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Volvo XC40 Test

Stylisher Kompakt-SUV mit guter Sicherheitsausstattung

8/10
Wow-Wertung
Das ist die mittlere Bewertung der führenden Autozeitungen.
  • Hohes Sicherheitsniveau
  • Hochwertiges Interieur
  • Viele praktische Details
  • Übersicht nach hinten
  • Hoher Preis
  • Teures Care By Volvo Abo

32.050 € - 48.850 € Preisklasse

5 Sitze

4,8 - 7,1 l/100km

Test

Nach dem Kompakt-SUV XC60 und dem schwedischen Flaggschiff XC90 schickt Volvo nun einen komplett neuen Hochsitzer ins Rennen: Den XC40. Er rundet das SUV-Portfolio der Schweden nach unten ab und wurde am 21. September 2017 in Mailand der Weltöffentlichkeit vorgestellt.

Der neue Volvo SUV – 26 Zentimeter kürzer als ein XC60 – beweist mit nur noch 4,43 Meter Länge, dass es heute im SUV viel mehr darum geht, beim Parken in engen Innenstädten zu bestehen als abseits der Straße. Damit erklärt sich die große Zahl neuer Kompakt-SUVs, heißen sie Audi Q2, Mercedes GLA, BMW X1, Range Rover Evoque oder Jaguar E-Pace.

Unter seinen Konkurrenten sticht der XC40 auf die schwedische Art heraus. Das Design greift die kantige und geradlinige Linie der Volvo Mittelklasse- und Oberklasse-SUVs auf. Damit steht der neue XC40, der auf der neuen CMA-Kompakt-Plattform aufbaut (Compact Modular Architecture), nicht nur proper auf der Straße, sondern profitiert auch von den größeren Volvo SUVs und deren modernen Fahrerassistenz- und Sicherheitssystemen.

Das Gleiche gilt für das vom XC60 bekannte Infotainmentsystem mit dem unkonventionellen, hochkant stehenden Bildschirm und die Vierzylindermotoren, die im XC40 zum Marktstart bis zu 247 PS stark sein werden und später wie im XC60 und XC90 noch um einen Plug-in-Hybrid ergänzt werden.

Mit exakt 4.425 mm x 1.863 mm x 1.652 mm Länge x Breite x Höhe fällt Volvos neuer SUV zwar kompakt aus, aber nicht im Innenraum. Hier ist der Raumeindruck gut. Der Kofferraum bietet mit bis zu 1.336 Liter Kapazität weniger Platz als bei manch anderem Konkurrenten.

Von der Konkurrenz unterscheidet sich der Volvo XC40 nicht nur mit zahlreichen ungewöhnlichen Lösungen wie etwa seinem mobilen Mülleimer in der Mittelkonsole, sondern auch mit einem ganz neuen Mietsystem.

Wer im kompakteren Volvo SUV einsteigt, muss beim Ambiente im Stil nicht zurückstecken, sondern blickt auf das, was viele Kunden schon in den größeren Volvo SUVs XC60 und XC90 schätzen.

Das Interieur

Im gediegenen Interieur herrscht der Volvo Stil. Die Verarbeitung wirkt hochwertig und die eingesetzten Materialien edel, von den Aluleisten bis zum Leder der straff gepolsterten Sessel.

Wer vom Volvo XC90 oder XC60 in den XC40 umsteigt, tut sich auch mit der Bedienung der Schalter ums Lenkrad und auf der Mittelkonsole nicht schwer und auch das Infotainment wirkt sogleich vertraut. Es ist das von anderen Volvo Modellen bekannte Sensus-System mit dem aufrecht stehenden Touchscreen zwischen Fahrer und Beifahrer.

Auf dem Hochkant-Bildschirm drückt man, wischt man und scrollt man und findet so ans Ziel. Das Smartphone lädt kabellos auf der induktiven Ladefläche vor dem Schalthebel. Mit Intuition oder nach etwas Eingewöhnung kommt man beim Bedienen der Schalter für die Komfortfunktionen und Sicherheitssysteme gut weiter.

Beim Stauraumkonzept geht Volvo neue Wege. Mehr Stauraum wurde in der Türverkleidung geschaffen, indem die Lautsprecherchassis in die Mittelkonsole verbannt wurden. Deshalb passen in die Tür jetzt große Flaschen oder, so Volvo, sogar ein Laptop. Unter der Armlehne in der Mitte tut sich ein geräumiges Fach auf und wie praktisch Schweden denken können, offenbart der in die Mittelkonsole integrierte kleine Mülleimer.

Der 4,43 Meter lange XC40, der deutlich kürzer, schmaler und niedriger als ein XC60 ausfällt, bietet im Innenraum natürlich nicht mehr Platz als der große SUV, aber dank 2,70 Meter Radstand vorne wie hinten genug für vier Personen mit ihrem Gepäck.

Der Kofferraum

Mit 460 Liter Grundvolumen und 1.360 Liter, wenn die im Verhältnis 60:40 geteilte Rückbanklehne umgeklappt wurde, fällt der Kofferraum im Vergleich zur Konkurrenz kompakter aus.

In die Kofferräume des Opel Grandland X oder VW Tiguan passen 514 Liter und 615 Liter, allerdings sind beide mit 4,48 Meter und 4,49 Meter vom Bug bis zum Heck auch etwas länger (+5 / + 6 cm). Muss im Volvo XC40 groß transportiert werden, können hinten bis zu 2,1 Tonnen Gewicht an den Haken genommen werden.

Hohes Gewicht ist der Dynamik nicht förderlich, trotzdem geht es im Volvo XC40 im Vergleich zu den großen SUVs XC60 und XC90 dynamischer voran, denn der kürzere Radstand sorgt für mehr Kurvenfreude.

Die Lenkung, die im Eco- und Comfort-Modus weicher und im Dynamic-Modus direkter anspricht, arbeitet präzise und das Fahrwerk präsentiert sich in allen Fahrmodi eher sportiv-straff als betont komfortabel. Besonders in den R-Linie-Modellen mit bis zu großen 20-Zoll-Rädern und Sportfahrwerk. Damit geht es nicht so kommod, allerdrings flotter durch die Kurven.

Im XC40 sieht man im Vergleich zu einem V40 dank der erhöhten Sitzposition mehr und auch die Rundumsicht ist ganz gut. Zu hohe Ansprüche an die Dynamik sollte man aber nicht stellen, denn auch der kompakte Volvo SUV wiegt mit fast zwei Tonnen ziemlich viel.

Vierzylindermotoren, so die neue Volvo-Philosophie, müssen in Zukunft reichen. Und sie reichen, weil sie schon den schweren XC60 adäquat vorantreiben und mit dem leichteren XC40 weit weniger zu Schleppen bekommen.

Die Benziner

Zwei Benzinmotoren stehen im Volvo XC40 zur Wahl. Ein 156 PS leistender Dreizylinderturbo im XC40 T3 mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe und Frontantrieb und ein von der 8-Gang-Automatik verwalteter Vierzylinderturbo mit 247 PS im XC40 T5 mit Allradantrieb.

Mit dem stärkeren Motor performt der fast 1,8 Tonnen schwere Kompakt-SUV – ziemlich heavy fürs Format – weit besser. Aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt der T5 in rasanten 6,5 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h. Und das bei fast gleichem Verbrauch in der Papierform.

Der 91 PS potentere Benziner schluckt mit 7,1 Litern Super gerade mal 0,3 Liter mehr als der kleine Dreizylinder mit 6,8 l/100 km (Werksangabe). Da stellt man sich schon die Frage, ob das mit dem Downsizing moderner Motoren immer so funktioniert.

Hier offensichtlich nicht, da ein kleiner Motor mit wenig Zylindern und Hubraum im schweren SUV häufig höher drehen muss als ein größerer mit gelassenem Drehzahlniveau: Der T5 entwickelt sein maximales Drehmoment von 350 Newtonmeter bei gerade einmal 1.800 Umdrehungen. Dadurch ist sein Motor viel seltener ge- oder überfordert.

Die Diesel

Fern von Hektik, von hohen Drehzahlen und Überforderung treibt der mit der Automatik und dem Allradantrieb liierte 2,0-Turbodiesel den XC40 voran. Die 400 Nm Drehmoment sind schon bei entspannten 1.750 Umdrehungen und die 190 PS bei 4.000 Touren produziert.

Trotz guter Fahrleistungen – 7,9 s von 0 auf 100 km/h, 210 km/h Spitze – schlürft der Vierzylinder im XC D4 mit Allradantrieb nur fünf Liter alle 100 Kilometer aus dem 54-Liter-Tank (Werksangabe) und dazu immer auch ein Schlückchen aus dem AdBlue-Reservoir.

Der Dieselmotor passt gut zum Charakter des XC40, jedoch offensichtlich nicht mehr zur Marke, denn die Schweden stellen die Weiterentwicklung der eigenen Dieselmotoren in naher Zukunft ein.

Dann sollen nur noch Volvo Modelle mit Hybrid- oder Elektroantrieb auf den Markt kommen. Wie der schon geplante XC40 T5 Plug-in-Hybrid, der 50 Kilometer rein elektrisch fahren können soll.

Der kompakte XC40 orientiert sich in der Sicherheitsausstattung an den größeren Volvo SUVs. Das verspricht ein hervorragendes Sicherheitsniveau, denn dieses hat sich die schwedische Marke, die seit Jahrzehnten wie keine andere für Sicherheit steht, ganz groß auf die Fahne geschrieben: Ab 2020 soll niemand mehr in einem neuen Volvo bei einem Unfall getötet oder schwer verletzt werden.

Dafür stehen im Volvo XC40 die modernsten Systeme bereit. Schon ab Werk hat der SUV den Aufmerksamkeitswarner, den Bergabfahrassistenten, den Berganfahrassistenten und das Stadt-Notbremssystem samt Kreuzungsbremsassistenten an Bord.

Zu den weiteren Assistenzsystemen zählen der Spurhalteassistent mit aktivem Lenkeingriff, der Toter-Winkel-Assistent mit Brems- und Lenkeingriff und die Verkehrszeichenerkennung.

Mit weiterem Sicherheitszubehör wie dem 360-Grad-Rundumsicht-System, dem Einparkassistenten und dem Pilot Assist System, das teilautonomes Fahren bis zu einem Tempo von 130 km/h ermöglicht, wird XC40-Fahren noch sicherer und komfortabler.

Ein Volvo war noch nie ein besonders günstiges Auto. Das ist auch der XC40 nicht, aber dafür erhält man in Sachen Ausstattung und Sicherheit einiges geboten.

Der XC40 geizt mit seinem Premiumanspruch schon im Basismodell nicht mit Ausstattung, denn ab Werk wird der SUV immer mit Digitalinstrumentierung, dem Infotainmentsystem Sensus Connect mit 9-Zoll-Touchscreen, drei Lautsprechern mit Air Woofer-Technologie, mit dem USB-Anschluss im Mitteltunnel vorn und hinten und der Bluetooth-Freisprecheinrichtung ausgeliefert.

Ebenso zählen zur Serienausstattung die elektrisch verstellbaren Außenspiegel, die manuelle Klimaanlage, die Mittelarmlehne mit integriertem Staufach und ein WLAN-Hotspot. Von außen erkennt man das XC40 Einstiegsmodell an 17-Zoll-Leichtmetallrädern und der schwarzen Dachreling.

Der XC40 Momentum steht auf 18 Zoll und hat praktische Dinge wie den in der Mittelkonsole integrierten Abfallbehälter und die ausklappbaren Haken am Handschuhfach zum Anhängen von Taschen oder Tüten mit an Bord.

Ebenfalls sind hier inklusive der höheneinstellbare Beifahrersitz mit justierbarer Lendenwirbelstütze, die edlen Lederpolster, die Sitzheizung und eine Klimaautomatik, das Drive Mode-Fahrsystem und das Infotainment Sensus Connect mit acht Lautsprechern, Sprachsteuerung und Internetzugang.

Von außen erkennt man den mittleren Ausstattungsgrad an der Dachreling aus seidenmattem Aluminium und dem optischen Unterfahrschutz in Hochglanzsilber.

Momentum heißt der nobelste XC40. Hier sind die Sitze mit Nubuk-Textil/Nappaleder bezogen und das Sportlenkrad und Sportpedale verbaut. Der Ladekantenschutz im Gepäckraum besteht aus Edelstahl und von außen erkennt man die höchste Linie sofort am Charakter fördernden Kontrastdach in Schwarz, dem Unterfahrschutz sowie der Dachreling in hochglänzendem Schwarz und den zwei verchromten trapezförmigen Auspuffendrohren.

Viele Ausstattungspakete, vom Business-Paket Pro bis zum Xenium-Paket, treiben den Preis. Wem der in der Summe zu hoch ist, der mietet den XC40 im neuen Rundum-Sorglos-Paket namens Care By Volvo samt Anmeldung, Versicherung und Wartung auf Zeit.

Das Paket hat aber auch einen nicht ganz niedrigen Preis und nach Vertragsablauf wird einem der schicke XC40 wieder von Volvo weggenommen – was doch schade wäre.

Zusammenfassung

Die Produktion des Volvo XC40 startet gerade im belgischen Werk in Gent, aber schon jetzt kann der neue SUV bestellt werden. Spätestens im März 2018 sollen die ersten Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert werden.

Die Nachfrage dürfte groß ausfallen, denn der Volvo XC40 tritt so attraktiv und repräsentativ wie die großen Volvo SUVs auf, steht aber mit dem kompakteren Format schneller in der Parklücke. Damit liegt der Schwede zurzeit voll im Trend, denn der Trend heißt Kompakt-SUV.

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