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Mazda CX-30 im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Mazda CX-30 werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Die Nische, in die der 4,40 Meter lange und rund 25.000 Euro teure CX-30 im Mazda-Programm zielt, liegt in der fast 30-Zentimeter-Lücke zwischen dem Mazda CX-3 (4,27 Meter) und Mazda CX-5 (4,55 Meter) und auch preislich zwischen dem kompakteren SUV (ab 18.500 Euro) und dem größeren (ab 27.000 Euro).

Das Crossover-SUV Mazda CX-30 steht im Designstil der Marke sportiv, mit gefälliger Formensprache und ausgewogenen Proportionen auf der Straße. Etwas kürzer als der 4,46 Meter lange Mazda3 geht das Format auch gut im Innen- und Kofferraum auf, ohne mit derart ausufernden Formen zu protzen wie die mitunter recht großspurigen SUV.

  • Erhöhte Sitzposition
  • Parkfreundlich kompakte Außenmaße 
  • Umfangreiche Ausstattung serienmäßig

Umfangreiche Serienausstattung 

Womit der CX-30 klar punktet, ist ein auffallend komfortabler Umfang der Serienausstattung: Bereits die Einstiegsversion des Mazda CX-30, die auf 16-Zoll-Rädern rollt, verfügt über eine außergewöhnlich umfangreiche Ausstattung mit der Klimaanlage, dem Navi, dem Head-Up-Display, dem sportlichen Drei-Speichen-Lederlenkrad, den höheneinstellbaren Vordersitzen, der höhen- und längeneinstellbaren Lenksäule und den elektrisch einstell-, beheiz- und automatisch anklappbaren Außenspiegeln.

Voll-LED-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten und -Blinker sind genauso Serie wie das Coming-Home-Licht, der Licht- und Regensensor, der Fernlichtassistent und für die Benziner mit Automatik der Fahrmodus-Schalter mit den Modi Normal und Sport.

Neben dem Satz Airbags, dem Reifendruck-Kontrollsystem, dem E-Call-Notrufsystem, der Alarmanlage und der Notbrems-Warnblinkautomatik hat bereits das Einstiegsmodell zahlreiche Assistenzsysteme mit an Bord.

Zu diesen zählen der Notbremsassistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, das Pre-Crash Safety System mit aktivem Bremseingriff, der adaptive Abstandsregeltempomat (ACC), der aktive Spurhalteassistent mit Lenkunterstützung, der Spurwechselassistent, die Ausparkhilfe, der Berganfahrassistent, die Müdigkeitserkennung und die Verkehrszeichenerkennung.

Und auch bei dem Infotainment vermisst man kaum etwas, denn es beinhaltet einen 8,8-Zoll-Bildschirm, acht Lautsprecher, einen USB-Anschluss, einen Digitalradiotuner (DAB), eine Freisprecheinrichtung, eine Sprachsteuerung, eine Bluetooth-Schnittstelle und Lenkradbedientasten. Das Smartphone wird über Apple CarPlay oder Android Auto eingebunden. 

Man beachte: Ab einem Einstiegspreis von 24.790 Euro gibt es mit all diesen Features immerhin auch bereits einen Mild-Hybrid. 

Innenraum-Konzept stimmig, aber etwas unpraktisch

Vier Insass:innen kommen gut, fünf enger unter. In der ersten Reihe sitzt man in leicht erhöhter Sitzposition bequem und auch auf der Rückbank ist ausreichend Platz in puncto Kopf-, Schulter- und Beinfreiheit. 

Deutlich erkennt man den kleinen, aber feinen Unterschied zum CX-3, denn der CX-30 bietet ein kleines bisschen mehr Kopffreiheit im Fond und beim Kofferraumvolumen.

Der Innenraum ist klar und modern gestaltet. Das digitale Cockpit mit zentralem Monitor und Head-Up-Display versprechen eine einfache und klare Bedienung. Auch hier ein feiner Unterschied zum CX-3: Der CX-30 ist mit digitalem Tacho moderner ausgestattet.

Im Kofferraum kommen 430 Liter unter. Das ist akzeptabel, auch wenn in der 4,40-Meter-Klasse über 500 Liter möglich sind - beispielsweise der Skoda Karoq bietet mit einer Länge von 4,38 Meter stolze 521 Liter Kofferraumvolumen. Leider ist der Mazda CX-30 aber nicht unbedingt vielseitig oder sonderlich praktisch in der Raumnutzung veranlagt. Geboten wird im Mazda CUV (“Crossover Utility Vehicle”) lediglich eine zweigeteilte Rückbanklehne. Wird diese umgeklappt, entsteht keine völlig ebene Ladefläche. Im Alltag willkommene Dinge wie eine umklappbare Beifahrersitzlehne oder eine verschiebbare Rückbank fehlen.

Vielseitigkeit sieht anders, aber oft nicht so schick aus. Das Interieur des CX-30 wirkt aufgeräumt-reduziert und gradlinig. Das Cockpit, das grundsätzlich vom Mazda3 stammt, ist auch von der klaren Sorte. Die klassischen Rundinstrumente sind geschickt mit digitalen kombiniert und einwandfrei ablesbar. Die Bedienung erfolgt flott und einfach über wenige Tasten und den Dreh-Drück-Controller auf der Mittelkonsole. An den eingesetzten Materialien erfreut sich der Tastsinn und auch die Verarbeitung wirkt ansprechend und qualitativ erfreulich hochwertig.

Hintenraus wird's enger

Der coupéhaften Form geschuldet, ist der Platz im Heck begrenzt: Auf der Rücksitzbank finden Passagiere bis zu einer Körpergröße von 1,85 Meter zwar hinsichtlich der Höhe ganz gut Platz, an den Beinen wird es aber eng, wenn der Fahrer:innensitz auch auf entsprechend große Menschen eingestellt ist. Grundsätzlich ist deshalb das Lederausstattungspaket für 1.800 Euro Aufpreis zu empfehlen, das eine elektrische Sitzverstellung mit Memory-Funktion und eine Lendenwirbelstütze beinhaltet.

Was aber sowohl hinten als auch vorne positiv auffällt, ist eine ausgesprochen gelungene Geräuschdämmung. In Kombination mit hochwertigen Materialien und der guten Verarbeitungsqualität muss dem Innenraum wirklich ein hoher Wohlfühlfaktor attestiert werden.

Gelungener Kompromiss beim Fahrkomfort

Von der Fahr-Charakteristik her kann und muss der CX-30 eher als komfortabler (Be-)Gleiter denn als sportiver Sprinter beschrieben werden. Die Beschleunigung erfolgt konstant, aber erst bei 4.000 Umdrehungen liegt die volle Leistung an - Fahrdynamik fühlt sich anders an. Dementsprechend braucht der CX-30 auch je nach Motorisierung um die 8 bis 11 Sekunden, um seine 1.400 bis 1.630 Kilo auf 100 km/h zu beschleunigen. Allerdings bietet er bereits ab rund 1.000 Umdrehungen eine erstaunliche Laufruhe, die bei anderen Herstellern vor allem infolge des allgemeinen Downsizing-Trends oft zu wünschen übrig lässt.

Auch das Fahrwerk ist eher komfortabel abgestimmt, nicht sonderlich agil. Im Mazda CX-30 wurden aber jetzt kräftigere Stabilisatoren eingesetzt, die Wankbewegungen beim Kurvenfahren deutlich merkbar reduzieren. 

Die Lenkung dagegen vermittelt ein recht präzises Gefühl, so dass der CX-30 handlich performt. Diese beiden Charaktere haben einen fairen Kompromiss gefunden.

Beim Bremsweg dagegen legt der CX-30 die Latte hoch: Mit 35,1 Meter zeigt er hier einen top Wert für ein Kompakt-SUV.

Unbedingt erwähnt werden muss noch die auffallend präzise und knackige Handschaltung, die schön kurze Schaltwege bietet. Dennoch werden viele Interessierte vermutlich auf Automatik setzen, was fast ein bisschen schade ist.

Selection: zusätzliche Verfeinerungen 

Was soll da noch kommen, wenn bei Mazda schon das Einstiegsmodell so reich ausgestattet ist wie bei einem deutschen Premiumhersteller das Topmodell? Der Mazda CX-30 Selection, der 18-Zoll-Räder montiert hat, verfügt zusätzlich noch über eine 2-Zonen-Klimaautomatik, eine Sitzheizung vorne, eine Lenkradheizung, ein schlüsselloses Zugangssystem und eine elektrische Heckklappe.

Die Scheibenwischer werden im Winter beheizt, die Innen- und Außenspiegel blenden automatisch ab und die vorderen Parksensoren und die Rückfahrkamera sorgen für fast maximale Gewissheit beim Ein- und Ausparken.

Mit den optionalen Ausstattungspaketen stehen attraktive Extras wie die Lederausstattung, das 360-Grad-Rundumsichtsystem und die Ausparkhilfe mit Notbremsassistent für den hinteren Querverkehr im Angebot.

Hier strebt Mazda offensichtlich Premium-Qualität an, wie man sie sonst nur von Marken wie Mercedes, Audi oder Jaguar kennt - und scheint dieses Ziel in puncto Materialien und Verarbeitung auch nicht zu verfehlen.

Schon 2022 werden der CX-5 und CX-50 in neuer Generation starten. Dann bleibt abzuwarten, welches Nuancen-Modell am besten den Geschmack der Käufer:innen trifft.

CX-30 überzeugt mit Ausstattung, Qualität und Technik

Das Angebot von Mazda überzeugt. Das Segment der Kompakt-SUVs boomt und der neue Mazda CX-30 ist ein gutes Beispiel dafür, warum das so ist. Der CX-30, auf den Mazda drei Jahre Garantie gibt, vereint vieles von dem, was man sich in diesem Typ von Fahrzeug wünscht.

Gute Platzverhältnisse in Kombination mit einer leicht erhöhten Sitzposition in noch parkfreundlicher Dimension, ein komfortabel abgestimmtes Fahrwerk, eine präzise Lenkung in Verbindung mit ansprechendem Komfort und ein entspannter Gleiter, der nicht zu viel verbraucht. On top eine äußerst umfangreiche Serienausstattung, die schon im Basismodell kaum noch etwas zu wünschen übrig lässt.

Wunschlos glücklich? Ein richtig überzeugender Einstiegsbenziner, vielleicht mit Turbounterstützung, wäre ein berechtigter Wunsch.

9/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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