Dein Weg zum neuen Auto
Die neueste Konkurrenz auf dem Markt für Familien-SUVs kommt aus China und heißt Omoda 7. Unser Kollege Mario Christou konnte den Wagen bereits fahren und erklärt dir warum er eine bessere Wahl ist als du denkst.
Neue chinesische SUVs gibt es heutzutage gefühlt wie Sand am Meer und der Omoda 7 erscheint zunächst nicht gerade als große Ausnahme zu den anderen Modellen wie etwa von BYD, aber Omoda hat mit dem Omoda 7 einen großen Wurf geschafft.
Vor allem im Vergleich zum Omoda 5, dem ersten Modell von Omoda in Europa, der für Mario nicht sonderlich in Erinnerung geblieben ist. Zwar kann der Omoda 5 mit guter Ausstattung zum kleinen Preis punkten, aber das war es auch schon an Alleinstellungsmerkmalen. Beim Omoda 7 hat der chinesische Hersteller aber daraus gelernt und nach einem Tag in dem neuen SUV kann Mario bereits sagen, dass er lieber einen Omoda 7 kaufen würde als Alternativen von Hyundai oder Nissan. Hier sind seine Gründe:

Der Omoda 7 sieht schick aus
Die Ähnlichkeiten im Design mit Lexus lässt sich beim Omoda 7 nicht verneinen, vor allem bei der Front und der Dachlinie wird das deutlich. Aber für Mario macht es keinen Unterschied, ob das Design kopiert ist oder nicht, es sieht trotzdem gut aus. Vor allem die Scheinwerfer und die Rückleuchten haben es Mario angetan, da sie dem eher auf Praxistauglichkeit getrimmten SUV eine sportliche Note verpassen.

Braucht es Rückleuchten im Blitz-Design bei einem Familienauto? Wahrscheinlich nicht, aber Mario gefallen die Leuchten trotzdem und sie sind eine erfrischende Abwechslung zu den langweiligen Designs eines VW Tiguans.
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Der Plug-in-Hybrid ist fantastisch…
Zwar sieht der Omoda 7 sportlich aus, aber fahren tut er sich nicht gerade dynamisch. Dafür punktet er in Bezug auf Effizienz dank seines Plug-in-Hybrid-Systems. Performance sollte man laut Mario beim Omoda aber lieber nicht suchen. Der 1,5-Liter Motor mit der 18,6 kWh-Batterie und Frontantrieb ist einfach nicht dafür ausgelegt worden.
Wie fährt sich der Omoda 7 also im Praxistest? Der Motor beim Omoda 7 treibt tatsächlich nicht direkt die Räder an, stattdessen schickt er die Leistung an die Batterie (die auch nie komplett entladen wird, sondern nur bis 20% genutzt wird). Dadurch fährt sich der Omoda 7 wie ein Elektroauto und hat eine überraschend gute Beschleunigung.
Wenn du Vollgas gibst, macht sich der Motor zwar akustisch bemerkbar, aber insgesamt ist es ein sehr effizientes System mit einem Verbrauch von 5,7 l/100 km auf Marios Teststrecke im hügeligen und kurvenreichen Umland von Oxford.
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…und fährt sich überraschend gut
Kurvige Landstraßen sind eigentlich nicht das ideale Umfeld für einen effizienten und vernünftigen Familien-SUV, aber der Omoda 7 hat Mario bei der Fahrdynamik positiv überrascht. Natürlich ist der Omoda 7 kein sportliches Auto und ein BMW X2 oder ein Cupra Ateca sind deutlich spaßiger während der Fahrt. Aber im Vergleich zu anderen Familien-SUVs wie etwa dem Hyundai Tucson mit Plug-in-Hybrid, fährt sich der Omoda 7 tatsächlich besser. Für Mario schwankte der Omoda 7 weniger und er kam mit der hügeligen Strecke besser zurecht als der koreanische Konkurrent. Und das bei mehr Komfort auch im Stadtverkehr.

Der Omoda 7 ist geräumig und gut ausgestattet
Dieser Punkt fällt für Mario nicht so stark ins Gewicht, da er nicht gerade ein Alleinstellungsmerkmal des Omoda 7 ist. Fast jedes chinesische SUV bietet eine umfangreiche Serienausstattung, trotzdem ist der Omoda ein starkes Paket mit einem zackigen Infotainment, weichen und hochwertigen Oberflächen und extrem viel Platz im Innenraum.
Sowohl vorne als auch hinten gibt es ordentlich Platz, auch wenn die Dachlinie die Kopffreiheit hinten etwas beschränkt. Im Kofferraum gibt es großzügige 639 Liter Stauraum, deutlich mehr als bei einem VW Tiguan Plug-in-Hybrid mit 490 Litern.

Marios Kritikpunkte am Omoda 7
Aber nicht alles am Omoda 7 glänzt. So ist das Infotainment zwar reaktionsschnell, aber auch unnötig verschachtelt, sodass du dich häufig durch die Menüs kämpfen musst. Der Kofferraum ist nicht sonderlich hoch, sodass höhere Gegenstände nur schwer untergebracht werden können. Die hohe Ladekante hilft dabei auch nicht gerade.
Zwar sind die Innenraumflächen gepolstert, aber das Material gefiel Mario nicht sonderlich gut. Es ist zwar Kunstleder, aber es fühlt sich eher wie Neopren an und wirkt daher nicht gerade luxuriös. Auch rund um die Mittelkonsole und die Türverkleidungen findet man die üblichen kratzigen, minderwertigen Kunststoffe.
Aber insgesamt ist der Omoda 7 laut Mario ein sehr gutes Auto zu einem sehr starken Preis. Das hört sich zwar nicht nach viel an, ist aber schon ein bedeutender Fortschritt für eine chinesische Marke. Viele chinesische Autos werden nur aufgrund ihres Preises empfohlen, aber der Omoda 7 ist ein gutes Auto, egal zu welchem Preis.
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Originalartikel: Mario Christou
Übersetzt und angepasst: Patrik Chen