Dein Weg zum neuen Auto
Unser britischer Kollege Tommy Allen fährt nun seit drei Monaten einen Omoda 9. Hier sind fünf Dinge, die er an diesem Hybrid-SUV liebt, sowie fünf nervige Eigenschaften.
Seit Tommy seinen Omoda 9 zum Testen bekommen hat sind drei Monate vergangen und er hat in dieser Zeit knapp 6.400 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt. Mehr als genug Zeit also, um das Auto kennen zu lernen und zu sehen wie es sich im Alltag schlägt.
Insgesamt fällt sein Urteil gut aus. Für Tommy ist der Omoda 9 ein wirklich beeindruckendes Fahrzeug. Zwar kostet der chinesische SUV nur einen Bruchteil dessen, was ein deutscher Premium-Hersteller verlangen würde, bietet aber dieselben Luxusausstattungen und Annehmlichkeiten. Trotz dieser Bewertung ist der Omoda 9 natürlich auch kein perfektes Auto und Tommy sind einige Schwächen aufgefallen. Hier sind die 5 Vor- und 5 Nachteile beim Omoda 9.
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Fünf Dinge, die Tommy am Omoda 9 liebt
1. Der Innenraum macht einen tollen Eindruck

Dieses Auto wird ab einem Listenpreis von 52.990 € angeboten, knapp 6.000 € weniger als ein Mercedes-Benz GLC im Listenpreis, aber der Innenraum wirkt für Tommy edler als bei Mercedes. Weder hat Tommy kratziges Plastik entdeckt, noch gab es bei ihm knarzende Verkleidungen. Das Kunstleder am Armaturenbrett sieht ebenfalls gut aus und alles Schalter sind angenehme gedämpft.
2. Er ist wirklich schnell
Der Omoda 9 ist ein echter Wolf im Schafspelz. Erst letztens hatte Tommy bei einem Dragrace auf dem englischen Carwow-Youtubekanal die Gelegenheit das eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Die Viertelmeile (knapp 400 Meter) schaffte er im Omoda 9 aus dem Stand in beeindruckenden 13,7 Sekunden. Die 449 PS unter der Haube sind also mehr als genug Leistung, um deine Mitfahrer zu überraschen.
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3. Es verfügt über ein hervorragendes Soundsystem
Alle Omoda 9-Modelle sind mit einer Sony-Stereoanlage mit 14 Lautsprechern ausgestattet, und diese hat Tommy wirklich überzeugt. Auf langen Fahrten dreht er gerne die Musik auf, und die Klarheit im mittleren Frequenzbereich ist fantastisch. Auch der Bass ist kräftig und kann problemlos mit den deutschen Premium-Marken mithalten, wenn er diese nicht sogar übertrifft.
4. Die Kameras sind großartig

Da es sich um ein recht großes Auto mit schmalen Heckscheiben handelt, verlässt sich Tommy häufiger auf das Kamerasystem und dieses funktioniert auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut. Die hohe Auflösung und die Möglichkeit auch unter das Auto zu schauen machen das Manövrieren einfach und die Kameras zu einem sehr praktischen Feature des Omoda 9.
5. Es ist überraschend sparsam

Obwohl Tommy aufgrund fehlender Lademöglichkeit zuhause den Plug-in-Hybrid nicht wirklich effizient fahren konnte, hat sich der Omoda 9 als überraschend effizient erwiesen. Im Stadtverkehr verhält er sich wie ein normaler Vollhybrid. Du kannst mit dem Omoda 9 also bei niedrigen Geschwindigkeiten komplett ohne Motornutzung fahren und damit gelang Tommy ein Durchschnittsverbrauch von gerade einmal 7 l/100 km . Gar nicht mal schlecht für ein großes SUV mit fast 450 PS.
Fünf nervige Dinge am Omoda 9
1. Die Federung ist nicht besonders gut

Der Omoda 9 fühlt sich gleichzeitig unruhig und schwammig an und kommt einfach nicht zur Ruhe. Er holpert über schärfere Unebenheiten, neigt sich spürbar in Kurven, und die gefühllose Lenkung weckt auch nicht gerade Vertrauen. Auf der Autobahn ist es deutlich besser, aber die Konkurrenz, wie etwa ein Volkswagen Tiguan, fährt sich angenehmer.
2. Die adaptive Geschwindigkeitsregelung

Die adaptive Geschwindigkeitsregelung sollte dir vor allem auf langen Fahrten eigentlich das Leben vereinfachen, aber beim Omoda 9 funktioniert das System leider nicht besonders gut. Vor allem der Spurhalteassistent ist dabei sehr bockig und lässt auch keine Zusammenarbeit zu. Das System macht einfach sein eigenes Ding und man kämpft gerade zu dagegen an. Vor allem wenn es die Fahrbahnmarkierung falsch erkennt, wird das System zur Belastung statt Erleichterung. Dementsprechend selten nutzt Tommy das System, schließlich ist das Vertrauen verständlicherweise nicht mehr da.
3. Probleme mit dem Infotainment

Einige Teile des Infotainments beim Omoda 9 sind leider geradezu lächerlich schlecht. Bestes Beispiel für die Bedienungsunfreundlichkeit ist etwa die Sitzheizung, die drei Menüpunkte tief versteckt ist. Auch der Bildschirm reagiert träge und langsam, zwar funktioniert die Sprachsteuerung ganz in Ordnung, aber Tommy würde eine intuitivere Benutzeroberfläche bevorzugen.
4. Ablenkende Technik
Höhepunkt der Ironie ist für Tommy aber das Aufmerksamkeitssystem im Omoda 9. Es löst viel zu schnell aus und gibt falschen Alarm, etwas wenn man auf den zentralen Touchscreen blickt, um herauszufinden warum wieder Warntöne zu hören sind. Das ist nicht nur bei der Autobahnauffahrt nervig, sondern auch wenn man sich durch die Menüs wühlt, um die Sitzheizung zu finden.
5. Nerviger Schalthebel

Der Omoda 9 hat einen am Lenkrad montierten Schalthebel, was an und für sich kein Nachteil für Tommy ist, an sich findet er die Platzierung dort genau richtig. Das Problem liegt eher darin, dass du komplett zum Stillstand kommen musst und die Bremse fest durchtreten musst, bevor der Rückwärtsgang einrastet. Bei anderen Autos kann man beim Manövrieren sehr viel schneller schalten und so fühlen sich Dreipunktwenden im Omoda 9 an wie eine Zeitlupenwiederholung.
Das sind also die Vor- und Nachteile des Omoda 9, die Tommy nach drei Monaten entdeckt hat. Drei weitere Monate stehen an, damit der Langzeittest komplett ist, er folgt also nochmal ein Update zu einem späteren Zeitpunkt für das endgültige Urteil zum Omoda 9.
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Originalartikel von: Tommy Allen
Übersetzt und angepasst von: Patrik Chen