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Volkswagen T-Roc Cabrio im Test

Ihr nächstes Auto soll ein VW T-Roc Cabrio werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Auf dem Cabriomarkt ist es ziemlich übersichtlich geworden, dem Trend zum SUV sei Dank. Warum also nicht beides verbinden? In unserem Test verraten wir Ihnen, wie sich das VW T-Roc Cabrio im Vergleich zu seinem SUV-Zwilling schlägt.

  • Gute Übersicht durch hohe Straßenlage
  • Neuestes Infotainment mit Sprachbedienung
  • Nur Platz für vier Personen
  • Kleinerer Kofferraum als im T-Roc

Cabrio fahren liegt aktuell nicht im Trend. Im SUV-Segment ist das Cabriodach sogar ein Alleinstellungsmerkmal. Nachdem Range Rover das Evoque Cabrio eingestellt hat, steht das VW T-Roc Cabriolet als einziges SUV-Cabrio auf dem Markt ganz allein auf weiter Flur.

Mutig, mutig. Für gewöhnlich eiern sie in Wolfsburg eher den Trends hinterher. Siehe das lange Ringen um das Elektroauto VW ID.3. Um dann doch sehr erfolgreich zu werden. Im Fall des T-Roc Cabriolets, das die Nachfolge von Golf Cabrio und Beetle Cabrio antritt, ist der Erfolg noch ungewiss, aber das Angebot für Frischluftfans attraktiv.

Ein klassisches Stoffdach im Zweitürer-Cabrio statt dem Blechdach im viertürigen T-Roc, gepaart mit der Modernität von Digitalinstrumenten und Fahrassistenz, die Volkswagens modularer Querbaukasten (MQB) ermöglicht, hat wie der faire Preis seine Reize. Von den Maßen der Karosserie, die in Partien verstärkt und versteift wurde, bleibt alles fast gleich. Im Vergleich zum T-Roc ist das Cabriolet mit 4,27 Meter und 1,52 Meter um vier Zentimeter länger und um fünf Zentimeter tiefer.

Der Radstand wuchs, um den Platzbedarf fürs Stoffdach auszugleichen, von 2,59 auf 2,63 Meter. Dem Sitzen und dem Kofferraum nutzt das nichts. Vier statt fünf Personen dürfen im T-Roc Cabrio Platz nehmen und da das Cabriodach Platz benötigt, sinkt das Kofferraumvolumen von 392 auf 280 Liter.

Sitzen: Es gibt eine erste und zweite Klasse

Vom Sitzen her gibt es deswegen im T-Roc Cabriolet ganz klar eine erste und eine zweite Klasse. Auf den Vordersitzen kommt man bequem unter und genießt durch den Schutz der Frontscheibe, abhängig von den Seitenscheiben, einen angenehm zugigen bis sanften Luftzug. Die großen Türen erleichtern den Einstieg und durch die größere Bodenfreiheit des SUVs sind die Sitzposition und die Übersicht gut. 

Dahinter auf der Sitzbank sieht das anders aus. Der Zustieg ist unbequemer als im Viertürer, die Beinfreiheit begrenzt und beim offen fahren geht es zugiger zu. Die Kopffreiheit geht einem langen Menschen unter dem Stoffdach allerdings nicht so schnell aus.

Das Interieur, das karg-bieder-nüchtern, aber solide wirkt, unterscheidet sich bis auf den Verdeckschalter und den Direktschalter für alle Fenster kaum vom T-Roc mit Blechdach. Auch das viersitzige Cabrio lässt sich mit digitalen Instrumenten und dem neuesten Infotainment mit Sprachbedienung, „Over-The-Air“-Updates und Verkehrsinfos und Wetterberichten in Echtzeit ausrüsten.

Das Verdeck öffnet sich in neun Sekunden

Ähnlich alltagstauglich wie die Bedienung ist das Verdeck, das sich auch per Fernbedienung und bis 30 km/h in Fahrt öffnen lässt. Nachteil: Bei vielen anderen Cabrios geht das bis 50 km/h. Vorteil: Das Öffnungsprozedere der über 50 Kilo schweren Verdeckkonstruktion dauert lediglich neun Sekunden, was erstaunlich flott für ein viersitziges Cabrio ist. 

Diese unkomplizierte Art offen zu fahren, kombiniert das T-Roc Cabriolet mit einer leichtgängigen Lenkung, einer kommoden Federung und bravem Frontantrieb. Welche Motoren zum Einsatz kommen, welchen Preis das hat und welche Ausstattung man dafür erhält, das erfahren Sie in dieser Kaufberatung.

Der Motor - mehr Hubraum, mehr Souveränität

Zwei Benzinmotoren mit drei oder vier Zylindern stehen zum Marktstart im Angebot. Der Vierzylinder mit 150 PS Leistung lässt sich statt mit dem manuellen Schaltgetriebe auch mit der gepflegt schaltenden Doppelkupplungs-Automatik bestellen.

Zwei zur Wahl

Der quirlig hoch drehende 1,0-Liter-Turbo-Dreizylinder mit 115 PS Leistung bildet den Einstieg. Der von vielen VW-Modellen bekannte Motor ist kein Aggregat für Schaltfaule und beschleunigt das T-Roc Cabriolet in eher beschaulichen 11,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das kann zum gemütlichen Cabrio fahren völlig reichen, aber nicht jedem.

Mit dem 150 PS starken 1.5 TSI, der 250 statt 200 Newtonmeter maximales Drehmoment zur Verfügung stellt, geht es hubraumbedingt entspannter und flotter voran. Der Favorit für Langstreckentouren ist daher der rund 2.500 Euro kostspieligere Vierzylinderturbo, der mit der temporären Zylinderabschaltung (ACT), die den Motor bei niedrigen Drehzahlen vom Vier- zum Zweizylinder macht, kaum mehr als der Dreizylinder verbraucht.

VW gibt für das T-Roc Cabriolet 1.0 TSI und das T-Roc Cabriolet 1.5 TSI einen Verbrauch von 5,4 bis 5,6 Liter und 5,5 bis 5,9 Liter/100 km an. Mit einem Liter Super mehr sollte man in der Praxis mindestens rechnen.

Die Ausstattung: der Preis für Luft

Das Open-air-Vergnügen hat seinen Preis. Das besser ausgestattete Einstiegs-Cabriolets liegt rund 5.700 Euro über dem des T-Roc Basismodells. Bei gleicher Ausstattung als Style beträgt der Preisunterschied rund 3.000 Euro.

T-Roc Cabrio Style

Das Cabriolet mit dem 115-PS-Motor erhält man nur als Style. In einem Einstiegsmodell von VW ist der Tisch zwar selten reichlich gedeckt, aber mit der Ausstattung im Style kann man gut leben. Sie umfasst das Lederlenkrad, die höhenverstellbaren Vordersitze, die beleuchteten Make-up-Spiegel, die elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegel und die symmetrisch umklappbare Sitzbanklehne.

Die Klimaanlage, die elektronische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion und der Licht- und Regensensor sind Serie wie auch ein einfaches Radiosystem mit digitalem Radioempfang (DAB+), zwei USB-C-Schnittstellen und einer 12-Volt-Steckdose vorn. Für die Onlinedienste ist alles vorbereitet, aber sie kosten wie einige Sicherheitssysteme im T-Roc Cabrio extra.

Neben Selbstverständlichkeiten wie Airbags und Reifenkontrollanzeige gehören die Fußgänger- und Müdigkeitserkennung, der Notbremsassistent, der Notruf-Service, der Spurhalteassistent und der im Notfall ausklappende Überrollbügel hinter den Rückbankkopfstützen zur Serienausstattung.

T-Roc Cabrio R-Line

Der 150-PS-Benziner ist auch mit der Ausstattungslinie R-Design zu bestellen. Zum Aufpreis von rund 5.200 Euro pflegt diese Linie, die wie der Style auf 17-Zoll-Rädern rollt, einen sportlicheren Stil mit aggressiveren Anbauteilen, den R-Line-Einstiegsleisten und Applikationen im Cockpit.

Die Pedale bestehen aus gebürstetem Edelstahl. Das Multifunktions-Sportlenkrad ist mit Leder ummantelt und besitzt in der Variante mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Schaltwippen hinter dem Lenkrad. Dahinter sind Sportsitze mit elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze genauso Serie wie die Progressivlenkung, die Einparkhilfe, die Fahrmoduswahl und das Sportfahrwerk.

Und es bleibt reichlich Spielraum für Extras. Mit der optionalen Anhängevorrichtung wird das T-Roc Cabriolet dann vollends zum Unikum auf dem Markt: ein SUV mit Cabriodach und Anhängerkupplung.

Und die Sicherheit im Test? Im ADAC-Bremstest kam der geschlossene T-Roc nach einer Vollbremsung aus 100 km/h nach zufrieden stellenden 35,2 Metern zum Stehen. Das Crashverhalten der Karosserie und die Sicherung durch die elektronischen Helfer wurden im Euro NCAP-Crashtest mit der Maximalwertung von fünf Sternen bewertet.

Fazit: ein solider Auftritt

Wird das VW T-Roc Cabriolet ein Erfolg? Die Chancen dafür stehen besser als beim eingestellten Range Rover Evoque Cabrio. Das liegt ganz klar am niedrigeren Preis, aber auch an den guten Alltagseigenschaften und dem soliden Auftritt des Wolfsburger Cabrios, das für längere Zeit das einzige viersitzige Cabriolet von VW bleiben wird.

6/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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