Ferrari Purosangue feiert Premiere: Preise und Verkaufsstart

14. September 2022 von

Nach Lamborghini, Bentley und Co. hat nun auch Ferrari seinen ersten SUV offiziell vorgestellt. Der Purosangue feierte am 13. September Premiere – und kommt mit enormer Leistung und praktischem Innenraum.

Nun hat auch Ferrari einen SUV im Programm. Lange hatte man sich verschlossen, doch nun öffnet man sich den Wünschen der Kund:innen. Der Purosangue ist trotz SUV-Design immer noch ein echter Ferrari. Wir haben alle Infos für Sie.

  • Ferrari Purosangue wurde vorgestellt
  • Erster SUV von Ferrari
  • 724 PS Leistung
  • 312 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • 6,5-Liter-V12-Saugmotor
  • Preis wohl über 300.000 Euro

Was es sonst von der leistungsstarken Konkurrenz zu bieten gibt? Wir haben ein paar Sport-SUV-Alternativen für Sie zusammengestellt:

Ferrari Purosangue: Preise und Verkaufsstart

Der erste SUV von Ferrari hat am 13. September seine offizielle Premiere gefeiert. Wann genau der Purosangue in den Verkauf geht, ist noch unklar. Auch die Preise sind noch nicht kommuniziert worden. Wir gehen aber davon aus, dass er mehr als 300.000 Euro kosten dürfte.

Ferrari Purosangue: Außendesign

Das Design wurde ja bereits vor einiger Zeit angeteasert, doch jetzt sieht man klar, dass die Front und Oberseite auf jeden Fall den Roma als Vorbild hatten. Die schmalen Tagfahrlichter dominieren, die Hauptscheinwerfer sitzen darunter und sind im Vergleich sehr dezent.

Nicht zu übersehen sind die großflächigen Lufteinlässe, die schon darauf hindeuten, was unter der Haube zu erwarten ist. Im Grunde ist der Purosangue ein aufgebockter 812, der deutlich mehr Vorteile hat.

Ferrari versucht den Begriff SUV oder Crossover zu vermeiden, denn sie wollen mit dem Purosangue einen Sportwagen entwickelt haben, der es der gesamten Familie ermöglicht mitzufahren. Das Leergewicht beträgt 2.033 Kilogramm, die Bodenfreiheit beträgt 185 Millimeter, und der Kofferraum kommt auf 473 Liter – da dürfte wirklich jeder aus der Familie Gepäck unterbringen.

Ferrari Purosangue: Motoren und Fahrverhalten

Das, was bei einem Ferrari wohl am meisten interessiert, ist die Leistung. Und davon bekommt man im Purosangue auf jeden Fall eine Menge. Ferrari hat einen 6,5-Liter-V12-Saugmotor verbaut – bei den aktuellen Spritpreisen doch etwas bedenklich. Aber wer den Purosangue fahren will, schreckt davor wohl nicht zurück.

Die Leistung beläuft sich auf 724 PS, was bedeutet, dass der Ferrari-SUV in nur 3,3 Sekunden 100 km/h erreicht, nach knapp über 10 Sekunden ist die 200 km/h Marke geknackt. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 312 km/h auf jeden Fall Ferrari-like. Das maximale Drehmoment liegt bei satten 716 Newtonmetern, und der Purosangue kommt mit Allrad und 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Ferrari Purosangue: Innenraum

Für den Innenraum hat Ferrari überwiegend auf recycelte Materialien gesetzt, was dem Komfort und Luxus überhaupt keinen Abbruch tut. Starre Schaltwippen an der Lenksäule sind zum Schalten da, für den Beifahrer gibt es ein 10,2 Zoll Display, damit auch er alle Informationen bekommt, die er haben möchte. Das Cockpit ist somit eins zu eins auf der Beifahrerseite gespiegelt, was schon etwas eigenwillig anmutet.

Der Fond besteht aus zwei Sitzen, es können also insgesamt vier Personen mitfahren. Einsteigen wird für die Passagier:innen in der zweiten Reihe zum Luxus, denn es öffnen sich vollelektrisch die hinten angeschlagenen Türen.

Auch für Reisen mit der Familie ist der Ferrari ausgelegt, denn der Kofferraum schluckt 473 Liter, und variabel ist er auch noch. Wenn man nur zu zweit unterwegs ist, dann lassen sich die Rückenlehnen der Fondsitze elektrisch umlegen, damit steht noch mehr Platz zur Verfügung.

Wichtig zu wissen: Es gibt keine Anhängerkupplung. So weit geht Ferrari dann doch nicht. Laut Hersteller hätte man dafür das komplette Fahrwerk ändern müssen.