Dein Weg zum neuen Auto
Wie schlägt sich der Volvo V60 im Familienalltag? Unser Kollege Darren Cassey aus Großbritannien ist den Kombi mehrere Monate und knapp 3.200 Kilometer gefahren und verrät dir sein Urteil zum Volvo V60.
Darren hat schon lange eine Schwäche für das Volvo-Design – von den klassischen, kantigen Modellen von früher bis hin zu den skandinavisch-schicken Autos von heute. Dennoch ist der Volvo V60, den er jetzt seit mehreren Monaten testet, das erste Mal, dass er tatsächlich länger einen Volvo fahren kann und Darren ist begeistert.
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Der V60 hat sich zwar nahtlos in seinen Familienalltag eingefügt, aber nicht alles ist perfekt. Hier sind drei Vorteile des Volvo V60, die Darren gefallen haben, und der eine Nachteil, der ihn davon abhält, einen zu kaufen.
Fahreindrücke vom Volvo V60: Wie haben sich die 3.200 Kilometer angefühlt?

Darren hat in seiner Zeit als Redakteur schon viele neue Autos getestet und hat dementsprechend auch schon zahlreiche moderne Interieurs erlebt. Trotzdem hatte er schon immer den Volvo V60 gemocht, selbst wenn er mit seinem kleinen Bildschirm etwas veraltet wirkt.
Mittlerweile hat er aber die Einfachheit des Setups wirklich zu schätzen gelernt. Mit 9,0 Zoll ist der Bildschirm groß genug, um alles anzuzeigen, was man braucht. Darren hat auch für sich herausgefunden, dass das Fahrerdisplay klar genug ist für die Anzeige der Navigation, sodass er auf dem Infotainmentbildschirm ohne Probleme einfach Spotify laufen ließ. Das integrierte Google-Betriebssystem funktionierte auch tadellose in den letzten Monaten.
Letztens hatte er auch die Gelegenheit im neuen Mercedes-Benz CLA zu fahren, und danach war er sehr froh der Bildschirmwelt im neuen (wenn auch günstigeren) Auto zu entkommen und wieder in den Volvo einzusteigen.

Der nächste Pluspunkt des Volvo V60 ist wie praktisch der Kombi ist. Obwohl er zu den kleineren Modellen von Volvo gehört und sich daher leicht auf der Straße manövrieren lässt, bietet er im Fond jede Menge Platz auch für sperrige Kindersitze wie der von Darrens Sohn. Und der riesige Kofferraum hat im Praxistest bei Darren bewiesen, dass er alles schlucken kann, was wer brauchte, von Fahrten zum Recyclinghof bis hin zu Wochenenden bei den Schwiegereltern.
Als dritte Stärke des V60 hat Darren den Fahrspaß hinter dem Steuer festgehalten. Zwar ist der Volvo nicht das komfortabelste Auto in der Stadt, aber er rüttelt einen nicht so stark durch, dass es ein Problem wäre. Den Rest der Zeit ist der V60 eine sanfte, kultivierte und entspannte Art, von A nach B zu kommen und Darren liebt es mit dem Kombi unterwegs zu sein.
Das bringt ihn aber auch zu seinem einzigen Kritikpunkt, nämlich dem Plug-in-Hybridantrieb. Nach 3.200 Kilometern ist Darren nun überzeugt, dass er mit einem Elektroauto besser fahren würde. Bisher hätte er jede Strecke im V60 auch mit einem herkömmlichen Elektroauto zurücklegen können und dank einer guten Lademöglichkeit zuhause ist es für ihn ärgerlich, den teureren Verbrenner nutzen zu müssen.

Dabei hat Darren bereits gelernt, häufig zwischen den Modi zu wechseln, um jeweils das Maximum an Effizienz aus dem Elektro- oder dem Benzinantrieb herauszuholen und das durchaus mit Erfolg. Mit einem Verbrauch von knapp 4,2 l/100 km hat Darren schon starke Werte geholt, aber jeder Kilometer im Verbrenner kostet (vor allem bei den aktuellen Preisen) natürlich ein Vermögen im Vergleich zum Strom.
Dementsprechend würde Darren sich jetzt keinen Volvo V60 kaufen, obwohl er sich in den Kombi verliebt hat. Der Antrieb ist für ihn leider nicht zu rechtfertigen. Aber wenn Volvo einen elektrischen V60 anbieten würde, dann wäre Darren der erste Vorbesteller.
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Originalartikel von: Darren Cassey
Übersetzt und angepasst von: Patrik Chen