Sommer, Sonne - SALE! Extra-Rabatte bis 30. Juni

Mercedes A-Klasse im Test

Ihr nächstes Auto soll eine Mercedes A-Klasse werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Die Mercedes A-Klasse wandelte sich im Laufe ihrer langen Bauzeit vom Kleinfamilienvan und Altherrentransporteur zum jugendlichen Kompaktwagen. Diese Wandlung gelang. Und vom Cockpit und Infotainment war der Wandel sogar beinahe revolutionär. 

  • Die Sprachsteuerung funktioniert klasse
  • Das Motorenangebot ist groß
  • Das Heck ist unübersichtlich
  • Warum nur zwei Jahre Garantie?

Die erste Mercedes A-Klasse von 1997 (interner Modellcode: W 168) wurde berühmter, als es Mercedes lieb war. Beim so genannten „Elchtest“ (ein Fahrtest mit ruckartigen Richtungswechseln zum Testen der Fahrstabilität) kippte die erste A-Klasse – tief dunkle Wolken über Schwaben – einfach um. 

Heute kippt nichts mehr so einfach um. Die im Vergleich zum 3,78 Meter kurzen Urmodell erheblich gewachsene vierte Generation liegt mit 4,42 Meter Länge, 1,80 Meter Breite und deutlich breiterer Spur satt und sicher auf der Straße.

Hut ab

Das Ich-kann-den-Hut-im-Auto-aufbehalten-Image der ersten Generation hat die A-Klasse gänzlich abgelegt. Optisch wirkt sie um 10 Jahre verjüngt. Das fällt im Innenraum und Cockpit sogleich auf. Und beim Einstieg mit Hut. 

Ist man ein Hutfan oder ein langer Mensch, heißt es, sich beim Einstieg leicht ducken, denn die A-Klasse misst bis zur Dachkante nur noch 1,44 Meter (Limousine: 1,45 Meter). Das ist verdammt tief, um vernünftig zu sein. Trotzdem klappt dann doch vieles besser, als von außen erwartet.

Auf den straff gepolsterten Vordersitzen sitzt man auch mit 1,90 Meter in Sachen Kopf-, Bein- und Schulterfreiheit bequem. Hinten ist es um die Kopffreiheit in der Limousine etwa bei 1,85 Meter geschehen und im 5-Türer etwas später. Trotzdem ist der Fond auch hier mit seinen schmalen Seitenfenstern, dem schmalen Heckfenster und vom Raumgefühl eher auf Maß und Kante genäht als auf Luftigkeit.

Tauchgang in der Bedientiefe

Der eng anliegende Fond passt zum jugendlichen Konzept wie das jung gebliebene faszinierende MBUX-Infotainment. „MBUX“ steht, verkrampft verklausuliert, für „Mercedes-Benz User Experience“ und drei Lernphasen. 

In der Kennenlernphase ist Begeisterung über die digitale Bildschirmlandschaft groß, die die Instrumente und den Navigationsbildschirm in einem Teil panoramahaft verbindet. Drei Cockpitvarianten stehen zur Wahl: zwei 7-Zoll-Displays, ein 7- und ein 10,25-Zoll-Display oder zwei ineinander fließende 10,25-Zoll-Displays. Die letzte Variante macht am meisten Eindruck.

Taucht man in der zweiten Lernphase in der großen Bedientiefe ab, säuft man schnell in der Menüflut ab. Die zahlreichen Funktionen und Verstelloptionen, die zudem nicht nur über einen Regler, sondern über den Bildschirm, die Lenkrad-Sensorflächen oder das mittige Touchpad bedient werden, erfordern einiges an Eingewöhnung. Da blickt sogar mancher erfahrene Autotester schon mal in die Bedienungsanleitung.

Man fühlt sich verstanden

In der dritten Phase kommt, wenn die Bedienlogik mit der Zeit verinnerlicht wurde, wieder Begeisterung auf. Die Sprachsteuerung, die mit Sprachdiensten wie Alexa verbunden werden kann, gehört zu den besten Systemen auf dem Markt. Nach dem Zuruf „Hey Mercedes!“ oder „Mercedes!“, mit dem die Sprachsteuerung aktiviert wird, werden aus den Befehlen verdammt schnell Ergebnisse, egal ob man ein Ziel eingegeben, eine Restaurantsuche gestartet oder das Wetter abfragt hat.

Das Head-up-Display auf der Frontscheibe weiß mit seiner gestochen scharfen Darstellung in drei variablen Anzeigebereichen zu überzeugen. Und so geht es bei den Entdeckungen weiter. Das Infotainment macht – künstliche Intelligenz denkt mit – selbstständig Routenvorschläge oder schlägt Radiosender vor. Über das "Me-Connect“-System werden freie Parkplätze vorgeschlagen. 

Und weiter so: Besitzt man ein NFC-fähiges Smartphone, kann es als Ersatz für den Autoschlüssel dienen. Auch privates Carsharing funktioniert damit. Und wenn die App aktiv geschaltet ist, schlägt das Smartphone Alarm, wenn das geparkte Fahrzeug angefahren oder abgeschleppt wird … und, und, und: In Sachen Infotainment und Konnektivität setzte und setzt Mercedes mit dem MBUX-System Maßstäbe. 

Maßstäbe bei der Rundumsicht setzt die A-Klasse nicht. Um sicher zu wissen, wo sie endet, sollte man die Rückfahrkamera oder besser noch das geniale 360-Grad-Rundumsichtsystem, das mit vier Kameras den Parkvorgang live aus der Vogelperspektive auf den Bildschirm zaubert, mitbestellen.

Motorisch, das volle Programm

Und das Fahren? Die A-Klasse fährt sich mit dem Front- und Allradantrieb (4MATIC) sehr fahrsicher und auch bei hohem Tempo und plötzlichen Ausweichmanövern sehr fahrstabil. Im ADAC-Bremstest kam sie nach einer Vollbremsung aus 100 km/h nach sehr guten 34,5 Metern zum Stehen. 

Ein weiterer Pluspunkt ist die versammelte Fahrassistenz. Serienmäßig ist die A-Klasse neben ESP & Airbags & Co. mit einem automatischen Notbremsassistenten, einem Spurhaltehelfer und einem Geschwindigkeitsbegrenzer ausgestattet. Optional geht bei den Fahrassistenten noch weit mehr mit dem Toter-Winkel-Assistenten, der Verkehrszeichenerkennung mit Falschfahrwarnfunktion, dem Tempolimits beachtenden ACC-Tempomat oder dem Parkassistenten für Längs- und Querparklücken. 

Das A-Klasse Sicherheitspaket wurde auch im Test honoriert. Das Crashverhalten der Karosserie und die Sicherung durch die elektronischen Helfer wurden im Euro NCAP-Crashtest mit der Maximalwertung von fünf Sternen bedacht.

Aber für welchen Motor entscheidet man sich? Vorne unter der Haube herrscht die volle Auswahl. Den 1,35 bis 1,7 Tonnen Gewicht stehen Benzin-, Diesel- und Plug-in-Hybrid-Antriebe mit 109 bis 421 PS Leistung gegenüber, die ihre Leistung mit dem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe, der 7-Gang- oder 8-Gang-Automatik auf die Straße bringen.

Mit dem 1,3-Liter-Vierzylinder mit 109 PS im A 160, der nur im 5-Türer angeboten wird, geht es los. Eher behäbig als rasant. In 10,9 Sekunden zeigt der Tacho auf die 100. Der A 180 und A 200 rennen dem 180 km/h schnellen Einstiegsmodell mit 200 oder 225 km/h locker davon.

Rasen oder Sparen?

Für Dynamiker sind der gut gehende A 250 und die AMG-Varianten die erste Wahl. Die stärkste AMG A-Klasse, der AMG A 45 S 4MATIC+, beschleunigt mit seinen 421 PS wie ein waschechter Sportwagen in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Sparfüchse fahren in der A-Klasse Plug-in-Hybrid oder Diesel. Das eine spart vor allem in der Stadt und das andere auf Langstrecke. Egal, für welche Leistungsstufe des 2,0-Liter-Dieselmotors man sich entscheidet, mit keinem anderen Aggregat des Motorenprogramms hält der Tank länger. Da spielt es kaum eine Rolle, ob man sich für die Version mit 116 PS Leistung und 280 Nm Drehmoment, 150 PS und 320 Nm oder 190 PS und 400 Nm entscheidet. 

Ähnlich flott wie der Topdiesel A 220 d läuft der Plug-in-Hybrid A 250 e, der mit dem 160 PS starken Benzinmotor und 102 PS starken Elektromotor 450 Nm mobilisiert. Mit ihm geht es zudem circa 65 Kilometer rein elektrisch voran. Das spart im Kurzstreckenbetrieb gewaltig. Allerdings muss der Akku auch regelmäßig geladen werden, sonst macht das Mehrgewicht des Plug-in-Hybrid keinen Sinn. 

Der Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 15,6 kWh ist an der Haushaltssteckdose in 5,5 Stunden und an der öffentlichen 7,4 kW-Ladestation in etwa zwei Stunden wieder geladen. An einer 110 kW-Ladesäule dauert eine 80-Prozent-Ladung lediglich 25 Minuten – wenn man nicht eine Stunde danach sucht.

Und lohnt sich der Plug-in-Hybrid vom Preis? Schon. Der A 250 e startet als 5-Türer zu einem Preis von 37.800 Euro in der Preisliste und als Limousine zu einem Preis von 38.100 Euro. Der A 250, der mit seinem 224-PS-Benziner ähnlich dynamisch wie der 218 PS starke A 250 e zu fahren ist, kostet mit 38.000 Euro und 38.700 Euro sogar noch etwas mehr, ohne dass die Plug-in-Hybrid-Förderung von 6.750 Euro abgezogen werden kann.

Der Auftritt ist damit jugendlich, aber nicht der Preis. Aber das gilt schon fürs Einstiegsmodell der A-Klasse. Mercedes fahren war noch nie ein günstiges Vergnügen. Auch hier nicht. Der Einstiegspreis liegt im A 160 5-Türer bei rund 28.000 Euro und in der A 180 Limousine bei über 30.000 Euro. 

Hoher Preis, hohe Qualität

Verjüngung gelungen. Wer heute an die Mercedes A-Klasse denkt, denkt nicht mehr an den Elch. Man fährt sportlicher und sicherer. Mit den Qualitäten der A-Klasse, auf die Mercedes nur magere zwei Jahre Garantie gibt, gehen Nachteile in der Übersicht einher. Aber im Auftritt, Fahren und in vielem anderen spielt die A-Klasse ganz vorne mit. In Sachen Konnektivität setzt sie sogar Maßstäbe.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Vergleichen Sie die Mercedes A-Klasse mit Alternativen

Auf carwow haben Sie eine große Auswahl an Fahrzeugen, die Sie einfach miteinander vergleichen können. So finden Sie stressfrei und einfach genau das Auto, das am besten zu Ihnen passt und können sich Angebote unserer Partnerhändler aus Ihrer Region und ganz Deutschland zukommen lassen.

Modell vergleichen

Vergleichen Sie die besten Angebote – ganz ohne Verhandeln

Mercedes Finanzierung

  • Lieferung Ihres Neuwagens nach Hause möglich
  • Erhalten Sie Ihr individuelles Finanzierungsangebot
  • Sie entscheiden, ob Sie eine Anzahlung möchten
carwow Preis ab
269 € / Monat
Finanzierungen anzeigen

Mercedes Jahreswagen

  • Jahreswagen von top bewerteten Vertragshändlern
  • Eine große Auswahl sofort verfügbarer Fahrzeuge
  • Keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte
carwow Preis ab
24.885 €
Jahreswagen anzeigen