Leasinghammer zum Sparpreis – Wo ist der Haken beim Opel Astra Electric für 109 € monatlich?

Patrik Chen
Online Redakteur
29. Mai 2026

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4,6/5 aus 23.442 Bewertungen

Der Opel Astra hat in Deutschland eine jahrzehntelange Tradition als treuer und verlässlicher Begleiter in der Kompaktklasse. Jetzt gibt es die elektrische Version zum Sonderpreis, spricht etwas gegen diesen Deal?

Viele moderne Elektroautos versuchen krampfhaft, wie rollende Raumschiffe auszusehen. Riesige Touchscreens ohne echte Knöpfe, übertrieben futuristische Designs und unhandliche Bedienkonzepte überfordern uns im Alltag mehr, als dass sie helfen. Doch genau hier setzt Opel und bietet mit dem Opel Astra Electric vertrautes Auto im emissionsfreien Gewand an. Aktuell gibt es den Opel Astra sogar zu Tiefstpreisen im Leasing, lohnen sich die Angebote oder gibt es einen Haken?

Opel Astra Frontansicht

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Modern aber doch vertraut

Optisch unterscheidet sich der Opel Astra Electric kaum von seinen Verbrenner- oder Plug-in-Hybrid-Brüdern. Er trägt stolz das neue und markante „Opel Vizor“-Markengesicht mit den messerscharfen LED-Scheinwerfern und steht extrem satt und selbstbewusst auf der Straße. Keine streng auf Aerodynamik getrimmte Form, keine futuristischen Designauswüchse, um zwanghaft “neu” zu wirken. Es ist einfach ein schicker Kompaktwagen, der sich optisch harmonisch in den Alltag einfügt.

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Opel Astra Seitenansicht

Leichtfüßig im Handling: Warum weniger Gewicht mehr Fahrspaß bedeutet

Während viele Elektro-SUVs die Zwei-Tonnen-Marke reißen, bringt der Opel Astra Electric gerade einmal knappe 1,7 Tonnen auf die Waage. Dieses verhältnismäßig geringe Leergewicht spürst du ab dem ersten Meter. Er lenkt präzise ein, liegt angenehm straff und vermittelt eine wunderbare Leichtfüßigkeit, die man bei vielen schweren Stromern vermisst.

Opel Astra Electric Testbericht lesen

Beim Motorenangebot schwächelt der Astra jedoch ein wenig, da es nur eine Option gibt und er die vollen 156 PS Leistung nur im Sport-Modus freigibt. Die volle Power mit bis zu 170 km/h Höchstgeschwindigkeit macht dann zwar mehr Spaß, kostet aber dann auch ordentlich bei Verbrauch und Effizienz. Kompromisse musst du also bezüglich Fahrverhalten nicht eingehen, stattdessen bekommst du ein vollwertiges Alltagsauto.

Cockpit und Bedienung: Digitale Moderne ohne Touch-Overkill

Opel Astra Innenraum

Im Innenraum erwartet dich das hochmoderne „Pure Panel“-Cockpit. Zwei große, klar strukturierte Displays versorgen dich mit allen notwendigen Fahrdaten und Infotainment-Inhalten. Das Beste am Bedienkonzept ist aber, dass es weiterhin echte, haptische Tasten gibt! Die Klimaanlage und die wichtigsten Basisfunktionen lassen sich ganz klassisch und blind während der Fahrt bedienen. Das erhöht die Bedienungsfreundlichkeit und sorgt für maximale Sicherheit im Straßenverkehr.

Der Sitzkomfort im Astra Electric ist auch nicht zu beanstanden, lange Etappen lassen sich völlig tiefenentspannt abspulen. Zudem bleibt die Geräuschkulisse im Innenraum selbst bei hohen Geschwindigkeiten flüsterleise. Allerdings federt er etwas schlechter bei niedrigeren Geschwindigkeiten in der Stadt.

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Schwächen beim Akku

Beim einem Elektroauto solltest du natürlich auch ein besonders kritisches Auge auf den Akku werfen und leider offenbart der Opel Astra hier leichte Schwächen. So gibt es nur einen Akku (55 kWh) im Angebot und damit kommt er nur auf eine WLTP-Reichweite von 418 Kilometern. Etwas wenig für ein modernes E-Auto. Auch bei der Ladeleistung schwächelt der Opel. Mit maximal 100 kW ist der Astra Electric abgehängt gegenüber Konkurrenten und benötigt 30 Minuten für die Ladung von 20 auf 80 %. Katastrophal sind diese Werte zwar nicht, aber Eindruck schindet man ebenso wenig.

Starkes Angebot ab 109 € im Leasing mit Abstrichen

Dank der staatlichen E-Auto-Förderung gibt es gerade sehr viel Nachlässe und Sonderaktionen, die den Opel Astra Electric zu einem echten Schnäppchen machen. So kannst du den elektrischen Opel Astra in der Edition-Ausstattung schon ab 109 € monatlich leasen über 36 Monate mit einer jährlichen Fahrleistung von 5.000 Kilometern.

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Die eher unterdurchschnittlichen Werte der Batterie sind dann auch die größte Schwäche des Opel Astra Electric und trüben dementsprechend die aktuellen Angebote ein. Wer aber nicht auf hohe Reichweite und schnelle Ladezeiten angewiesen ist, bekommt hier trotzdem einen vertrauten Kompaktwagen, der wenig falsch macht.

Opel Astra Heckansicht

Fazit: Ein vernünftiges Elektroauto mit einem Haken

Der Opel Astra Electric erfindet das Rad nicht neu, stattdessen kombiniert er die klassischen Tugenden eines vertrauten Kompaktwagens mit einem effizienten, leisen und spritzigen Elektroantrieb. Wer keine Lust auf digitale Experimente hat, sondern einfach ein hervorragend verarbeitetes, sparsames und komfortables Auto sucht, ist hier goldrichtig. Abzüge gibt es jedoch für die Werte der Batterie, die eher veraltet wirken und das Fahrprofil dann doch etwas beschränken.

3 spannende Alternativen zum Opel Astra Electric

Falls du dir noch unsicher bist, solltest du einen Blick auf diese drei Kontrahenten werfen:

Volkswagen ID.3 Neo – Der Wolfsburger Platzhirsch

VW ID.3 Neo

Der ID.3 ist der direkteste Konkurrent des Astra. Vor allem aufgrund des neuen Facelifts weiß der VW ID.3 Neo nun zu überzeugen und er schlägt den Astra bei einigen direkten Gegenüberstellungen wie etwa Reichweite, Ladeleistung oder auch Motorleistung. Allerdings ist der Wolfsburger auch teurer und nicht so günstig zu haben wie der Opel Astra.

News zum VW ID.3 Neo lesen!

Cupra Born – Die emotionale Sport-Alternative

Cupra Born

Technisch eng verwandt mit dem VW ID.3, setzt der Cupra Born optisch und fahrtechnisch auf pure Emotion. Mit seinem aggressiven Design, scharfen Kupfer-Akzenten und einem sportlicher abgestimmten Fahrwerk richtet er sich an alle, denen der Astra vielleicht ein bisschen zu sachlich und vernünftig auftritt.

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Kia EV3 – Etwas mehr SUV gefällig?

Kia EV3

Der Koreaner ist günstiger im Angebot als der Opel Astra und bietet als SUV mehr Platz und Raum für Gepäck als auch Passagiere. Mit dem futuristischeren Design fällt er jedoch eher auf als der Opel und bei den Ladeleistungen und Reichweiten ist der Kia bei der Version mit der kleineren Batterie nicht wirklich im Vorteil. Für etwas mehr Flexibilität lohnt sich jedoch der Kia EV3.

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