Mazda CX-30 2019: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Irene Wallner
18. Juli 2019

Mazda bringt einen neuen Kompakt-SUV mit dem Namen CX-30 auf den Markt. Mittlerweile sind auch Preise bekannt, ab 24.290 Euro soll der neue SUV starten. Die Markteinführung wird im September 2019 sein.

Der Mazda CX-30 wird das zweite Modell der neuen Mazda Generation werden und natürlich auch das Kodo Design verkörpern. Er reiht sich größenmäßig zwischen CX-3 und CX-5 ein und soll Kompakten wie dem VW Tiguan Konkurrenz machen. Die Markteinführung ist nicht mehr weit und wir haben die neuesten Infos für Sie.

Auf Basis der neuen Architektur, auf der auch der Mazda 3 aufgebaut ist, wird der Mazda sich präsentieren. Ganz nach der neuen Designsprache der Japaner gibt es keine Charakterlinien. Man überlässt es den wohlgeformten Oberflächen durch Lichtreflexe Bewegungen und Kurven zu erzeugen. Wenn Sie nicht mehr auf den Mazda CX-30 warten möchten, können Sie sich jetzt schon andere Mazda oder Kompakt-SUV Modelle konfigurieren.

Preise und Verkaufsstart

Mazda hat den Einstiegspreis bekanntgegeben und er wurde auf 24.290 Euro festgelegt. Die Markteinführung ist für September 2019 geplant. Wir können also gespannt sein.

Motoren und Fahrverhalten

Genutzt wird die Skyactive-Vehicle Architektur, deshalb ist er technisch mit dem Mazda 3 verwandt. Neben Benzin- und Dieselmotoren bekommt auch der CX-30 den neuen Skyactiv-X-Benziner mit Kompressionszündung – hier sollen die Vorteile eines Benziners mit der Sparsamkeit eines Diesels verbunden werden. Die Benziner sind mit 24-Volt-Mildhybriden gekoppelt. Man kann den CX-30 mit Front- oder Allradantrieb ordern, sowie wahlweise mit Schaltgetriebe oder Sechsstufen-Automatik.

Ab September wird der CX-30 mit drei Motoren angeboten. Ein 1,8-Liter-Diesel mit 116 PS und 270 Nm Drehmoment ist der einzige Diesel für den Anfang. Zwei Benziner vervollständigen die Motorenpalette: Ein 2.0-Liter-Benziner mit 122 PS und 213 Nm und der neue Skyactive-X-Motor mit Kompressionszündung. Zu letztem ist noch keine Leistung bekannt, wir könnten uns aber 180 PS vorstellen. 

Alle Benziner können mit Allradantrieb bestellt werden und sind mit einem Mild-Hybrid-System und Zylinderabschaltung ausgerüstet.

Im Endeffekt ist der CX-30 ein aufgebockter Mazda 3, der die Vorteile dessen und die eines SUV verbinden sollte. Alles hört sich momentan nach einem gelungenen Konzept an.

Technische Daten und Außendesign

Der CX-30 reiht sich zwischen dem CX-3 und CX-5 ein. Genau genommen ist er 12 Zentimeter größer als der CX-3 und 15,5 Zentimeter kürzer als der CX-5. Ebenfalls interessant: Es ist der erste Mazda mit zweistelliger Modellziffer. Die genauen technischen Daten sind folgende: Länge 4,40 Meter, Breite 1,80 Meter und Höhe 1,54 Meter. Mazda sieht ihn als Crossover für die Stadt. Das ist er auch, denn mit seinen kompakten Abmessungen aber einem Radstand von 2,66 Metern vereint er Alltagsnutzen und Kompaktheit.

Er ist außerdem recht flach gebaut aber ansonsten nah an den Maßen der Konkurrenz. Sofort ins Auge fallen der große Kühlergrill, flache Scheinwerfer und Rückleuchten, die dem CX-30 eine sportliche und selbstbewusste Note geben.

Innenraum und Kofferraum

Im Inneren hat der Kompakt-SUV viel vom neuen Mazda 3 übernommen, vor allem das Kodo-Design mit dem Leitspruch “Weniger ist mehr”, dominiert den Innenraum. Es sind keine verschnörkelten Linien zu sehen, stattdessen ist alles glatt und clean, sodass die Lichtreflexe die einzige Bewegung im Inneren erzeugen. Alles sieht schick und hochwertig aus und auch ergonomisch hat man sich bei Mazda Gedanken gemacht.

Die Sitzposition ist SUV-typisch erhöht und unter anderem lassen sich Lenkrad und Oberschenkelauflage sich auf den Fahrer einstellen. Bewusst haben die Japaner auf einen Touchdisplay verzichtet, stattdessen sitzt der Infotainmentbildschirm weiter in Richtung Windschutzscheibe.

Serienmäßig bekommt der CX-30 eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stauassistenzfunktion, eine Ausparkhilfe und den City-Notbremsassistenen mit Fußgängererkennung, Spurwechselassistent und Verkehrszeichenerkennung. Optional ist eine Fahrerüberwachung bestellbar, die erkennt, wenn der Fahrer müde wird.

Infos werden im Digital-Cockpit angezeigt oder via Head-up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Hinten sitzt man bequem und hat genug Kopf- und Beinfreiheit, der Kofferraum verfügt über 430 bis 1.406 Liter Volumen.