Diese 7-Sitzer kommen rechtzeitig zum Sommerurlaub – Alternativen zum Skoda Peaq!
30. Juni 2026 von Irene Wallner
Der Skoda Peaq klingt nach genau dem Auto, auf das viele Familien gewartet haben: rein elektrisch, groß, optional mit sieben Sitzen und trotzdem nicht ganz so teuer wie die meisten Luxus-Stromer im XXL-Format. Das Problem: Wer jetzt ein Auto für den Sommerurlaub braucht, kann den Elektro-7-Sitzer leider erst für die nächste Saison einplanen. Der Peaq ist zwar bereits bestellbar aber die ersten Auslieferungen starten erst ab November 2026. Deshalb haben wir 5 Alternativen für euch, die auch noch rechtzeitig lieferbar sind.
Der Skoda Peaq – elektrisch, mit 7 Sitzen und cleveren Details

Der Peaq ist Skodas neues Elektro-Flaggschiff und liegt mit 4,87 Metern Länge oberhalb des Kodiaq. Je nach Version gibt es 204, 286 oder 299 PS, Heck- oder Allradantrieb, zwei Batteriegrößen und eine Reichweite von mehr als 640 Kilometern. Der Einstiegspreis liegt bei 49.900 Euro, die teureren Sportline-Versionen reichen bis 65.300 Euro.
Das macht den Peaq ziemlich attraktiv: Er ist groß, elektrisch, familienfreundlich und im Vergleich zu vielen 7-Sitzer-E-SUVs noch halbwegs bodenständig bepreist. Wer aber nicht bis Herbst oder Winter warten kann, muss sich bei bereits verfügbaren Alternativen umsehen. Und da gibt es inzwischen mehr Auswahl als noch vor ein paar Jahren.
Diese Alternativen sind schneller verfügbar!
Wenn du kurzfristig noch ein Auto für den Sommerurlaub suchst, dann wird es bei einer Neuwagenbestellung eng. Deshalb solltest du auf sofort verfügbare Lagerwagen oder Jahreswagen schauen, hier kannst du quasi sofort mit deinem neuen Auto vom Hof fahren.
Kia EV9: Der große Elektro-Klotz für alle, die wirklich Platz brauchen

Der Kia EV9 ist vermutlich die direkteste Peaq-Alternative, wenn es unbedingt ein großes Elektro-SUV mit sieben Sitzen sein soll. Er ist riesig, kantig, sehr präsent und wirkt eher wie ein amerikanischer Familienpanzer mit Stromanschluss als wie ein zurückhaltendes europäisches SUV. Genau das ist aber auch sein Vorteil: Die dritte Sitzreihe ist nicht nur für Kinder, sondern wirklich nutzbar.
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Kia bietet den EV9 als 6- oder 7-Sitzer an, dazu kommen viel Komfort, ein variables Sitzkonzept und schnelles Laden. Laut Kia gibt es serienmäßig eine dritte Sitzreihe, flexible Einzelsitze und bis zu 2,5 Tonnen Anhängelast – das ist vor allem für Familien interessant, die nicht nur Menschen, sondern auch Wohnwagen, Pferdeanhänger oder sehr viel Gepäck bewegen wollen.
Der Haken ist der Preis. Während der Peaq bei knapp 50.000 Euro startet, liegt der EV9 deutlich höher. Dafür bekommt man allerdings auch das erwachsenere Auto: mehr Platz, mehr Präsenz, mehr Langstrecken-Luxus. Wer schnell ein großes Elektroauto mit echten sieben Sitzen braucht, landet hier ziemlich weit oben auf der Liste.
Peugeot 5008: Der vernünftige 7-Sitzer ohne Ladepause

Der Peugeot 5008 ist die Alternative für alle, die zwar viel Platz und sieben Sitze wollen, aber nicht zwingend auf ein reines Elektroauto festgelegt sind. Im Vergleich zum Skoda Peaq ist er der klassischere Familien-SUV: tanken, losfahren, keine Ladeplanung, keine Wartezeit auf freie Schnellladesäulen. Gerade wer den Sommerurlaub plant und nicht erst im Winter ein neues Auto braucht, findet hier die deutlich pragmatischere Lösung.
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Dabei ist der 5008 kein alter Kompromiss, sondern ein moderner SUV mit viel Technik, angenehmem Komfort und einem flexiblen Innenraum. Die dritte Sitzreihe ist vor allem für Kinder oder gelegentliche Mitfahrer gedacht, macht den Peugeot aber im Alltag deutlich vielseitiger als klassische Fünfsitzer-SUVs. Wer regelmäßig mit sieben Erwachsenen unterwegs ist, sollte eher Richtung Kia EV9 oder VW ID. Buzz schauen – für Familien ist der 5008 aber sehr gut passend.
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Gegenüber dem Peaq fehlt dem Peugeot natürlich der große Elektro-Reiz. Dafür punktet er mit Verfügbarkeit, vertrauter Technik und weniger Umstellung im Alltag. Wer also nicht unbedingt elektrisch fahren muss, sondern einfach schnell ein großes, modernes Familienauto braucht, bekommt mit dem 5008 eine der naheliegendsten Alternativen.
VW ID. Buzz LWB: Der bessere Familienbus

Der VW ID. Buzz mit langem Radstand ist keine klassische SUV-Alternative, aber vielleicht gerade deshalb die cleverere Wahl. Während viele 7-Sitzer-SUVs so tun, als wären sie Vans, ist der ID. Buzz ehrlich: Er ist ein Elektro-Bus. Und für Familien kann genau das besser sein als jede SUV-Show.
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Die Langversion bietet Platz für bis zu sieben Personen, deutlich mehr Innenraum als der kurze ID. Buzz und dieses typische Bulli-Gefühl, das zwischen Kita, Baumarkt und Urlaubsfahrt ziemlich gut funktioniert. Volkswagen Nutzfahrzeuge nennt für den ID. Buzz mit langem Radstand eine 7-Sitz-Konfiguration, außerdem gibt es inzwischen technische Updates mit stärkerem Allradmodell, One-Pedal-Modus und Vehicle-to-Load-Funktion.
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Gegenüber dem Peaq hat der ID. Buzz einen klaren Vorteil: Raumgefühl. Man sitzt aufrechter, steigt leichter ein und aus, und die Karosserieform ist für Menschen und Gepäck einfach sinnvoller. Der Nachteil: Wer ein SUV will, bekommt hier eben keinen SUV-Look. Dafür bekommt man vermutlich das praktischere Auto.
Mercedes EQB: Der kompaktere Elektro-7-Sitzer

Der Mercedes EQB ist die Alternative für alle, die sieben Sitze brauchen, aber kein fünf Meter langes Auto fahren wollen. Er ist kompakter als Peaq, EV9 oder ID. Buzz und damit in der Stadt deutlich angenehmer. Mercedes beschreibt den EQB als vollelektrisches Familien-SUV, das als Siebensitzer Platz für unterschiedliche Familienkonstellationen bietet.
Man muss allerdings ehrlich sein: Der EQB ist eher ein 5+2-Sitzer als ein vollwertiger Siebensitzer. Die dritte Reihe ist praktisch, wenn Kinder mitfahren oder spontan zusätzliche Plätze gebraucht werden. Für sieben Erwachsene samt Gepäck ist er nicht die beste Lösung. Genau hier merkt man, dass er eine Nummer kleiner ist als der Skoda Peaq.
Dafür wirkt der EQB hochwertiger, kompakter und weniger einschüchternd. Die reale Reichweite liegt bei ca. 380 bis 400 Kilometern – das reicht für Alltag und viele Wochenendfahrten, kommt aber nicht an die großen Reichweitenversprechen von Peaq oder E-5008 heran.
Skoda Kodiaq: Die naheliegende Alternative ohne Elektro-Zwang

Wer den Peaq vor allem wegen der Marke, des Platzangebots und des Familiennutzens spannend findet, sollte den Skoda Kodiaq nicht vergessen. Er ist zwar kein reines Elektroauto, aber genau deshalb schneller und unkomplizierter verfügbar. Außerdem bleibt er die naheliegende Lösung für alle, die sieben Sitze wollen, aber noch nicht komplett auf Elektro umsteigen möchten.
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Der Kodiaq bietet optional Platz für bis zu sieben Personen, viel Alltagstauglichkeit, moderne Technik und typische Skoda-Lösungen. Dazu kommen je nach Ausstattung Extras wie Massagesitze oder Drei-Zonen-Klimaautomatik.
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Im Vergleich zum Peaq ist der Kodiaq weniger Zukunft und mehr Gegenwart. Kein großes Elektro-Statement, keine riesige Batterie, keine Ladeplanung. Dafür: tanken, losfahren, bekannte Technik, viel Platz und vermutlich weniger Wartezeit. Für Familien, die schnell einen großen Skoda brauchen, ist er deshalb die pragmatischste Alternative.
Fazit: Warten auf den Peaq oder jetzt kaufen?
Der Skoda Peaq könnte einer der spannendsten elektrischen 7-Sitzer des Jahres werden. Er ist groß, relativ fair bepreist und verspricht genau die Mischung aus Reichweite, Platz und Vernunft, die viele Familien suchen. Aber er ist eben noch nicht wirklich da.