Alternativen zum BMW iX3: Diese 5 spannenden Elektro-SUVs solltest du kennen!
23. Mai 2026 von Irene Wallner
Der neue BMW iX3 ist für BMW mehr als nur ein weiteres Elektro-SUV. Er ist das erste Modell auf Basis der Neuen Klasse und soll zeigen, wohin sich die Marke technisch, optisch und digital entwickelt. Mit hoher Reichweite, starker Ladeleistung und einem neu gedachten Innenraum setzt der iX3 in vielen Bereichen ein klares Ausrufezeichen. Gleichzeitig ist er aber nicht die einzige spannende Wahl in dieser Klasse.
Wer ein elektrisches SUV sucht, hat inzwischen eine breite Auswahl: luxuriöser, günstiger, praktischer, größer oder klassischer gestaltet – je nach Anspruch gibt es einige Modelle, die dem BMW iX3 gefährlich werden können. Wir zeigen dir die wichtigsten Alternativen und erklären, was sie anders oder besser machen.

Der BMW iX3 bringt auf dem Papier ein sehr überzeugendes Paket mit. Die Version iX3 50 xDrive kommt mit 469 PS, Allradantrieb, bis zu 805 Kilometern Reichweite und einer DC-Ladeleistung von 400 kW. Damit ist er vor allem für alle interessant, die ein langstreckentaugliches Elektro-SUV suchen und keine Lust auf dauernde Ladestopps haben.
Auch das Kofferraumvolumen fällt mit 520 Litern ordentlich aus, bei umgeklappten Rücksitzen sind es bis zu 1.750 Liter.

Gleichzeitig ist der iX3 kein Auto für Traditionalist:innen. Das neue Bedienkonzept geht bewusst eigene Wege, klassische Tasten sind kaum noch vorhanden und auch das Lenkrad ist gewöhnungsbedürftig. Genau hier können einige Alternativen punkten: Manche bieten mehr klassische Bedienung, andere mehr Platz, einen günstigeren Einstieg oder ein noch konsequenteres Komfortkonzept.
Die fünf besten iX3 Alternativen
- Volvo EX60
- Mercedes GLC
- Audi Q6 e-tron
- Hyundai Ioniq 9
- Tesla Model Y
1. Volvo EX60: Der schwedische Herausforderer

Der Volvo EX60 ist eine der spannendsten Alternativen zum BMW iX3, weil er dem BMW nicht nur beim Format, sondern auch technisch sehr nahekommt. Der EX60 tritt mit bis zu 810 Kilometern WLTP-Reichweite, 800-Volt-Technik und bis zu 370 kW Ladeleistung an. Damit liegt er auf dem Papier fast auf Augenhöhe mit dem iX3, der ebenfalls mit enormer Reichweite und sehr hoher Ladeleistung punkten will. Der Volvo wirkt dabei weniger futuristisch als der BMW, sondern typisch skandinavisch: sachlich, klar gezeichnet und ohne unnötiges Drama.
Auch beim Preis kann der Volvo EX60 ein starkes Argument liefern. Die Preise starten bei 62.990 Euro, während die Topversion mit 680 PS bei 71.990 Euro beginnt. Damit ist der Schwede vor allem im Einstiegsmodell günstiger positioniert als der BMW iX3, bietet aber trotzdem starke Leistungsdaten. Je nach Version leistet der EX60 374, 510 oder 680 PS, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt zwischen 3,9 und 5,9 Sekunden.
Praktisch ist der EX60 ebenfalls: 523 Liter Kofferraumvolumen, maximal 1.647 Liter bei umgelegter Rückbank und zusätzlich 58 Liter Frunk. Damit bietet der Volvo im Alltag viel Nutzwert. Innen setzt Volvo auf hochwertige Materialien, ein separates Fahrerdisplay und echte Tasten am Lenkrad. Das macht den EX60 zur ruhigeren, alltagstauglicheren Alternative für alle, denen der BMW iX3 etwas zu experimentell wirkt.
2. Mercedes GLC EQ: Klassischer Luxus statt BMW-Experiment

Der elektrische Mercedes GLC ist eine der direktesten Alternativen zum BMW iX3. Er setzt nicht auf eine radikal futuristische Optik, sondern bewusst auf ein klassischeres Mercedes-Design mit Grill, Chrom und Stern. Genau das kann ein Vorteil sein, wenn dir der iX3 zu experimentell wirkt. Mercedes will mit dem GLC EQ offensichtlich Kund:innen abholen, die ein Elektroauto wollen, aber nicht unbedingt eins, das wie ein Raumschiff aussieht.
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Technisch ist der GLC EQ ebenfalls stark aufgestellt. Er kommt mit einer Reichweite von 673 Kilometern, 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, 570 Liter Kofferraumvolumen und einen Verbrauch von 14,9 kWh/100 km. Damit bietet er mehr Kofferraum als der BMW iX3 und beschleunigt schneller, kommt aber bei der angegebenen Reichweite nicht ganz an den BMW heran.
Sein größter Unterschied liegt aber im Innenraum. Während BMW mit dem iX3 ein neues Bedienkonzept ausprobiert, fährt Mercedes das volle Luxusprogramm auf: hochwertig wirkende Materialien, sehr gute Verarbeitung und der große Hyperscreen prägen das Cockpit. Gleichzeitig bringt Mercedes wieder mehr traditionelle Bedienelemente wie Walzen und Wippen am Lenkrad zurück. Wer also Hightech will, aber nicht komplett auf vertraute Bedienlogik verzichten möchte, findet im GLC EQ eine sehr starke iX3-Alternative.
3. Audi Q6 e-tron: Der komfortable Reisespezialist

Der Audi Q6 e-tron ist ebenfalls ein direkter Konkurrent des BMW iX3 – und Audis bislang bestes Elektroauto. Er basiert auf einer neuen technischen Grundlage, nutzt ein 800-Volt-Bordnetz und soll Audi wieder stärker in die E-SUV-Klasse zurückbringen. Seine Stärken liegen vor allem bei Komfort, Reichweite und Infotainment.
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Im Vergleich zum BMW iX3 ist der Q6 e-tron etwas konventioneller unterwegs. Das Design bleibt typisch Audi, der Innenraum setzt stark auf Bildschirme und Technik, ohne ganz so radikal neu gedacht zu wirken wie der BMW. Bei den Daten liegt der Audi mit 535 bis 649 Kilometern WLTP-Reichweite unter dem iX3, bietet mit 526 Litern aber ein minimal größeres Kofferraumvolumen. Die Beschleunigung liegt je nach Version bei 5,1 bis 7,0 Sekunden, während der iX3 50 xDrive 4,9 Sekunden schafft.
Der Q6 e-tron zeichnet sich besonders als komfortables Langstreckenauto aus. Er kann mit bis zu 270 kW laden und erreicht in 20 Minuten 80 Prozent Akkustand. Gegen den Audi spricht vor allem, dass BMW bei Reichweite und Ladeleistung noch eine Schippe drauflegt. Für den Audi sprechen dagegen der ausgezeichnete Komfort, das starke Infotainment und das vertrautere Markengefühl. Wer ein E-SUV sucht, das sich weniger wie ein Neuanfang und mehr wie ein sehr guter elektrischer Audi anfühlt, sollte den Q6 e-tron auf dem Zettel haben.
4. Hyundai Ioniq 9: Die riesige Familien-Alternative

Der Hyundai Ioniq 9 spielt in einer anderen Größenliga als der BMW iX3. Während der BMW ein klassisches Mittelklasse-Elektro-SUV ist, wirkt der Hyundai eher wie eine Mischung aus SUV und Van. Er ist über fünf Meter lang, fast zwei Meter breit und bietet bis zu sieben Sitzplätze. Damit ist er vor allem für große Familien interessant, denen der iX3 schlicht nicht geräumig genug ist.
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Beim Platzangebot setzt sich der Ioniq 9 klar vom BMW ab. Bis zu drei Sitzreihen sind möglich, in bestimmten Konfigurationen gibt es sogar drehbare Einzelsitze im Fond. Auch die dritte Reihe soll nicht nur für Kinder taugen – das ist in diesem Segment keineswegs selbstverständlich. Während der iX3 mit 520 Litern Kofferraum bei aufrechter Rücksitzbank punktet, bietet der Hyundai je nach Sitzkonfiguration andere Prioritäten: mehr Personen, mehr Variabilität und bis zu 2.494 Liter maximales Ladevolumen.
Der Nachteil: Der Ioniq 9 ist groß, schwer und verbraucht mehr. Zwischen 600 und 620 Kilometer Reichweite, 19,9 bis 20,6 kWh/100 km Verbrauch und eine Ladeleistung von bis zu 233 kW. Damit ist er weniger effizient als der iX3 und auch nicht ganz so reichweitenstark. Dafür bietet er deutlich mehr Raum, mehr Familiennutzen und ein sehr komfortables Fahrverhalten. Wer also nicht das dynamischere Premium-SUV sucht, sondern ein elektrisches Wohnzimmer für lange Strecken mit vielen Menschen, findet im Ioniq 9 die praktischere Alternative.
5. Tesla Model Y: Der Preis-Leistung König

Das Tesla Model Y ist wahrscheinlich die pragmatischste Alternative zum BMW iX3. Es ist günstiger, effizienter und im Alltag extrem unkompliziert. Das Model Y startet bei einem Listenpreis von 39.990 Euro, während der BMW iX3 deutlich höher positioniert ist. Gleichzeitig bietet Tesla eine umfangreiche Serienausstattung, gutes Platzangebot und einen inzwischen deutlich aufgewerteten Innenraum.
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Beim Verbrauch hat das Model Y einen klaren Vorteil: 13,1 bis 16,2 kWh/100 km, während der iX3 mit 15,1 kWh/100 km angegeben wird. Die Reichweite des Tesla liegt je nach Version bei 534 bis 629 Kilometern und damit unter dem Bestwert des BMW, reicht aber für die meisten Alltags- und Langstreckeneinsätze völlig aus. Dazu kommt das Tesla-typische Supercharger-Netz, das gerade für Vielfahrer:innen ein starkes Argument bleibt.
Der BMW iX3 wirkt hochwertiger, technischer und exklusiver, während das Model Y eher über Effizienz, Preis-Leistung und einfache Bedienung kommt. Allerdings gibt es auch klare Schwächen: kein separater Tacho, kein Head-up-Display, leichte Schwächen beim Autopilot und ausschließlich kamerabasierte Sicherheitssysteme. Wer maximale Reichweite und Premium-Feeling sucht, ist beim BMW besser aufgehoben. Wer möglichst viel Elektro-SUV fürs Geld will, landet sehr schnell beim Tesla Model Y.
Fazit: Welche BMW iX3 Alternative passt zu dir?
Der BMW iX3 ist eine der spannendsten Neuheiten im Elektro-SUV-Segment. Er bietet enorme Reichweite, sehr hohe Ladeleistung, starke Fahrleistungen und ein mutiges neues Bedienkonzept. Genau deshalb ist er aber nicht automatisch für alle die beste Wahl. Wer klassische Mercedes-Optik und mehr Kofferraum will, sollte sich den GLC EQ ansehen. Wer Komfort und Audi-Gefühl sucht, ist beim Q6 e-tron richtig. Wer sehr viel Platz und sieben Sitze braucht, findet im Hyundai Ioniq 9 die familienfreundlichere Lösung. Und wer beim Preis-Leistungs-Verhältnis möglichst rational entscheidet, kommt am Tesla Model Y kaum vorbei.
Der Volvo EX60 bleibt in dieser Auswahl die offenste Alternative, weil konkrete Daten in den vorgegebenen Quellen fehlen. Als Konzept passt er aber gut in dieses Umfeld: ein potenziell ruhiger, komfortorientierter Gegenentwurf zum sehr technischen BMW iX3. Entscheidend ist am Ende, was dir wichtiger ist: maximale Reichweite, klassischer Luxus, Platz für die ganze Familie, günstiger Preis oder ein möglichst entspanntes Gesamtpaket.