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Seit drei Monaten fährt unser Redaktionskollege aus England, Jamie Edkins einen Skoda Octavia Combi RS. Dabei hat er den sportlichen Kombi ausgiebig kennengelernt. Hier sind fünf Dinge, die er an diesem Auto liebt, sowie fünf Nachteile.
In den vergangenen drei Monaten hat Jamie mit dem Skoda Octavia Combi RS knapp 4.800 Kilometer zurückgelegt. Dabei war er auf Autobahnen, Landstraßen in der Stadt und sogar auf einer Drag Race-Strecke unterwegs.
Durch die lange Testdauer bedingt hat Jamie einen sehr guten Eindruck gewonnen und kann gut beurteilen wie sich der Skoda im Alltag so schlägt und für ihn ist klar: Der Skoda Octavia Combi RS ist eines der besten Allround-Modelle auf dem Markt. Vieles am Octavia Combi RS gefällt Jamie gut, aber perfekt ist der Kombi leider auch nicht. Hier sind fünf Vor- und Nachteile, die du vor dem Kauf bedenken solltest.
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5 Vorteile des Skoda Octavia Combi RS
Fangen wir zunächst mit den Vorteilen des Skoda Octavia Combi RS an. Wie bereits erwähnt ist Jamie eigentlich rundum zufrieden mit dem Kombi und hat sich in den letzten Monaten in das Auto verliebt.
1. Das Fahrgefühl ist großartig

Für Jamie bietet der Škoda Octavia vRS die perfekte Balance zwischen Sportlichkeit und Komfort. Mit den adaptiven Dämpfern in der weichsten Einstellung federt er Unebenheiten recht gut ab. Das Fahrwerk ist zwar straff, aber diesen Kompromiss nimmt er gerne in Kauf, um beim dynamischen Fahren fest mit der Straße verbunden zu sein.
Dadurch fühlt sich das Auto solide und fest auf der Straße an, und in Kombination mit der präzisen Lenkung und den reaktionsschnellen Bremsen vermittelt es ein echtes Gefühl von Sicherheit. Man weiß immer genau, was das Auto unter einem macht und wie es auf die eigenen Eingaben reagieren wird. Jamie hat dem Auto einfach vertrauen können und das Fahren war wunderbar entspannend.
2. Der adaptive Tempomat (Cruise Control) ist wirklich gut
Jamie ist kürzlich eine Woche lang mit einem Tesla Model Y gefahren und der sogenannte “Autopilot” von Tesla hat ihn schmerzlich den adaptiven Tempomaten von Skoda vermissen lassen. Beim Tesla hatte er ständig das Gefühl, dass er gegen das Auto ankämpfen musste, während beim Octavia Combi RS das System ihn unterstützt statt behindert.

Das System im Skoda war so gut, dass Jamie tatsächlich manchmal vergessen hat, dass es eingeschaltet ist, so gut ist es integriert. Es arbeitet einfach fleißig im Hintergrund und du kannst ohne Probleme jederzeit die Kontrolle übernehmen. Einziges Manko für Jamie war, dass die Kontrolle, ob die Hände noch am Lenkrad sind, etwas zu pingelig war. So wurde er öfters über einen Piepton gewarnt, obwohl die Hände immer noch dran waren.
3. Die „Simply Clever“-Funktionen
Alle Skoda-Modelle sind vollgepackt mit „Simply Clever“-Funktionen, kleinen Details, die das Leben mit dem Auto erleichtern. So hat Jamie häufiger den Eiskratzer hinter der Tankklappe oder auch den eingebauten Trichter für das Wischwasser genutzt. Das absolute Highlight waren aber die Kofferraumteiler mit Klettverschluss.

Sie sind einfach super praktisch. Für seinen Single-Haushalt ist der Kofferraum deutlich zu groß für seinen Wocheneinkauf und dementsprechend nutzt er die Kofferraumteiler dazu, um seinen Einkauf zu fixieren und zu verhindern, dass sie bei Kurven durch den Kofferraum poltern.

Auch bei größeren Einkäufen sind sie nützlich, wie er bei einem Ikea-Trip feststellen konnte. Der Kofferraumteiler war auch perfekt dafür geeignet, um sein neues Regal daran zu hindern hin und her zu rutschen.
4. Überraschend sparsam
Der Skoda Octavia Combi RS hat denselben Basismotor, den man auch im VW Golf GTI findet: Ein 2,0-Liter-Turbobenziner mit 265 PS, der sich ziemlich spritzig anfühlt, wenn man das Gaspedal durchdrückt.
Skoda Octavia Combi RS Testbericht lesen
Trotz der Leistung war Jamie effizienter unterwegs über die letzten 4.800 Kilomter als er erwartet hatte. Mit circa 6,5 l/100 km hat er sogar die offiziellen 6,9 l/100 km unterboten und das trotz einiger Starts auf der Drag Race-Strecke.
5. Schickes Design
Geschmäcker sind natürlich verschieden, aber für Jamie ist der Octavia Combi RS geradezu perfekt gestylt. Aggressiv genug, um klar kein “normaler” Octavia zu sein, aber doch nicht so viel Schnickschnack, dass er aufdringlich oder protzig wirken würde.

Die dunkelgrüne Lackierung trägt dazu natürlich bei, aber sie ist nicht die einzige Farbe, die den Octavia richtig zur Geltung bringt.
5 nervige Nachteile des Skoda Octavia Combi RS
Trotz all dieser Stärken ist der Octavia Combi RS natürlich auch kein perfektes Auto. So gab es einige Kleinigkeiten, die Jamie in den letzten drei Monaten negativ aufgefallen sind. Hier sind fünf davon:
1. Pannenanfälliges Infotainment-System

Das Infotainment-System ist zwar recht einfach zu bedienen, aber Jamie hatte schon ein paar Mal Probleme damit, dass es sich nicht mit seinem Handy verbinden wollte. Das ist ihm schon bei einigen Fahrzeugen der Volkswagen-Gruppe passiert, darunter auch bei einem VW ID7.
Es kommt zwar nur gelegentlich vor, aber wenn die Verbindung nicht zustande kommt, musste er aussteigen, das Auto abschließen, eine Minute warten und dann zurückgehen und es erneut versuchen. Vor allem wenn man es eilig hat, ist es mehr als nur nervig mit den Zicken des Infotainments zurecht zu kommen.
2. Ein klapperndes Schiebedach

Der Octavia Combi RS hat ein wunderschönes Panorama-Glasdach, das den Innenraum mit Licht durchflutet, aber leider ist Jamie auch aufgefallen, dass es beim Fahren über unebene Straßenbeläge ein nerviges Klappern von sich gibt. Bis ein anderer Kollege ihn darauf hingewiesen hatte, war es Jamie gar nicht aufgefallen, aber jetzt hört er es um so deutlicher. Seltsamerweise scheint es nachgelassen zu haben, seit das Wetter wärmer geworden ist.
3. Versehentliches Durchdrehen der Reifen

Die sportlichen Eigenschaften dieses Autos kommen besonders zum Tragen, wenn man an einer Kreuzung einfahren will – und zwar nicht im positiven Sinne. Da die 265 PS nur auf die Vorderräder übertragen werden, braucht es nicht viel, um sie durchdrehen zu lassen, und Jamie musste feststellen, dass schon ein moderater Tritt aufs Gaspedal, um im dichten Verkehr schnell loszufahren, zu quietschenden Reifen und hochgezogenen Augenbrauen bei Passanten führt. Bei trockener Fahrbahn ist das nicht so schlimm, aber ein Allradantrieb würde schon zu diesem Auto passen.
4. Der Innenraum ist nicht perfekt

Der Innenraum des Octavia fühlt sich zwar angenehm und solide an, und auch die Sportsitze entsprechen Jamies Geschmack, aber ein paar mehr Individualisierungsmöglichkeiten würde er schon bevorzugen. Es ist alles sehr dunkel und düster, und der glänzende schwarze Kunststoff ist ein Magnet für Fingerabdrücke. Ein helles Innenraum-Paket, wie man es vom Skoda Elroq kennt, würde auch sehr gut zum Octavia Combi RS passen.
5. Andere Kombis machen mehr Spaß
Der Octavia Combi RS liegt zwar wirklich gut in den Kurven, aber wenn du einen Familienkombi suchst, der noch mehr Nervenkitzel bietet, solltest du dir vielleicht den BMW 3er Touring ansehen. Vor allem der Hinterradantrieb des 3er Tourings sorgt für ein verspielteres Gefühl in den Kurven.

Allerdings ist der 3er nicht so praktisch wie der Octavia und kostet zudem auch noch deutlich mehr als der Skoda.
Skoda Octavia Combi RS – Der wohl beste Allrounder
Trotz der erwähnten Nachteile ist Jamie davon überzeugt, dass es nicht viele Allrounder gibt, die besser sind als der Škoda Octavia Combi RS. Er ist schnell, komfortabel, geräumig, gut ausgestattet und macht auf kurvigen Straßen richtig Spaß. Wenn man dann noch bedenkt, dass er günstiger in der Anschaffung ist als die schickeren Premium-Alternativen, hat man ein fantastisches sportliches Familienauto.
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Originalartikel von: Jamie Edkins
Übersetzt und angepasst von: Patrik Chen