Porsche 911 2019: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Irene Wallner
12. August 2019

Der neue Porsche 911 mit der aktuellen Bezeichnung 992 ist bereits bestellbar aber er ist nicht gerade günstig. Der Carrera S kostet 120.000 Euro. Wir sagen euch, was es wissenswertes zum neuen Sportler gibt und haben aktuelle Bilder.

Der neue Porsche 911 soll besser und schwerer sein, doch die eigentliche DNA des Klassikers bleibt unangetastet. Mittlerweile kann der 911er mit dem Namen 992 schon bestellt werden, auf jeden Fall die Coupé und Cabrio-Varianten. Wir haben aktuelle Bilder, Preise und Infos für Sie. 

Zu groß werden die Veränderungen des 911er nicht ausfallen, er wird allerdings moderner ausgestattet und auf den Stand der Zeit gebracht werden. Dennoch erkennt man auf den ersten Blick, dass es ein 911er ist – und das ist es ja auch, was Fans sich wünschen. Wenn Sie nicht mehr auf den Marktstart des 911er warten möchten, dann können Sie sich schon jetzt aktuelle Porsche 911 Angebote einholen.

Preise und Verkaufsstart

Der neue Porsche 911 ist bereits bestellbar, was Sportwagen Fans freuen wird. Nicht so sehr zum Lachen ist wohl der Preis, denn der liegt für den Carrera S bei 120.125 Euro, der 4S kostet sogar mindestens 127.979 Euro. Wem der kleinste und damit auch günstigste 911er reicht, der kann den Carrera ab 104.655 Euro ordern. 

Ein bisschen gedulden müssen wir uns noch bis zum Start der Turbo und GT3-Modelle.

Motoren und Fahrverhalten

Wie man es gewohnt ist, bleibt das Herzstück des 911er, der Motor, an seinem angestammten Platz im Heck. Der Hersteller möchte an der Alltagstauglichkeit des Porsche 911 festhalten, denn im Gegensatz zu anderen Sportwagen können hier vier Personen mitfahren. Außerdem wäre ein Wechsel zum Mittelmotorkonzept ein enormer Kostenaufwand, den man sich sparen möchte. Der neue 911er steht auf einer komplett neuen Plattform, die später auch der neue Audi R8 bekommen könnte.

Porsche setzt beim Klassiker 911 weiterhin auf Dreiliter-Sechszylinder-Motoren mit verschiedenen Leistungsstufen. Man kann zwischen 385 und 450 PS wählen. Etwas später wird die Ikone erstmals mit einem Hybridantrieb ausgestattet, auf den Markt kommen. Angetrieben wird der Hybrid-911er von einem Dreiliter-Sechszylinder und einem rund 95 PS starken Elektromotor. So wäre eine Leistung von 485 PS möglich.

Ein reiner Elektroelfer wird diesmal nicht auf den Markt kommen, steht bei Porsche aber schon für zukünftige Generationen zur Diskussion. Was das Fahrverhalten angeht, bemerkt man die paar Kilo mehr Gewicht fast gar nicht. Er lenkt präziser und schneller ein, Kurven fahren ist und bleibt ein Highlight und das typische Porsche-Gefühl ist ebenfalls vorhanden. Kurz gesagt: Es geht kaum besser.

Technische Daten und Außendesign

Der neue 911er ist ein wenig länger und höher, der Radstand bleibt mit 2,45 Metern unverändert. Mit 1,85 Metern Breite ist er genauso groß wie der aktuelle GTS. Wie bereits erwähnt, legt die neue Generation ein wenig an Gewicht zu. Das ist dem neuen Getriebe geschuldet, doch wer sich über die paar Kilo zu viel ärgert, kann auch weiterhin das manuelle Siebengang-Schaltgetriebe bestellen und das Gewicht damit reduzieren. Die bewährte Form des 911er bleibt gleich, es wurden nur Details geändert, doch diese zum Guten.

Sieht man sich die Fronthaube an, bleibt sie klassische geformt und schließt schön mit der Schürze ab. Die Türgriffe sind auf jeden Fall eine Besonderheit, denn sie sind im Türblech versenkt und können bei Bedarf ausgefahren werden. Auch der Heckspoiler kann nun variabel ausfahren und ist zudem breiter. Das durchgehende Rückleuchtenband und die gerade Form setzen das Heck vom 991er Modell ab. 

Innenraum und Kofferraum

Im Innenraum hat man den neuen 911er mit der aktuellsten Form des Infotainment ausgestattet. Das Infotainment PCM mit dem 10,9-Zoll-Zentralmonitor bildet die Hauptbedieneinheit. Das System umfasst Online-Navigation, Kommunikation mit anderen 911 Fahrzeugen, den Porsche Road Trip für die Tourenplanung und den Porsche 360 Grad Assistenten. Hier muss man sich aber noch gedulden, denn zu diesem Feature hat sich Porsche noch nicht genauer geäußert.

Auch in Sachen Sicherheitsausstattung legt der 911er nach. Serienmäßig mit an Bord sind der Wet-Mode, der bei einsetzendem Regen warnt und die Fahrhilfen voreinstellt, Warn- und Bremsassistent und eine Reihe optional erhältlicher Assistenten wie 360-Grad-Kamera, Nachtsichtassistent oder Abstandsregeltempomat.