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Die elektrische Version der beliebten Mercedes-Benz C-Klasse bietet bis zu 762 Kilometer Reichweite und einen Innenraum voll mit High-Tech. Unser britischer Kollege Tom Wiltshire konnte die C-Klasse elektrisch bereits persönlich unter die Lupe nehmen und teilt hier seine ersten Eindrücke.
Dicht auf den Fersen des neu vorgestellten BMW i3, hat Mercedes-Benz mit der neuen elektrischen C-Klasse den wohl bekanntesten Rivalen ins Feld geschickt. Tom Wiltshire konnte die neue Limousine bereits in Echt erleben und freut sich bereits auf das neue Elektroauto.
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Die neue C-Klasse teilt sich zwar noch ihren Namen mit dem Verbrenner-Bruder, aber diese elektrische Variante ist eine komplette Neuentwicklung, die sehr viel mehr mit dem GLC EQ zu tun hat als anderen Modellen, wie Tom Wiltshire herausfinden konnte. Das zeigt sich schon beim Design des Exterieurs:

Der große Grill des GLCs findet sich in leicht abgewandelter Form auch bei der C-Klasse und lässt sich auch beleuchten mit 1.050 individuellen Lichtpunkten.

Wie von Tom erwartet findet sich auch der Mercedes-Stern in den Lichtsignaturen vorne wie auch hinten und auch das Design an den Seiten mit anliegenden Türöffnern ist wenig überraschend auf Aerodynamik getrimmt.
Aber zum Start des Modell wirkt die C-Klasse auf Tom noch etwas enttäuschend. Die zunächst erhältliche Variante mit zwei Motoren ist zwar stark mit 489 PS und einer mit 4,0 Sekunden um 0,9 Sekunden schnelleren Beschleunigung von 0 auf 100 km/h als der BMW i3, die 900 Kilometer Reichweite, die der Münchner anbietet, schafft die C-Klasse aber nicht. Zwar folgt noch eine Variante mit Hinterradantrieb und mehr Reichweite, aber auch diese soll nur 800 Kilometer schaffen.

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Trotz dieses Nachteils rechnet Tom Wiltshire damit, dass der Komfort im Auto mehr als nur konkurrenzfähig sein wird. Dafür sorgen optionale Features wie die Luftfederung oder auch Hinterachslenkung und die Ladeleistung bis 330 kW. Allerdings ist auch diese etwas schwächer als beim BMW i3, der mit 400 kW auftrumpft.
Im Innenraum der C-Klasse elektrisch entdeckt Tom erneut einen alten Bekannten in der Form des neuen modernen Designs von Mercedes-Benz. Der 39,1 Zoll große Hyperscreen über die ganze Breite des Autos beeindruckt Tom noch immer, obwohl er auch schon einen GLC EQ gefahren ist, der mit der gleichen Aussttatung kam.

Der Hyperscreen bekommt von Tom deutlich Lob. Er wirkt zwar auf den ersten Blick überwältigend und überfrachtet, ist bei der normalen Nutzung aber simpel und nicht zu schwierig. Die Elemente bleiben größtenteils in einer Zone, sodass man nicht großartig abgelenkt wird. Ebenfalls positiv ist die Verarbeitungsqualität bei der neuen C-Klasse. Sie knarzt nicht so viel und es ist auch weniger billiges Plastik verbaut.
Bei der Ausstattung des Innenraums sind Tom die zwei kabellosen Ladeschalen für Handys ins Auge gefallen sowie die zahlreichen Karbonfaserelemente, die in der AMG-Line Ausstattung Teil des Interieurs sind. Allerdings gab es im Inneren auch Punkte die Tom nicht mochte, beispielsweise die Kamera über dem zentralen Bildschirm. Diese ist integriert in die Auto-eigene Microsoft Teams App, sodass es eine Ausrede weniger gibt für verpasste Meetings.

Das Platzangebot wirkte auf Tom auch auf den Rücksitzen ganz gut. Mit dem Fahrersitz in seiner Fahrposition hatte er trotzdem noch genug Bein- und Kopffreiheit im Fond. Auch bei Stauraum gibt zeigt sich die C-Klasse flexibel mit 470 Litern im Kofferraum, der mit einer angenehm großen Klappe geöffnet wird. Tom hofft aber auch auf ein T-Modell für noch mehr Alltagstauglichkeit, schließlich hat BMW bereits den i3 Touring angekündigt.

Allerdings hat die C-Klasse in der Form ihres 101 Liter großen vorderen Gepäckfachs (Frunk) hier auch ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem BMW. Die Öffnung des Frunks ist auch nicht etwa im Fußraum vorne, stattdessen kannst du einfach auf das Mercedes-Benz-Logo drücken und die Klappe öffnen.
Noch dauert es eine Weile bis die neue elektrische C-Klasse auf die Straßen kommt, aber Tom Wiltshire freut sich auf alle Fälle schon auf die Probefahrt, auch wenn die C-Klasse wahrscheinlich deutlich teurer ausfallen wird als der Basis BMW i3.
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Originalartikel von Tom Wiltshire
Übersetzt und überarbeitet von Patrik Chen