Dein Weg zum neuen Auto
Ob Hyundai Tucson, KIA Sportage oder Ford Kuga: Wir sagen dir, welche Plug-in Hybride von der neuen staatlichen E-Auto-Förderung voraussichtlich nicht profitieren werden.
Das Bundesumweltministerium plant eine neue Förderung für Elektro-, Brennstoffzellen- und Plug-in-Hybridmodelle. Die finalen Rahmenbedingungen sollen am Montag, 19. Januar 2026, bekanntgegeben werden. In den Medien sind bereits erste Details durchgesickert. Demnach soll die Basisförderung für Plug-in Hybride bei 1.500 Euro liegen. Voraussichtlich lässt sich die Prämie weiter erhöhen, z. B. wenn der/die Antragssteller/-in Kinder hat.
Die wichtigsten Details (noch nicht bestätigt) zur erwarteten Plug-in Hybrid Förderung:
- Vsl. rückwirkend zum 1. Januar 2026
- Mindestens 1.500 Euro Prämie
- Voraussetzung: CO2 Ausstoß geringer als 50 g/km oder E-Reichweite mind. 80 km
- Keine Obergrenze für Listenpreise

Den Medienberichten zufolge sind Plug-in Hybride nur unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig. Demnach dürfte der CO2-Ausstoß des Fahrzeugs nicht über 50 Gramm pro Kilometer liegen. Oder das Modell müsste eine rein elektrische Reichweite von mindestens 80 Kilometern vorweisen können. Bestätigt das Bundesumweltministerium diese Annahmen am kommenden Montag, gehen beliebte Plug-in Hybridmodelle wie der Hyundai Tucson oder Kia Sportage leer aus. Eine Übersicht zu den vsl. betroffenen Modellen findest du am Ende des Artikels.
Hyundai Tucson PHEV: Zu niedrige Reichweite, zu hoher CO2-Ausstoß
Das Kompakt-SUV Hyundai Tucson ist mit verschiedenen Motoren erhältlich, auch mit einem 288 PS starken Plug-in Hybridantrieb. Du kannst dabei zwischen Front- und Allradantrieb wählen. Die offizielle elektrische Reichweite bewegt sich zwischen 63 und 70 Kilometern, würde also unter der 80-km-Grenze liegen, von der aktuell ausgegangen wird. Aber auch der CO2-Wert würde mit 62 bis 73 g/km die angenommene Maximalgrenze von 50 g/km verfehlen. Alles in allem wäre der Tucson damit nicht förderfähig.

Ford Kuga PHEV: Keines der Kriterien erfüllt
Auch der Ford Kuga ist ein beliebtes Modell unter den Kompakt-SUVs. Sein 243 PS starker Plug-in-Hybridantrieb würde beim Neuwagenkauf ebenfalls keine staatliche Prämie erhalten, gehen wir von den anfangs beschriebenen Voraussetzungen aus. Zum einen liegt der CO2-Wert ausstattungsabhängig zwischen 55 und 71 g/km und damit über der 50-g/km-Grenze. Auch die maximale Reichweite von 68 Kilometern würde die erwarteten Förderrichtlinien (mind. 80 km) nicht erfüllen.

KIA Sportage Plug-in Hybrid: Beide Antriebsvarianten fallen durch
Auch für den KIA Sportage würde es hinsichtlich einer Förderung nicht gut aussehen, bliebe es bei den bisher genannten Grenzen. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob du die Frontantriebs- oder Allradvariante nimmst. Die 2WD-Version (67 g/km) läge ebenso wie das Allradmodell (75 g/km) deutlich über der 50-g/km-Marke. Eine E-Reichweite von mind. 80 km könnte dies ausgleichen, doch der Sportage schafft im besten Fall nur 66 Kilometer. Sprich, nicht förderfähig.

Nicht förderfähig: Volumen- bis Premiumhersteller
Stimmen die bisherigen Medienberichte und dürften förderfähige Plug-in Hybride nicht mehr als 50 Gramm pro Kilometer ausstoßen bzw. müssten sie ansonsten rein elektrisch mindestens 80 Kilometer weit kommen, wären mehr Modelle betroffen als du denkst. Dass ein über 700 PS starker BMW M5 von der staatlichen Prämie ausgeschlossen wäre, überrascht wohl kaum. Schon eher, dass dies auch für die Plug-in-Versionen des Toyota C-HR oder Hyundai Santa Fe gelten würde.
Hier eine alphabetisch geordnete Liste der Plug-in Hybride, die nach aktuellem Stand keine Förderung erhalten würden:
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