Viel SUV für wenig Geld: Der Dacia Bigster und 3 überraschend gute Alternativen!

25. Juli 2026 von

Ein Dacia gilt noch immer als Vernunftauto. Man kauft ihn nicht unbedingt wegen des Markenimages, sondern weil die Rechnung stimmt. Beim Dacia Bigster könnte genau diese Rechnung allerdings so überzeugend ausfallen, dass selbst Menschen ins Grübeln kommen, die eigentlich keinen Dacia vor der Haustür stehen haben möchten – doch auch alternative Modelle machen einen guten Job.

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Der Dacia Bigster – das bekommst du alles für wenig Geld!

Dacia-Bigster

Das SUV ist 4,57 Meter lang, bietet je nach Antrieb bis zu 667 Liter Kofferraumvolumen und kostet laut Liste zwischen 23.990 und 32.790 Euro. Neben einem 140 PS starken Mildhybrid stehen ein Vollhybrid mit 155 PS sowie eine Allradversion zur Wahl. Selbst der Bigster Journey mit Vollhybrid, Automatik und umfangreicher Ausstattung bleibt mit einem Listenpreis von 30.790 Euro in einem Preisbereich, in dem viele Konkurrenten gerade erst anfangen.

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Ganz ohne Konkurrenz ist der Bigster deshalb natürlich nicht. Vor allem dank hoher Rabatte rutschen einige etablierte Kompakt-SUVs in eine ähnliche Preisregion. Doch liefern sie wirklich genauso viel Auto fürs Geld?

1. Kia Sportage: Der etablierte Alleskönner zum Angebotspreis

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Der Kia Sportage ist dem Bigster von allen drei Alternativen am ähnlichsten. Mit 4,54 Metern Länge ist er nahezu gleich groß und auch sein Kofferraum kann sich mit je nach Motorisierung 562 bis 591 Litern sehen lassen. Der reguläre Listenpreis beginnt zwar bei 33.990 Euro, aktuelle Carwow-Angebote starten jedoch bereits bei rund 26.943 Euro. Damit landet der Kia plötzlich mitten im Preisgebiet des Bigster.

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Schon die Einstiegsausstattung Core ist nicht schlecht und bringt unter anderem 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Klimaautomatik, einen 8-Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera und Parksensoren hinten mit. Dazu kommt die übertragbare Herstellergarantie von sieben Jahren beziehungsweise maximal 150.000 Kilometern. Der Einstiegsmotor leistet 150 PS, darüber bietet Kia unter anderem einen Mildhybrid-Diesel, einen 239 PS starken Vollhybrid und einen Plug-in-Hybrid an.

Der Haken: Zum Bigster-Preis bekommt man vor allem den Sportage mit Basismotor und häufig mit Handschaltung. Die interessanten Hybridversionen sind deutlich teurer. Beim Dacia ist der sparsame Vollhybrid samt Automatik dagegen schon für weniger als 30.000 Euro in der Expression-Ausstattung erhältlich. Wer auf das modernere Image, die längere Garantie und das etabliertere Händlernetz Wert legt, findet im Sportage eine starke Alternative. Wer vor allem möglichst viel Platz und Hybridtechnik für sein Geld sucht, fährt mit dem Bigster meist günstiger.

2. Nissan Qashqai: Bekannter Name, aber deutlich weniger Kofferraum

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Auch der Nissan Qashqai wird durch aktuelle Rabatte zum Bigster-Gegner. Offiziell startet das SUV erst bei 34.540 Euro, über Carwow sind jedoch Angebote ab rund 27.441 Euro verfügbar. Die Ausstattung Acenta umfasst bereits einen 8-Zoll-Touchscreen, eine Rückfahrkamera, 17-Zoll-Leichtmetallräder und einen Regensensor. Zur Wahl stehen Mildhybrid-Benziner mit 140 oder 158 PS sowie der ungewöhnliche e-POWER-Antrieb, bei dem die Räder elektrisch angetrieben werden und der Benzinmotor in erster Linie Strom erzeugt.

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Gerade für Käuferinnen und Käufer, denen der Name Dacia zu sehr nach Sparmodell klingt, dürfte der Qashqai attraktiv sein. Er wirkt etwas handlicher, etablierter und insgesamt konventioneller. Mit 4,43 Metern Länge ist er allerdings rund 15 Zentimeter kürzer als der Bigster. Das zeigt sich besonders beim Gepäck: Maximal 504 Liter stehen im Nissan zur Verfügung, während der Dacia bis zu 667 Liter schluckt. Selbst der Bigster Hybrid kommt noch auf rund 546 Liter.

Außerdem gilt auch beim Qashqai: Für rund 27.000 Euro erhält man in erster Linie den Mildhybrid. Der besonders effiziente e-POWER ist kostspieliger. Wer ein kompakteres SUV für Stadt und Alltag sucht und lieber Nissan als Dacia fährt, bekommt ein gutes Gesamtpaket. Familien mit viel Gepäck erhalten beim Bigster für ähnliches Geld jedoch schlicht mehr Auto.

3. MG HS: Die vielleicht gefährlichste Bigster-Alternative

MG-HS-Hybrid-Exterieur

Der MG HS verfolgt eine ähnliche Strategie wie Dacia: viel Fahrzeug, moderne Ausstattung und ein Preis, der die etablierte Konkurrenz unter Druck setzt. Der 4,67 Meter lange SUV startet mit einem 170 PS starken Turbobenziner bei 27.990 Euro. Bereits in der Comfort-Ausstattung gehören zwei jeweils 12,3 Zoll große Displays zum Serienumfang. Hinzu kommen ein ordentliches Platzangebot und wie bei Kia eine siebenjährige Herstellergarantie.

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Damit ist der MG HS wahrscheinlich die interessanteste Alternative für alle, die keinen Dacia fahren möchten, aber trotzdem möglichst viel SUV für ungefähr 30.000 Euro suchen. Sein Vierzylinder ist zudem kräftiger als der 140-PS-Mildhybrid des Bigster. Gegen Aufpreis gibt es einen 224 PS starken Vollhybrid sowie einen Plug-in-Hybrid mit 272 PS und bis zu 100 Kilometern elektrischer Reichweite.

Ganz so eindeutig fällt der Vergleich trotzdem nicht aus. Trotz seiner größeren Karosserie bietet der MG je nach Antrieb nur 441 bis 507 Liter Kofferraumvolumen. Der günstige Benziner verbraucht zudem offiziell rund 7,4 bis 7,6 Liter auf 100 Kilometer. Der Bigster Hybrid kommt mit 4,7 Litern aus und kostet in der Expression-Ausstattung ab 28.890 Euro. Wer beim MG eine ähnlich sparsame Hybridmotorisierung möchte, muss mindestens 34.990 Euro einplanen. Der HS wirkt innen moderner und dürfte für manche Käufer das attraktivere Markenimage besitzen – der Bigster liefert aber erneut das rundere Preis-Platz-Verhältnis.

Fazit: Ein Dacia ist vielleicht nicht der Traum – aber die kluge Entscheidung

Der Kia Sportage, der Nissan Qashqai und der MG HS zeigen, dass es durchaus interessante Alternativen zum Dacia Bigster gibt. Der Sportage punktet mit Garantie, Antriebsauswahl und etabliertem Namen. Der Qashqai ist kompakter und bietet mit e-POWER ein ungewöhnliches Antriebskonzept. Der MG HS lockt mit großen Displays, viel Leistung und ebenfalls sieben Jahren Garantie.

Beim direkten Preisvergleich werden die Einschränkungen jedoch sichtbar. Sportage und Qashqai erreichen die Bigster-Region vor allem durch hohe Rabatte – und dann meist mit ihren einfacheren Motorisierungen. Der MG HS ist schon regulär günstig, verlangt für seine Hybridversion aber deutlich mehr. Gleichzeitig bietet keiner der drei Konkurrenten so viel Kofferraum und Vollhybridtechnik für weniger als 30.000 Euro wie der Bigster.

Einen Dacia zu fahren, mag für manche noch immer kein emotionaler Traum sein. Aber vielleicht ist genau das der clevere Schachzug: weniger für das Logo bezahlen und dafür mehr Auto bekommen.