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SEAT Ibiza im Test

Ihr nächstes Auto soll ein SEAT Ibiza werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Kleinwagen fahren war noch nie so komfortabel wie jetzt und diese Entwicklung ist durchaus nachvollziehbar: Mit jeder Generation und jedem Facelift werden Autos besser, von innen sowie von außen. Sie werden auf ihre Anforderungen optimiert. Beim SEAT Ibiza heißt das konkret: schickes In- und Exterieur, geräumigerer Kofferraum und mehr Platz auf der Rückbank!

  • Das Kofferraummaß überragt das vieler Konkurrenten
  • Schick von innen und außen
  • Mit variablem Ladeboden
  • Teurer als der VW Polo

Im Vergleich zum Vorgänger haben sich die Länge und die Höhe nur geringfügig verändert, aber 8,7 Zentimeter mehr Breite und 9,5 Zentimeter mehr Radstand sorgen im Innen- und Kofferraum für deutlich verbesserte Platzverhältnisse.

Optisch gut anzusehen

Von außen ist der Ibiza eins: ein typischer SEAT. Und das ist auch gut so. Die spitzen Lichter und der verhältnismäßig kleine Kühlergrill lassen den Wagen aus der Kleinwagen-Masse herausstechen. Genauso auch das Fließheck, dass bei diesem Modell besonders markant zur Geltung kommt.

In der Ausstattungslinie Style finden sich 15-Zoll-Leichtmetallräder, ein beleuchteter vorderer Fußraum, in Wagenfarbe lackierte Außenspiegelgehäuse und Türgriffe, Chromapplikationen im Innenraum, ein Dreispeichenlederlenkrad, ein edler Lederschaltknauf sowie LED-Tagfahrlicht samt LED-Heckleuchten.

Innen mehr Platz als erwartet

Für seine Klasse bietet der Ibiza reichlich Platz. Auf den verbreiterten Vordersitzen steht zweieinhalb Zentimeter mehr Kopffreiheit zur Verfügung und dahinter dreieinhalb Zentimeter mehr Beinfreiheit. Auf der Rückbank macht sich jedoch das Fließheck bemerkbar. Der Ibiza verliert hinten knapp 4 Zentimeter Kopfraum. Dennoch fahren auch größere Erwachsene recht gut auf der Rückbank mit und auch in der ersten Reihe fühlen sie sich pudelwohl.

Die Schalter befinden sich dort, wo man sie erwartet, und die Rundinstrumente lassen sich sehr gut ablesen. Der Look ist klar und schnörkellos und die Verarbeitung sehr gut, auch wenn manches Teil aus günstigerem Hartplastik gefertigt ist. Einen echten Hingucker liefert der 8-Zoll-Bildschirm des Infotainmentsystems. Dieses gibt es allerdings erst ab der Ausstattungsline Xcellence, davor müssen Fahrer:innen mit 6,5 Zoll vorliebnehmen oder den Wagen ab Style geldaufwändig nachrüsten. Ein weiteres Display soll bald mit dem Digitalcockpit vom neuen VW Golf folgen.

Der Kofferraum ist gewachsen

Ein Plus von 63 Liter ist in dieser Klasse eine ganze Menge. Mit dem von 292 auf 355 Liter gewachsenen Kofferraum bietet der Ibiza nicht nur mehr Volumen als das Vormodell, sondern auch als die Konkurrenten VW Polo und Opel Corsa. In die beiden passen 75 und 70 Liter weniger in das Gepäckfach. Die Ladekante steht dem Kofferheben in den Ibiza allerdings etwas im Wege, und wenn die Rückbank flachgelegt wird, ergibt sich daraus keine ganz ebene Ladefläche. Dafür wartet der neue Ibiza aber zum ersten Mal mit einem variablen Ladeboden auf.

Sicherheit und Ausstattung

Die neue MQB-Plattform des Ibiza bildet nicht nur die Grundlage für eine sichere Straßenlage, sondern auch für eine Reihe neuer moderner Assistenzsysteme. Diese hielten schon im neuen Leon und im Ateca Einzug und sind nun erstmals auch im Ibiza zu bestellen.

Zur Sicherheit tragen, serienmäßig oder optional, die Umfeldbeobachtung “Front Assist” inklusive City-Notbremsassistent, der im Stau automatisch den Abstand zum Vordermann haltende Radar-Tempomat, die neuen Parksensoren sowie eine verbesserte Rückfahrkamera bei. Leider haben es nützliche Extras wie der Spurhaltewarner und die Verkehrszeichenerkennung nicht in die Ausstattungsbroschüre, geschweige denn in den Ibiza geschafft.

In der Version FR lässt sich der Kleinwagen im Modus „Sport“ noch fahraktiver bewegen. Das gilt auch für die neue Bremsanlage des Ibiza. Diese bietet eine sehr gute Dosierbarkeit und einwandfreies Ansprechen und ist damit der Bremsanlage des Vormodells überlegen.

Die Motoren

Der Ibiza fährt mit 80 bis 150 PS vor. Neu für die aktuelle Generation ist der Erdgasantrieb. Die Gänge werden, abhängig vom Motor, mit dem manuellen Fünfgang- oder Sechsgang-Schaltgetriebe oder von der Siebengang-Doppelkupplungsautomatik eingepflegt. Wer die volle Ladung von 150 PS möchte, muss jedoch zwangsweise Automatik wählen, eine Alternative gibt es hier nicht.

Der bekannte 1,0-Liter-Benziner mit 80 PS ist die Einstiegsvariante beim Ibiza und kann mit einem Start-Stopp-System ausgestattet bestellt werden. Diese 80 PS-Version hat keine Turboaufladung, während die 95 PS- und 115 PS-Varianten mit Turbo kommen. Schon der 95-PS-Benziner und noch mehr der mit 110 PS machen Spaß im 1.100 Kilogramm leichten Ibiza.

Der stärkste Dreizylinder dreht flott und leichtfüßig hoch und beschleunigt den Ibiza, der im Gegensatz zur 95-PS-Version mit einem Sechsganggetriebe ausgerüstet ist, in flotten 9,3 Sekunden auf 100 und weiter bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h. Der Verbrauch liegt nach den Angaben des Herstellers bei 4,8 l/100 km. Weil ein kleiner Dreizylinder aber drehen muss, um zu leisten, liegt der Verbrauch in der Regel um zwei Liter höher.

Dass ein Dreizylinder mit seiner ungeraden Zylinderzahl rauer läuft als ein Vierzylinder, sollte man auch beachten. Wer dies nicht schätzt, bestellt den Ibiza 1.5 TSI. Dieser neue Vierzylinder beschleunigt den Ibiza mit seinen 150 PS in 8,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 219 km/h. Nicht ganz so schnell –  aber umweltfreundlicher – läuft der 1.0 TGI mit seinen 90 PS, denn Erdgas verbrennt sauberer als Benzin.

Den Diesel gibt es mittlerweile nicht mehr im Ibiza-Repertoire. SEAT dankt diesem Antrieb ähnlich wie Škoda und VW langsam aber sicher ab. Der Trend geht in Richtung Erdgas und Elektro, besser für die Umwelt ist das wohl allemal!

Das Fahrverhalten

Etwas straffer, etwas sportiver – diese Abstimmung war in der Vergangenheit typisch Ibiza. Mit mehr Breite, längerem Radstand und dem neuen Chassis, das eine um 30% steifere Karosserie trägt, verbesserte SEAT die Fahreigenschaften noch einmal: Das Einlenken in die Kurve, das Handling, die Traktion, das Geräuschniveau und den Komfort, der nicht zu den Stärken des von 2008 bis 2017 gebauten Vorgängers zählte.

Der Ibiza rollt jetzt feiner ab und stört mit den niedrigen Abrollgeräuschen die Ruhe im Innenraum nur wenig. Die relativ direkt abgestimmte Lenkung gehört zu den Fahrfreude bereitenden Aktivposten. Sie arbeitet feinfühlig und präzise und gibt eine gute Rückmeldung vom Straßenbelag.

In schnell durchfahrenen Kurven neigt sich der Ibiza nur wenig zur Seite und beim kräftigen Anbremsen der Kurve taucht er auf der Vorderachse nicht unangenehm ein. Damit bringt der Spanier seine Kraft, ohne dass viel Antriebseinflüsse in der Lenkung zu spüren sind, sicher auf die Straße. Und auch wenn verzögert wird, überzeugt er mehr als der Vorgänger.

Noch straffer abgestimmt ist der Kleinwagen in der FR-Ausstattung. Sie ist traditionell neben dem Cupra, den es allerdings nicht mehr gibt, die sportlichste Ibiza-Variante, aber beim neuen Modell auch mit dem Sportfahrwerk und den 18-Zoll-Rädern kein Zahnplombenlöser. Im Gegenteil, der Ibiza liegt satt auf der Straße, ohne auf schlechter Straße zu nerven, denn dann hilft ein Tastendruck an der Mittelkonsole, und es geht im Komfortmodus etwas kommoder voran.

Ist der Preis heiß?

Auf den Spuren des Leon – beim Fahren fühlt sich der Ibiza in der fünften Generation oft wie der größere Leon an. Das liegt nicht nur an der Familienähnlichkeit und den Gemeinsamkeiten bei der Technik. Der neue Ibiza macht beim Platzangebot im Fond und im Kofferraum einen großen Schritt nach vorne.

Das leichtfüßige Handling bleibt, aber der Komfort legt merklich zu. Moderner präsentiert sich der Ibiza in der fünften Auflage auch in der Sicherheitsausstattung und im Infotainmentangebot. Insgesamt fühlt sich der Kleinwagen schon sehr nach dem SEAT Leon an. Preislich liegt er jedoch deutlich unter ihm bei 12.205 Euro. Den VW Polo oder den Škoda Fabia bekommen Fahrer:innen mittlerweile aber für noch weniger Geld.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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