Die besten Luxusautos & teuren Automarken

Wir haben die besten Luxusautos gesammelt, von Luxuslimousinen über günstige Luxusautos bis zu Luxus E-Autos. Zudem zeigen wir beliebte Luxus Automarken.

4,6/5 aus 23.367 Bewertungen
Porsche Macan Front stehend
Timon Werner-Pachmayr
Timon Werner-Pachmayr
Senior Online-Redakteur Test
Zuletzt aktualisiert am: 15/05/2026

Die besten Luxusautos

Bei Autos ist nicht nur die Preisspanne nach oben hin offen. Gleiches gilt auch für die Ausstattung. Bei Luxusautos gibt es kaum Annehmlichkeiten, die nicht denkbar sind. Von Beinablagen über Massagesitze und zusätzliche Tablets zur Bedienung bis hin zu schicken Applikationen und Handschmeichlern aus Echtholz - dem Luxus sind kaum Grenzen gesetzt.

Wir zeigen dir, welche Luxusautos besonders beliebt sind.

XPENG G9

1. Xpeng G9

E-Prämie möglich
8/10
XPENG G9 Testbericht
Der XPeng G9 ist der Beweis, dass Luxus nicht zwingend aus Stuttgart, München oder Ingolstadt kommen muss. Obwohl XPeng erst 2014 gegründet wurde, wirkt der G9 erstaunlich erwachsen: riesiges SUV-Format, hochwertiger Innenraum, zwei 15-Zoll-Touchscreens, ein digitales Cockpit und eine Ausstattung, bei der viele deutsche Premium-Hersteller nervös in ihre Aufpreisliste starren würden. Sitzbelüftung, Massage, Soft-Close-Türen, starkes Dynaudio-System und viel Platz vorne wie hinten machen ihn zu einem echten Luxus-SUV.

Besonders beeindruckend ist die Ladetechnik. Dank 800-Volt-System lädt der G9 in der Praxis von 10 auf 80 Prozent in nur 18 Minuten – schneller als viele etablierte Konkurrenten. Der Long Range schafft realistische Langstreckenwerte, während der Performance AWD mit 551 PS und 3,9 Sekunden auf 100 km/h eher Boden-Boden-Rakete als Familienauto ist.

Ganz perfekt ist er aber nicht. Die Ladeplanung ist zu vorsichtig, die Sprachsteuerung schwach, die Klimaautomatik nervig und einige Assistenten greifen zu unbeholfen ein. Trotzdem: Der G9 fährt komfortabel, liegt satt auf der Straße, ist enorm geräumig und bietet Luxus zum vergleichsweise fairen Preis. Ein ernstzunehmender Premium-Schreck aus China.

Was gut ist

  • Hervorragende Ladeleistung
  • Überraschend effizient
  • Klasse Komfort

Was nicht so gut ist

  • Zu konservative Ladeplanung
  • Ängstlicher Spurhalteassistent
  • Unangenehm kalte Klimaautomatik
Audi A6 Avant e-tron

Audi A6 Avant e-tron

E-Prämie möglich
9/10
Audi A6 Avant e-tron Testbericht
Der Audi A6 Avant e-tron ist spät dran, aber dafür kommt er nicht mit halbgarem Elektro-Geschwurbel um die Ecke. Auf der neuen PPE-Plattform zeigt Audi, dass ein elektrischer Luxus-Kombi nicht nur schick, sondern auch richtig effizient sein kann. Mit bis zu 720 km WLTP-Reichweite, 800-Volt-Technik und bis zu 270 kW Ladeleistung fährt der A6 Avant e-tron dem BMW i5 Touring und Mercedes EQE beim Laden ziemlich frech davon. In 21 Minuten geht es von 10 auf 80 Prozent – das ist langstreckentauglich, nicht nur prospekttauglich.

Innen macht der Audi ordentlich Theater: digitales Panorama-Cockpit, 14,5-Zoll-Touchscreen, optionales Beifahrerdisplay, ChatGPT-Anbindung und ein hochwertig verarbeiteter Innenraum. Vorne sitzt man sehr gediegen, hinten bietet der Avant mehr Kopffreiheit als der Sportback. Der Kofferraum ist mit 502 bis 1.422 Litern allerdings eher Lifestyle-Kombi als Umzugshelfer – der BMW i5 Touring schluckt mehr.

Beim Fahren überzeugt der A6 mit starkem Antritt, hohem Geräuschkomfort, präziser Lenkung und sparsamen Verbräuchen dank sehr guter Aerodynamik. Clever sind auch Details wie der berührungslos öffnende Frunk. Schwächen? Teuer, lange Aufpreisliste, mäßige Rundumsicht und nur zwei Jahre Gewährleistung. Trotzdem: ein extrem starker Elektro-Kombi.

Was gut ist

  • Starke und sparsame Motoren
  • Agiles Handling, entspannter Komfort
  • Hohe Reichweite, kurze Ladedauer

Was nicht so gut ist

  • Hohes Gewicht, hoher Preis
  • Durchschnittlich großer Gepäckraum
  • Keine Allradlenkung
BMW iX3

3. BMW iX3

E-Prämie möglich
9/10
BMW iX3 Testbericht
Der neue BMW iX3 ist nicht einfach nur ein weiteres Elektro-SUV, sondern BMWs große „Neue Klasse“-Ansage auf Rädern. Und die wirkt ziemlich selbstbewusst: 800-Volt-Technik, bis zu 805 km WLTP-Reichweite, 400 kW Ladeleistung und ein komplett neues Innenraumkonzept mit riesigem 17,9-Zoll-Touchscreen plus Panoramic Vision über die gesamte Breite der Windschutzscheibe. Klingt nach Zukunft – sieht auch so aus.

Zum Start gibt es den iX3 50 xDrive mit 469 PS, Allradantrieb und 108,7-kWh-Batterie. 0 auf 100 km/h dauert 4,9 Sekunden, die Spitze liegt bei 210 km/h. Noch wichtiger: In 21 Minuten soll der Akku von 10 auf 80 Prozent laden, in 10 Minuten kommen bis zu 372 km Reichweite dazu. Das ist richtig stark.

Auch praktisch ist der iX3: 520 bis 1.750 Liter Kofferraum, 58-Liter-Frunk, viel Platz im Fond und eine ordentliche Serienausstattung machen ihn familientauglich. Nicht alles überzeugt: Das Lenkrad wirkt gewöhnungsbedürftig, der Verzicht auf klassische Tasten dürfte nicht allen gefallen, und manches Hartplastik passt nicht ganz zum Premium-Anspruch.

Trotzdem: Der iX3 ist technisch beeindruckend, mutig gestaltet und für BMW enorm wichtig. Ein Luxus-SUV mit echtem Zukunftsgefühl.

Was gut ist

  • Hohe Ladeleistung
  • Fortschrittliche Bedienung
  • Preis-Leistung

Was nicht so gut ist

  • Materialanmutung
  • Kaum klassische Tasten
  • Gewöhnungsbedürftiges Lenkrad
Porsche Cayenne Electric

4. Porsche Cayenne Electric

8/10
Porsche Cayenne Electric Testbericht
Der Porsche Cayenne Electric ist im Grunde das Auto für alle, die ein großes Familien-SUV brauchen, aber innerlich noch immer glauben, sie seien kurz vor der Rennfahrerkarriere. Mit bis zu 1.156 PS Spitzenleistung im Cayenne Turbo Electric, 0 auf 100 km/h in absurden 2,5 Sekunden und bis zu 260 km/h Spitze setzt Porsche in der elektrischen SUV-Oberklasse ein ziemlich dickes Ausrufezeichen. Selbst das Einstiegsmodell mit 408 PS ist alles andere als schüchtern.

Beeindruckend ist aber nicht nur die Leistung. Mit 800-Volt-Technik, bis zu 390 kW Ladeleistung und nur 16 Minuten von 10 auf 80 Prozent lädt der Cayenne Electric schneller als viele Konkurrenten. Die Reichweite liegt bei bis zu 643 km nach WLTP, wobei realistisch natürlich weniger drin ist.

Luxus gibt es innen reichlich: riesige Displaylandschaft, KI-Sprachassistent, optionales AR-Head-up-Display, Digital Key, Flüssigkristall-Glasdach und sogar beheizte Armlehnen. Gleichzeitig ist der Cayenne Electric praktischer als der Verbrenner: mehr Platz im Fond, 747 bis 781 Liter Kofferraum und zusätzlich 90 Liter Frunk.

Die Schattenseite? Der Preis ist brutal, die Extras ebenso. Aber als schneller, luxuriöser und erstaunlich praktischer Elektro-Porsche ist der Cayenne Electric schwer zu ignorieren.

Was gut ist

  • Abgehobene Fahrleistungen (Turbo Electric)
  • Sehr hohes Ladetempo
  • Optional mit Hinterachslenkung

Was nicht so gut ist

  • Sehr hoher Preis
  • Sehr hohes Gewicht
  • Nur zwei Jahre Garantie
Porsche Macan Electric

5. Porsche Macan Electric

E-Prämie möglich
8/10
Porsche Macan Electric Testbericht
Der Porsche Macan Electric ist ein Luxus-SUV für Menschen, die zwar elektrisch fahren wollen, aber bitte nicht so, als hätten sie den Fahrspaß an der Ladesäule abgegeben. Er ist teuer, keine Frage: Mit Preisen ab 81.200 Euro wirkt ein Tesla Model Y daneben wie der Discounter-Porsche. Aber innen liefert der Macan genau das, was man erwartet: edle Materialien, saubere Verarbeitung, scharfe Displays und eine Bedienung, die dank Android Automotive schnell und intuitiv funktioniert. Schön außerdem: Die Klimaanlage wird weiterhin über echte Bedienelemente gesteuert. Danke, Porsche.

Praktisch ist er auch. 540 Liter Kofferraum, bis zu 1.340 Liter bei umgeklappten Sitzen und ein 84-Liter-Frunk machen ihn alltagstauglich. Blöd nur: Das optionale Soundsystem klaut 60 Liter Unterbodenstauraum.

Technisch überzeugt der Macan Electric mit 800-Volt-System, 270 kW Ladeleistung und 21 Minuten Ladezeit von 10 auf 80 Prozent. Die Reichweite liegt bei bis zu 613 km, im Turbo bei bis zu 591 km. Und der Turbo ist brutal: 639 PS, 1.130 Nm und 0 auf 100 km/h in 3,3 Sekunden.

Ganz komfortabel wird der Macan nie, dafür fährt er in Kurven deutlich mehr nach Porsche als nach Elektro-SUV. Teuer, etwas hart, aber beeindruckend komplett.

Was gut ist

  • Geschmackvolles Interieur
  • Reichlich Fahrspaß
  • Akzeptable Reichweite

Was nicht so gut ist

  • Verringertes Kofferraumvolumen mit Premium-Soundsystem
  • Platzangebot hinten für größere Menschen
  • Seitenairbags hinten aufpreispflichtig

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Wie finde ich das richtige Luxusauto?

Das richtige Luxusauto findest du nicht nur über Logo, Leistung oder Lederduft – sondern über die Frage, was Luxus für deinen Alltag wirklich bedeutet. Wer lange Strecken fährt, sollte besonders auf Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Geräuschkomfort und bequeme Sitze achten. Familien brauchen viel Platz im Fond, einen großen Kofferraum und praktische Details wie Frunk, Isofix, gute Kameras und leicht bedienbare Assistenzsysteme. Wer vor allem Fahrspaß sucht, sollte nicht nur auf PS-Zahlen schauen, sondern auf Lenkung, Fahrwerk, Bremsen und das Gefühl in Kurven. Und dann kommt der Realitätscheck: Viele Luxusautos wirken im Prospekt fantastisch, können aber bei Bedienung, Übersichtlichkeit, Verbrauch, Ladeplanung oder Aufpreisen nerven. Deshalb gilt: Probefahren, Ausstattung genau prüfen und sich fragen, ob das Auto wirklich den eigenen Alltag besser macht – oder nur die Einfahrt beeindruckt.

Luxusauto FAQs

Ein Luxusauto zeichnet sich nicht nur durch ein edles Logo oder viel Leistung aus, sondern vor allem durch Komfort, Qualität und Technik. Dazu gehören hochwertige Materialien, eine sehr gute Geräuschdämmung, bequeme Sitze, moderne Assistenzsysteme, starke Motoren oder effiziente Elektroantriebe sowie ein insgesamt besonders angenehmes Fahrgefühl. Gute Luxusautos fühlen sich nicht nur teuer an, sondern machen lange Strecken entspannter, den Alltag komfortabler und bieten oft technische Lösungen, die später in günstigeren Autos auftauchen.

Der Wertverlust eines Luxusautos kann deutlich höher ausfallen als bei kleineren oder günstigeren Autos, weil der Neupreis oft sehr hoch ist und teure Extras auf dem Gebrauchtmarkt nicht immer vollständig bezahlt werden. Besonders in den ersten drei Jahren verlieren viele Luxusautos einen großen Teil ihres ursprünglichen Listenpreises. Wie stark der Wertverlust ausfällt, hängt aber stark von Marke, Modell, Antrieb, Nachfrage, Laufleistung, Zustand und Ausstattung ab. Gefragte Modelle von Porsche oder besonders effiziente Elektroautos können wertstabiler sein, während große Limousinen oder sehr teure SUVs oft schneller an Wert verlieren.

Ein Luxusauto eignet sich für alle, die viel Wert auf Komfort, Qualität, Technik und ein entspanntes Fahrerlebnis legen. Besonders interessant sind solche Autos für Vielfahrer:innen, Familien mit hohem Platzbedarf oder Menschen, die oft lange Strecken zurücklegen und dabei leise, bequem und souverän unterwegs sein möchten. Auch wer moderne Elektro-Technik, starke Fahrleistungen oder besonders hochwertige Innenräume sucht, kann mit einem Luxusauto glücklich werden. Wichtig ist aber, ehrlich auf die Kosten zu schauen: Anschaffung, Versicherung, Reifen, Wartung und Wertverlust sind meist deutlich höher als bei normalen Autos.

Konfiguriere dein Luxusauto bei Carwow

Hier zeigen wir dir alle verfügbaren Luxusautos bei Carwow. Konfiguriere das Modell, das dir am besten gefällt und wähle Motor, Ausstattungslinie und Farbe aus. Du erhältst daraufhin bis zu 5 Angebote von unserem offiziellen Händlernetz. Konfiguriere so viele Modelle, wie du möchtest, sei es das gleiche Modell mit verschiedenen Ausstattungen und Motoren oder ähnliche Modelle anderer Marken, um die perfekte Entscheidung zu treffen.

Sobald du dir dein Auto konfiguriert hast, erhältst du deine persönlichen Angebote von den Händlern. Zögere nicht, den Händler, der dich am meisten interessiert, zu kontaktieren, damit er dir bei der Kaufabwicklung (Finanzierung, Auslieferung des Fahrzeugs, Kilometerstand, vorrätige Fahrzeuge, Sonderangebote ...) des von dir gewählten Modells helfen kann. Du kannst Händler nach Entfernung, Preis oder Bewertungen auswählen. Wir empfehlen dir, einen Termin über Carwow zu buchen, um das Modell Probe zu fahren oder zum Händler zu gehen und den bestmöglichen Service zu erhalten.