Die spektakulärsten Hypercars - schnell, luxuriös, teuer

Wir zeigen dir die spektakulärsten Hypercars auf dem Markt - mit schwindelerregenden PS und Preisen. Außerdem findest du bei uns die sportlichsten Alternativen beliebter Marken wie Porsche, BMW oder Mercedes.

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Hypercar Bugatti Tourbillon
Andreas Heise
Andreas Heise
Senior Online-Redakteur Test
Zuletzt aktualisiert am: 02/10/2026

Was ist ein Hypercar?

Ein Hypercar ist ein extrem seltenes, ultrateures Auto mit absurd viel Leistung (oft weit über 1.000 PS), das technisch so nah wie möglich an einem Rennwagen gebaut ist. Es geht nicht nur um Geschwindigkeit, sondern um Hightech: Leichtbau aus Carbon, Hybrid-Systeme wie in der Formel 1 und eine Höchstgeschwindigkeit jenseits der 350 km/h sind keine Seltenheit. Ein Sportwagen dagegen ist ebenfalls schnell und emotional, aber alltagstauglicher, günstiger und in deutlich größerer Stückzahl gebaut. Kurz gesagt: Jeder Hypercar ist ein Sportwagen - aber nicht jeder Sportwagen ist ein Hypercar.

Top 8 Hypercar-Modelle

Extrovertiertes Design, kaum bezahlbar und auf alle Fälle klar übermotorisiert - so lassen sich die Attribute eines Hypercars in aller Kürze zusammenfassen. Wir zeigen dir im folgenden Abschnitt die Top 8 Hypercar Modelle, bei denen sowohl Fahrenden als auch Mitfahrenden und Zuschauenden die Spucke wegbleibt.

Aktuelle Sportwagen Angebote bei Carwow

Echte Hypercars haben wir aktuell leider nicht im Angebot, aber vielleicht überzeugt dich ja unsere reichhaltige Auswahl an Sportwagen.

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Premieren im Hypercar Segment

Lotus Type 135: Der britische Traditonshersteller richtet seine Strategie neu aus und bringt 2028 ein echtes Mittelmotor-Hybrid-Hypercar auf den Markt. Statt rein auf Elektro zu setzen, kombiniert das Leichtbau-Modell einen hochdrehenden V8-Verbrenner mit modernster E-Unterstützung für maximale Dynamik. Mit einer radikalen Carbon-Cockpit-Struktur verspricht Lotus trotz Elektrifizierung das geringste Gewicht in dieser Leistungsklasse.

Porsche Mission X: Porsches nächstes Kapitel der Hypercar-Geschichte soll 2027 als serienreifer geistiger Nachfolger des 918 Spyder debütieren. Das rein elektrische Straßenmonster strebt dank Leichtbau und extrem kompromissloser Aerodynamik ein Leistungsgewicht von 1 PS pro Kilogramm an. Das erklärte Ziel der Zuffenhausener Entwickler ist es, sofort den Rundenrekord für straßenzugelassene Fahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife zu brechen.

Alpine will 2028 die Serienversion der spektakulären Alpenglow-Studie mit einem Wasserstoff-Verbrennungsmotor auf die Straße bringen. Der eigens entwickelte V6-Motor verbrennt reinen Wasserstoff klimaneutral, behält aber den emotionalen Sound und Charakter eines klassischen Rennmotors bei. Die extrem aerodynamische Karosserie nutzt innovative Wasserstoff-Drucktanks als tragende Strukturelemente des Fahrzeugs.

Besonders bekannte Hypercars

Wir zeigen dir, welche Hypercars einen ganz besonderen Bekanntheitsgrad aufgrund ihrer außergewöhnlichen Leistung oder Historie erreicht haben.

Die Le Mans Hypercars

Die berühmt-berüchtigten Le Mans Hypercars sind eine Reihe von Supersportwagen-Prototypen, genauer eine spezielle Art von Rennwagen, die für die Teilnahme an Langstreckenrennen wie den 24 Stunden von Le Mans entwickelt wurde. Diese Fahrzeuge sind Teil einer neuen Klasse im Langstreckenrennsport. Geschaffen wurde die Hypercar-Klasse, um die einsame Spitze des Langstreckenrennsports zu repräsentieren.

Das Apollo Hypercar

Beim Apollo Hypercar handelt es sich um einen Supersportwagen des italienischen Fahrzeugherstellers Apollo Automobil Ltd. Mit 780 PS Systemleistung und 335 km/h Höchstgeschwindigkeit konnte das auf 10 Stück limitierte Auto staunende Blicke bei seiner Präsentation 2017 einheimsen. Der starke V12-Motor bringt das Gefährt in sensationellen 2,7 Sekunden von 0 0 auf 100 km/h.

Ferrari Hypercars

Selbstverständlich kann auch die italienische Traditionsmarke Ferrari dank Rennsport-Erfahrung, mit Hypercars auftrumpfen. Die letzten beiden Hypercars von Ferrari sind der LaFerrari und sein Nachfolger, der Ferrari F80. Der LaFerrari (2013) kombinierte einen brachialen V12-Sauger mit Formel-1-Hybridtechnik für eine Systemleistung von 963 PS. Der futuristische F80 bricht radikal mit dieser Tradition und nutzt einen extrem leistungsdichten V6-Biturbo aus dem Le-Mans-Rennsport. Unterstützt von drei Elektromotoren generiert dieser neueste Technologieträger atemberaubende 1.200 PS.

Porsche Hypercars

Porsches letzte zwei Meilensteine im Hypercar-Segment sind der legendäre Carrera GT und der technologisch bahnbrechende 918 Spyder. Der 2003 eingeführte Carrera GT gilt als eines der letzten analogen Meisterwerke der Automobilgeschichte, angetrieben von einem ungefilterten, aus dem Rennsport stammenden 5,7-Liter-V10-Saugmotor mit 612 PS und manuellem Schaltgetriebe. Zehn Jahre später revolutionierte der 918 Spyder die Sportwelt, indem er einen hochdrehenden V8-Motor mit zwei Elektromotoren zu einem hochkomplexen Allrad-Plug-in-Hybrid kombinierte. Dieses technologische Trio generierte eine Systemleistung von 887 PS und knackte als erstes straßenzugelassenes Serienauto die legendäre 7-Minuten-Marke auf der Nürburgring-Nordschleife.

BMW Hypercars

BMW hat in seiner Historie streng genommen nie ein klassisches, straßenzugelassenes Hypercar gebaut. Im Bereich der ultimativen Flaggschiff-Sportwagen und modernen Renn-Hypercars stechen jedoch diese beiden Meilensteine heraus: Der legendäre BMW M1 von 1978 war der erste und einzige echte Mittelmotor-Supersportwagen der Marke, dessen zeitlose Keilform von Italdesign entworfen und von einem 277 PS starken Reihensechszylinder angetrieben wurde. Das exklusive Äquivalent der Moderne ist der BMW M Hybrid V8 – ein reiner Le-Mans-Prototyp (LMDh), der auf der Rennstrecke in der Top-Klasse gegen die Hypercars von Ferrari und Porsche antritt. Er kombiniert einen brachialen Vier-Liter-V8-Biturbo mit einem standardisierten Elektrosystem zu einer Gesamtleistung von 680 PS.

Mercedes Hypercars

Bei der Frage nach existierenden Mercedes-Hypercars muss zwangsläufig das Modell Mercedes-AMG One fallen. Das Hightech-Hypercar konnte mit seinen 1063 PS den Monza-Rekord brechen. Außerdem heimste das Hypercar die beste Rundenzeit aller Zeiten auf dem Nürburgring ein. In nur knapp 6 Minuten und 35 Sekunden schaffte der Supersportwagen die etwa 21 Kilometer lange Variante der Nordschleife.

Häufige Fragen zu Hypercars

Die Preise für neue Hypercars liegen meist im Bereich von etwa 2 Millionen bis über 10 Millionen Euro. Ein Beispiel ist der neue Bugatti Tourbillon, der bei etwa 3,8 Millionen Euro beginnt, was zeigt, dass selbst Hypercars in der Basis schon mehrere Millionen kosten können. Noch seltenere Sondermodelle oder Unikate liegen oft deutlich darüber. Insgesamt ist dieser Preis durch die extrem limitierte Stückzahl, Hightech-Komponenten und Manufaktur-Fertigung bedingt.

Hypercars zeichnen sich durch extreme Leistung und technologische Innovation aus und sind äußerst exklusiv. Supersportwagen bieten ebenfalls beeindruckende Leistung, weisen aber in der Regel eine höhere Produktionszahl auf und sind möglicherweise nicht so technologisch zukunftsweisend wie Hypercars.

Der Begriff Hypercar wurde erst in den letzten ein, zwei Jahrzehnten geprägt, daher existiert keine klare Definition für das erste Hypercar. Als Vorläufer könnte jedoch der McLaren F1 aus den 90er Jahren betrachtet werden, da er zu seiner Zeit extrem leistungsstark war und neue Maßstäbe in Sachen Geschwindigkeit und Technologie setzte.

Aktuelle Hypercars liegen meist in einer Spanne von etwa 1.000 bis über 2.000 PS. Klassische Modelle mit starkem Verbrenner starten oft knapp über der 1.000-PS-Marke, während moderne Hybrid- oder Elektro-Hypercars wie von Rimac oder Koenigsegg problemlos 1.800 bis 2.100 PS erreichen. Alles darunter wäre heute eher „nur“ Supersportwagen-Niveau.