Der Skoda Peaq wird das neue Flaggschiff der Marke. Das riesige Elektro-SUV beeindruckt mit bis zu sieben Sitzen, über 600 Kilometern Reichweite und jeder Menge cleverer Details.

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Skoda Peaq: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Fazit zum Skoda Peaq

Der Skoda Peaq wirkt bereits vor seiner offiziellen Enthüllung wie ein ziemlich cleveres Elektro-SUV für Familien, die viel Platz brauchen, aber keinen rollenden Luxuspalast wollen. Skoda positioniert den 4,87 Meter langen Wagen längentechnisch knapp über dem Kodiaq (4,76 Meter). Der Peaq bietet über 600 Kilometer Reichweite bieten, optional sieben Sitze, viel Komfort und moderne Technik.

Vollelektrische 7-Sitzer sind bisher rar gesät - der Skoda Peaq könnte hier zu den preislich attraktivsten Modellen gehören

Gegen große Elektro-SUVs wie Hyundai Ioniq 9 oder Kia EV9, die nicht gerade günstig sind, könnte vor allem ein Argument überzeugen: der Preis. Wenn der nicht völlig aus dem Ruder läuft, könnte das im Konkurrenzvergleich ein echter Treffer sein. Vor allem, weil Skoda traditionell eher vernünftig kalkuliert als auf Premium macht. Am Ende könnt es bei 50.000 Euro losgehen - bestätigt ist noch nichts.

Beim Platz spielt der Peaq ganz vorne mit. Bis zu 1.010 Liter Kofferraumvolumen im Fünfsitzer sind eine Ansage. Selbst als Siebensitzer bleiben bis zu 299 Liter übrig, dazu kommt noch ein 37-Liter-Frunk. Kurz gesagt: Kinderwagen, Urlaubsgepäck, Getränkekisten – der Peaq dürfte das alles ziemlich gelassen wegstecken.

Hinsichtlich der Motoren gibt es drei Varianten mit 150 kW/204 PS, 210 kW/286 PS und 220 kW/299 PS. Die schwächeren Varianten kommen mit Heckantrieb, das Top-Modell wird über beide Achsen (Allrad) angetrieben. Bei der Reichweite verspricht Skoda über 600 Kilometer.

Hinsichtlich der Optik will Skoda noch nicht alles verraten. Außen ist der Peaq noch getarnt. Klar ist: Das SUV wirkt groß, selbstbewusst und weniger bieder als frühere große Skoda-Modelle. Wenn das Serienauto die starke Präsenz ohne Tarnung behält, könnte das ein Volltreffer werden. Innen klingt alles nach Lounge statt Lastesel – offizielle Bilder gibt’s aber noch nicht.

Wie viel kostet der Skoda Peaq?

Noch hat Skoda keine Angaben zu den Preisen des Peaq gemacht. Aufgrund der Größe gehen wir von einem Basispreis aus, der bei etwa 50.000 Euro liegen könnte.

Skoda Peaq: Reichweite und Ladedauer

Je nach Batteriegröße kommt der Skoda Peaq offiziell über 600 Kilometer weit. Das Basismodell Peaq 60 hat eine 63-kWh-Batterie (brutto) an Bord und soll über 460 Kilometer schaffen. Ein solider Einstieg, doch wer längere Strecken fahren will, der greift lieber zur größeren Batterie.

So verfügen die Modelle Peaq 90 und 90x über einen 91-kWh-Akku, der über 600 Kilometer ermöglicht. Zumindest laut WLTP. Geht man realistisch von 15 bis 20 Prozent weniger aus, sollten in der Praxis immer noch knapp 500 Kilometer übrig bleiben.

Beim Laden gibt Skoda für den Peaq 60 eine DC-Ladedauer (10-80%) von unter 27 Minuten an. Die Modelle 90 und 90x schaffen dasselbe Intervall in unter 28 Minuten. Die Ladeleistung hat Skoda bisher nicht kommuniziert.

V2L und V2H möglich

Der Skoda Peaq wird dank Vehicle-to-Load (V2L) zur mobilen Powerbank: Über die Hochvolt-Batterie lassen sich externe Geräte wie E-Bikes oder Camping-Equipment direkt am Fahrzeug laden.

Zusätzlich macht Škoda das Eigenheim unabhängiger. In Kombination mit der neuen Wallbox Ambibox DC von Moon Poewer unterstützen die Elektromodelle nun das bidirektionale Laden (Vehicle-to-Home, V2H). Damit kann das Fahrzeug gespeicherte Energie bei Bedarf zurück an das Hausnetz abgeben und so aktiv zur Stromversorgung des Haushalts beitragen.

Leistung und Fahrkomfort

Der Skoda Peaq kommt mit drei Antrieben: 60, 90 und 90x. Die Einstiegsversion Peaq 60 leistet 150 kW (204 PS) und dürfte eher auf Effizienz ausgelegt sein. Darüber rangiert der Peaq 90 mit 210 kW (286 PS). Beide Modelle verfügen über Heckantrieb. Die Topversion 90x kommt auf 220 kW (299 PS) und sorgt dank Allradantrieb für viel Traktion. So vergehen nur 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Für ein Auto dieser Größe ein beachtlicher Wert.

Alle Varianten sind reine Elektroautos, also mit Automatik ausgestattet. Die Kraftentfaltung ist typisch elektrisch: direkt, gleichmäßig und ohne Schaltpausen. Der Peaq 60 schafft auf der Autobahn maximal 160 km/h, in den beiden anderen Modellen sind bis zu 180 km/h möglich.

Erste Testfahrten mit dem heckangetriebenen, 286 PS starken Peaq 90 zeigten: Hier ist mehr als ausreichend Leistung für den Alltag vorhanden. Kein Sportwagen, aber jederzeit souverän. Der Antrieb arbeitet leise im Hintergrund und liefert entspannten Schub. Genau das passt zum Charakter des Autos.

Komfortabel und leise

Der Fokus liegt klar auf Komfort. Das Fahrwerk ist eher weich abgestimmt und sorgt für ein ruhiges, fast schwebendes Fahrgefühl. Trotz fast 4,90 Metern Länge wirkt der Peaq überraschend handlich. Auch die Geräuschdämmung überzeugt – der Wagen fährt angenehm leise.

Beim Verbrauch zeigte sich ein erster realistischer Wert aus den Tests: etwa 18 kWh/100 km. Für ein großes Elektro-SUV geht das absolut in Ordnung. Insgesamt fühlt sich der Peaq weniger wie ein schwerfälliger Familienvan an, sondern eher wie ein entspanntes Reiseauto mit viel Platz und genug Power für alle Lebenslagen.

Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit

Der Skoda Peaq ist als Fünf- und Siebensitzer erhältlich – und das merkt man direkt beim Ladevolumen. Als Fünfsitzer bietet das Familien-SUV bis zu 1.010 Liter Kofferraumvolumen – mehr als jedes andere Skoda-Modell aktuell. Im Siebensitzer bleiben bei aufgestellter dritter Reihe noch bis zu 299 Liter übrig. Dazu kommt ein 37-Liter-Frunk unter der Haube für Ladekabel oder Kleinkram.

Im Wettbewerbsumfeld kann der Peaq locker mithalten. Modelle wie der Hyundai Ioniq 9 (908 Liter) bieten zwar ebenfalls viel Platz, doch Skoda kontert mit cleverer Raumnutzung und einem besonders großen Kofferraum im Verhältnis zur Fahrzeuglänge. Gerade als Fünfsitzer scheint der Peaq hier einen echten Vorteil zu haben.

Optional als 7-Sitzer mit dritter Sitzreihe

Innen wirkt der Peaq eher wie eine Lounge als ein klassisches SUV. Vorne sitzt man komfortabel, mit viel Bewegungsfreiheit. Hinten wird es richtig großzügig: Dank knapp drei Metern Radstand gibt es viel Bein- und Kopffreiheit. In der dritten Reihe können Erwachsene zwar sitzen, doch je nach Körpergröße kann das auf Dauer anstrengend sein. Ein Problem, das auch andere Konkurrenten kennen. So ein SUV ist eben kein Kleinbus.

Typisch Skoda: viele clevere Details. Große Türfächer, zusätzliche Seitenfächer im Kofferraum und flexible Lösungen wie herausnehmbare Boxen sorgen für Ordnung. Dazu kommen praktische Features wie ein Tisch, versteckte Stauräume und zahlreiche kleine Ablagen im Innenraum. Insgesamt ist der Peaq klar auf Alltag und Familie ausgelegt – und genau das merkt man an jeder Ecke.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Den Innenraum des Skoda Peaq dominiert ein neues, vertikales 13,6-Zoll-Display auf Android-Basis. Ergänzt wird es durch ein 10-Zoll-Fahrerdisplay und optional durch ein Augmented-Reality-Head-up-Display. Die Bedienung soll deutlich schneller und intuitiver sein als bisher – und genau das bestätigen auch die ersten Fahreindrücke. Besonders die Routenplanung fällt positiv auf: schnell, übersichtlich und mit vielen Infos zu Ladestopps. Apps wie Spotify, YouTube oder Google Maps sind direkt integriert.

Gleichzeitig bleibt Skoda angenehm konservativ, wo es Sinn ergibt: Wichtige Funktionen wie Klima oder Spiegel lassen sich weiterhin über echte Tasten und Drehregler bedienen.

Lounge-Atmosphäre mit viel Komfort

Offizielle Bilder vom Serien-Innenraum gibt es aktuell noch nicht – bisher kennt man nur die Studie Vision 7S. Trotzdem wird klar, wohin die Reise geht. Der Peaq setzt auf ein luftiges, wohnliches Raumgefühl statt klassischem SUV-Design. Hochwertige Materialien, weiche Oberflächen und ein Fokus auf Komfort prägen den Eindruck. Dazu kommen nachhaltige Materialien mit hohem Recyclinganteil. Optional gibt es ein Relax-Paket mit Massagesitzen, Beinstützen und Wellness-Funktionen – fast wie Business Class auf Rädern.

Auch bei der Ausstattung zeigt der Peaq, dass er das neue Flaggschiff ist. Ein Highlight ist das riesige Panoramadach mit elektrochromer Verdunkelung, das sich in mehrere Segmente aufteilen lässt. Dazu kommt ein Sonos-Soundsystem für hochwertigen Klang.

Insgesamt stehen fünf Interieur-Designs zur Wahl - eine Ambientebeleuchtung und ein beheizbares Multifunktionslenkrad sind dabei immer Serie. Für ein markantes Erscheinungsbild sorgen beim Peaq aerodynamisch optimierte Leichtmetallräder in Größen von 19 bis 21 Zoll. Außerdem bietet Skoda zehn unterschiedliche Lackierungen an.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Konkrete Details zum gesamten Assistenzpaket sind noch begrenzt, aber klar ist: Der Skoda Peaq setzt auf moderne Systeme für entspanntes Fahren. Hierzu zählt beispielsweise der Travel Assist, der mitlenkt sowie die Geschwindigkeit und den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält.

Dazu kommen typische Features wie Verkehrszeichenerkennung, Spurführung und Abstandstempomat. Die Matrix-LED-Scheinwerfer sorgen zusätzlich für bessere Sicht bei Nacht.

Bekannte Probleme und Rückrufe

Konkrete Angaben zur Garantie des Skoda Peaq gibt es noch nicht. Voraussichtlich orientiert sich Skoda aber an den bisherigen Elektro-Modellen: 2 Jahre Herstellergarantie ohne Kilometerbegrenzung sowie 8 Jahre bzw. 160.000 km auf die Hochvoltbatterie. Änderungen für den Peaq sind zum Marktstart aber möglich.

Skoda Peaq FAQs

Die Weltpremiere des Skoda Peaq ist für den Sommer 2026 angekündigt. Ein offizieller Bestellstart wurde noch nicht kommuniziert.

Preise hat Skoda bisher noch nicht verraten, doch der Peaq könnte bei etwa 50.000 Euro starten.

Mit der großen 91-kWh-Batterie soll der Skoda Peaq nach WLTP über 600 Kilometer weit kommen.

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