Brauchst du wirklich einen SUV für die Familie oder ist ein Kombi nicht sogar besser? Darren testet, ob der Volvo V60 hält was er verspricht

06. Februar 2026 von

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Unser Kollege aus England, Darren Cassey, fährt momentan einen Volvo V60 im Langzeittest. Wie schlägt sich der Kombi im Familienalltag mit einem dreijährigen Kind?

Für die nächsten drei Monate wird Darren Cassey mit dem Volvo V60 unterwegs sein. Für ihn ist der Kombi auf jeden Fall schon einmal ein schicker Familienwagen und er ist gespannt, ob sich der Kombi als so praktisch und komfortabel erweist wie er aussieht.

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Als Vater eines Dreijährigen will er vor allem zwei Dinge im Langzeittest klären: Müssen Familienautos heutzutage wirklich SUVs sein? Und macht ein Plug-in-Hybrid im Alltag Sinn? Da es immer wieder Gerüchte gibt, dass der V60 eingestellt wird, ist jetzt ein guter Zeitpunkt um diese Fragen zu beantworten.

Welchen Volvo V60 fährt Darren?

Der V60 von Darren ist die Topausstattung Ultra, die sich mit zahlreichen Extras bemerkbar macht im Gegensatz zu den günstigeren Ausstattungslinien. Vor allem das Soundsystem von Harman Kardon hat es Darren besonders angetan. Einfach mal richtig laut aufdrehen ohne Verzerrungen sind kein Problem für das Premium-Soundsystem. Sein kleiner dreijähriger Sohn bevorzugt hingegen eher das Panoramadach, da er darin Flugzeuge am Himmel verfolgen kann.

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Weitere nützliche Extras sind etwa die 360-Grad-Parkkamera, der elektrisch verstellbare Beifahrersitz und die LED-Scheinwerfer mit adaptiven Fernlicht. Auch der Pilot Assist ist im Ultra-Paket bereits inklusive. Sodass der Volvo V60 halbautonom fahren kann. Er hält nicht nur Abstand und Tempo ein, sondern sorgt auch dafür, dass du in der Mitte der Fahrspur bleibst. So praktisch diese Assistenzsysteme auch sein können, Darren ist kein großer Fan von ihnen, vor allem der Lenkeingriff stört ihn. Dementsprechend ist er mehr als nur glücklich darüber sie einfach per Taste am Lenkrad zu einem normalen adaptiven Tempomaten umstellen zu können.

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Bei der Motorisierung gibt es in der Ultra-Ausstattung nur den Plug-in-Hybridmotor, aber dieser hat ordentlich Leistung an Bord, vor allem beim stärkeren T8-Motor. 455 PS und 90 km rein elektrischer Reichweite sind ordentlich. Aber Darren sieht meist als Reichweitenangabe 60 km bei voller Ladung, möglicherweise geschuldet durch das eher nasskalte Wetter momentan.

Plug-in-Hybride sieht Darren generell etwas skeptisch, für ihn sind diese schon seit Längerem einfach Modelle für Firmen, die von den Steuervorteilen profitieren wollen. Um wirklich vollen Nutzen aus der Technologie zu ziehen muss man schließlich zu Hause oder am Arbeitsplatz regelmäßig laden können. Aber wenn du bereits eine Lademöglichkeit zuhause hast, dann kannst findet Darren, dass du auch direkt auf ein E-Auto umsteigen kannst.

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Trotzdem wird Darren den Volvo V60 regelmäßig laden und schauen wie viel Einsparungen der Plug-in tatsächlich schafft. Darren plant auch ein Streckenheft zu führen, um zu sehen ob einige seiner Fahrten nicht auch mit einem kleinen E-Auto ohne Lademöglichkeit machbar gewesen wären. In den letzten zwei Jahren hatte er einen Cupra Born geleast gehabt, daher hat er auch zuhause eine Möglichkeit zum günstigen Nachtstromtarif für E-Autos aufzuladen.

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Und wie viel kostet nun der ganze Spaß? Luxus hat natürlich seinen Preis, und der Volvo V60 hier hat nur eine Sonderausstattung, die Metallic-Lackierung in Denim Blue für 990 €, trotzdem hat er einen stolzen Listenpreis von 76.880 €.

Der Volvo V60 im Familienalltag

Der Volvo V60 hat sich laut Darren rasch im Familienalltag bewährt. Viel Platz auf der Rückbank sorgt für eine einfach Installation des Kindersitzes und dafür, dass sein Sohn viel Beinfreiheit hat. Auch seine Freundin muss nicht mehr den Beifahrersitz weit nach vorne schieben, um ihm Platz zu verschaffen, sodass auch sie komfortabel im Volvo unterwegs ist.

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Das Google-Infotainmentsystem ist ebenfalls ein großer Hit für Darren. Android Auto und Apple CarPlay sind zwar auch verfügbar, aber Darren nutzt sie kaum. Schließlich kann er sich einfach über Google im Infotainment anmelden und hat damit Zugriff auf seine gespeicherten Zielorte in Google Maps, seine Playlists bei Spotify und mehr. All das ohne den Handyakku zu belasten durch Streaming der Daten. Wer braucht schon einen überhitzenden Induktionslader oder ein nerviges USB-Kabel, wann man einfach das autoeigene System nutzen kann. Für Darren heißt es dementsprechend, Handy in die Ablage packen und sich keine Sorgen über Ladestatus mehr machen. Freihändiges Telefonieren klappt auch wunderbar mit Bluetooth, sodass die Smartphone-Integration kaum genutzt wird.

Nicht ganz so überzeugend ist der Plug-in-Hybrid. Zwar ist Darren glücklich darüber lokale Fahrten rein elektrisch und damit fast kostenlos zu fahren, aber bisher gab es auch keine Strecke in seinem Fahralltag, die er nicht auch mit einem E-Auto geschafft hätte. Selbst seine längere Pendelstrecke von der Südküste nach London hätte keine Probleme verursacht.

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Bezüglich des Platzangebots kommt Darren also bisher wunderbar mit einem Kombi statt eines SUVs aus, der Plug-in-Hybrid hingegen scheint eher unnötig und ein reines Elektroauto hätte auch gepasst. Ob sich Darrens Meinung in den nächsten Monaten noch ändert, bleibt abzuwarten, aber bisher ist klar: Ein Familienauto muss kein SUV sein, ein Kombi schafft die Anforderungen im Alltag ebenfalls ohne Probleme.

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Originalartikel von: Darren Cassey
Übersetzt und angepasst von: Patrik Chen