Der neue BMW iX3 im Vergleich mit Tesla Model Y und Audi Q6 e-tron: Sind deutsche SUVs zu teuer?

14. Mai 2026 von

Der neue BMW iX3 hat für einiges Aufsehen gesorgt, denn er ist das Auto, das über BMWs Zukunft entscheiden wird. Er nutzt eine komplett neue Plattform, die die Grundlage für alle zukünftigen Modelle bilden wird. Auf diesem Auto lastet also eine Menge Druck – kann er überzeugen?

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Um herauszufinden, ob ihm das gelingt, hat unser englischer Kollege Mat Watson ihn gegen das Tesla Model Y und den Audi Q6 e-tron getestet. Er geht im Vergleich auf Design, Innenräume, Technik und Praktikabilität ein. Außerdem hat er alle drei natürlich gefahren, um zu sehen, welches am Ende das Beste Elektro-SUV ist.

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BMW iX3 vs. Tesla Model Y vs. Audi Q6 e-tron: Preise und Angebote

Fangen wir mit den Preisen an. Der Audi, den Mat getestet hat, kostet etwas mehr als 66.000 Pfund – das sind etwa 72.200 Euro. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels kannst du im Schnitt bei Carwow 17.200 Euro bei diesem Auto sparen. Leasingangebote für den Q6 e-tron beginnen bei Carwow bereits ab 563 Euro im Monat.

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Das Tesla Model Y Long Range All-Wheel Drive kostet 51.990 Pfund (ca. 60.000 Euro), und die Leasingpreise über Carwow beginnen bei 387 Euro pro Monat.

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Der BMW iX3, den Mat als Testwagen hatte, kostet knapp 59.000 Pfund – also ungefähr 68.000 Euro -, und er ist mit fast 850 Euro pro Monat mit Abstand am teuersten zu leasen. Es ist allerdings ein sehr neues Modell, daher werden mit der Zeit auch günstigere Leasingangebote und Carwow-Ersparnisse eintrudeln.

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Im Moment ist der Tesla hier aber das günstigste Auto.

BMW iX3 vs. Tesla Model Y vs. Audi Q6 e-tron: Design und Attraktivität

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Fangen wir mit dem Design der Autos an, denn wenn du so viel Geld für ein Premium-Elektro-SUV ausgibst, willst du auch, dass es auffällt.

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Von vorne zieht der BMW definitiv die Blicke auf sich. Die vertikalen Nierengrills und das schlanke schwarze Lichtpanel lassen ihn deutlich imposanter wirken als den Tesla oder Audi, aber von der Seite ist der Eindruck weniger überzeugend. Aus diesem Winkel wirkt er etwas unförmig und generisch, und auch wenn die Rückleuchten cool sind, ist Mat auch vom Heck nicht ganz überzeugt.

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Beim Tesla Model Y ist es genau andersherum. Mat liebt das Design der Rückleuchten mit dem LED-Streifen, der auf die Heckklappe projiziert wird, und von der Seite hat er eine sportlicher wirkende, abfallende Dachlinie als der BMW. Die Front ist allerdings etwas schlichter, mit nur einer einfachen Lichtleiste, die den verrückten Tesla Cybertruck nachahmt.

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Mat findet, dass der Audi die beste Seitenansicht hat, was auch daran liegt, dass dies die Sportback-Version mit abfallender Dachlinie ist. Er wirkt dank der komplexen Sicken am teuersten, und das Heck gefällt Mat ebenfalls am besten von allen drei Autos. Die Front ist mit ihrem riesigen Fake-Grill allerdings etwas zu überladen.

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Letztlich liegt Schönheit im Auge des Betrachters. Du kannst selbst entscheiden, welches Auto deiner Meinung nach am besten aussieht, aber für Mat Watson ist es ein Gleichstand zwischen Tesla und Audi.

BMW iX3 vs. Tesla Model Y vs. Audi Q6 e-tron: Innenraum und Technik

Der Innenraum ist noch wichtiger als das Äußere, denn hier wirst du deine ganze Zeit verbringen. In dieser Disziplin ist der Audi Mats am wenigsten bevorzugtes Auto der drei.

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Qualitativ fühlt er sich okay an, auch wenn sich einige Details wie die verschiebbare Abdeckung der Getränkehalter wirklich billig anfühlen. Auch die riesige gebogene Einfassung um den Infotainment-Bildschirm überzeugt Mat nicht, aber positiv ist immerhin, dass er recht einfach zu bedienen ist.

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Der BMW wirkt innen deutlich moderner, vor allem dank des Panoramic iDrive Displays. Es ist ein riesiges Head-up-Display über die gesamte Breite der Windschutzscheibe, und auch wenn viele Informationen darauf ziemlich überflüssig sind, zum Beispiel deine Höhe über dem Meeresspiegel, ist es großartig, die Geschwindigkeit direkt im Blickfeld zu haben.

Der große zentrale Touchscreen ist ebenfalls hell und reagiert schnell, und die Qualität ist insgesamt gut – mit Ausnahme einiger kratziger Kunststoffe im unteren Bereich des Armaturenbretts und der Türverkleidungen.

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Überraschenderweise fühlt sich der Tesla in manchen Bereichen am hochwertigsten an. Er ist vielleicht nicht ganz so solide wie der BMW, aber du bekommst gepolsterte Materialien auf jeder Oberfläche, sogar weiter unten. Der Touchscreen ist ebenfalls der beste im Vergleich, auch wenn Mat den Tacho lieber vor sich hätte als in der Mitte. Außerdem gefällt ihm nicht besonders, dass sich der Gangwahlhebel auf dem Bildschirm befindet.

Trotzdem geht der Sieg beim Innenraum an den Tesla. Der BMW iX3 mag das interessantere Kabinendesign haben, aber die Technik des Model Y ist einfacher zu bedienen und die Materialqualität ist gemessen am Preis besser.

BMW iX3 vs. Tesla Model Y vs. Audi Q6 e-tron: Platz und Alltagstauglichkeit

Auch bei der Alltagstauglichkeit ist es ein weiterer Sieg für den Tesla, denn er ist innen mit Abstand am geräumigsten. Im Fond gibt es reichlich Platz für drei Personen, und er bietet sehr viel Beinfreiheit.

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Der BMW ist gut für zwei Fondpassagiere, mit reichlich Knie- und Kopffreiheit, aber mit drei Personen hinten wird es etwas eng. Der Audi fühlt sich am beengtesten an, weil die abfallende Dachlinie die Kopffreiheit einschränkt, wobei sich das verbessert, wenn man statt diesem Sportback die SUV-Version nimmt.

Der Kofferraum ist eine interessante Geschichte. Auf dem Papier ist der Tesla mit Abstand der Größte. Er hat 822 Liter Stauraum, verglichen mit 520 Litern im iX3 und 511 Litern im Audi. Was aber wirklich zählt, ist, wie viel man tatsächlich hineinbekommt.

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Mat konnte acht Handgepäck-Koffer in den Kofferraum des BMW quetschen, aber sowohl in den Audi als auch in den Tesla bekam er neun. Das ist überraschend, wenn man bedenkt, dass der Audi das kleinste Volumen hat.

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Dann gibt es noch die vorderen Kofferräume. In die Front des BMW bekam Mat keinen Koffer, der Audi nahm gerade so einen auf, und der Tesla schluckte einen problemlos. Beim Gepäckraum ist es also knapp zwischen Audi und Tesla, aber der Tesla hat die Nase vorn.

BMW iX3 vs. Tesla Model Y vs. Audi Q6 e-tron: Reichweite und Fahren

In Sachen Reichweite kommt der BMW iX3 mit einer Ladung am Weitesten. Dieses Auto hat eine angegebene Reichweite von 800 km, aber im Realbetrieb kam Mat auf 525 km. Der Tesla hat eine offizielle Reichweite von 630 km, und Mat schaffte während seines Tests 482 km damit. Das Model Y kam seiner angegebenen Reichweite also deutlich näher.

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Der Audi landet dagegen auf dem letzten Platz, mit einer angegebenen Reichweite von 600 km und einem Realwert von 458 km.

Auf der Straße fand Mat den BMW iX3 bei Autobahntempo am kultiviertesten. Er ist am leisesten, dicht gefolgt vom Audi. Das Model Y lässt am meisten Wind- und Abrollgeräusche herein, und es hat auch die straffste Federung. Der BMW macht den besten Job dabei, Unebenheiten auf der Straße aufzusaugen.

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Was Mat überrascht hat, war das Handling auf einer kurvigen Straße. Der BMW hat eine wirklich präzise Lenkung und kaschiert sein Gewicht sehr gut, aber der Tesla fühlte sich in Kurven agiler an. Das liegt vor allem an der direkteren Lenkung, die ihn beim Einlenken lebendig wirken lässt.

Der Audi hat ebenfalls ein Ass im Ärmel. Weil er hier das einzige Auto mit Hinterradantrieb ist, kannst du das Heck in Kurven ausbrechen lassen wie ein echter Rabauke. Das machte ihn zum spaßigsten Auto.

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Insgesamt gewinnt laut Mat der Tesla diese Kategorie. Er kommt seiner angegebenen Reichweite am nächsten, was ihn am effizientesten macht, und er bietet außerdem die beste Rundumsicht.

BMW iX3 vs. Tesla Model Y vs. Audi Q6 e-tron: Mats abschließendes Urteil

Welches dieser Autos ist also das beste? Nun, Mat setzt den Audi auf den letzten Platz. Er ist ein absolut ordentliches Premium-Elektroauto, aber in dieser Gesellschaft wirkt er einfach etwas altmodisch.

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Der BMW ist eine brillante Wahl. Er fährt sich großartig, steckt voller Technik und hat die größte Reichweite. Außerdem kann man, so polarisierend das Design auch ist, nicht leugnen, dass er auffällt.

Allerdings rechtfertigt sich laut Mat der Mehrpreis zum Tesla Model Y nicht, und der Tesla ist zudem deutlich günstiger zu leasen. Das lässt also nur eine Schlussfolgerung zu.

Sieger: Tesla Model Y

Das Tesla Model Y steckt voller Technik, fährt sich gut, ist effizient und enorm praktisch. Außerdem ist es hier mit Abstand das günstigste Auto, und deshalb gewinnt es diesen Test.