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Volkswagen ID.5 GTX im Test

Ihr nächstes Auto soll ein VW ID.5 GTX werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

4,7/5 aus 14.585 Bewertungen

Der VW ID.5 GTX ist mit zwei Motoren, seinem Allradantrieb und 299 PS Leistung die ID.5-Variante, die den meisten Fahrspaß verspricht. Und damit unvernünftig? Wie sind die Platzverhältnisse im ID.5 GTX, der sich mit dem ID.4 die Basis teilt, und wie steht es um Verbrauch, Reichweite und Laden?

  • Schicker Auftritt ohne große Platzeinbußen 
  • Starker Antritt ohne großen Mehrverbrauch 
  • Echter Fortschritt mit dem Software-Update

Den Hauptunterschied zwischen den SUVs VW ID.5 und VW ID.4 macht das Heck. Mit dem schönen Rücken gewinnt die Optik des VW SUV, ohne dass der Sitzkomfort wegen des tiefen Dachverlaufs auf der Strecke bliebe.

Aus dem 2,77 Meter langen Radstand, der dem des 4,58 Meter langen ID.4 fast auf den Millimeter gleicht, resultieren großzügige Platzverhältnisse. Der Einstieg gestaltet sich auf allen Plätzen bequem, weil der im Fahrzeugboden sitzende Akku das Fahrzeug höher macht.

Im Fond des 4,60 Meter langen ID.5 GTX sitzt man ähnlich bequem wie vorne, solange man nicht zu den Sitzriesen zählt. Die Platzverhältnisse im ID.5 GTX sind wie in einem Audi Q4 e-tron und Škoda Enyaq iV oder in einem Ioniq 5 und Kia EV6 besser als in einem vergleichbaren SUV mit Benzin- oder Dieselmotor, weil der Elektroantrieb und seine Komponenten an denen über das Raumangebot entscheidenden Stellen weniger Platz benötigen.

Gut lachen mit Koffern

Im Kofferraum hat man gut lachen, wenn es ans Verstauen des Gepäcks oder Kinderwagens geht. Mit 549 Liter Volumen schluckt das Gepäckabteil ganz locker das Reisegepäck einer Familie. Es bietet sogar noch etwas mehr Platz als im ID.4 GTX und auch im Vergleich zu den Konkurrenten zählt der ID.5 GTX zu den Klassenstrebern im Fach Verstauen – ein kleiner Kofferraumvergleich: in den technischen Daten.

Inklusive Anhängeroption

Werden die Sitzbanklehnen flach gelegt, entsteht daraus ein Laderaumvolumen von 1.561 Liter. Das genügt, um den Nachbarn beim Umzug zu helfen, auch wenn es ein paar Literchen weniger als im Steilheck des ID.4 GTX sind. Und wird noch mehr Transportvolumen benötigt, kann dies auf die Ladefläche eines Anhängers verlagert werden, der bis zu 1,4 Tonnen schwer sein darf.

Digital wie der ID.4

Ob man im Cockpit des ID.5 GTX oder ID.4 GTX sitzt, macht vom ersten Eindruck und der Technik keinen Unterschied. Hinter dem Lenkrad blickt man auf VWs bekanntes Digitalinstrumentarium, das sich nach den eigenen Wünschen konfigurieren lässt. In der Fahrzeugmitte thront auf der Armaturentafel der 12 Zoll große Touchscreen, über den die meisten Infotainmentfunktionen gesteuert werden.

Verfahren kaum möglich

Die Bedienung geht weitgehend in Ordnung, schießt mit dem Bedien-Slider, den das SUV vom Golf und einigen anderen VW Modellen vererbt bekam, jedoch wieder einmal über das Ziel von Modernität hinaus. Modern geht besser. Das moderne und immer beliebtere Head-up-Display (HUD) sollte man sich im ID.5 GTX dagegen gönnen.

Die HUD-Einspiegelung der wichtigsten Fahrzeuginfos direkt vor der Nase auf der Frontscheibe bietet bei der Ablesbarkeit klare Vorteile, weil es den Blick weniger vom Verkehrsgeschehen ablenkt, als es ein Blick auf einen klassischen Tacho tun würde.

Und mit der „Augmented Reality“ des Head-up-Displays ist Verfahren kaum noch möglich, denn die „erweiterte Realität“ sorgt mit den Abbiegepfeilen, die einige Meter vor dem Fahrzeug über der Straße zu schweben scheinen, für absolute Gewissheit beim Abbiegen.

Vom Software-Update des Infotainments, das auch dem 2022er Modell des VW ID.4 zugute kommt, profitiert auch manch andere Funktion. Die Sprachsteuerung kommt auch mit gesprochener Sprache klar und lernt hinzu. Die Zeit, die vom Navigationsbefehl bis zum Navigieren vergeht, verkürzt sich dadurch.

ID.5 mit Schwarmintelligenz

Mit dem Update der Software gewann auch die Fahrassistenz. Mit der Car-to-X-Funktion, die er sich vom Golf 8 und ID-Modellen abgeschaut hat, tauscht sich der ID.5 in Fahrt mit anderen Fahrzeugen aus. Dabei wird man durch die Vernetzung beispielsweise über eine nahende Unfallstelle gewarnt, die andere Car-to-X-Fahrzeuge gerade passiert haben.

Für den Fahrbahnwechsel auf der Autobahn muss im ID. 5 GTX allein der Blinker gesetzt werden. Den Rest erledigt der Spurwechselassistent, der in Eigenregie den Fahrbahnwechsel von der rechten auf die linke Fahrbahnspur oder andersherum erledigt. Der Parkassistent merkt sich die letzten Meter und rangiert automatisch zurück. Die Anzahl der Fahrassistenten ist so groß wie das Vertrauen in das Sicherheitspaket des ID.5, das im NCAP-Crashtest mit fünf Sternen bewertet wurde.

Eindruck macht auch der Antrieb des ID.5 GTX. Die beiden Elektromotoren des Topmodells sind ab der ersten Umdrehung hell wach. Vom Start weg bringt der GTX früher als ein gleichstarker Benziner oder Diesel Druck auf die Antrittsräder. Die beiden anderen Varianten ID.5 Pro und Pro Performance überbietet der Top-ID.5 im Drehmoment nochmals deutlich. Die mobilisieren mit dem einen Motor maximal 235 und 310 Newtonmeter. Der ID.5 GTX lässt 310 Nm vom Frontmotor und 162 Nm vom Heckmotor auf die Straße los.

Die 125 und 95 PS Mehrleistung des GTX gegenüber dem Pro und Pro Performance sorgen für mehr Temperament. Der GTX beschleunigt seine schiere Masse von 2.242 Kilogramm in 6,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und nimmt damit dem 174 PS starken ID.5 Pro vier und dem 204 PS starken Pro Performance zwei Sekunden im Standardsprint ab. Auf Langstrecke verläuft sich der Vorteil etwas, denn auch das Topmodell GTX wird bei 180 km/h elektronisch abgeriegelt. Die anderen Motorisierungen bei 160 km/h.

Mehr Tempo, mehr Verbrauch

Tempo machen ist im Elektroauto nicht unbedingt angesagt. Wer schnell fährt, steht schnell wieder an der Ladesäule. Geladen wird dort mit Wechselstrom (AC) oder Gleichstrom (DC). Mit Wechselstrom und 11 kWh ist der Lithium-Ionen-Akku in siebeneinhalb Stunden wieder zu 100 % fit. An der CCS-Ladestation lädt man, wenn man eine findet, mit bis zu 135 kW erheblich schneller. Um den Akku von 5 auf 80 % Ladekapazität zu bringen, vergehen 36 Minuten – eine Kaffeepause.

Und der Verbrauch und die Reichweite? Mit 77 kWh Akkukapazität geht es im ID.5 GTX mit einem Stromverbrauch von 17,7 bis 20,4 kWh/100 km bis zu 491 Kilometer weit. Der Verbrauch fällt im GTX damit nicht entscheidend höher und damit auch die Reichweite nicht entscheidend niedriger aus als in den Modellen mit den anderen Motoren – mehr Infos dazu in den technischen Daten. Aus der Vernunftsperspektive spricht also wenig gegen die Mehrleistung des GTX, die sich in unserem ersten Fahrbericht des ID.5 GTX bei Übermanövern auf Landstraßen auszahlt.

Im Vernunftvergleich

Das Einstiegsmodell ID.5 Pro startet bei 46.515 Euro und der ID.5 Pro Performance bei 47.550 Euro. Für das Topmodell GTX sind vor Abzug der Umweltprämie mindestens 53.615 Euro zu bezahlen.

Welche Variante ist damit die vernünftigste Wahl? Wird der Allradantrieb nicht benötigt, ist der 204 PS starke Motor im Pro Performance die erste Wahl, denn er kostet nur 1.000 Euro mehr als das 174 PS starke Einstiegsmodell Pro und bietet deutlich bessere Fahrleistungen.

Steht dagegen die Performance im Vordergrund und soll der Allradantrieb auf jeden Fall mit an Bord sein, gibt es im ID.5 Motorenprogramm mit dem ID.5 GTX nur eine einzige richtige Wahl, im Modellvergleich aber zwei Wahlmöglichkeiten.

Der ID.4 GTX macht dem ID.5 GTX markenintern vom Preis starke Konkurrenz, denn er bietet die gleiche Technik bei vergleichbaren Platzverhältnissen zum günstigeren Einstiegspreis von 50.400 Euro. Dazu ist die herkömmliche SUV-Form praktischer. Der feschere Auftritt des ID.5 GTX hat also seinen Preis.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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