dann für ein kurzes Kilometerleasing.