smart EQ fortwo Cabrio im Test

Ihr nächstes Auto soll ein smart EQ fortwo Cabrio werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Ein smart ist nicht unbedingt als Spaßmobil bekannt. Doch seit der Umstellung auf reine Elektroantriebe in allen smart-Modellen hat sich diesbezüglich einiges getan. Besonders das Cabrio vermittelt einen attraktiven Lifestyle. Der Elektroantrieb verleiht dem smart EQ fortwo Cabrio mehr Dynamik und Durchzug beim Ampelstart. Das erhöht den Spaßfaktor des luftigen Modells deutlich.

  • Hoher Spaßfaktor
  • Passt in jede Lücke
  • Leider keine Einpedalbedienung
  • Kleine, aber alltagstaugliche Reichweite

Sieht man sich die letzten smart-Generationen an, ist das aktuelle Cabrio nicht nur sehr schick, sondern auch bequemer, geräumiger und auch sicherer als seine Vorgänger. Die Länge hat über die Jahre um 20 Zentimeter zugenommen und auch verbreitert wurde er – doch trotzdem ist der smart immer noch klein und kompakt.

Handlich in jeder Lage

Smarter geht es nicht in der Stadt als mit dem smart fortwo Cabrio. Egal wo man mit dem smart einparken will, mit einer Länge von 2,70 Meter passt er auch in die kleinste Lücke – ob längs oder quer, das können Sie sich aussuchen.

Die Übersicht ist sehr gut, denn viel über das man hinwegsehen müsste, gibt es schließlich auch nicht. Und der Wendekreis von 6,95 Metern sucht ebenfalls seinesgleichen. Und das alles kann man machen und sich gleichzeitig den Wind um die Ohren pfeifen lassen – ein echtes Cabrio für die Stadt, das ist das fortwo Cabrio.

Natürlich kann man keine enormen Platzverhältnisse erwarten doch der Zweisitzer bietet für seine Größe ein gutes Raumangebot – was durchaus überraschend ist. Auch wenn man groß ist, sitzt man recht bequem und kann zur Not ja auch den Kopf in die Lüfte strecken ohne sich eine Beule zu holen. Auch aussteigen kann man bequem, lediglich die Türen sind lang und leicht aufgemacht, sodass man eventuell Nebenparkenden schnell eine Beule ins Blech drücken kann.

Viel Ladevolumen hat der smart nicht, doch das erwartet man bei dieser Größe auch nicht. Das Cabrio hat beinahe so viel wie der normale smart zu bieten. Mit 260 bis 340 Litern sind es lediglich zehn Liter weniger. Das Cabriodach braucht schließlich kaum Platz, denn eigentlich ist es nur ein großes Faltdach. Der Platz reicht damit für den kleinen Wocheneinkauf eines Zweipersonen-Haushalts aus.

Überraschend individuell

Wer sich mit den überraschend guten Platzverhältnissen vertraut gemacht hat, findet ein modernes Interieur vor. Das 2020er-Modell kommt nämlich mit einer Neuerung im Innenraum. Das Infotainment ist mit einem 8-Zoll-Touchscreen ausgestattet und es steht eine große Ablagefläche zur Verfügung.

Das smart EQ fortwo Cabrio kann neben der Standardausstattung auch in den Linien passion, pulse und prime gewählt werden. Schon die Basisversion des Cabrios ist allerdings gut 3.000 Euro teurer als der geschlossene fortwo. Günstig ist das winzige Cabrio also nicht, aber modern, connected und umweltfreundlich.

Dazu bietet das smart EQ fortwo Cabrio eine erstaunlich große Auswahl an Paketen, um sich den jeweiligen Bedürfnissen anpassen zu können. Diese beinhalten verschiedene Lederausstattungen, Individuallackierungen innen oder außen und natürlich zusätzliche Ausstattung.

Das Advanced-Paket zum Beispiel beinhaltet das neue Mediasystem mit Smartphone-Integration, die Armlehne vorne sowie eine akustische Einparkhilfe. Im darauf aufbauenden Premium-Paket kommen ein Windschott beim fortwo Cabrio, die Rückfahrkamera und ein Ablagenetz an der Mittelkonsole hinzu. Mit dem Exclusive-Paket sind die Voll-LED-Leuchten an Front und Heck sowie der Regen- und Lichtsensor, die Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, die Ambientebeleuchtung und der automatisch abblendende Innenspiegel mit dabei.

Extravaganz drückt man mit dem Sondermodell edition one aus, das sportliche Anleihen bei der Optik liefert. Die bestehen unter anderem aus einer schwarzen Folierung mit Schriftzug an der Fahrzeugseite, roten Zierlinien an den Lufteinlässen oder den auffälligen Rückleuchten mit X-Grafik.

Immer connected

Wer ganz modern unterwegs ist, kann nun auch über die Apple Watch den Ladestand des EQ Cabrios abrufen, sich über die Reichweite informieren oder den smart sogar vorklimatisieren. Auch für Carsharing ist der smart ausgerüstet, mit der App "my smart" kann der Stadtflitzer ent- und verriegelt werden – eine gute Idee.

Sollte man auf die Idee kommen, mit diesem winzigen Auto einen Baumarkt aufzusuchen, hilft einem die App "practis" beim Beladen. Man scannt hierfür einfach den Barcode des Artikels ab und erfährt schon während des Einkaufs, ob das Paket später auch in den kompakten smart passt.

Umweltbewusst unterwegs

Über Emissionen muss man sich im EQ fortwo Cabrio keine Gedanken mehr machen. Wer mit offenem Dach fährt, bekommt zumindest aus dem eigenen Auto keine Abgase mehr ins Gesicht gepustet. Doch natürlich fährt man mit dem smart auch nur dann hundert Prozent emissionsfrei, wenn der Strom aus grüner Stromerzeugung kommt. Der Fahrspaß hat dabei aber ganz und gar nicht zu leiden.

Der Fahrkomfort ist angenehm, dank des höheren Gewichts hüpft der kleine Flitzer nicht so sehr, wenn es über unebenen Grund geht. Der Elektromotor beschleunigt sofort nach dem Start gut und innerhalb von 4,9 Sekunden hat man den Sprint auf 60 km/h geschafft, in knapp 12 Sekunden hat der smart dann auch 100 km/h auf dem Tacho. Das ist keine Meisterleistung, für das Fahren in der Stadt aber völlig ausreichend.

Die maximale Leistung von 82 PS ist für den immer noch sehr leichten smart in Ordnung, mehr als 130 km/h in der Spitze sind aber nicht drin. Wer allerdings öfter die Höchstgeschwindigkeit ausnutzt, muss das Cabrio oft zum Nachladen ans Stromnetz hängen. Fährt man aber gemächlich im Stadtverkehr mit, reicht einem der Akku für ca. 157 Kilometer. Wer täglich ca. 20 Kilometer pendeln muss, kommt also gut eine Woche mit einem vollen Akku aus.

Die Einpedalbedienung wie im BMW i3, den man durch die starke Verzögerung beim vom Gas gehen ausschließlich mit dem Gaspedal fahren kann, ist im smart leider nicht möglich. Die Energierückgewinnung (Rekuperation) ist zu schwach.

Hängt gern am Kabel

Energierückgewinnung ist dabei genau das richtige Stichwort, denn die erfolgt beim smart vorzugsweise über das Ladekabel und nicht über die Rekuperation.

Ob die Batterie schnell oder langsam geladen wird, hat damit zu tun, ob man sich für den optionalen 22 kW-Bordlader mit Schnellladefunktion zum Aufpreis von 965 Euro entscheidet. Hier lädt man den Akku innerhalb von 40 Minuten auf 80 %, hat aber im eh schon kleinen Kofferraum zusätzlich zwei Ladekabel herumliegen. Entscheidet man sich für eine Ladung mit dem 4,6-kW-Lader, muss man 3,5 Stunden warten und an der Haushaltssteckdose dauert das ganze bis zu 8,5 Stunden – hier ist also Geduld gefragt.

Um unterwegs eine Ladesäule zu finden, hat smart die smart EQ control App erfunden. Hier kann man sich die Ladesäulen in der Nähe des aktuellen Standortes anzeigen lassen – und das sind dank der Kooperation mit dem Ladenetzwerk Plugsurfing relativ viele. Das bedeutet aber auch, dass man bestenfalls eine Wallbox zuhause installiert, weil man ansonsten immer öffentliche Ladesäulen aufsuchen muss. Wer flexibel ist, wird damit aber kein Problem haben.

Der spaßigste aller smarts

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man mit dem smart EQ fortwo Cabrio ein Auto bekommt, das die Umwelt schont, den Mitfahrenden mehr Frischluft um die Nase weht und im Großen und Ganzen alles erfüllt, was man sich von einem Stadtauto wünscht. Der Haken ist, dass man das alles nur zu zweit genießen kann und die Reichweite vergleichsweise niedrig ausfällt.

Liegt der Fokus aber auf einem kompakten Elektroauto mit offenem Dach, ist das fortwo Cabrio aktuell eine gute Wahl und in dieser Klasse beinahe konkurrenzlos. Dabei bekommt man mit dem smart EQ fortwo Cabrio ein Auto, das beim Cruisen durch die Stadt im Sommer reichlich Spaß verspricht.

-/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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