Dein Weg zum neuen Auto
Der Ferrari Luce sorgt schon jetzt für Diskussionen. Wir zeigen, wie der umstrittene Elektro-Ferrari als SUV aussehen könnte – und warum Ferrari so etwas vielleicht wirklich bauen könnte.
Der Ferrari Luce hat schon kurz nach seiner Vorstellung für ordentlich Wirbel gesorgt – das schafft auch nicht jedes Auto. Elektro-Ferrari? Fünf Sitze? Futuristisches Design? Ein Preis, für den man auch eine Immobilie kaufen könnte? Für manche Fans war das offenbar zu viel. Also haben wir uns gefragt: Wenn der Luce sowieso schon alle aufregt – was passiert, wenn man ihn auch noch zum SUV macht?
Das Ergebnis siehst du in unseren Bildern. Wer weiß, vielleicht wäre der Luce als SUV sogar besser gewesen …
Der Luce als SUV: gar nicht mal so falsch?
Unser fiktiver Ferrari Luce SUV übernimmt die wichtigsten Designideen des normalen Luce, nur mit deutlich mehr Präsenz. Die flache schwarze Frontpartie, die schmalen Leuchten, die glatten Flächen und die fast schon minimalistischen Linien bleiben erhalten. Nur steht das Ganze jetzt höher, breiter und deutlich selbstbewusster auf der Straße.

Besonders spannend ist die Seitenansicht. Statt klassischem Geländewagen gibt es eine coupéartige SUV-Silhouette mit flach auslaufendem Dach, breiten Schultern und großen Rädern. Also kein Ferrari fürs Grobe, sondern eher einer für Menschen, die damit in den Golfclub fahren möchten.

Die matte, hellrote Lackierung passt erstaunlich gut zum Design. Sie nimmt dem Auto ein bisschen die Spielzeug-Optik, die manchen beim blauen Luce sauer aufgestoßen ist, und gibt ihm mehr Ernsthaftigkeit. Dazu kommen schwarze Radläufe, dunkle Felgen, gelbe Bremssättel und ein Heck mit vier runden Rückleuchten. Kurz gesagt: ein bisschen Ferrari, ein bisschen Designstudio.
Das Heck überrascht positiv
Vor allem die Heckansicht funktioniert überraschend gut. Die breite schwarze Leiste mit den runden Rückleuchten greift den Luce-Look auf, wirkt am SUV aber fast stimmiger als an einem flachen Elektro-Grand-Tourer. Vielleicht, weil diese breite, horizontale Gestaltung bei einem SUV automatisch mehr Standfestigkeit vermittelt.

Auch wichtig: keine Auspuffrohre. Schließlich reden wir hier von einem Elektroauto. Stattdessen gibt es eine glatte untere Abdeckung, schwarze Kunststoffelemente und eine dezente Schutzleiste.
Warum Ferrari so etwas (vielleicht irgendwann) bauen könnte
Jetzt kommt der unangenehme Teil für Puristen: Ferrari könnte so ein Auto tatsächlich irgendwann bauen. Nicht zwingend genau so, aber die Richtung ist nicht völlig unrealistisch.
Ferrari hat mit dem Purosangue längst bewiesen, dass ein praktischerer Ferrari a la Crossover kein Tabu mehr ist. Natürlich nennt Ferrari ihn nicht gern SUV, weil das Wort trotz allem schwierig zum Marken-Image passt. Aber am Ende ist der Purosangue hoch, schnell, teuer und hat vier Türen. Wenn das kein SUV ist …
Der Luce wiederum zeigt, dass Ferrari bereit ist, bei Elektroautos deutlich anders zu denken. Der normale Luce ist kein klassischer Mittelmotor-Traum mit Benzingeruch und Theaterdonner, sondern ein luxuriöser, elektrischer Technologieträger. Und genau da würde ein SUV fast logisch werden.
Ein Elektro-SUV hätte Vorteile, viel Platz für Batterien, einen komfortablen Innenraum und genug Raum für neue Technik. Außerdem kaufen reiche Menschen gerne SUVs.
Vielleicht ist der SUV sogar der bessere Luce
Das Verrückte ist: Als SUV wirkt das Luce-Design fast plausibler. Die glatten Flächen, die hohe Schulterlinie, das schwarze Dach und die futuristischen Lichtsignaturen passen zu einem elektrischen Luxus-SUV ziemlich gut. Beim normalen Luce fragen viele: Ist das noch Ferrari? Beim SUV könnte die Antwort lauten: Vielleicht nicht im klassischen Sinn – aber als elektrischer Luxus-Crossover funktioniert es erstaunlich gut.
Natürlich wäre das kein Auto für die Puristen. Aber auch Ferrari hat verstanden, dass die Zukunft auch vor ihnen nicht Halt macht.
Ein Luce SUV wäre also wahrscheinlich genau das, was viele Fans nicht wollen. Und genau deshalb könnte er funktionieren. Wenn der normale Luce schon für Aufregung sorgt, wäre diese SUV-Version der logische nächste Schritt: noch praktischer, noch provokanter, noch weiter weg vom alten Ferrari-Klischee – und vielleicht gerade deshalb gut.
Schlimmer geht immer? Vielleicht. Aber manchmal sieht schlimmer verdammt interessant aus.