Dein Weg zum neuen Auto
Kompakt, charmant, mutig reduziert: Der Volvo EX30 ist eines der spannendsten Elektroautos im Kompaktsegment. Aber lohnt er sich wirklich für dich?
Zum April hat Volvo ein neues Einstiegsmodell für den kleinen E-SUV Volvo EX30 vorgestellt und nun purzeln die Preise beim schwedischen Premium-Hersteller. Lohnt sich der EX30 P3 Electric als Geheimtipp oder solltest du doch lieber zu den teureren Modellen greifen?
Günstigerer Einstieg ohne große Einbußen
Schon vor der Einführung des neuen Einstiegsmodells bot der EX30 eine spannende Alternative auf dem Markt für kleinere E-SUVs an. Mit der neuen P3 Essential Variante ist der SUV schon ab 34.990 € verfügbar und das ohne zu viele Einsparungen im Vergleich zum vorherigen Einstiegsmodell.

Die 2.000 € Ersparnis resultieren aus einer schwächeren Motorleistung von nur 150 PS statt 272 PS, du bekommst aber die gleiche Batterie und damit 4 Kilometer mehr Reichweite als beim Volvo EX30 P5. Dementsprechend bleibt es auch bei der Ladeleistung von 134 kW, die knapp 26 Minuten für die Ladung von 10 auf 80 % benötigt. Ansonsten bietet der Volvo EX30 in der neuen Einstiegsversion weiterhin all die Vorteile, die der bisherige Ex30 schon im Gepäck hatte: Schickes Design, einen modernen Innenraum, ordentlich Leistung bei guter Fahrdynamik und Sicherheit zu einem fairen Preis.
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Design: Schwedische Zurückhaltung trifft echten Charakter
Wer bisher dachte, Volvo baue nur große, seriöse Kisten für Familien mit Labrador, der wird hier überrascht. Der EX30 ist das kleinste SUV von Volvo – gerade mal 4,23 Meter lang, 2,02 Meter breit und 1,55 Meter hoch. Und trotzdem: Dieses Auto macht in der Stadt eine gute Figur: Robust aber auch modern und überraschend kompakt.
Die Frontpartie kommt ganz ohne klassischen Kühlergrill aus – stattdessen zieht sich die Motorhaube nahtlos nach unten, als wäre das ganze Auto aus einem einzigen Stück gefräst. Die LED-Tagfahrlichter in der charakteristischen Hammer-Form, markante Radhäuser und klare Linien machen den EX30 zu einem der schicksten SUV auf den Straßen.
Wer es noch kerniger mag, greift zur Cross-Country-Variante mit Unterfahrschutz, ausgestellten Radhäusern und einem schwarzen Frontstoßfänger. Ein bisschen wie ein iPhone in einer Outdoor-Schutzhülle – same DNA, rauherer Look.
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Innenraum: Mutige Reduktion mit einem echten Haken
Der Innenraum des EX30 ist modern und minimalistisch gehalten, aber dementsprechend auch gewöhnungsbedürftig. Das Cockpit setzt ganz auf skandinavische Klarheit und Reduktion, sodass es eigentlich nur ein wichtigeres Objekt im Innenraum gibt: den zentralen 12,3 Zoll Infotainment-Touchscreen, der praktisch alle Fahrzeugfunktionen übernimmt. Lüftung, Spiegel, Fahrassistenten und mehr, fast alles läuft über diesen einen Bildschirm.

Und hier liegt das Problem: Eine Tachoanzeige hinter dem Lenkrad sucht man vergebens – die Geschwindigkeit wird ausschließlich über den Touchscreen angezeigt. Das ist, gelinde gesagt, suboptimal. Gerade während der Fahrt ist der Blick aufs Display statt auf die Straße nervig, wenn nicht sogar gefährlich. Wenn man den EX30 länger fährt dürfte man sich daran gewöhnen, aber eine längere Eingewöhnungsphase wird das trotzdem benötigen.
Was hingegen restlos überzeugt ist die Qualität im Innenraum. Nicht nur bei den Materialien auch beim Komfort merkt man, dass Volvo trotz des Charakters des EX30 als Einstiegsmodell seinem Premiumcharakter gerecht werden will. Dazu kommen clevere Ablagen im Mittelkonsolen-Bereich und breite Türtaschen.

Weniger erfreulich: Der Fond ist aufgrund der tiefen Sitzbank und begrenzten Kniefreiheit merklich enger, und das Kofferraumvolumen beläuft sich auf lediglich 318 Liter – erweiterbar auf knapp 1.000 Liter durch Umklappen der Rückbank. Wer regelmäßig mit vier Erwachsenen reist oder viel Gepäck schleppt, sollte das im Hinterkopf behalten.
Fahrdynamik: Komfort gewinnt, Sport ist Bonus
Die Einschränkungen auf der Rückbank sind für Fahrer auf den Vordersitzen natürlich eher irrelevant und der EX30 ist ein wirklich angenehmes Auto zum Fahren. Die Federung schluckt Unebenheiten souverän, die Lenkung ist leicht und präzise, und der Elektromotor gibt seine Leistung geschmeidig ab. Auch bei der Geräuschdämmung merkt man dem EX30 den Volvo-Faktor an, im Innenraum bleibt es auch bei Autobahngeschwindigkeit ruhiger als man es bei einem Fahrzeug in diesem Segment erwarten würde.

Ein kleiner Wermutstropfen beim Top-Modell: Trotz der beeindruckenden Fahrleistungen bleibt das Lenk- und Pedalgefühl etwas distanziert. Man spürt die Leistung, fühlt sich aber nicht immer ganz direkt mit ihr verbunden. Für ein Sport-SUV wäre das ein Problem. Für ein Komfort-SUV – nicht wirklich.
Sicherheit: Hier ist Volvo ganz Volvo
Im Euro-NCAP-Crashtest holte der EX30 fünf Sterne und punktete vor allem beim Insassenschutz für Erwachsene und Kinder sowie beim Fußgängerschutz und den Fahrassistenzsystemen.
Schon in der Basisausstattung bekommst du automatische Notbremsung, Spurhalteassistenten und sogar ein System, das bei drohendem Gegenverkehr aktiv einlenkt. Volvo macht keine halben Sachen, wenn es um Sicherheit geht – das war schon immer der Kern der Marke, und der EX30 setzt diese Tradition konsequent fort.
Preise & Ausstattung: Was bekommst du für dein Geld?
Der Listenpreis des Volvo EX30 beginnt aktuell bei 34.990 Euro für die neue Einstiegsvariante, das Extended-Range-Modell startet bei 43.490 Euro für Reichweiten bis 475 Kilometer (WLTP). Das Top-Modell mit Allradantrieb liegt jenseits der 50.000 Euro.
Schon in der Basisversion P3 Essential ist der EX30 gut ausgestattet: Google-Infotainment mit Google Maps und Google Assistant, kabelloses Apple CarPlay bzw. Android Auto und 18-Zoll-Alufelgen gehören zum Standard. Ab der Ausstattungsvariante Core gibt es dann auch einen Frunk, Adaptive Cruise Control und weitere Features, während Plus dann schon mit elektrischer Heckklappe und mehr Zusatzoptionen punktet. Die Top-Ausstattung bietet dann auch ein Panorama-Glasdach und eine 360°-Kamera neben weiteren technischen Vorteilen.
Fazit: Lohnt er sich?
Der Volvo EX30 ist kein Auto für jeden. Wer maximalen Platz, ein klassisches Kombiinstrument und einen großen Kofferraum braucht, wird woanders glücklicher. Doch wenn du ein Auto suchst, das dich morgens aufmunternd anschaut, dir auf der Stadtautobahn ein Grinsen ins Gesicht zaubert und dir dabei das Gefühl gibt, etwas wirklich Durchdachtes zu fahren – dann ist der EX30 nur schwer zu schlagen.

Vor allem in der günstigeren Einstiegsvariante ist der Volvo EX30 überraschen preiswert für eine Premiummarke. Vor allem im Leasing gibt es den E-SUV nun zu besonders günstigen Konditionen dank der staatlichen Elektroautoförderung. So kannst du den Volvo EX30 P3 Essential schon ab 79 Euro monatlich bei unseren Partnern zu attraktiven Konditionen leasen. Das sind deutlich weniger als 100 € für ein Premium-SUV!
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Drei starke Alternativen, die du kennen solltest
Kia EV3 – Der Pragmatiker mit Weitblick

Der neue Kia EV3 ist aktuell einer der schärfsten Konkurrenten des EX30. Er bietet mehr Innenraumvolumen, einen größeren Kofferraum und eine starke Reichweite – und das zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Wer Vernunft und Elektromobilität verbinden will, ohne auf Komfort zu verzichten, sollte den EV3 unbedingt Probe fahren.
Smart #1 – Der stilbewusste Bruder

Keine Überraschung: Smart und Volvo teilen sich die gleiche Geely-Plattform. Der Smart #1 ist günstiger als der EX30, hat aber seinen eigenen, sehr urbanen Charme. Er ist etwas kleiner, spricht eine jüngere Zielgruppe an und überzeugt mit einer klaren Designsprache. Ideal für Großstädter, die Stil über Platz stellen.
Volkswagen ID.3 Neo – Der Allrounder mit Vernunft

Der VW ID.3 Neo bietet bei Reichweite Optionen, die deutlich besser sind als der EX30 und bleibt dabei sehr alltagstauglich. Das Raumangebot ist für die Außenmaße bemerkenswert gut, die Infotainment-Probleme der frühen Generationen wurden größtenteils behoben und das neue Facelift bietet einen deutlich hochwertigeren Innenraum. Wer einen deutschen Markennamen bevorzugt und keinen Kompromiss beim Platz machen möchte, ist hier gut aufgehoben.
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