Audi Q7 2019: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Irene Wallner
11. September 2019

Audi betreibt Modellpflege und bringt 2019 ein Facelift des Q7 auf den Markt. Wann genau er zu den Händlern rollt, ist noch nicht klar.

Der aktuelle Q7 hat schon einige Jahre auf dem Buckel, da wird es Zeit für kleine Veränderungen. Das Luxus-SUV bekommt ein Facelift, wir haben die neuesten Bilder und aktuelle Infromationen für Sie, was sich ändern wird.

Das Facelift wird Mitte September 2019 auf den Markt kommen. Der Q7 ist der größte Audi-SUV, sieht man mal vom coupéartigen Q8 ab. Man behält das aktuelle Design zum Großteil bei, es werden aber dennoch Veränderungen vorgenommen. Ob er danach wieder bessere Chancen gegen den neuen und sportlich-athletischen Konzernbruder Q8 hat, wird sich zeigen. Wenn Sie möchten, können Sie sich schon jetzt aktuelle Audi Q7 Angebote einholen und vergleichen.

Preise und Verkaufsstart

Der Marktstart des Q7 Facelifts wird Mitte 2019 sein. Preie sind noch nicht bekannt, wir könnten uns aber vorstellen, dass sich am aktuellen Basispreis von 64.100 Euro nicht viel ändern wird.

Motoren und Fahrverhalten

Zum Marktstart bekommt der überarbeitete Q7 drei Motoren, die alle als 48V-Mild-Hybrid konstruiert sind. Zwei Diesel und ein Benziner stehen ab September zur Verfügung und setzen alle auf einen Dreiliter-V6-Motor. Im 45 TDI leistet dieser 231 PS und 500 Nm Drehmoment. Wenn es noch stärker sein soll, ist der Q7 50 TDI mit 286 PS und satten 600 Nm die bessere Wahl. Als Top-Modell wird der Benziner 55 TFSI angeboten, welcher mit 340 PS nochmal mehr Leistung bringt. 

Ein wenig später bekommt der Q7 auch eine Plug-in-Hybrid Version, den 55 TFSIe, der mit einem Riemen-Starter-Generator versehen ist, der das 48V-Bordnetz mit Strom versorgt. Eine Achtgang-Automatik ist bei allen Motoren serienmäßig, genauso wie der Allradantrieb. 

Auch ein S-Modell wird es wieder geben. Hier wird weiterhin ein 4-Liter-V8 TDI im Inneren schlagen und 435 PS leisten. 

Technische Daten und Außendesign

Die neuesten Bilder zeigen: Der Q7 verändert sich optisch ein wenig. Die Front ist muskulöser und auch der Singleframe-Grill ist jetzt achteckig und hat vertikale anstatt horizontaler Streben, was eine Vergrößerung der Optik zur Folge hat. Auch vom dicken Chromrand um den Grill hat man sich verabschiedet, doch das ist keineswegs ein Kritikpunkt. 

Die Scheinwerfer passen ebenfalls zum neuen Design un sind eckiger gestaltet und zudem ein wenig größer. LED ist serienmäßig und wer ein wenig Aufpreis bezahlt, erhält HD Matrix-LED-Lichter. Außerdem hat man die Lufteinlässe in der Schürze vergrößert, den Unterfahrschutz maskuliner gestaltet und optional steht der Q7 auf 22-Zoll-Rädern.

Das Heck wurde ebenfalls gründlich überarbeitet, was an neuen Rückleuchten und dem markanten Diffusor zu sehen ist. Insgesamt wird der neue Q7 um elf Zentimeter länger, der Radstand bleibt mit 2,99 Metern unverändert.

Innenraum und Kofferraum

Innen können sich künftige Kunden auf das MMI touch response Infotainment-System freuen, jetzt sitzen zwei Displays in der Mittelkonsole. Außerdem ist das Virtual-Cockpit optional erhältlich, wer keinen Aufpreis zahlen will, bekommt das klassische, analoge Kombiinstrument. Sitzen tut man gut, die Sportsitze sind angenehm und auch optisch sehr ansprechend.

Hinten hat man viel Platz, auch wenn man groß gewachsen ist. Die optionale dritte Sitzreihe hingegen sind auch laut Hersteller eher als Notsitze gedacht, maximal Kinder können hier bequem sitzen. Je nachdem für welche Sitzkonfiguration man sich entscheidet hat man mehr oder weniger Platz im Kofferraum. Der Fünfsitzer kann bis zu 865 Liter Volumen anbieten, beim Siebensitzer wird das dann ein ganzes Stück weniger.