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Tom Wiltshire hat schon viel Zeit mit dem aktuellen Golf verbracht, aber nach einer Woche im Audi A3 ist für ihn der Ingolstädter der bessere Kompaktwagen.
Wenn jemand Kompaktklasse sagt, denkst du eigentlich automatisch an einen Golf, nicht umsonst kennt man die Kompakten auch unter dem Namen “Golf”-Klasse. Der Bestseller aus Wolfsburg ist praktisch seit dem allerersten Golf von deutschen Straßen nicht mehr wegzudenken. Aber ist er tatsächlich der unumstrittene König der Kompakten? Für unseren Kollegen Tom Wiltshire ist das nicht mehr der Fall.
Grund für seinen Sinneswandel ist der Audi A3 Sportback. Beide Fahrzeuge sind natürlich eng verwandt, aber für Tom hat der Audi das gewisse Extra, was den Aufpreis wert ist.
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Der Innenraum ist einfach intuitiver

Die aktuelle Generation des Golfs hat sehr viel Kritik für sein Bedienkonzept mit mehr Touch und weniger Knöpfen kassiert. Zwar hat Volkswagen mit Updates mittlerweile nachgeholfen und der Golf war nie der Schlimmste der “Toucheritis”-Fahrzeuge, aber nutzerfreundlich war er auch nicht gerade.
Genau in diese Lücke schlägt für Tom der Audi A3. Der Innenraum mag etwas altbackener sein, aber dafür ist er einfach intuitiv zu bedienen. Der kleinere Touchscreen ist gut platziert, nicht im direkten Sichtfeld, aber auch nicht zu weit weg. Unter dem Bildschirm finden sich physische Knöpfe für die Klimaeinstellungen. Für Tom ist das Interieur des Audi A3 die perfekte Mischung aus Moderne und altbewährt. Das Cockpit des A3 ist für Tom nicht nur besser als der VW Golf, sondern auch noch besser als alle neueren Audi-Modelle.

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Der Audi ist hochwertiger
Zwar teilen sich Audi und Volkswagen zahlreiche Bauteile bei den Fahrzeugen, aber für Tom wird bei den Materialien der Premiumanspruch des Audi A3 deutlich. Nicht nur das Leder auf den Sitzen, auch die weicheren Plastikteile an Armaturenbrett und Türinnenwand fühlen sich teurer und hochklassiger an.

Die Verarbeitung kann Tom ebenfalls überzeugen. Im Innenraum klappert nichts, Tom findet auch kein Knarzen. Vergleichsweise musst du beim VW Golf oder bei neueren Audis wie etwa dem Audi Q5 nicht lange suchen bis du auf billige Materialien oder knarzende Teile stößt.
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Der A3 sieht besser aus
Für Tom war der Gipfel des Golf-Designs die siebte Generation, also der direkte Vorgänger des aktuellen Modells. Zwar ist der achte Golf nicht hässlich, aber Tom fehlt es an Charakter und Alleinstellungsmerkmalen. Vor allem mit der LED-Leuchtleiste, die gefühlt mittlerweile jedes Auto hat versinkt der aktuelle Golf in der Masse.

Der A3 Sportback hingegen sticht heraus. Nicht nur die LED-Leuchten mit unterschiedlichen Mustern auch der große Grill an der Front trifft Toms Geschmack. Nur die schwarze Lackierung gefällt ihm nicht, dann versinken die Audi-Ringe geradezu verschämt in den Grill und werden unsichtbar.

Der A3 Sportback ist so praktisch wie der Golf
Das schickere Aussehen des A3 beeinflusst nicht mal seine Alltagstauglichkeit. Mit 380 Litern im Kofferaum ist der Ingolstädter nur einen Liter kleiner als der VW Golf und bietet im Fond den gleichen Platz. Damit kannst du mit einer kleinen Familie problemlos den Alltag im A3 Sportback meistern. Zwar fehlt hier das praktischere Kombi-Modell, wie etwa der VW Golf Variant, aber dafür bekommst du als Alternative eine schicke Limousine als Kompromiss.

Bei der Motorenauswahl bekommst du die gleiche große Palette im Katalog. Dabei solltest du aber die Einstiegsverbrenner meiden, denen fehlt es Tom zufolge an Durchzug. Stattdessen ist die 150 PS-Variante die ideale Mischung aus Leistung und Effizienz, falls du eine gute Lademöglichkeit hast, bietet sich auch der Plug-in-Hybrid mit 143 Kilometern rein elektrischer Reichweite als Alternative an.
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Der A3 Sportback ist teilweise sogar günstiger
Ein Audi A3 Sportback in der S-Line-Ausstattung und dem 150 PS-Benziner mit Automatikgetriebe beginnt bei einem Listenpreis von 37.750 Euro. Der VW Golf in R-Line-Ausstattung mit dem gleichen Motor kostet hingegen ab Werk mehr mit 38.965 Euro. Mit einigen Optionen, die bei Audi teurer sind überholt der Ingolstädter den Bruder aus Wolfsburg noch, aber preislich sind die beiden Fahrzeuge sehr viel näher aneinander als man auf den ersten Blick denken würde.
Diesen Aufpreis ist Tom auf jeden Fall gewillt zu zahlen. Der Audi macht für ihn nicht nur mehr her, im Innenraum ist er für ihn auch deutlich angenehmer und ein besserer Deal. Momentan gibt es auch einige starke Leasingangebote, die den Audi A3 Sportback noch besser abschneiden lassen.
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Originalartikel von: Tom Wiltshire
Übersetzt und angepasst von: Patrik Chen