Autoversicherungs-Vergleich: Welche Kfz-Versicherung ist die günstigste?

05. November 2021 von

In Deutschland ist es Pflicht, eine Autoversicherung abzuschließen. Denn dabei wird der Schaden Dritter abgesichert – und manchmal auch der eigene. Bis zum 30. November können Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln. Wir sagen Ihnen, wie Sie mit Vergleichsportalen wie Verivox und Tarifcheck, aber auch mit Direktversicherern wie HUK24 die für sich beste Versicherung zu einem günstigen Preis finden.

⏰  Kurz zusammengefasst

So finden Sie die günstigste Versicherung:

carwow Vergleichs-Empfehlung
Tarifcheck ✅  Umfassendes Vergleichsportal
mit über 300 Tarifen
Verivox ✅  Laut Finanztip im Schnitt
bessere Preise als Check24 und HUK24
Check24 ✅  Marktführender KFZ-Versicherungs-
vergleich mit 330 Tarifen
und Bestpreis-Garantie
HUK24 ✅ Bester Direktversicherer
laut Focus Money 2021

Wenn Sie Vergleichsportale und Direktversicherer für den Vergleich hinzugezogen haben, können Sie sich für einen Versicherungsvertrag entscheiden, der am besten die von uns empfohlenen Mindestkriterien erfüllen sollte.

Wo findet man eine günstige Autoversicherung?

Jedes Jahr kann die Kfz-Versicherung bis zum 30. November gekündigt werden. Sie sollten früh genug damit beginnen, Ihre aktuelle Versicherung mit anderen Anbietern und Tarifen zu vergleichen – was nicht nur anstrengend, sondern auch zeitraubend sein kann.

Doch es geht auch einfach und schnell! Nutzen Sie ein Vergleichsportal und finden Sie die günstigsten Versicherungen passend für Ihre Bedürfnisse. Dafür geben Sie einfach bei Verivox, Tarifcheck oder Check24 die geforderten Informationen ein und warten auf ein Angebot.

Wenn Sie bei verschiedenen Vergleichsportalen nach Tarifen suchen, stoßen Sie recht schnell auf die günstigste Autoversicherung. Es ist wichtig, dass Sie sich nicht nur bei einem Portal informieren, denn nicht immer sind auch alle Versicherungen dort vertreten. Wenn Sie direkt bei einer Versicherung nach einem Angebot fragen, werden Sie relativ sicher teurere Angebote erhalten.

Auch ein Vergleich mit Direktversicherern wie HUK24 lohnt sich und trägt dazu bei, dass Sie die Versicherung finden, die für Ihre Bedürfnisse am günstigsten ist.

Welche Autoversicherung brauchen Sie?

Grundsätzlich ist es in Deutschland Pflicht, für sein Auto mindestens eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Damit sind Schäden Dritter abgesichert, die eigenen Schäden allerdings nicht. Dafür ist eine sogenannte Kaskoversicherung nötig. Meist wählt man eine Kaskoversicherung, um einen Neuwagen zu versichern, da bei einem neuen Auto ein Schaden recht teuer werden kann.

Es gibt zwei Arten von Kaskoversicherungen:

Teilkaskoversicherung:

Bei der Teilkaskoversicherung wird, wie der Name schon sagt, nicht nur der Schaden Dritter abgesichert, sondern zum Teil auch der eigene. Meist sind Wild-, Diebstahl- und Unwetterschäden am eigenen Fahrzeug abgesichert – allerdings nur, wenn Sie selbst den Unfall nicht verursacht haben.

Vollkaskoversicherung:

Auf der sicheren Seite sind Sie mit einer Vollkaskoversicherung. Alle Leistungen der Teilkasko und zusätzlich noch Vandalismus und selbst verursachte Schäden werden hier von der Versicherung abgedeckt. Wenn es sich beim Auto nach einem Unfall um einen Totalschaden handelt, dann wird der Zeitwert ersetzt, nicht der Neuwert. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Unfall selbst- oder fremdverschuldet war.

Natürlich ist eine Kaskoversicherung immer teurer als eine Haftpflichtversicherung, deshalb sollte man abwägen, ob der Wert des Autos und dementsprechend auch ein möglicher Schaden hoch genug ist, um einen höheren Versicherungsbeitrag in Kauf zu nehmen.

Wenn Sie ein Elektroauto versichern möchten, sollte auf jeden Fall der Akku mitversichert sein.

Wie kann man bei der Autoversicherung sparen?

Wie hoch die Beiträge für die Autoversicherung sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Je nachdem, wie hoch die Versicherung das Risiko einschätzt, dass Sie einen Schaden regulieren muss, wird der Beitrag berechnet. Einige Faktoren kann man nicht beeinflussen, bei anderen hat man es selbst in der Hand und kann Geld sparen, wenn man einige Dinge beachtet. Allerdings sollten natürlich immer korrekte Angaben gemacht werden, denn eine Falschinformation kann dazu führen, dass im Schadensfall nichts gezahlt wird und zusätzlich wird eine Strafe fällig.

Wir haben die fünf wichtigsten Punkte, mit denen Sie bei der Autoversicherung sparen können:

1. Jährliche Laufleistung richtig einschätzen

Ein Faktor zur Berechnung des Beitrags ist die jährliche Fahrleistung. Dabei bezahlt man mehr, wenn man auch mehr Kilometer im Jahr zurücklegt. Überlegen Sie, wie viel Sie in den letzten Jahren durchschnittlich gefahren sind. Beziehen Sie vor allem die täglichen Fahrten ein, denken Sie an Urlaubsfahrten und weiter entfernt liegende Ausflugsziele. Besser ist es, die Fahrleistung etwas zurückhaltender einzuschätzen, denn sonst zahlen Sie einen höheren Beitrag, obwohl Sie gar nicht so viel fahren.

Sobald Sie merken, dass Ihnen die angegebenen Kilometer nicht reichen werden – weil Sie beispielsweise schon im September fast die gesamte Laufleistung verbraucht haben – können Sie weiter Kilometer bei der Versicherung nachmelden. Das ist günstiger, als wenn Sie vorher schon mehr zahlen.

2. Lieber jährlich statt monatlich zahlen

Bei den meisten Versicherungen bekommt man einen kleinen Bonus, wenn man die Versicherungssumme einmal im Jahr bezahlt und nicht halbjährlich oder gar jeden Monat. Es mag im ersten Moment günstiger erscheinen, die Summe nicht auf einmal aufbringen zu müssen, doch das täuscht. Gerade bei der monatlichen Zahlweise – die oftmals von günstigen Versicherungen gar nicht angeboten wird – muss man oft einen nicht geringen Aufschlag bezahlen.

Bei einem Vergleich der Versicherungen kann es außerdem sein, dass Sie durch die Filteroption “monatliche Zahlweise” einige Versicherungen ausschließen, die eigentlich passend gewesen wären.

3. Nur fahren lassen, wer fahren muss

Je weniger Personen mit einem Auto fahren, desto günstiger ist die Versicherung – denn das Risiko schwindet. Normalerweise sind Lebens- oder Ehepartner automatisch ohne Mehrkosten mitversichert, doch wenn beispielsweise Kinder zum Fahrerkreis gerechnet werden sollen, kann der Beitrag schnell teuer werden.

Gerade wenn Fahranfänger mit dem Auto fahren können, ist das Risiko eines Schadens für die Versicherung enorm hoch, was zu einer sehr drastischen Beitragssteigerung führt. Aber auch fahrerfahrene Personen kosten zusätzlich. Überlegen Sie sich deshalb gut, wer mit Ihrem Auto fahren soll oder muss.

4. Selbstbeteiligung kann Sinn machen

Hat man eine Kaskoversicherung ausgewählt, muss man bei Versicherungsabschluss angeben, ob man im Schadensfall eine Selbstbeteiligung vereinbaren möchte oder nicht. Das bedeutet dann, dass kleinere Schäden in Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung vom Fahrzeughaltenden selbst getragen werden. Erst danach springt dann die Versicherung ein. Eine Selbstbeteiligung wirkt sich positiv auf den Versicherungsbeitrag aus, der dann geringer ausfällt.

Beim Abschluss einer Teilkaskoversicherung beträgt die Selbstbeteiligung meist 150 Euro, bei einer Vollkaskoversicherung meist 300 Euro. Beide Werte können aber natürlich individuell angepasst werden.

5. Fahranfänger informieren sich vorab gut

Als Fahranfänger hat man eine niedrige Schadenfreiheitsklasse, was den Beitrag stark in die Höhe treibt. Manche Versicherungen bieten Fahranfänger-Tarife an, doch das ist eher selten. Wichtig ist hier, dass man sich für das “richtige” Auto entscheidet – denn je nach Fahrzeugtyp variieren die Kosten enorm. Typische Autos für Fahranfänger können höhere Versicherungskosten haben als Exotenmodelle.

Außerdem sollte man die Möglichkeit prüfen, ob eine Altversicherung übernommen werden oder das Fahrzeug als Zweitwagen über ein Elternteil günstiger versichert werden kann.

Welche Schäden zahlt die Autoversicherung?

Welche Schäden abgedeckt sind, ist von Versicherung zu Versicherung und auch vom Tarif unterschiedlich. Allerdings gibt es Standards, die mindestens bestehen sollten, damit man sich für eine Autoversicherung entscheidet. Bei einem Vergleich über Check24, Verivox oder andere Vergleichsportale sollten folgende Kriterien unbedingt angegeben werden:

Mallorca-Police:

Das hat man tatsächlich in den allermeisten Kfz-Versicherungen mit dabei. Hierbei handelt es sich um eine Erhöhung der Versicherungssumme bei Mietwagen im europäischen Ausland. Die Summe wird dann auf das deutsche Niveau angepasst, das meist deutlich höher ist. Das ist vor allem für die Haftpflichtversicherung wichtig, denn ein Schaden im Ausland kann genauso teuer werden, wie zuhause.

Erhöhte Deckungssumme:

Unter Deckungssumme versteht man den Wert, bis zu dem der Versicherer für Schäden haftet. Wenn man eine erhöhte Deckungssumme vereinbart, werden Schäden bis zu 50 oder 100 Millionen Euro übernommen. Das hört sich erstmal sehr viel an, doch wenn es beispielsweise zu einem Unfall mit Massenkarambolage kommt, noch dazu zu Personenschäden und kostspieligen Krankenhausaufenthalten – möglicherweise noch zu Folgeschäden, die weitere Behandlungen nach sich ziehen. Dann kann eine normale Deckungssumme schnell nicht mehr ausreichen.

Die gesetzliche Deckungssumme bei Personenschäden liegt nur bei 7,5 Millionen Euro – also deutlich niedriger.

Speziell für Kaskoversicherungen sollten folgende Punkte mitversichert werden:

Marderbisse und Folgeschäden:

Nicht selten kommt es vor, dass sich die eigentlich ganz niedlichen Tierchen in Autos verstecken und beim Versuch ein gemütliches Nest zu bauen, Schläuche, Kabel und sonstige Dinge anknabbern. Ein Marderschaden kann hohe Kosten verursachen, vor allem wenn er nicht sofort auffällt und ein Folgeschaden entsteht. Deshalb ist es ratsam, diesen Punkt mitzuversichern.

Keine Einrede der groben Fahrlässigkeit:

Was soll das denn bedeuten? Hierbei handelt es sich um eine Klausel, die in Ihrem Versicherungsvertrag stehen sollte. Damit wird ein Schaden am eigenen Fahrzeug auch dann von der Versicherung reguliert, wenn er von Ihnen selbst grob fahrlässig verursacht worden ist. Mit diesem Satz verzichtet der Versicherer auf sein Recht, von grober Fahrlässigkeit auszugehen. Das brauchen Sie nicht? Leider kann es schnell passieren.

Ein Beispiel ist, wenn Sie einen Unfall verursacht haben, weil Sie bei Rot über die Ampel gefahren sind und dabei mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Das kann passieren und würde unter grobe Fahrlässigkeit fallen.

Was nicht versichert ist, sind Alkohol- und Drogenfahrten, genauso wie grob fahrlässig ermöglichter Autodiebstahl.

Erweiterte Wildschadendeckung:

Normalerweise ist dieser Punkt schon standardmäßig in den gängigen Versicherungstarifen enthalten. Wenn nicht, dann sollten Sie diese hinzubuchen, denn sonst zahlt die Kaskoversicherung nur Wildschäden, die durch Haarwild (Rehe oder Wildschweine) verursacht wurden. Mit der Erweiterung sind aber auch Unfälle mit anderen Tieren versichert.

Warum Vergleichsportal und Direktversicherer beachten?

Doppelt hält bekanntlich besser. Deshalb sollten Sie beim Versicherungsvergleich sowohl Vergleichsportale als auch Direktversicherer wie HUK24 beachten.

Die Vergleichsportale helfen Ihnen dabei, einen Überblick über die Tarife und Beiträge zu erhalten und schon vorab einige Tarife auszusortieren oder in die engere Auswahl zu bringen. Doch alle Versicherungen können die Vergleichsportale nicht vergleichen, denn nicht jedes Portal hat mit jeder Versicherung eine Kooperation und zeigt die Tarife auf der Plattform an.

Deshalb ist es ratsam, auf zwei Vergleichsportalen, also beispielsweise auf Verivox und Tarifcheck zu vergleichen, um die Auswahl an Versicherern zu erhöhen. Haben Sie das gemacht, wäre der dritte Schritt noch einen Direktversicherer wie HUK24 zum Vergleich hinzuzufügen, denn damit ist die Chance am größten, den günstigsten Tarif zu finden.