Renault Captur im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Renault Captur werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Der Renault Captur ist ein Kompakt-SUV auf Basis des Renault Clio. Die erste Generation des Captur wurde zwischen 2013 und 2019 rund 1,5 Millionen mal verkauft. Im Sommer 2019 wurde nun die zweite Generation präsentiert und im Herbst 2020 hat man die Motorenpalette nochmal um einen Plug-in Hybrid erweitert.

  • Modernes Infotainment
  • Sparsame Motoren
  • Französisch-chic: innen wie außen

Die zweite Generation des Captur ist 11 Zentimeter länger und zwei Zentimeter breiter als sein Vorgänger. Das kommt dem Platzangebot zugute, was noch durch ein verfeinertes Innenraum-Design unterstrichen wird. Außen wirken die nun höher angesetzten, serienmäßigen LED-Lichter vorn und hinten angenehm modern. Das Design der zweiten Generation wirkt neu und doch vertraut, die behutsame Überarbeitung hat dem Captur sichtlich gutgetan.

Besonders schick wirkt die Heckansicht des charmanten Kompakt-SUVs: Das Heck ist formschön designt und die Rückfahrkamera wurde möglichst schmutzunempfindlich weiter oben platziert.

Aber auch unter der Haube hat sich viel getan: Im Angebot neuerdings ein kleiner Dreizylinder Otto-Motor mit 1,0 l und 90 PS. Und für wen es etwas mehr sein darf: Der dem Clio bekannte laufruhigere und ebenfalls sparsame Vierzylinder mit 1,3 l und 131 PS ist auch für den Captur verfügbar. Alternativ kommt erstmalig ein Plug-in-Hybrid zum Einsatz, der mit einem 1,6 l Benzinmotor und zwei Elektromotoren arbeitet und als Systemleistung 160 PS zur Verfügung stellt.

Modernes Cockpit, schickes Ambiente

Der Captur bietet einen bequemen Einstieg zu einer angenehm hohen SUV-typischen Sitzposition mit guter Rundumsicht. Das Layout des Cockpits ist vollkommen neu und jetzt auch im Renault Clio zu finden.

Die zweite Generation des Renault Captur macht im Cockpit definitiv mehr her als die alte Generation. Dafür sorgen unter anderem die neuen und digital anzeigenden Instrumenten hinter dem neuen Lenkrad und die neuen Sitzen. Und auch wenn man die soften Kunststoffoberflächen anfasst, spürt man mehr Wertigkeit. Dass sich das Handschuhfach wie eine Schublade öffnet, macht die Sache für langbeinige Beifahrer:innen allerdings nicht leichter.

Das Cockpit mutet modern und in französischem Chic an. Schon die Einstiegsvariante des 7-Zoll-Infotainment-Displays ist zeitgemäß und informativ. Funktionen wie Apple CarPlay und Android Auto sind bereits serienmäßig integriert, so dass die Smartphones drahtlos mit dem Fahrzeug kommunizieren können.

Das Interieur wirkt ausgesprochen modern und hochwertig in Qualität und Verarbeitung. Das Ambiente im Innenraum mit dem großen Touchscreen und der optional „frei schwebenden” Mittelkonsole ist schick und kann sich sehen lassen. Das Infotainment mutet genauso neu und aktuell an wie die gegenüber der ersten Generation massiv verbesserte Sicherheitsausstattung.

Komfortabel auch auf längeren Strecken

Straff gepolsterte Sitze bieten einen guten Seitenhalt. Die etwas futuristisch anmutenden Kopfstützen haben einen Schwung nach vorn und sind vielleicht nicht der Geschmack von allen. Das Cockpit ist optisch aufgelockert durch hellere Einsätze, was frisch und modern wirkt.

Mittig im Fahrzeug vorn findet sich eine Tastenleiste für Sitzheizung & Co., die optisch doch sehr an das Audi-Design erinnert, was ja keine schlechte Referenz ist. Darunter chrom-eingefasste Drehregler für die Klimaautomatik - alles sehr formschön, übersichtlich und geordnet. Darunter wiederum befindet sich ein mittig angelegtes Staufach mit USB-Buchsen, 12-Volt- und AUX-Anschluss - es wurde sichtlich an alles gedacht.

Eine ganz hervorragende Idee ist die Option einer freischwebenden Mittelsäule, worunter ein Ablageplatz für das Smartphone mit induktiver Ladung platziert ist - einfach genial: So kann es nicht verrutschen, lenkt nicht ab, wenn Nachrichten aufploppen, wird aber geladen - eine wirklich gelungene Konstruktion. Dahinter, Richtung Fahrzeugmitte, finden sich zwei Becherhalter und die elektrische Parkbremse.

Auch im Fond sitzt es sich angenehm und modern. Dank der um 16 Zentimeter verschiebbaren Rückbank kann auch hinten für viel Beinfreiheit gesorgt werden. Oben dagegen ist die Kopffreiheit limitiert durch die abfallende Dachkante, was aber erst Personen ab 1,92 Meter Körpergröße betrifft. Positiv überraschend: Hinten stehen zwei USB-Buchsen zur Verfügung, ein 12-Volt-Anschluss, zwei Lüftungsdüsen und ab Ausstattung Intens auch praktische Taschen an den Rückseiten der Vordersitze.

Grundsätzlich wuchs zwar die Beinfreiheit im Fond der neuen Captur-Modelle, beim Plug-in Hybrid sieht es aber etwas anders aus. Hier muss der Plug-in-Hybrid gegenüber den Captur Modellen mit Benzinmotor etwas zurückstecken, da die E-Technik zusätzlichen Platz beansprucht.

Auch hinten ist die Sitzbank angenehm ausgepolstert und nicht zu tief, was z.B. beim Wettbewerber Skoda Kamiq bereits störend aufgefallen ist. Zwar wird die Aussicht der hinteren Passagiere durch die schräge Dachsäule ebenso eingeschränkt wie die seitliche Kopffreiheit. Aber diesen Preis zahlen im Grunde alle in diesem Style konzipierten Kompakt-SUVs infolge ihres schnittigen Heck-Designs. 

Riesen-Auswahl bei der Ausstattung

Allein für die Farbgebung des Cockpits stehen 18 Farbkombinationen zur Auswahl. Für die Außenlackierung stehen sogar insgesamt 90 Kombinationen zur Verfügung inklusive der Zweifarb-Lackierungen mit farblich abgesetztem Dach. Großzügig und umfassend ist auch bereits die Serienausstattung des Renault Captur: Längs- und höhenverstellbares Lenkrad, elektrisch beheiz- und verstellbare Außenspiegel, höhenverstellbarer Fahrersitz, Tempomat, Spurhaltewarner, Verkehrszeichenerkennung - alles ohne Aufpreis mit an Bord.

Vier Ausstattungslinien stehen für den Renault Captur zur Auswahl: Life, Experience, Intens und Edition One. Daneben existiert natürlich noch eine gesonderte Ausstattungsliste für den E-TECH, für den es optional darüber hinaus auch noch eine Ausstattungsvariante Edition One gibt.

Mit den vier Ausstattungslinien, reichlich Farben, vier Kontrastfarben und einigem Zubehör gibt es bei der Bestellung des Renault Captur der zweiten Generation eine große Auswahl. Um es übersichtlicher zu machen, haben wir hier mal die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale und Features der Ausstattungslinien zusammengefasst.

Captur Life

Im Einstiegsmodell des Captur gehören die Voll-LED-Scheinwerfer, ein höhenverstellbarer Fahrersitz, ISOFIX-Kindersitzbefestigung, ein Lichtsensor, der Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, die elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegel und elektrische Fensterheber vorn und hinten mit zur Serienausstattung.

Ebenso mit dabei sind der Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, die Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner, der Fernlichtassistent und der Spurhalteassistent. Aber etwas Wichtiges fehlt noch – die Klimaanlage.

Captur Experience

Die manuelle Klimaanlage zählt im Captur Experience zur Serienausstattung. Für einen Aufpreis von 1.511 Euro gegenüber dem Basismodell bekommt man außerdem Türgriffe in Wagenfarbe, ein Lenkrad in Lederoptik und schicke 17-Zoll-Räder.

Die Serienausstattung umfasst zudem das Infotainment mit dem 7-Zoll-Touchscreen mit Online-Anbindung und der Smartphone-Einbindung über Apple CarPlay oder Android Auto. Das reicht schon, denn die Navigation, die das große 9,3-Zoll-Infotainment mit einschließt, kann man sich online auch über das Smartphone ins Auto holen.

Captur Intens

All das bietet der Captur Intens auch, dessen Preis 2.100 Euro über dem des Experience liegt und der darüber hinaus die Klimaautomatik, den automatisch abblendenden Innenspiegel, die Handsfree-Keycard und die elektronische Parkbremse mit an Bord hat. Die modische Zweifarblackierung und eine Dachreling sind hier ebenfalls Serie.

Und die lieben Extras? Mit dem großen Infotainmentsystem, der Soundanlage von Bose, dem Panoramadach, den Ledersitzen, dem Stauassistent, der 360-Grad-Kamera, dem Toter-Winkel-Warner oder dem adaptiven ACC-Tempomat gewinnt der Renault Captur an Luxus und Sicherheit, aber damit steigt dann auch der Preis ein gutes Stück über den fairen Einstiegspreis.

Captur Edition One

Als Top-Version des Captur bietet Renault für den großen Benzinmotor und den Plug-in-Hybrid für 2.630 Euro mehr das Sondermodell Edition One an.

Dafür gibt es glanzgedrehte 18-Zoll-Leichtmetallräder, die 10-Zoll große digitale Instrumententafel, dunkler getönte hintere Scheiben und eine Rückfahrkamera. Ferner sind die Vordersitze beheizbar und Einparkhilfen vorn und hinten sind vorhanden.

Für die Augen bieten das integrierte Multimediasystem mit 9,3-Zoll-Touchscreen und ein automatisch abblendender Rückspiegel Annehmlichkeiten, während ein Premium-Audiosystem von Bose die Ohren mit neun Lautsprechern verwöhnt. 

Neu: Captur Plug-in-Hybrid E-TECH

Den Plug-in-Hybrid E-TECH gibt es in zwei Varianten: Intens und Edition One. Bei der Einstiegs-Ausstattungslinie Intens des E-TECH sind schon serienmäßig die schwebende Mittelkonsole mit e-shifter, der größere 9,3-Zoll-Touchscreen, die digitale Instrumententafel und eine Rückfahrkamera mit an Bord.

Wer sich für die Edition One für 1.900 Euro mehr entscheidet, bekommt dieselben Extras wie auch die Verbrenner, nämlich 18-Zoll-Leichtmetallräder, verdunkelte Scheiben im Fond, ein Lederlenkrad, einen automatisch abblendenden Innenspiegel sowie das Bose-Soundsystem mit neun Lautsprechern.

Infotainment, Connectivity und Assistenz-Systeme

Beim Infotainment steht das EasyLink-Infotainmentsystem mit dem 7-Zoll-Touchscreen oder mit dem hochformatigen 9,3-Zoll-Display zur Auswahl, das sich intuitiver als das alte Multimedia-System bedienen lässt. Via Apple CarPlay oder Android Auto wird das Smartphone eingebunden. Die System-Updates laufen online und die Internetverbindung ist für drei Jahre nach dem Kauf kostenlos.

Wer es größer oder gar tesla-like mag, wählt die höher aufbauende Option des 9,3 Zoll-Displays, die aber erst ab der Ausstattungslinie Intens verfügbar ist, beim Plug-in-Hybrid dagegen zur Serie gehört.

Die Menüführung ist logisch und strukturiert aufgebaut, die Bordcomputer-Funktionen gut mit den Tasten am Multifunktionslenkrad anzusteuern. Typisch französisch werden die Scheinwerfer aber über einen Drehhebel am Lenkrad ein- und ausgeschaltet, nicht wie bei den meisten anderen Marken per Drehrad links am Cockpit.

Etwas umständlich und versteckt dagegen: Der dritte Hebel am Lenkrad für Audio-Bedienungstasten für lauter/leiser sowie das dahinterliegende Drehrädchen zur Senderauswahl. Das sind leider Funktionen, die häufiger genutzt werden. Hier wäre ein praktischer Drehregler oder Schnellwahltasten wünschenswert.

Aber lobend muss erwähnt werden, dass zahlreiche Features wie Rückfahrkamera, LED-Scheinwerfer vorn und hinten, sechs Airbags, eine Berganfahrhilfe, ein Lichtsensor, der Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, ein Spurhalteassistent, ein Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer und die Verkehrszeichenerkennung beim Captur schon serienmäßig enthalten sind. Die Länge dieser Aufzählung allein schon ist beeindruckend, was durch den damit vergleichsweise günstigen Einstiegspreis von 18.667 Euro noch verstärkt wird.

Moderner Plug-in-Hybrid

Alles, was den Renault Captur modern macht, hat auch seine Steckervariante mit an Bord. Dazu zählen das 10-Zoll-Digitalcockpit, der 9,3-Zoll-Touchscreen, die Rückfahrkamera und die trendige, „frei schwebende“ Mittelkonsole. 

Zum Repertoire der Moderne gehören heute auch eine elektrische Feststellbremse mit Auto Hold-Funktion, die beim Parken alles leichter machenden Parksensoren vorne mit Fußgänger-Warnton, das Ambientelicht und ein Fahrmodussystem. 

Das Fahrmodussystem verfügt über die Modi Pure, Sport und My Sense. Im Pure-Modus geht es so lange elektrisch voran, bis der Strom zur Neige geht. Im ebenfalls serienmäßigen B-Modus der Automatik, der die Rekuperationsleistung und damit die Motorbremswirkung erhöht, lässt sich noch mehr Reichweite aus einer Batteriefüllung holen. 

Das Standard-Ladekabel für die heimische Steckdose ist im Captur Plug-in-Hybrid immer mit dabei, das Mode-3-Ladekabel für das 3,6-kW-Laden eine gute Option, die man sich, um seine Ladechancen unterwegs zu erhöhen, leisten sollte. 

Eine andere Option ist nicht lieferbar. Der Captur mit Stecker ist ausschließlich mit Frontantrieb und nicht mit Allradantrieb bestellbar. Dafür freut man sich über zahlreiche Fahrassistenten. 

Zu diesen zählen, teils serienmäßig, teils optional, der automatische Abstandsregeltempomat (ACC) mit Stauassistent, das 360-Grad-Rundumsichtsystem und die Tempolimiterkennung. Der Spurhalteassistent, der Querverkehrwarner, das Notbremssystem oder der Einparkassistent machen die Fahrt ebenso sicherer.

Das Sicherheitsniveau ist damit im Captur Plug-in-Hybrid so hoch wie im Captur. Der erhielt im Euro NCAP-Crashtest die Maximalwertung von fünf Sternen für sein Sicherheitspaket. 

Das Infotainment profitiert ebenso von der neuen Plattform wie die Sicherheit. Das 9,3-Zoll-System, das sich intuitiver als die Multimedia des Vorgängers bedienen lässt, wird ganz einfach wie ein Tablet mit Fingerwischen und -tippen bedient. 

Die Updates gehen online vonstatten. Die Internetanbindung ist für die ersten drei Jahre kostenlos und das Smartphone über Android Auto oder Apple CarPlay schnell ins System eingebunden.

Das hat seinen Preis, aber einen fairen in Verbindung mit den bis 2025 verlängerten Fördermaßnahmen und den Vorteilen bei der Dienstwagensteuer. Diese reduziert sich zur Zeit mit dem Plug-in-Hybrid unter der Haube des Captur von einem auf 0,5 Prozent. 

Kompakter Auftritt

Die wegen der guten Dämmung hintergründiger arbeitenden Maschinen halten den leichten Renault Captur, wenn man den richtigen Motor wählt, gut auf Trab. Auch das Fahrwerk leistet solide Arbeit und sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl, nicht nur für die Kurzstrecke. 

Der Captur basiert auf der neuen CMF-B-Plattform von Renault, die er sich mit seinem Kleinwagen-Bruder Clio teilt. Die CMF-B-Plattform bietet Vor-, aber auch Nachteile: Einerseits gibt es keinen Allradantrieb für den SUV. Andererseits ist der Captur auf dieser Plattform aber leichter und sie ermöglicht mithilfe der verbesserten Elektronik-Architektur den Einsatz neuer Assistenzsysteme wie Spurhalte-Assistent, Einpark-Assistent, Abstands-Tempomat mit Stauassistent, Tempolimit-Erkennung, Querverkehrswarner oder auch Notbremsfunktion. Diese sind im Klein-SUV-Segment noch keine Selbstverständlichkeit. 

Apropos Plattform und Fahrwerk: Das Auto ist ordentlich abgestimmt und gut durchdacht von vorn bis hinten. Fahrwerksseitig zeigen aber Konkurrenten wie der Skoda Kamiq oder auch der Peugeot 2008 dem Captur, wie es noch besser gehen könnte.

Insgesamt fährt es sich sicher und komfortabel im leichtfüßigen Kompakt-SUV. Im Alltag zeigt sich der Captur bisweilen auch trotz des kleineren Hubraums sogar agiler als die Alternativen Peugeot 2008 und Skoda Kamiq. Der Tempomat funktioniert gut zwischen 30-170 km/h, der Stau-Assistent von 0-160 km/h.

Bei den Fahrleistungen wird im Captur E-TECH Plug-in-Hybrid 160, der eher straff als französisch kommod auf der Straße liegt, jedoch weniger als erwartet geboten. 

Rein elektrisch erfüllen sich noch die Erwartungen. Mit bis zu 135 km/h geht es allein mit dem E-Antrieb voran, aber von den 158 PS erwartet man mehr als eine Höchstgeschwindigkeit von 173 km/h und ein Beschleunigungsvermögen von 0 auf 100 km/h in 10,1 Sekunden. 

Zum Vergleich: Mit dem 140-PS-Benziner TCe 140 EDC unter der Motorhaube beschleunigt der Renault Captur in 9,2 Sekunden auf Tempo 100 und läuft mit einer Höchstgeschwindigkeit von 196 km/h mehr als 20 km/h flotter als der 1.639 kg schwere Plug-in-Hybrid, der fast 300 kg mehr wiegt.

Plug-in-Hybrid unschlagbar beim Verbrauch

Beim Verbrauch macht es wenig Unterschied, in welchen Captur mit Benzinmotor man einsteigt. Hier geht es auf dem Papier nur um Zehntelliter im Verbrauch. Im Werksmittel schlürft der Renault Captur mit den Benzinern alle 100 Kilometer zwischen 5,3 und 5,9 Liter Super aus dem 48 Liter großen Tank. 

So sparsam wie mit dem Plug-in-Hybrid geht es mit dem Benziner aber nicht voran. In der Praxis kann der Verbrauch des Captur Plug-in-Hybrid tatsächlich den von Renault versprochenen 1,5 Liter/100 km nahe kommen. Vorausgesetzt man lädt die Batterie permanent nach, was mit 3,6 kW Ladeleistung an der Wallbox oder an der Haushaltssteckdose in drei beziehungsweise fünf Stunden geschehen ist. 

Gesamt-Performance und Preis-Leistung

Gewachsene Platzverhältnisse, ein verbessertes Infotainment, ein gut abgestimmtes Fahrwerk, ein hochwertiger Innenraum und praktische Dinge wie eine verschiebbare Rückbank. Der Renault Captur bleibt die gute Idee, die er schon 2013 war, ist aber durch die Neuauflage zu einer noch besseren geworden.

Der Plug-in-Hybrid-Antrieb ist im Renault Captur nicht nur reizvoll, weil der zusätzliche Stecker samt Elektromotor vergleichsweise fair eingepreist und auch noch gefördert wird, sondern besonders, wenn man Zuhause oder am Arbeitsplatz regelmäßige Lademöglichkeiten hat. Durch konsequentes Stromern lässt sich mit dem vom Fahren, der Ausstattung und der Sicherheit überzeugenden Renault Captur Plug-in-Hybrid tatsächlich einiges an Kraftstoff und Geld einsparen.

Etwas speziell: Die großen Autoschlüssel in Kartenform passen nicht in jede Hosentasche. Und was den Franzosen einfach nicht abzugewöhnen ist: Die Lichtschalter und Lautstärkeregler in Hebelform am Lenkrad - gewöhnungsbedürftig, aber eben typisch französisch.

7/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

Vergleichen Sie den Captur mit Alternativen

Auf carwow haben Sie eine große Auswahl an Fahrzeugen, die Sie einfach miteinander vergleichen können. So finden Sie stressfrei und einfach genau das Auto, das am besten zu Ihnen passt und können sich Angebote unserer Partnerautohäuser aus Ihrer Region und ganz Deutschland zukommen lassen.

Modell vergleichen

Vergleichen Sie die besten Angebote – ganz ohne Verhandeln

Renault Finanzierung

  • Lieferung Ihres Neuwagens nach Hause möglich
  • Erhalten Sie Ihr individuelles Finanzierungsangebot
  • Sie entscheiden, ob Sie eine Anzahlung möchten
carwow Preis ab
107 € / Monat
Finanzierungen anzeigen

Renault Tageszulassung

  • Finden Sie Ihr passendes Fahrzeug aus einer großen Auswahl an Tageszulassungen
  • Sparen Sie mehr mit Tageszulassungen
  • Nehmen Sie Ihr neues Auto sofort mit nach Hause
carwow Preis ab
9.949 €
Tageszulassungen anzeigen

Renault Jahreswagen

  • Jahreswagen von top bewerteten Vertragshändlern
  • Eine große Auswahl sofort verfügbarer Fahrzeuge
  • Keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte
carwow Preis ab
9.899 €
Jahreswagen anzeigen