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Seat Tarraco im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Seat Tarraco werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Starke Konkurrenz: Der SEAT Tarraco muss neben dem VW Tiguan Allspace und dem Škoda Kodiaq bestehen. Mit den beiden Konzernbrüdern teilt er sich auch die Plattform, damit haben sie zumindest ähnliche Grundvoraussetzungen.

  • Als 7-Sitzer erhältlich
  • Geräumiger Kofferraum
  • Bald auch als Plug-in-Hybrid erhältlich
  • Etwas teurer als der Skoda Kodiaq

Wer den Spanier mit dritter Sitzreihe bestellt, der hat bei umgeklappter zweiter Rückbank trotzdem noch reichlich Volumen im Kofferraum: 700 Liter passen hinein. Müssen doch einmal sieben Personen befördert werden, dann reicht der Kofferraum noch für 230 Liter.

Stylisch oder klobig?

Für 2021 kommt der Tarraco mit neuem 8-Zoll-Farb-Touchscreen, digitalem Radioempfang und zwei USB-C-Schnittstellen. Darüber hinaus ist die Frontscheibe beheizbar und auch das Lenkrad kann erwärmt werden. Zudem kommt der Wagen ab XCellence mit volldigitalem Kombiinstrument. Immer verfügbar sind die Fahrassistenz-Pakete M und L.

Und aufschicken kann man den Tarraco obendrein! Von außen und innen: Voll-LED-Innenbeleuchtung innen gepaart mit Voll-LED-Scheinwerfern außen. Dazu gibt es Chromapplikationen und eine Dekorleiste am Armaturenbrett, außen kann bereits ab der Ausstattungslinie Style eine schwarze Zierleiste angebracht werden.

Noch eleganter wird es natürlich mit XCellence und FR. Bei XCellence können dann auch außen Chromleisten um die Seitenspiegel und am Kühlergrill angebracht werden.

Dennoch finden sich im Innenraum auch Hartplastikelemente, diese werden aber vorwiegend im Fußbereich verwendet und fallen daher nicht direkt auf. Ansonsten ist der Innenraum gut verarbeitet, hier und da kann allerdings ein größeres Spaltmaß gefunden werden.

Ich quetsch‘ mich hinten rein!

Mit einer Länge von 4,74 Metern und einer Höhe von 1,66 Metern hat man ordentlich Platz im Innenraum. Und praktisch ist das Innere des Tarraco auch: Die Rückbank kann geteilt werden, ist längsverschiebbar und neigungsverstellbar.

Genauso wie der VW Tiguan Allspace und der Skoda Kodiaq ist auch der SEAT Tarraco mit 7 Sitzen erhältlich. Dann quetscht sich eine zweite Rückbank in den Kofferraum. Quetschen ist hier leider Programm: Die hintere Bank ist nur schwer erreichbar, kommt mit tiefer Decke und ist daher vor allem für Kinder geeignet. Aber leider auch nur mit Vorsicht, denn für Kindersitze sind die beiden hinteren Sitze nicht freigegeben! Isofix befindet sich nur auf der ersten Rückbank und auf dem Beifahrersitz.

Und im Kofferraum?

Hier kommt es auf die Variante des Autos an. 7 Sitze oder doch lieber nur 5? Der Kofferraum des 5-Sitzers ist natürlich geräumiger: 760 Liter ohne umgeklappte Rückbank. Beim 7-Sitzer sieht das schon ganz anders aus. Wenn alle Sitze stehen, bietet der Wagen 230 Litern Platz, wird nur die hinterste Rückbank umgelegt, reicht der Kofferraum für 700 Liter. Das umgeklappte Kofferraumvolumen des 5-Sitzers liegt bei 1.920 Litern, lässt man im 7-Sitzer beide Rückbänke fallen, kommt der Wagen auf 1.775 Liter Kofferraumvolumen.

Die Werte des 7-Sitzers liegen zwar immer unter dem 5-Sitzer, sind aber gar nicht so schlecht. Der Honda CR-V bietet nur 150 Liter, wenn alle Sitze stehen, lässt man die hinterste Rückbank fallen, erreicht der Kofferraum 472 Liter und auch das maximale Kofferraumvolumen liegt deutlich unter dem Tarraco: 1.509 Liter, das sind 200 weniger.

Wer richtig lange Gegenstände transportieren möchte, kann zudem den Beifahrersitz des Tarraco umklappen. Dann sollte das Transportgut aber extra gesichert werden, damit es bei einer Vollbremsung nicht durch die Frontscheibe kracht.

Umweltbewusst trotz SUV?

Obwohl es den SEAT Tarraco weder als Plug-in-, noch als Mild-Hybriden gibt, möchte der Wagen umweltbewusst sein. Zumindest der Plug-in-Hybrid lässt laut SEAT auch nicht mehr lange auf sich warten.

Das Auto gibt Fahrer:innen Eco-Tipps und verfügt über einen ECO-Trainer.  Die ECO-Tipps geben dem Fahrer Empfehlungen zum umweltbewussteren Fahren, der ECO-Trainer weißt auf unnötiges Beschleunigen und Bremsen hin. Darüber hinaus sind alle Automatikgetriebe mit einem treibstoff- und emissionssparenden Leerlaufgang ausgestattet. Zudem verfügen alle Motoren über Start-Stopp- und Energierückgewinnungstechnik.

Auch beim Design hat SEAT den Umweltgedanken mit einfließen lassen. Voll-LED-Scheinwerfer und LED-Taglichter sehen nicht nur gut aus, sie sollen auch den Stromverbrauch senken und für eine höhere Lebensdauer sorgen. Bei den verwendeten Rohstoffen hat SEAT zudem auch erneuerbare Rohstoffe wie Baumwolle, Naturkautschuk und Zellstoff/Papier in Teile des Autos einfließen lassen.

Genauso wurden auch die Reifen auf Umweltfreundlichkeit optimiert. Sie sollen einen geringen Rollwiderstand aufweisen und sich dadurch weniger schnell abnutzen.

Sicherer Riese

Ist der Riese auch sicher? Serienmäßig kommt der Tarraco mit einem Notbremsassistenten mit Abstands- und Kollisionswarnung, einem adaptiven Tempomaten, einem Geschwindigkeitsbegrenzer, einem Spurhalteassistenten und einem Müdigkeitswarner.

Die automatische Distanzregelung misst den Abstand zum Vorderauto und passt die Geschwindigkeit dementsprechend an. Der „Front Assist“ bemerkt, wenn Verkehrsteilnehmer den Weg kreuzen oder zu nahe kommen und bremst automatisch.

Mit an Bord ist darüber hinaus das Notrufsystem eCall. Sind Fahrer:innen und Insassen nicht mehr fähig, Hilfe zu rufen, übernimmt das System diese Aufgabe selbstständig.

Gegen etwas Geld kann man zudem einen Spurwechselassistent mit Querverkehrerkennung beim rückwärtigen Ausparken, einen Stauassistenten und einen Emergency-Assist dazubekommen.

Und für den absoluten Notfall? Für diesen Extremfall bietet SEAT den PreCrash-Assistenten mit Überschlagerkennung. Bemerkt das Auto, dass ein Unfall bevorsteht, werden die Gurte gestrafft und die Fenster geschlossen. Sollte zudem ein Überschlag bevorstehen, werden die Kopfairbags, der eCall und weitere Sicherheitsvorkehrungen aktiviert.

Das Auto scheint intelligent, keine Frage, doch verlassen sollte man sich trotzdem nicht ausschließlich auf diese Technologien. Das Auto fährt nicht autonom und muss von Fahrer:innen gesteuert werden. Die Assistenzsysteme sind, wie der Name verrät, nur zur Unterstützung gedacht.

Das Fahrverhalten und der Motor

Sportlichkeit oder Komfort? SEAT möchte beides bieten. Der Wagen kommt mit drei Fahrmodi: Comfort, Normal und Sport. Dadurch ist für jeden Fahrer und jede Strecke etwas dabei. Wer im Gelände fahren möchte, kann den Wagen auch mit Allradantrieb kaufen, dann fasst der Tank auch 2 Liter mehr, 60 statt 58.

Beim Tarraco stehen ein Benzin- und ein Dieselmotor zur Auswahl. Sowohl den Benziner als auch den Diesel gibt es mit 150 PS, den Diesel aber auch mit 200 und die passen am besten zum Tarraco.

Allradantrieb mit 245 PS

Ein 1,5-Liter-Benzinmotor steht für den Tarraco bereit. Er bringt 150 PS auf die Straße. Das reicht aus, um gut mit dem Verkehr mitzuschwimmen. Darüber hinaus wirkt er nicht müde, neigt bei höheren Drehzahlen aber gelegentlich zum Dröhnen – manche stört es, manche nicht. In der Basisversion ist der 1,5-Liter-Benziner mit Handschaltung und Frontantrieb ausgestattet. Es gibt diesen Motor aber auch mit 7-Gang-Automatik, dann ist die Beschleunigung etwas spritziger, aber leider auch der CO2-Ausstoß etwas höher.

Daneben bietet SEAT auch einen Benzinmotor mit Allradantrieb, den 2.0 TSI 4Drive. Dieser bietet 245 PS und kommt auf 228 km/h. Bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,2 Sekunden ist diese Motorisierung eine richtige Rennmaschine.

Diesel mit 150 oder 200 PS

Beim Diesel haben Fahrer:innen die Wahl: 2,0-Liter mit 150 PS oder mit 200 PS? Wirklich empfehlenswert ist letzterer, denn mit 200 Diesel-PS geht so einiges: In 7,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h, das ist schnell. Vor allem für einen Riesen wie den Tarraco. Der 150-PS-Diesel braucht da schon 2 Sekunden mehr, der Benziner liegt mit seinen 9,5 oder 9,9 km/h dazwischen. Die 200-PS-Variante ist mit Allrad und DSG-Getriebe serienmäßig erhältlich.

Fazit

Der SEAT Tarraco ist ein geräumiges und modernes SUV, das in der Basisausstattung zu einem fairen Preis zu haben ist. Egal, ob man sich für einen Diesel oder einen Benziner entscheidet, das Fahrgefühl kommt nicht zu kurz – auch wenn der Tarraco nicht so sportlich ist, wie vom Hersteller beworben.

Wir sind gespannt, wann genau der Tarraco mit alternativen Antriebsformen auf den Markt kommen wird, die Ankündigung für 2021 gefällt uns und der Umwelt sowieso.

Während der Tarraco bei carwow.de ab 30.599 Euro erhältlich ist, ist der Škoda Kodiaq mit einem Startpreis von 29.000 Euro etwas günstiger. Der VW Tiguan Allspace beginnt dafür bei 34.123 Euro – das sind knapp 4.000 Euro mehr als der Tarraco.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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