Dein Weg zum neuen Auto
Der BMW i3 ist nun endlich in der “First Edition” bestellbar, aber der stolze Preis von rund 75.000 € schreckt so manchen ab. Was sind also die besten Alternativen zur Neuen Klasse-Limousine?
Bei der Vorstellung vor einigen Monate hat der neue BMW i3 bereits hohe Wellen geschlagen: Bis zu 900 Kilometer WLTP-Reichweite, 469 PS, Allradantrieb und eine Ladeleistung von bis zu 400 kW dank 800-Volt-Technik auf der neuen “Neue Klasse”-Plattform sind extrem starke technische Daten.

BMW i3 Vorab-Testbericht lesen
Jetzt ist die First Edition bereits vor dem Marktstart im Herbst vorbestellbar, aber dafür musst du 75.000 € in die Hand nehmen. Wenn dir der neue BMW i3 dieses Geld nicht wert ist, dann bekommst du hier die fünf besten Alternativen:
Tesla Model 3 – Der Preis-Leistungs-Sieger

Das Tesla Model 3 bleibt der Preis-Leistungs-Maßstab in der elektrischen Mittelklasse und positioniert sich mit einem Einstiegspreis von 36.990 Euro deutlich unterhalb des i3 und seinem Basispreis ab Herbst von 65.900 Euro. Je nach Ausstattung reicht die WLTP-Reichweite von 534 bis 750 Kilometer, das Topmodell Performance beschleunigt in 3,1 Sekunden auf 100 km/h. Mit bis zu 250 kW Ladeleistung und Zugang zum dichten Supercharger-Netz ist das Model 3 langstreckentauglich, auch wenn der BMW i3 mit seinen 400 kW klar schneller lädt und auch die höhere Reichweite hat. Ebenfalls das Nachsehen hat das Model 3 in Hinblick auf die Innenraumqualität und die neueste Technik.
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Mercedes-Benz CLA EQ – Reichweiten-Champion

Mit bis zu 792 Kilometern WLTP-Reichweite kommt der Mercedes-Benz CLA 250+ EQ der angekündigten i3-Reichweite erstaunlich nahe. Preislich ist er dabei ebenfalls deutlich günstiger als der neue BMW i3 mit Preisen ab ca. 46.000 € bei Mercedes-Benz im Konfigurator. Selbst bei stärkeren Ausstattungen kommt man immer noch günstiger als bei der Münchner Limousine weg, aber das Platzangebot ist im CLA EQ natürlich deutlich eingeschränkter als beim BMW i3. Dank 800-Volt-Architektur lädt der CLA mit bis zu 320 kW und ist in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen und ist damit ebenfalls konkurrenzfähig zum BMW. Auffällig ist das serienmäßige Zwei-Gang-Getriebe, das den Autobahnverbrauch senkt. Insgesamt ist der CLA EQ zwar günstiger als der BMW i3, aber dafür bekommst du tatsächlich auch weniger Auto für dein Geld, da der CLA eher teurer ist und du ordentlich Aufpreis für die Premiummarke zahlst.
Audi A6 Sportback e-tron – Premium mit schneller Ladezeit

Wer auf schnelles Laden Wert legt, findet im Audi A6 Sportback e-tron zumindest Konkurrenz für den i3. Dank 800-Volt-Technik lädt er in nur 21 Minuten von 10 auf 80 Prozent, das ist zwar nicht auf dem Level des BMW, kommt aber dann doch an ihn heran. Die Reichweite liegt je nach Motorisierung zwischen 556 und 756 Kilometern. Der Einstiegspreis von 62.800 Euro allerdings nicht so viel günstiger als das Einstiegsmodell des i3 ab Herbst. Dafür ist der Innenraum aber auf ähnlichen Premium-Niveau, sodass entspannten Fahrten mit hohem Komfort nichts entgegensteht. Dank hoher Rabatte ist der Ingolstädter schon für unter 60.000 € zu haben
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BMW i4 – Der ältere Vorgänger

Wer dem BMW-Stammbaum treu bleiben möchte, findet im BMW i4 den logischen Vorgänger. Die Limousine im Gran-Coupé-Stil leistet als eDrive40 340 PS und kommt bis zu 590 Kilometer weit, die M-Version i4 M50 mit 544 PS beschleunigt in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Die Preise starten bei 58.200 Euro, aber wenig überraschend gibt es auf den “alten” mittlerweile Rabatte von über 10.000 €, sodass du einen guten Deal machen kannst. Technisch ist der i4 dem neuen i3 natürlich klar unterlegen, sowohl bei Reichweite als auch bei Ladegeschwindigkeit, aber dafür bekommst du gewohnte BMW-Qualität zu einem guten Preis.
Polestar 2 – Skandinavischer Geheimtipp

Der Polestar 2 punktet mit klarem skandinavischem Design, hochwertigen veganen Materialien und einem intuitiven, auf Google basierenden Infotainmentsystem. Die WLTP-Reichweite liegt zwischen 554 und 659 Kilometern, was natürlich nicht an den i3 herankommt, aber der Polestar 2 ist technisch ein deutlich älteres Auto, auch wenn der Polestar bereits ein Facelift bekommen hatte. Die Preise starten ab 57.690 Euro und du bekommst dafür auch ein hochwertiges Auto mit Premiumanspruch. Abstriche musst du jedoch bei der Effizienz und beim Raumangebot machen, hier ist der Polestar nicht auf dem Level des BMW i3 und langsam aber sicher kommt der Polestar auch technisch in die Jahre. Wenn dir aber nordisches Design zusagt, dann bekommst du mit dem Polestar 2 ein gutes E-Auto.
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Fazit – Alternativen nur wenn du kompromissbereit bist

Der BMW i3 ist als Gesamtpaket eines der besten Elektroautos, das du auf dem Markt bekommen kannst und verlangt dafür einen stolzen Preis. Günstiger kommst du aber nur mit Abstrichen weg, sei es bei Antrieb, Akku, Komfort oder Qualität des Autos. Falls du gewillt bist mehr zu zahlen oder ähnliche Preise wie beim BMW, dann hast du mehr Optionen wie etwa die neue elektrische C-Klasse von Mercedes-Benz oder dem Volvo ES90. Aber selbst dann ist der BMW i3 eine starke Alternative an der du kaum vorbei kommst.
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